Schatten des Wolfsfeuers
DIE HANDLUNGEN IHRER HANDEL WERDEN SIE AUF DEM FREIEN SCHRITT BEWAHREN, DER IN DEN SEHEN UNVERÄNDERT EHRT WIRD, IN DEN HERZEN GEBOREN. IHRE NACHTSICHT, DIE GLÜCKLICHEN TRANSPORTE IN DEN SINNERN UND DIE FLÜCHTIGE LEIDENSCHAFT ZU EINEM LEBEN WEITER WERDEN ALLEN DANKBAREN ANGST EINHÖREN.
DIE WAHRHEIT DES TRAUMS, DIE ÜBERALL IHRE UNERFÜGLICHEN AUGEN ERFÜLLT, WERDEN SIE AUF DER WAHRHEIT VON PORTALEN DER ANDEREN WELT STEHEN. WARNENDES KLICKEN UND VERBESSERUNGSKLINIKEN WERDEN SIE IN DER WELT DER WELT OFFEN VORBEHALTEN. STREITIG IN DEN SCHATTEN VORGEWANDELT, WIRD SIE EINEN AUSSERHALBLICHEN VERKÜNDIGER ZU DEN SCHRIFTEN DER WELT DER VERKÜNDIGUNG FÜHREN.
IMMER WAHRHEIT, DIE SIE GEGEBEN HABEN, WERDEN DIESE HUNDE DES ALLGEMEINEN, UND SIE WERDEN DAS VOLK DES WOLKS NAME. IN IHREN HERZEN WERDEN SIE IMMER EINE MENSCHLICHE ERINNERUNG AN DIE GANZE WELT HABEN, DIE ORANGE-ROTE SONNE, DIE EIN MENSCHLICHES HAUS WAR, DAS SEINE Ehrwürdigkeit und EHRE WAR.
Tagsüber werden sie vor dem Tod des menschlichen Wahnsinns fliehen, und nachts werden sie das blasse Licht des Mondes sehen und ihren Schmerz über die verlorene Freiheit, die vergessenen Pfützen und das Schwert bezahlen. IN JEDEM TEIL IHRES WESENS WERDEN SIE FÜR IMMER DIE ERLEBNISSE VON HOFFNUNG UND FREIHEIT FÜLLEN.
VOR DER GRÖSSTEN ZERSETZUNG GEBOREN, VERGLEICHTEN DIESE HUNDE DES ATLAS MIT IHREN KAMPFGEBÜHREN IM HIMMEL. Oh ja! GUTER REST! ABER, WAHR! FINDEN SIE DIE KLARE ENTWICKLUNG DES PHANATISMUS AN, DIE IHREN STARKEN STÄRKE UND IHRE GRÖSSTE SCHWÄCHTIGKEIT HAT, DIE AUS DER ANGST VOR IHNEN ENTSTEHT, UND BEGINNEN SIE DIE GLAUBENDEN.
In ihrem Kampf ums Überleben lernen sie, auf der Grenze zu tanzen, sich mit dem Schatten zu vermischen, den Nachtschatten für die Reise und die Wärme des Südwindes in der Reise zu wählen.
Und ihre Schwäche wird wieder stark, mit der Zeit in Selbstsicherheits-Instinkt, Loyalität gegenüber der Geburt und Liebe zur Freiheit übergegangen.
Die Prophezeiungen des Unbenannten
Einführung
In diesem Buch wird der Inhalt der drei wichtigsten Abschnitte der Tolteken-Lehre enthüllt: die Erklärungen der Magier, die Regeln des dreizahnigen Nagual und die Regeln des vierzahnigen Nagual. Diese drei Abschnitte umfassen Konzepte, die sich auf den geheimsten Teil der Lehre beziehen und so weit über das für die meisten Menschen übliche Bezugssystem hinausgehen, dass sie normalerweise erst nach vielen Jahren des Lernens an die Schüler weitergegeben werden und erst dann, wenn sie ein hohes Maß an Meisterschaft in der Fähigkeit erreichen, die verborgene Bedeutung von Wörtern zu verstehen. Und obwohl jeder Versuch, das Unaussprechliche in Worten auszudrücken, an sich abschreckt, wird die Aufgabe noch komplizierter, wenn das Unaussprechliche in Worten ausgedrückt werden muss, die für den Leser verständlich sind, der offensichtlich unabhängig arbeitet, ohne die Hilfe eines vorbereiteten Nagual. Deshalb ermahne ich die Leser eindringlich vor dem Fehler, den sie begehen können, wenn sie glauben, dass ein Teil dieses Buches wörtlich genommen werden kann oder dass sie beim Lesen die darin enthaltenen Konzepte verstehen werden. Ich will gar nicht sagen, dass ich den Leser für unwissend oder unfähig halte, die vorgeschlagenen Konzepte zu verstehen. Ich möchte nur auf die Tatsache aufmerksam machen, dass, wenn es um die Darstellung irrationalen Wissens geht, Worte, die wörtlich genommen werden, völlig desorientiert sein können und eher zu einer Verzerrung der Wahrheit als zu einem richtigen Verständnis führen können.
Wenn also der Leser möchte, dass dieses Buch wirklich eine wichtige Rolle bei der Erweiterung seiner Wahrnehmung spielt und seinem Leben einen tieferen Sinn und ein klareres Gefühl für den Plan verleiht, würde ich den folgenden Ansatz zu den hier beschriebenen Abschnitten der Lehre empfehlen. Vor allem ist es für den Leser äußerst wichtig, die in den ersten Bänden dieser Serie enthaltenen Konzepte vollständig zu beherrschen. Dies bedeutet, dass der Leser aktiv mit der Lehre leben muss, sie meistern und nicht versuchen sollte, sie passiv zu lernen.
Ein solcher intellektueller Schüler wird aus eigener Erfahrung feststellen, dass die Feinheiten der hier vorgeschlagenen Konzepte nicht verstanden werden können, bis die Lehre in der Praxis angewendet wird. Und solange die Nuancen nicht gemeistert werden, kann die Lehre leicht verwirrend sein. Es ist zu beachten, dass, wenn der Schüler verwirrt ist, von Fortschritt keine Rede sein kann, tiefe Niedergeschlagenheit - das erwartet einen solchen Anhänger.
Darüber hinaus sollte man beim Versuch, das Irrationale zu begreifen, immer daran denken, dass ein solches Wissen nicht irrational wäre, wenn es in den Rahmen der rationalen Vernunft eingezwängt werden könnte. Es versteht sich von selbst, dass ein Mensch, der versucht, das Irrationale zu verstehen, über das übliche Bezugssystem hinausgeht. Und weit darüber hinaus ist er mit der Notwendigkeit konfrontiert, mit Konzepten umzugehen, bei denen es auf den ersten Blick nicht die geringste Logik gibt und die allem widersprechen, von dem wir glauben, dass wir es für wahr halten. Das Überschreiten des üblichen Bezugssystems beinhaltet jedoch das Eindringen in das Unbekannte. Und wir können nur auf eine Weise in das Unbekannte eindringen - um ein intuitives Gefühl dafür zu bekommen, was dieser Teil des Unbekannten bedeutet. Ohne diese Empfindung sind wir nur zu rationalen Deutungen fähig, wenn wir versuchen, das Unbekannte in etwas zu pressen, das sich irgendwie logisch mit unserem Gelernten verbindet. Solche Versuche führen nicht nur zu einer Verzerrung des neuen Wissens, sondern auch dazu, dass wir unbewusst in eine Falle geraten, indem wir neu gewonnenes Wissen verwenden, um die voreingenommenen Ideen und Vorurteile zu untermauern, die Teil unseres üblichen Bezugssystems sind.
Es sollte auch daran erinnert werden, dass, obwohl die Menschen dazu neigen zu glauben, dass sie sich und ihre Welt kennen, in Wirklichkeit weder der Mensch noch die Welt sind, was sie zu sein scheinen. Wir sind selbst für uns selbst ein unergründliches Rätsel, und die Welt um uns herum ist noch viel mehr. Denn sonst gäbe es keine Bewusstseinsentwicklung, und wir wären nicht in der Lage, unser Bewusstsein über seine gegenwärtigen Grenzen hinaus zu erweitern. Beachten Sie, dass ich absichtlich den Begriff "unverständliches Rätsel" verwendet habe, und zwar aus zwei Gründen. Erstens basiert das ganze Bewusstsein vollständig auf Wahrnehmung, und daher ändert sich jedes Mal, wenn sich unsere Wahrnehmung ändert, auch das Bewusstsein für uns selbst, die Menschen um uns herum und die Welt als Ganzes. Aber da unsere Wahrnehmung nicht nur vom gesunden Menschenverstand geleitet wird, durchläuft sie gewöhnlich eine Reihe von Metamorphosen, die zwar zufriedenstellende und sogar befriedigende Antworten liefern, uns aber immer wieder dazu zwingen, immer mehr Fragen über uns selbst und unser Leben zu stellen. Daher beginnt der Tolteken-Praktizierende, der weit davon entfernt ist, dass wir uns in einer engen Schublade des Selbstverständnisses verstecken können, bald zu erkennen, dass jede Veränderung der Wahrnehmung oder Zunahme des Bewusstseins dazu bestimmt ist, uns zu zeigen, wie wenig unser Wissen über uns selbst und die Welt um uns herum wirklich ist. Zweitens impliziert der Begriff "unverständliches Rätsel", dass der Löwenanteil unserer Wahrnehmung weit über den engen Rahmen der Rationalität hinausgeht. Infolgedessen kommt unser Bewusstsein immer mit der Unendlichkeit in Kontakt, die unabhängig von der Breite unseres Bewusstseins und dem Umfang unseres Wissens immer außerhalb des Bereichs des rationalen Verständnisses liegt.
Ein letzter Punkt, den man beim Lesen dieses Buches nicht vergessen sollte. Wenn wir aufrichtig lernen wollen, wenn wir aufrichtig unser Bewusstsein erweitern wollen, müssen wir bereit sein, uns der Herausforderung unserer eigenen Wahrnehmung von uns selbst und der Welt, in der wir leben, zu stellen. Es gibt einfach keinen anderen Weg. Wieso? Ja, weil es sehr einfach ist, neue Informationen zu lernen und gleichzeitig Ihr Bild der Welt intakt zu halten. Denn solange die Information nicht in irgendeiner Weise genutzt wird, kann sie nicht in Erfahrung gebracht werden, und die erfahrungsgestützten Informationen bleiben nur Informationen und werden mit der Zeit vergessen. Eine solche Ausbildung kann nicht als wahr bezeichnet werden, da es infolge des einfachen Erhaltens von Informationen keine wirklichen Veränderungen im Leben einer Person gibt. Echtes Lernen setzt voraus, dass das erworbene Wissen die Kraft gibt, sowohl das Leben als auch die Denkweise des Menschen grundlegend zu verändern, und der einzige Weg, neues Wissen zu erwerben, ist Erfahrung. Daraus folgt, dass, solange die in diesem Buch dargelegten Lehrkonzepte nicht in die Praxis umgesetzt und vom Leser aus eigener Erfahrung assimiliert werden, sie nur interessante Hypothesen bleiben, die für ihn keinen wirklichen Wert haben. Hypothesen an sich sind nicht in der Lage, jemanden mit Gewalt zu versorgen.
Wenn Sie meinen Empfehlungen folgen, sollten Sie keine besonderen Probleme haben, ein echtes Gefühl für die in diesem Band beschriebenen Konzepte zu bekommen. Nachdem ihr dieses Gefühl empfangen habt, lasst die Umstände und Ereignisse eures Lebens es allmählich in ein wachsendes Gefühl von Wissen verwandeln, ohne es zu wissen. Wenn wir irrationale Empfindungen im täglichen Leben auf natürliche Weise entfalten lassen, werden sie mit der Zeit einen Sinn finden - auch wenn wir ihnen nie eine rationale Erklärung geben können. Wenn wir anstatt zu versuchen, solche Gefühle zu interpretieren und zu verstehen, einfach in Übereinstimmung mit ihnen handeln, werden wir dank der erzielten Ergebnisse sehr schnell eine Bestätigung für sie finden. Da alle Handlungen zur Erfahrung führen und nur die Erfahrung das gegenwärtige Wissen liefert, werden wir durch die Handlung, die auf den ursprünglich unverständlichen Empfindungen beruht, durch die Erfahrung das Wissen erhalten, das alles notwendige Verständnis in uns trägt. Das Problem ist, dass die Menschen aufgrund ihrer vollständigen Konditionierung zuerst alles verstehen wollen, bevor sie es riskieren, Erfahrungen zu sammeln. Es sollte jedoch daran erinnert werden, dass, obwohl diese Herangehensweise gerechtfertigt ist, wenn man mit dem Erkannten arbeitet, es so ist, wenn man mit dem Unbekannten konfrontiert wird, wie wenn man ein Pferd hinter den Karren zieht. Es ist unmöglich, das Unbekannte im Voraus zu kennen, und wenn wir danach streben, es zu kennen, haben wir einfach keinen anderen Weg als durch unsere eigene Erfahrung. Dies gilt auch für die in diesem Buch beschriebenen Konzepte.
Bevor ich meine Einleitung beende, habe ich das Bedürfnis, die Warnung vor der Unzulässigkeit des wörtlichen Verständnisses eines Teils dieses Buches zu wiederholen. Wenn es darum geht, die vorgeschlagenen Abschnitte der Lehre zu vermitteln, wählt jeder Nagual seine eigene, einzigartige Herangehensweise an ihre verbale Verkörperung und versucht, ein Gefühl zu vermitteln, das nicht in Worten ausgedrückt werden kann. Infolgedessen präsentiert kein Nagual diese Konzepte auf die gleiche Weise wie das andere. Und oft kann ein Nagual völlig unterschiedliche Formulierungen für das gleiche Konzept verwenden. Der Inhalt der Konzepte bleibt jedoch derselbe, da jeder vorbereitete Nagual die gleichen Konzepte vermittelt. Wie wäre es anders? Schließlich gibt es nur EIN Leben und folglich EINE Wahrheit, unabhängig davon, in welcher verbalen Hülle es eingeschlossen ist. Letztendlich ist es nicht die Hülle, die wichtig ist, sondern der Inhalt, den sie in sich trägt.
Alles, was hier über die verbale Verkörperung der Lehre gesagt wurde, gilt gleichermaßen für ein völlig anderes, aber nicht weniger wichtiges Thema - die Arbeit von Carlos Castaneda. In der Einleitung zu meinem ersten Buch habe ich meine eigene Einstellung zu Castaneda selbst und zum Inhalt seiner ersten acht Bücher ziemlich deutlich zum Ausdruck gebracht. Für die Leser, die die Bücher dieses Autors studiert haben, möchte ich jedoch einige wichtige Punkte klären.
Tatsache ist, dass Carlos Castaneda für die Übertragung der Vier-Zahn-Nagval-Regel und der Magus-Erklärung Formulierungen wählte, die, wenn auch nicht ganz identisch, denen seines Lehrers sehr ähnlich waren. Dies ist ein wichtiger Punkt, da der Lehrer von Castaneda, den er lieber Juan Matus nannte, ein wirklich großer Krieger war. Deshalb habe ich keinen Zweifel, dass Juan Castaneda diese beiden Abschnitte der Lehre ebenso tadellos übergeben hat wie die anderen. In der Darstellung von Carlos Castaneda sind beide Abschnitte jedoch nicht vollständig enthalten und enthalten auch einige Bestimmungen, die nicht nur verwirrend und verwirrend sind, sondern auch an einigen Stellen sogar ungenau sind. Die Gründe dafür sind nicht ganz klar. Und doch werfen solche unerklärlichen Tatsachen viele Fragen über die Genauigkeit der Darstellung der Tolteken-Lehre durch Carlos Castaneda auf.
Beachten wir, dass Castaneda diese beiden Abschnitte der Lehre in einem Zustand erhöhter Bewusstheit erhalten hat. Vielleicht hat er sie in vollem Umfang erhalten, aber dann hat er es einfach nicht geschafft, das Gedächtnis vollständig wiederherzustellen? Oder hat Juan, vielleicht Castaneda selbst, aus irgendeinem Grund beschlossen, diese Abschnitte nicht vollständig zu übertragen? Wenn es darum geht, dass Castaneda nicht in der Lage war, sich vollständig an das zu erinnern, was ihm gegeben wurde, ist es sehr wahrscheinlich, dass selbst das, was er sich erinnern konnte, nicht ganz richtig war. Dies erklärt die vielen Ungenauigkeiten in seinen Werken sowie die extrem widersprüchlichen Formulierungen, die an einigen Stellen vorkommen. Andererseits, wenn es nicht um Probleme mit der Wiederherstellung des Gedächtnisses geht und die Abschnitte der Lehre, um die es jetzt geht, nie vollständig von Juan oder Carlos Castaneda übertragen wurden, dann bleibt die Frage nach Ungenauigkeiten und verwirrenden Formulierungen offen. Wenn das die Formulierungen von Juan selbst sind, hat er sie dann nicht gezielt verwendet, um eine Art Rauchschleier für Castaneda und dementsprechend für seine Leser zu schaffen? Wenn ja, warum? Oder hat Castaneda diese beiden Abschnitte der Lehre nicht wirklich verstanden und konnte daher ihren Inhalt nicht genau vermitteln?
Ich versuche in keiner Weise, diese Fragen zu beantworten, zumal sie sich auf Menschen beziehen, die bereits tot sind. Aber aus zwei Gründen habe ich mich trotzdem entschieden, das Thema anzusprechen. Erstens, um leichtgläubigen Lesern zu zeigen, dass die ersten acht Bücher von Castaneda trotz ihres ganzen Wertes nicht das sind, was sie zu sein scheinen. Und die Lehre, die in diesen Büchern vorgestellt wird, sollte nicht wörtlich genommen werden. Zweitens möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass, wenn man die entsprechenden beiden Abschnitte der Lehre in meiner Darlegung mit der Art vergleicht, wie sie in den Büchern von Carlos Castaneda beschrieben werden, viele Unterschiede offensichtlich werden. Wenn man auch die großen Schwierigkeiten in Betracht zieht, die sich bei dem Versuch ergeben, diese Abschnitte der Lehre in Worte zu fassen, so muß es den Lesern, die meine Arbeiten mit den Werken von Carlos Castaneda vergleichen wollten, klar sein, welche Verantwortung sie dafür tragen, diese Abschnitte der Lehre mit äußerster Vorsicht zu behandeln.
Abschließend möchte ich hinzufügen, dass die Wortform, die ich für die Zwecke dieses Buches gewählt habe, nicht ganz meiner persönlichen Veranlagung zum Mystizismus entspricht. Aber es ist am besten geeignet, um das richtige Gefühl an den Leser zu vermitteln, der nicht unter der Leitung eines Nagual arbeitet und daher für ihn am nützlichsten ist. Trotzdem empfehle ich erneut, bei der Untersuchung des vorgeschlagenen Materials den Ansatz eines Kriegers zu übernehmen, das heißt, zu glauben, nicht zu glauben, und zu akzeptieren, ohne zu akzeptieren. Nur in diesem Fall werden meine Worte den notwendigen Impuls geben, der dem Leser helfen wird, den Fokus vom Verständnis zum Gefühl zu verschieben. Am wichtigsten ist es, diesen Rat zu befolgen, wenn man die Erklärung der Magier liest. Denn trotz der Tatsache, dass, unabhängig von der Wahl einer bestimmten verbalen Form, dieser Abschnitt der Lehre immer als Mythos präsentiert wird, ist es für einen ernsthaften Schüler nicht schwer, das Gefühl zu erfassen, in diesem erstaunlichen Mythos der alten Wahrheit eingeschlossen zu sein, der dem Leben einen Sinn gibt, der ihm zuvor nicht innewohnt. Obwohl dieser Sinn mit der Zeit geklärt wird, bleibt der Klang der Wahrheit, der ihn hervorgebracht hat, immer auf mysteriöse Weise außerhalb des menschlichen Verständnisses. Aus diesem Grund wird behauptet, dass, bis ein Krieger zu einem Mythos wird, die Wahrheit schwer fassbar bleibt.
Kapitel 1. Der Weg des Kriegers
DIE LINKE DER RECHTSANWALT IST DIE LEUCHT, DIE DAS LEBEN DER FORM BEZIEHT. Das Leben ist keine Form, obwohl es eine Manifestation des Lebens ist, die es erlaubt, sich in der Qualität des Lebens in SFERA auszudrücken. SO IST DIE GLEICHE UND GESETZLICHE LEHRUNG DIE INDUSTRIE DES IRRATIONALEN ODER LINKE LEHRERS, SICH DURCH DAS FORMULAR DER RECHTSLEHRE AUSZUWÄHLEN. STUDIENFOLGENDE, LINKE LEHRE VERSTEHEN SICH AUF EINEN HEXEN, WENN DIE RECHTSBEWERBUNG DAS TONAL IST. Um das wahre Wesen des Wissens zu begreifen, das die Lehre der Tolteken in sich trägt, muss man vor allem verstehen, dass die Lehre an sich trotz ihres ganzen Wertes nur eine äußere Form, ein Körper ist und sich auf die sogenannte rechtsseitige Lehre bezieht. Es ist auch notwendig zu erkennen, dass diese Form wie jeder Körper durch eine innere Kraft erhalten wird und bleibt, deren Quelle eine bewusste Entität oder sogar eine Gruppe von Entitäten ist. Das bedeutet, dass jede Form nichts anderes ist als der Ausdruck des Lebens und nur so lange ihrem Plan dient, wie sie mit dem bleibenden Leben gefüllt und genutzt ist, denn wenn das Leben seine Kraft abzieht, wird die Form leblos und beginnt zu verblassen. In Bezug auf das natürliche Königreich ist dieses Phänomen ziemlich vertraut und bekannt. Aber ist es nicht erstaunlich, dass es für Menschen ebenso üblich und natürlich ist, sich keine Fragen über offensichtliche Tatsachen zu stellen? Die Schüler sind hier keine Ausnahme.
Jeder Schüler auf dem Weg des Kriegers geht lange auf die Erkenntnis zu, dass, obwohl es die Form der Lehre ist, die dem Weg des Kriegers seinen Wert verleiht, nur das, was hinter dieser Form verborgen ist, den Weg mit Leben füllt und ihm Kraft verleiht. In dieser Phase gerät der Schüler jedoch unweigerlich in die Falle, die ihm die Konzepte von Wert und Kraft einbringt. Infolgedessen ist er gezwungen zu kämpfen, um zu begreifen, dass in demselben Maße, wie der Wert von der äußeren Form, d.h. von der rechtsseitigen Lehre abhängt, auch die Stärke vom bewussten Leben abhängt.
Diese Verwirrung ist darauf zurückzuführen, dass es für den Schüler in diesem Stadium immer noch schwierig ist, das Leben nicht mit der Form zu identifizieren. Eine solche Identifikation führt zu der falschen Vorstellung, dass es die auf dem Weg gewonnene Kriegerkraft ist, die von größter Bedeutung ist. Gefangen in seinem Verständnis ist der Schüler in seiner eigenen Überzeugung gefangen, dass das Streben nach Macht für den persönlichen Vorteil das einzige Wertvolle im Leben ist. Obwohl es wahr ist, dass die einzige Arbeit, die getan werden muss, die Arbeit an sich selbst ist und dass wir uns automatisch entwickeln und andere entwickeln, ist es nicht weniger wahr, dass wir alle Teile des Einen Lebens sind und daher dem Plan dieses Lebens untergeordnet sind. In diesem Stadium ist es jedoch äußerst schwierig für den Schüler zu erkennen, dass das Leben einen Plan haben kann, der über sein extrem begrenztes Verständnis hinausgeht, und dass das Leben einen tieferen Sinn hat als die Werte, die der Schüler damit verbindet. Auf der einen Seite, wenn der Schüler tadellos rechtshändige Lehre lebt, bewegt er sich vorwärts auf dem Weg des Kriegers und gewinnt Kraft und Erfolg. Aber andererseits, solange der Schüler nicht erkennt, dass dies nur Mittel sind, mit denen er versuchen kann, den Plan und den Sinn dieses majestätischen Lebens zu erfassen, von dem jeder von uns ein Teil ist, wird er unweigerlich ein Sklave seines eigenen Verständnisses dessen bleiben, was er für eine linksseitige Lehre hält. Und dementsprechend wird er immer noch scheitern, wenn es um die wahre Lehre geht.
DIE LINKE LEHRUNG IST NICHT ZU VERSTEHEN, WÄHREND DIE WELT BLEIBT. DIE LINKE ERFAHREN ZU ERFORDERT DIE LEISTUNG. OHNE FEHLENDE ERFÜLLUNG HÖREN SIE AUF DIE WORTE, DIE SIE SELBST VERSTEHEN UND NUR IHREN PERSÖNLICHEN FRIEDEN AUFZUGEHEN, DER IN DEN WORTEN STEHT.
Solange der Schüler in der Falle gefangen ist, in der er seine Überzeugungen und sein Verständnis von sich selbst und seinem Leben hat, wird er endlos kämpfen und versuchen, die linke Lehre zu verstehen. Wenn er diesen Kampf führt, wird er sich sehr oft erschöpft, verwirrt und unsicher fühlen, wie er weiter vorgehen soll. Obwohl der Schüler auf intellektueller Ebene weiß, dass er aufgrund seines Weltbildes in eine schwierige Situation gerät, wird er in der Praxis immer wieder mit seinen eigenen Vorstellungen über den Weg des Kriegers konfrontiert. Und diese Vorstellungen werden niemals mit dem übereinstimmen, was wirklich notwendig ist, um die Lehre von der Linken zu verwirklichen.
In der festen Überzeugung, dass das Streben nach Macht das einzig Wertvolle ist, begreift der Schüler nicht, dass Kraft nur ein Werkzeug ist, mit dem der wahre Lebensplan verwirklicht und so das Leben mit dem Sinn erfüllt werden kann, der in der Tat die Worte "lebendig" in sich trägt. Mit anderen Worten, ein solcher Schüler kann nicht verstehen, dass das Leben von größter Bedeutung ist und nicht Stärke oder Form. Außerdem versteht er nicht, dass die rechtsseitige Lehre nichts anderes ist als ein Werkzeug, um das Rätsel des Seins zu verstehen, das sich über die linke Seite der sogenannten linksseitigen Lehre offenbart, die nichts mit dem zu tun hat, was von der rationalen Vernunft verstanden werden kann. Nicht um den Verstand zu beruhigen, sondern um dem Schüler zu helfen, das etablierte Glaubenssystem in Bezug auf sich selbst und die Welt um ihn herum zu zerstören und sich dadurch von seinem eigenen Verständnis des Plans und des Sinns des Lebens zu befreien, das ihn festigt und schwächt. Die linksseitige Lehre ist nicht intellektuell zu verstehen, ebenso wenig wie das Leben, von dem sie ein Teil ist, rational zu interpretieren ist.
DAS LEBEN IST EIN GEFÄNGNIS, UND DANN KÖNNEN WIR ES NIEMALS MIT WORTEN IM BESTEN FÄLLT, WENN WIR ÜBER DAS LEBEN SPRECHEN, KÖNNEN WIR DAS ERLEBEN DIESES UNVERGESSLICHEN AUS DEM GEFÄNGNIS ERHALTEN
Das Leben ist nicht das, was die Menschen gewohnt sind. Ebenso ist der Weg des Kriegers nicht das, woran der Schüler zu glauben beginnt, indem er seiner Wahrnehmung der rechtsseitigen Lehre folgt. Die Tolteken sagen, dass das Leben ein Gefühl ist, was bedeutet, dass wir im besten Fall nur ein Gefühl für dieses ehrfurchtgebietende Rätsel finden können. Wie sonst ist es möglich, aus eigener Erfahrung den Ausdruck der Absicht des Unaussprechlichen zu erfahren? Und können wir es uns leisten, über den hinter diesem Ausdruck verborgenen Plan zu spekulieren? Deshalb sprechen die Freiheitskämpfer vom Weg des Kriegers als dem Weg mit dem Herzen. So nennt man ihn nicht, weil dieser Weg den Erwartungen von jemandem entspricht, wie das Leben sein sollte, und nicht, weil er es erlaubt, dem Leben seine Bedingungen zu diktieren, sondern weil das Leben ein Gefühl ist, und das Mitgefühl des Lebens und das Gefühl im Leben aus dem Herzen kommen.
Dabei muss man verstehen, dass uns nichts verbietet, Annahmen und Annahmen zu machen. Aber wenn wir sie tun, müssen wir zumindest ehrlich genug sein, um zuzugeben, dass, wenn wir glauben, dass wir ein Verständnis von uns selbst oder der Welt als Ganzes erreicht haben, das Wachstum unseres Wissens aufhört, wenn wir in unsere begrenzte Wahrnehmung fallen. Denken Sie immer daran, dass jede Wahrnehmung zwangsläufig durch die Position des Montagepunktes begrenzt ist, aber wenn diese Position streng durch ein einziges Bild der Welt bestimmt wird, dann ist unsere Wahrnehmung per Definition selektiv. Erst wenn wir die Fähigkeit erlangen, in jede Stimmung der Wahrnehmung unserer Wahl einzutreten und sie frei zu verlassen, werden wir uns von den Einschränkungen der Wahrnehmung in einer bestimmten Position befreien. Wenn wir diese Einschränkungen so akzeptieren, wie sie wirklich sind, werden wir nicht mehr das Bedürfnis verspüren, an einem bestimmten Bild der Welt festzuhalten. Aber solange wir diese Freiheit nicht besitzen, wird die Position des Sammelpunktes der Wahrnehmung durch unser Weltbild festgelegt. Aufgrund dieser Fixierung ist die Wahrnehmung nicht nur begrenzt und selektiv, sondern auch aufgrund ihrer Selektivität verzerrt. Ein solches festes Weltbild enthält alles, was wir nach unserem Verständnis wissen; alles, woran wir glauben; und alles, was wir für richtig halten. Dies gilt auch dann, wenn wir rechtsseitig leben und unsere Wahrnehmung vollständig auf der auf diese Weise gewonnenen Erfahrung beruht. Also, egal wie makellos wir gegenüber der rechten Seite sind, solange wir nicht in der Lage sind, das ganze Leben mit dem gleichen Respekt zu umfassen, was bedeutet, ohne Glauben zu glauben und zu akzeptieren, ohne zu akzeptieren, wird unsere Wahrnehmung per Definition selektiv bleiben und daher begrenzt sein. Wenn wir also in unserer eigenen Wahrnehmung gefangen sind, bedeutet dies, dass wir uns in All-Ton-la verfangen haben, anstatt frei in der Sphäre des Nichts-Naguals zu schweben. Alle Folgen, die sich aus dieser Tatsache ergeben, sind nicht aufzuzählen, und die Folgen dieser Folgen sind noch umfangreicher. Aber ich werde versuchen, ein Gefühl für die greifbarsten Konsequenzen zu vermitteln, die für die aktuellen Bedürfnisse der Menschheit von größter Bedeutung sind.
Wenn wir uns mit dem Tonal identifizieren, verlieren wir den Kontakt zu unserem wahren Wesen, dem Leben, dem Nagual. Und da wir keinen Kontakt mit unserem wahren Wesen haben, dann kennen wir uns nicht mehr, verloren und gefangen in der Unendlichkeit von allem, dem Tonal. Und wenn wir uns in der Falle des Unbekannten verlieren, verlieren wir auch unsere Freiheit. Aber eine noch tiefere Folge ist, dass die im Bereich des weiblichen Unbekannten verlorenen und sich mit ihm identifizierenden männlichen Individuen nicht verstehen, was es bedeutet, ein Mann zu sein. Infolgedessen ist die Welt jetzt nicht von Männern und Frauen bewohnt, sondern von Individuen männlichen und weiblichen Geschlechts, die, obwohl sie ausgeprägte Geschlechtsmerkmale haben, weder den Plan noch den Sinn kennen, der ihrem Geschlecht innewohnt. Da sie verwirrt sind, weil sie keinen Kontakt mit dem Nagual haben und in einem Tonal gefangen sind, tun die Menschen, was sie in dieser Situation nur können - sie beginnen sich mit allem zu identifizieren, von dem sie glauben, dass sie und die Welt wirklich sind. Es gibt so viele Feinheiten und versteckte Konsequenzen, dass der menschliche Geist nicht mehr in der Lage ist, all dies zu erfassen, und wird selektiv in seinen Versuchen, irgendeine Klarheit in der unwiderstehlichen Unendlichkeit des Alls zu finden. Aber je selektiver wir werden, desto weniger Sinn hat alles. Und so lange, bis wir uns schließlich an den Zustand der Verwirrung gewöhnt haben oder uns Vorurteilen und Vorurteilen unterwerfen.
Das Ergebnis ist die Welt der menschlichen Wesen, eine Traumwelt, die alle Eigenschaften eines Alptraums hat, eines Albtraums, in dem die Menschen den Wahnsinn ihrer eigenen Dummheit nicht sehen können. Einerseits glauben sie, dass sie alles in sich und in ihrer Welt verstehen, und andererseits fühlen sie sich verloren und dumm, weil nichts in ihr Bild der geformten Seite des Lebens zu passen scheint. Und die Menschen eilen von einer Seite zur anderen, um einer Macht nachzujagen, die sie angeblich von den Fesseln ihrer eigenen Dummheit befreien wird. In diesem verrückten Rennen versuchen sie, einen Weg zu finden, der Realität zu entfliehen, während sie gleichzeitig ein erbärmlicheres Leben führen als Tiere. In seinem wahnsinnigen Wahnsinn ist es für die Menschen nicht genug, auch nur einen Augenblick innezuhalten und sich zu fragen: "Was ist das für eine Kraft? Wo will ich denn hin?"
Was sehen die Menschen in der Lehre der Tolteken attraktiv, wenn sie ihn zufällig treffen? Die Antwort ist einfach. Sie sehen die Kraft, oder besser gesagt, sie sehen den Charme der Macht. Aber um herauszufinden, was sich dahinter verbirgt, schauen wir uns die Macht aus einer anderen, ungewöhnlichen Perspektive an.
OHNE DIE LEISTUNGSFÄHIGKEIT KÖNNEN SIE NUR DAS MESSERGEBIET DER PERSÖNLICHEN STÄRKE ENTWICKELN, DAS BEGRENZT AUF DIE RAHMEN IHRER WELTKARTE IST. Aber um die Dynamik der Wahrnehmung zu erreichen, müssen Sie zuerst Ihre Rechte auf die Kraft geltend machen, die sich in den Grenzen Ihrer Reichweite befindet. Ohne Kraft bist du nicht in der Lage, hinter der Macht zu stehen.
Der Grund, warum Menschen ständig auf der Suche nach Macht sind, ist ihr Glaube, dass Macht außerhalb ihrer selbst liegt. Sie können einfach nicht verstehen, dass Kraft ein Produkt der Wahrnehmung ist. Und die Wahrnehmung hängt von der Position unseres Montagepunktes ab, und folglich tragen wir sie in uns. Wo muss man hin, um eine Wahrnehmung zu finden? Und wer kann überhaupt jemandem eine Wahrnehmung geben? Aber gleichzeitig ist es beängstigend zu denken, wie viele Menschen in dieser Welt versuchen, vertrauensvolle Seelen mit wilden Aussagen und den unglaublichsten Versprechungen zu fesseln. Obwohl diese Versprechen verschiedene Formen annehmen, sind sie alle gleich: "Besuchen Sie mein Seminar, und Sie werden erleuchtet", "Kaufen Sie einen meiner Kristalle und heilen Sie sich selbst", "Ich werde Ihre Chakren in Ordnung bringen, ich werde Sie in andere Welten führen, ich werde Ihnen die Schlüssel zur Freude und Befriedigung geben, ich werde Ihnen alle Geheimnisse des großen Erfolgs zeigen, ich werde Sie mit der Kraft der äußersten Schamanen lehren, die ich mir selbst entreißen kann." Am Ende hören die Leute sehr selten auf, sich zu fragen: "Wo ist das? Wonach suche ich überhaupt? Wo finde ich das? Kann mir das jemand geben? Nein, nein.
Die einzige wirklich existierende Kraft ist ein Produkt der Wahrnehmung, und nur der Mensch selbst kann sie wahrnehmen - das gilt auch für dich, den Leser. Nur du kannst deine Wahrnehmung verändern, und nur du kannst sie erweitern oder verengen, reinigen oder verzerren. Mit anderen Worten, die ganze Kraft, die du brauchst, um alles, was du dir wünschst, in deinem Leben zu verwirklichen, liegt in deinen Händen. Das einzige, was Sie tun müssen, ist, Ihr Recht auf Ihre eigene Stärke zu erklären. Wenn du eines Tages das in Besitz nimmst, was du tatsächlich bereits besitzt, dann wird die Macht in großen Mengen von selbst erzeugt.
Um in der Sprache der Tolteken zu sprechen, muss man Macht besitzen, um Kraft zu gewinnen. Egal wie klein unsere Kraft ist, es ist alles, was wir für den Beginn der Jagd haben. Und in Wahrheit hat jeder Mensch immer mehr als genug Kraft, um die Macht zu jagen. Das Problem ist nur der hartnäckige Glaube der Menschen, dass sie keine Macht haben, dass sie es nicht wert sind, was bedeutet, dass sie nichts von sich selbst darstellen. Mit dieser Herangehensweise werden sie niemals ihr Recht auf Macht geltend machen oder die Macht, die sie bereits besitzen, in Besitz nehmen. Deshalb eilen die Menschen hin und her, eilen von einem zum anderen, in der ewigen Hoffnung, dass ihnen irgendwann jemand irgendwo geben wird, wonach sie suchen. Im Gegensatz zu ihnen weiß der Krieger, dass er nirgendwohin fliehen kann - einfach weil die Kraft, die er sucht, in seiner Wahrnehmung von sich selbst und der Welt um ihn herum liegt. Der Krieger weiß auch, dass, wenn er auf seiner Suche Erfolg haben wird, er zuerst das übernehmen muss, was er bereits hat.
Also, was haben Sie, was wäre nützlich, um Kraft zu finden? Mit Geld können Sie Seminare besuchen und Bücher kaufen, aber keine Kraft. Geld gibt finanzielle, wirtschaftliche und sogar politische Kraft, aber nicht die Macht der Wahrnehmung. Ihre Ausbildung ermöglicht es Ihnen, über Macht zu lesen, mehr Geld zu verdienen, um Häuser und Autos, Essen und Kleidung, mehr Bücher und neue Seminare zu kaufen - das ist alles, was Ihre Ausbildung ausmacht. In ähnlicher Weise ist Ihr Status nur Ihr Status, nicht mehr und nicht weniger. Natürlich kann es höher oder niedriger werden, aber der Status wird euch nicht die Macht bringen, die ihr anstrebt. Also, was haben Sie, was wird Ihnen helfen, die wahre Kraft zu finden?
DIE LEISTUNGSKRAFT IST DAS WISSEN, DAS EINZIGE LEBEN IST KEIN MÖGLICHER STÄRKE ALS DAS WISSEN DES LEBENS.
Der einzige wahre Wert, den jeder von uns hat, ist die Wahrnehmung von sich selbst und der Welt. Wahrnehmung ist die einzige Kraft, die wir haben. Das ist die einzige Kraft, die wir brauchen. Also, ob du deine eigene Wahrnehmung magst oder nicht, ob du glaubst, dass sie einen Wert hat oder nicht, nimm sie an, besitze sie - denn das ist alles, was du jetzt hast. Ob ihr euch nun als gute oder schlechte Person, als kluge oder dumme, edle Seele oder als böses Monster betrachtet, übernehmt diese Wahrnehmung, denn abgesehen von dieser winzigen Menge an Kraft habt ihr nichts, womit ihr euch auf die Suche nach Macht machen könnt.
Aber um wirklich die Kontrolle über unsere Wahrnehmung zu übernehmen, müssen Sie rücksichtslos ehrlich zu sich selbst sein, da es keinen Vorteil gibt, Ihr Recht auf etwas zu beanspruchen, das wir nicht haben. Ich würde Sie bitten, eine Minute zu warten, um die Bedeutung meiner Worte zu verstehen. Wenn du das tust, wirst du schnell erkennen, dass es nutzlos ist, vorzugeben, jemand zu sein, der du nicht wirklich bist. Wenn du in der Lage bist, rücksichtslos ehrlich zu dir selbst zu sein, dann wirst du durch diese Ehrlichkeit Klarheit des Geistes erlangen und dich selbst so sehen, wie du in diesem Moment wirklich bist. Dann werdet ihr auch erkennen, dass ihr genau so seid, wie ihr seid, auf der Suche nach Macht seid. Es gibt keinen anderen von euch. Und ihr habt nichts anderes als eure Wahrnehmung zu diesem Zeitpunkt. Nehmt euch und eure Wahrnehmung in Besitz, denn nichts anderes existiert einfach.
Aus all dem muss klar sein, dass der einzige Grund für die Ohnmacht der Menschen ihre Abneigung gegen ihre eigene Wahrnehmung von sich selbst und dementsprechend der Welt ist. Und weil sie diese Wahrnehmung nicht mögen, wollen sie sich nicht so akzeptieren, wie sie wirklich sind, und kämpfen, um als etwas zu erscheinen, von dem sie glauben, dass sie es mehr mögen. Eine solche Täuschung ist nur eine von vielen Formen der Flucht vor der Realität, einer Realität, die sie nicht sehen und die sie nicht besitzen wollen. Doch auf der Flucht vor der Realität stürzen wir uns in die illusorische Welt der Täuschung, der Phantasie und der Lüge. Welche Kraft kann man dort finden? Das einzige, was man in einer imaginären Welt finden kann, ist eine imaginäre Kraft, die nichts mit der Realität zu tun hat. Es ist der absurde Glaube an die illusorische Welt der Pseudo-Kräfte von Tolteken, der als Schlafwahnsinn bezeichnet wird.
Die einzige wahre Kraft ist deine Wahrnehmung von dir selbst und der Welt um dich herum. Aber selbst wenn Sie sich selbst nicht mögen oder die Welt um Sie herum nicht mögen, macht es keinen Sinn, in eine imaginäre Welt zu fliehen. Im Gegenteil, wenn Sie die Macht haben wollen, sich selbst und Ihre Welt zu verändern, müssen Sie mit dem beginnen, was Sie jetzt haben, und lernen, die bestehende Wahrnehmung von sich selbst und der Welt um Sie herum zu verändern. Das ist die wahre Absicht der Macht, die Wahrnehmung zu verändern. Und die versteckten Konsequenzen, die die Umsetzung dieses Plans mit sich bringt, sind enorm.
Mit der Veränderung der Wahrnehmung ändert sich unweigerlich eure Wahrnehmung von euch selbst, und wenn sich eure Wahrnehmung von euch selbst ändert, verändert ihr euch auch selbst - versteht das, und dann werdet ihr euch dessen voll bewusst. Indem du dich selbst änderst, veränderst du auch die Welt um dich herum. Es bedeutet auch, dass du, wenn du deine Wahrnehmung nicht änderst, niemals die Kraft erlangen wirst, dich selbst zu verändern, geschweige denn, die Welt um dich herum zu verändern. Mit anderen Worten, wenn du deine Wahrnehmung nicht ändern kannst, bist du bereits machtlos und in jeder Hinsicht ein Opfer und ein Sklave deiner eigenen Wahrnehmung. Niemand kann uns die Kraft nehmen, außer uns selbst.
Um die Kraft zu erlangen, eure Wahrnehmung zu verändern, müsst ihr vollständig akzeptieren, wer und was ihr in diesem Moment seid, denn die Kraft ist immer im Augenblick. Die einzige Möglichkeit, dies zu tun, besteht darin, das Niveau der Ehrlichkeit zu erreichen, das nur entstehen kann, wenn Sie bedingungslos bereit sind, umfassend zu sein. Ohne Inklusivität werdet ihr nicht ehrlich zu euch selbst sein, sondern stattdessen nach Selbsttäuschung streben, indem ihr versucht, euch die Qualitäten anzueignen, die ihr nicht habt, und vorgibt, jemand zu sein, der ihr nicht seid. Aber allumfassend zu sein bedeutet, alles in sich selbst zu erkennen: das Gute, das Schlechte, das Ekelhafte. Denn wenn ihr nicht alles umfasset, werdet ihr getrennt sein, und in dieser Trennung werdet ihr euch selbst so zurückwerfen, wie ihr in diesem Moment wirklich seid. Mit anderen Worten, in eurer Abgeschiedenheit werdet ihr eure wahre Macht abschütteln und versuchen, das Recht auf eine falsche Macht zu beanspruchen, die einfach nicht existiert.
MENSCHEN, DIE DIE ABTEILUNG UNTERSTÜTZEN, SIND AUF EINER TOTALEN VERBOTENHEIT BASIERT, DIE SIE NICHT ERLAUBT, DIE RECHTE AUF IHRE EIGENE KRAFT ZU ERKLÄREN
Wenn wir von unserer gegenwärtigen Position ausgehen, kann es wirklich scheinen, dass die Jagd nach Macht das Wesentliche von allem ist. Dennoch, wie ich wiederholt betont habe, ist es nur eine oberflächliche Bedeutung, die sich auf das All bezieht, das heißt auf die geformte Seite des Lebens. Aber hinter der Oberfläche verbirgt sich der wahre Plan und der Sinn des Lebens selbst. Diese Idee spiegelte sich in dem alten Tolteken-Fest wider, das als Mondjagdfestival bekannt ist. Seine Teilnehmer zeigen zunächst, dass das Lernen der Jagd nach Macht durch eine Veränderung der Wahrnehmung von sich selbst und der Welt um sie herum erfolgen sollte. Dann wird ihnen gezeigt, dass wir uns zuerst so akzeptieren müssen, wie wir wirklich sind. Und der einzige Weg, dies zu tun, ist, vollständig allumfassend zu werden, indem Sie Ihre Wahrnehmung verfolgen und sich auf die Offenheit des Herzens konzentrieren.
Um die Bedeutung des Obigen zu erfassen, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass der Geist von Natur aus trennend ist: Aufgrund seiner Unterscheidungsfähigkeit stellt er sich immer gegenüber und fungiert immer als Richter in Bezug auf uns selbst und andere. Das Ergebnis ist, dass sich ein Vorurteil nach dem anderen aufbaut und so weiter, bis wir schließlich zu fragmentierten Wesen werden, die in einer zersplitterten Welt leben, die nur mit Voreingenommenheit, Sterilität und Kälte der Verurteilung gefüllt ist. Das Herz ist aber in höchstem Maße allumfassend, und in dieser Ganzheit fehlt es an Voreingenommenheit und Voreingenommenheit. Das Herz nutzt die Fähigkeit des Geistes zu unterscheiden, um Unterschiede zwischen dem zu zeigen, was das Leben aufrechterhält und dem, was es zerstört - ohne sich gegenseitig zu widersprechen. Denn wenn wir unparteiisch sind, kann selbst ein destruktiver Anfang nicht verurteilt werden, denn wie können wir einen Teil des Lebens verurteilen? Alles ist Leben, und deshalb ist alles notwendig. Wenn etwas das Leben zerstört, bedeutet das nicht, dass es nutzlos ist. Die Tatsache der Destruktivität einer Handlung impliziert ihre Aktivität, und darin liegt ihr Wert. Das einzige, was getan werden muss, ist, die Richtung einer solchen Aktion von der Zerstörung zur Bereicherung des Lebens zu ändern.
Das lässt sich am besten am Beispiel klären. Warum faules Gemüse wegwerfen, wenn es zu lebensspendendem Kompost werden kann? Wenn wir das Gemüse wegwerfen, wird es sowieso zu Humus. Und jemand anderes wird von dem Dünger profitieren, der für uns bestimmt war. So ist es auch mit dir und deiner Wahrnehmung. Es gibt nichts in dir, was man wegwerfen könnte. Es gibt nichts in dir, was wirklich weggeworfen werden müsste. Alles ist Macht, und diese Kraft seid ihr! Selbst das Schlechte in dir ist Teil deiner Stärke, und wenn du Fäulnis in Dünger verwandeln willst, ist es nicht erlaubt, etwas zu trennen. Stattdessen müssen Sie in Ihren Handlungen, Gefühlen und Gedanken vollständig umfassend sein. Mit anderen Worten, ihr müsst lernen, eine echte Offenheit des Herzens zu erlangen, die es euch ermöglicht, euch selbst zu lieben, wie ihr wirklich seid.
Obwohl dieses Konzept ziemlich einfach ist, ist es nicht so einfach, es in der Praxis zu verwenden. Das Problem ist, dass keiner von uns ein Engel ist. Als Ergebnis, wenn jemand rücksichtslos ehrlich zu sich selbst wird, begeht er einen sehr charakteristischen Fehler für das menschliche Wesen - in der Falle eines Gefühls der völligen Erniedrigung und des Wunsches, sich selbst zu hassen. Absolute Ehrlichkeit mit sich selbst ist daher keine leichte Aufgabe, und um dieser schwierigen Herausforderung gerecht zu werden, ist es äußerst wichtig, sich der Welt um uns herum zu öffnen. Wenn wir uns öffnen, werden wir ziemlich schnell sehen, wie alles in dieser Welt etwas in uns selbst widerspiegelt. Wenn wir also das Gute in einem anderen Menschen sehen, bedeutet das, dass auch in uns selbst etwas Gutes ist, denn sonst wüssten wir nicht, was Güte ist, und könnten sie in einem anderen Menschen nicht erkennen. Ebenso, wenn wir etwas Schlechtes in einer anderen Person sehen, bedeutet dies, dass wir auch etwas Schlechtes in uns haben. Wenn wir die Schönheit einer Blume sehen, sind wir auch in Schönheit. Wenn wir sehen, wie der Mensch die Natur verunstaltet, indem er sie verschmutzt, sind wir auch irgendwo tief im Inneren.
Der einzige Unterschied zwischen uns, dem Bettler und dem König, zwischen dem Guten und dem Bösen, besteht darin, dass wir uns selbst und die Welt um uns herum wahrnehmen. In unserer Wahrnehmung liegt die Fähigkeit, getrennt oder allumfassend zu sein, ein schlechtes, schwaches und kraftloses Leben zu führen oder ein gutes, gesundes und kraftvolles Leben zu führen. Es liegt in unserer Wahrnehmung, dass wir beurteilen und verurteilen können oder lieben und geliebt werden.
Aber hat das alles etwas mit Macht zu tun? Formal gesehen, ja! Kraft ist ein Produkt der Wahrnehmung, und wenn wir ein wirklich allumfassendes Leben führen wollen und uns selbst so akzeptieren können, wie wir sind, wird es relativ einfach, die Wahrnehmung zu verändern und damit Kraft zu gewinnen. Die Menge der Kraft, die ein Mensch erhält, hängt vom Grad seiner Ganzheit ab. Mit anderen Worten, je mehr ein Mensch alles umfasst, desto mehr Kraft gewinnt er. So ist der Weg der Freiheit. Aber es gibt noch einen anderen Weg, den man High Adventure Path nennt. Auf diesem Weg ist es möglich, Kraft durch Trennung, durch Trennung zu erlangen. Und obwohl eine solche Kraft magisch aussieht, ist es wichtig zu wissen, dass sie nicht nur begrenzt, sondern auch zerstörerisch für den Praktizierenden ist.
Selbst wenn wir die Details über die Kraft und den Prozess ihrer Erlangung beiseite lassen, ist es nützlich, sich die Frage zu stellen: "Was will ich?" Wenn es nur Kräfte sind, warum? Die Krieger der Freiheit legen großen Wert auf Macht, aber sie betrachten sie auch als Feind. Wieso? Weil es kein Herz gibt, um der Kraft willen nach Stärke zu streben, ist es ein Weg, der weder Freude noch Wärme bringt. Die Fähigkeit, einen Gegner mit einem Blitz zu treffen, kann für jemanden wie ein Spaß aussehen. Aber wenn ein paar Leute zusammenbrechen, wird eine Person feststellen, dass eine solche Kraft für ihn an Attraktivität verloren hat - es sei denn, er hat einen Durst nach Blut und Zerstörung. Deshalb betrachten die Freiheitskrieger die Macht anders und behandeln sie daher anders. Zum Beispiel kann jeder Freiheitskämpfer, wenn nötig, eine Person mit nur einer Absicht zerstören. Im Allgemeinen sind sich die Menschen nur wenig bewusst, wie viel Zerstörung im Leben durch die Indulierung der menschlichen Rasse in unreinen Gedanken geschieht. Die Umweltverschmutzung ist heute hundertmal geringer als die mentale Verschmutzung, die die Menschen täglich im Netz des Lebens erzeugen. Unzählige Varianten der groß angelegten zerstörerischen Auswirkungen, die die geistige Verschmutzung auf alle Lebensformen in der Welt hat. Und wenn die Menschen in der Lage sind, solche Zerstörungen zu verursachen, ohne es zu wissen, ist es leicht zu erraten, dass es nicht schwierig ist, eine Person mit Hilfe von Gedanken zu zerstören, nachdem man die Macht ergriffen hat und bewusst durch das Netz des Lebens handelt.
Der Grund, warum ich mich mit dem zerstörerischen Aspekt der Macht beschäftigt habe, ist, dass die Menschheit immer noch eine klare Neigung zur Zerstörung hat. Aus der Sicht der Freiheitskämpfer ist dies eine völlige Dummheit, die eng mit dem Wahnsinn des Schlafes verbunden ist. Warum sollte ich etwas zerstören wollen? Ist Zerstörung wirklich so lustig? Sie fragen sich vielleicht: "Warum zerstören? Zweifellos könnten Sie Ihre Macht nutzen, um die Welt zum Besseren zu verändern! Warum nutzen Sie nicht Ihre Kraft, um meine Wahrnehmung zu ändern, damit ich so mächtig werden kann wie Sie?" Theoretisch klingt das gut, aber es reicht aus, ein wenig nachzudenken, um die Zerstörungskraft selbst eines solchen Gewalteinsatzes zu sehen. Versteht, dass, wenn ich oder jemand anderes von den Freiheitskämpfern das tun würde, worum ihr bittet, und seine Macht einsetzen würde, um eure Wahrnehmung zu ändern, er schuldig wäre, eure Freiheit zu missbrauchen, selbst wenn ihr um Hilfe bittet. Warum ist das so? Ja, nur indem ich deine Wahrnehmung an deiner Stelle ändere, würde ich dich glauben lassen, dass du nicht die innere Kraft hast, deine eigene Wahrnehmung zu ändern, dich selbst zu verändern, die Welt um dich herum zu verändern. Im Wesentlichen eine einfache Sache - und dennoch tödlich! Hier ist ein schönes Beispiel dafür, wie man einen Menschen mit nur einem Gedanken zerstören kann, ganz zu schweigen von der Absicht.
Nach allem, was wir besprochen haben, sollte es schon klarer werden, worauf ich hinausführe. Der Besitz von Macht um des Besitzes willen ist nicht mehr nützlich als der völlige Mangel an Macht. Zum Beispiel, wenn ich viele Universitätsabschlüsse habe, aber keine von ihnen benutze, was nützt es ihnen? Welche Freude bringen sie mir? Das gleiche gilt für die Macht, denn der Besitz von Macht um des Besitzes willen ist für die Freiheitskrieger ohne Charme. Und doch sind selbst Freiheitskrieger ohne Macht genauso machtlos wie jeder andere Mensch und können daher niemandem, einschließlich sich selbst, nützen. Wie sollte der Schüler dann über Macht und Machterwerb denken?
DIE STÄRKE SELBST IST EINFACH KRAFT UND FORTSCHRITTLICH NICHT GUTER, NUR EIN SCHLÜSSEL, MIT DEM SIE VERWENDET WIRD, ODER LEBEN VERÄNDERT. DIE STÄRKE IST LEBENSFÄHIG, ABER DIE LEBENSFÄHIGSTE IST DIE STÄRKE, DIE DIE LEISTUNGSFÄHIGSTE IST.
Um zu verstehen, wie ein Krieger zu einer Macht kommt, müssen wir zuerst lernen, wie er zum Leben als Ganzes kommt. Dieser Ansatz wird am besten als Einfachheit in Aktion beschrieben - Einfachheit, die mit der einfachen Unschuld und Leichtgläubigkeit des Kindes übereinstimmt, das freudig und spielerisch nach dem Sinn und Plan des Lebens auf der physischen Ebene sucht. Für einen Krieger ist das Leben ein Fest, ein Fest des Naguals und des Tonals, der ewigen Zwillinge, und vor allem feiert er den Plan ihrer Geburt sowie den Sinn ihres Lebens, der durch den Geist des Menschen manifestiert wird. Für einen Krieger ist das Leben ein endloses Fest. Manchmal freut er sich einfach über das Leben selbst. Manchmal freut er sich über seine Farben und seinen Überfluss. Manchmal freut er sich über seine Suche nach Wissen, und zu anderen Zeiten wird er sich über den Prozess freuen, Wege der Jagd nach Macht zu kennen. Aber vor allem auf dieser Reise durch das Leben - manchmal angespannt, manchmal fröhlich, manchmal traurig, aber immer voller Begegnungen mit einer großen Anzahl unerschöpflicher Schätze des Lebens, von denen jeder seine eigene einzigartige Gabe und große Freude bringt - freut sich der Krieger über die Gesellschaft und die Möglichkeit, seinen Weg mit jemandem zu teilen. Es gibt keine größere Freude für einen Krieger, als seine Träume und Hoffnungen zu teilen, Triumphe und Niederlagen mit demselben Begleiter, der einmal auf der Suche nach dem Plan des Lebens war und entdeckte, dass das Geheimnis der Verwirklichung dieses Plans im Sinn des Lebens verborgen ist. Sinn und Zweck. Wir können niemals die Tatsache ändern, dass der Sinn des Lebens darin besteht, Bewusstsein zu entwickeln.
Das ist die Absicht des Unaussprechlichen, und keiner von uns kann das Unveränderliche ändern. Ob es uns gefällt oder nicht, ob wir uns dagegen wehren oder nicht, ob wir freiwillig und freudig oder widerwillig und verbittert zu dieser Absicht beitragen, keiner von uns kann seinem Schicksal und seiner Bestimmung entkommen. Das ist der unerschütterliche Plan des Lebens. Und nur wenn wir diesen Plan verwirklichen, können wir ihm einen Sinn geben.
Halten Sie einen Moment inne und stellen Sie sich vor, wie kalt und steril die Entwicklung des Bewusstseins wäre, wenn sie keinen anderen Sinn hätte als die Entwicklung selbst. Es wäre so, als würde jemand sein ganzes Leben an der Universität verbringen und einen akademischen Abschluss nach dem anderen machen. Aber warum? Wir werden diese Frage wahrscheinlich nicht beantworten können, weil wir die Absichten des Unaussprechlichen nicht kennen - außer dem, was wir im Leben in der Erscheinungssphäre sehen. Gleichzeitig, gerade weil wir nicht in der Lage sind, den gesamten Plan zu sehen, wirkt die Entwicklung des Bewusstseins uninteressant und abstoßend, kalt und steril. Und egal, wie makellos wir sind, es bleibt eine Tatsache: Wenn wir ein Leben mit einem solchen Sinn für Design führen wollen, wird das Leben für uns trotz all unserer politischen Korrektheit nichts anderes sein als eine kalte und herzlose Existenz.
Die Entwicklung des Bewusstseins wird eine Anstrengung wert und verwandelt sich in ein wunderbares Abenteuer voller Freude, nur dank der Bedeutung, die wir in diese Reise stecken. Bei näherer Betrachtung werden wir sehen, dass sogar dieser Sinn vorherbestimmt war. Aber da dieser Faktor vorbestimmt ist, wo wir den Fokus setzen, können wir ihn leicht in eine Last verwandeln. Es ist sogar möglich, zu lernen, ein Leben zu führen, das alles umfasst, aber gleichzeitig eine kalte und herzlose Person zu sein. Wenn ich wollte, könnte ich ein makelloses und äußerst allumfassendes Leben führen, das so "politisch korrekt" wäre, dass niemand mich jemals für Verstöße gegen die technische Seite der Angelegenheit verantwortlich machen könnte. Aber wie wäre ein solches Leben gefüllt? Nur "politisch korrekt" und technisch einwandfrei. Warum so leben? Ein solches Leben hat für mich keinen menschlichen Sinn. Und wo es keine menschliche Bedeutung gibt, gibt es auch keine Herzwärme. So kamen wir zu einem anderen sehr wichtigen Konzept - der Frage der Liebe. Was die Menschen Liebe nennen, hat nichts damit zu tun.
Liebe ist im Verständnis der meisten Menschen eine Reihe von verrückten Vorurteilen, nach denen sie zu handeln versuchen. Diese Vorurteile sind so trennend und bedingt, dass sowohl für diejenigen, die lieben, als auch für diejenigen, die geliebt werden, alles mit einem Leben in Sklavenabhängigkeit endet und wie üblich sehr traurig ist. In diesem Zusammenhang sollte daran erinnert werden, dass, obwohl die Entwicklung und Vertiefung jeder Beziehung Herausforderungen erfordert, die jedoch nicht zögern, entstehen, es nur von uns abhängt, ob wir von ihnen profitieren. Entsprechend unserer Wahrnehmung der Liebe können wir Herausforderungen angehen, so dass unsere Beziehungen wachsen und sich vertiefen, das heißt, für uns arbeiten, oder wir können die gleichen Herausforderungen nutzen, um unsere Beziehungen zu zerstören.
Wahre Liebe ist das, was die Tolteken das Gesetz der Ganzheit nennen. Der Mensch ist noch nicht einmal näher an das Verständnis dieses Gesetzes herangekommen, mit Ausnahme einiger seiner physischen Manifestationen wie Gravitation und Magnetismus. Aber die Tatsache, dass wir etwas nicht verstehen, bedeutet nicht, dass wir nicht davon betroffen sind. Das ganze Universum ist vom Gesetz der Ganzheit durchdrungen und wird von ihm gehalten. Und doch bleibt das Gesetz ein Gesetz, und die menschliche Natur ist so, dass jedes Gesetz als Hindernis wahrgenommen wird, und das Gesetz der Ganzheit ist keine Ausnahme. Aus diesem Grund praktizieren die Menschen ihre eigene Form der "Liebe". Wenn man die Frage jedoch von einer rein formalen Seite betrachtet, kann selbst für einen tadellosen Krieger der Faktor der Inklusivität bestenfalls als eine Pflicht erscheinen, die er erfüllen muss. Aber wie kann ich, ein einfacher Mensch, einen Sinn in der mir auferlegten Pflicht finden? Und wie kann ich als menschliches Wesen die Befriedigung des Lebens nach einem Plan empfinden, den ich nicht begreifen kann - außer vielleicht der Tatsache, dass wir hier sind, um Bewusstsein zu entwickeln? Im besten Fall sind wir wieder in der Pflicht. Aber wo ist hier das Herz?
Warum folge ich dem Pfad des Kriegers? Nur weil für mich der Weg des Kriegers wirklich der Weg der Freiheit ist, die Freiheit, in der mein Herz am meisten ist! Aber das Herz ist nicht in Kraft und nicht einmal im Gesetz der Ganzheit. Das Herz ist im Sinne des Lebens, das sich mir auf dem Weg der Freiheit offenbart, wenn ich versuche, meine Rolle bei der Erfüllung des Plans des Einen Lebens zu spielen. Was ist der Sinn, den ich auf meiner Reise finde? Schwer zu sagen, weil es so schwer ist, es in Worte zu fassen. Für verschiedene Menschen bedeutet das Herz verschiedene Dinge, aber für mich persönlich ist das Herz, dass Reisen wichtiger ist als das Ziel.
Um das zu verstehen, schaut euch die Welt mit meinen Augen an. Ich sehe, dass ich mit einem Plan geboren wurde, der erfüllt werden muss. Und ich werde sterben, sobald dieser Plan erfüllt ist. Zwischen Geburt und Tod ist eine Reise. Und da ich weiß, dass ich sterben werde, wenn nicht heute, dann morgen, halte ich meine Vision nicht auf dem Spiel. Wenn ich anders handeln würde, würde ich nur leben, um mein Ziel so schnell wie möglich zu erreichen und dementsprechend so schnell wie möglich zu sterben. Aber ich bemühe mich nicht, so schnell wie möglich zu sterben, und deshalb fixiere ich meinen Blick nicht auf das Ziel selbst, sondern auf die Reise zu ihm und zu meinem Tod. Ich weiß, dass es keine Entschuldigung für mein Leben geben wird, wenn ich mein Schicksal nicht erfülle, und deshalb gibt es keine Entschuldigung für die Verschwendung von Zeit während der Ausführung. Aus diesem Grund gebe ich mein All hin, indem ich das Nichts für mich behalte, und wenn ich das tue, verbringe ich weder Zeit noch Gelegenheit damit, mein Schicksal zu erfüllen.
Ich weiß, dass ich mir nichts vorzuwerfen habe, denn tief in meinem Herzen kenne ich den Grad meiner Integrität. Aber es ist nicht der Wunsch, unfehlbar oder makellos zu sein, der mich führt. Ich werde von einer tiefen und aufrichtigen Leidenschaft getrieben, am Leben voll und ganz teilzunehmen und das Nichts zu behalten. Indem ich mich der Reise hingebe, erlaube ich meinem Geist, klar, stark und frei zu sein. Das ist für mich der Weg mit dem Herzen, und ich gehe diesen Weg und genieße jeden Augenblick jedes Schrittes - denn ich weiß sehr wohl, dass jeder Schritt mich einen Schritt näher an die Materialisierung meines Planes und folglich einen Schritt näher an den Tod bringt.
Da der Tod mein ständiger Begleiter ist, bringt jeder Moment meines Lebens eine solche Spannung und Schärfe mit sich, dass ich aus tiefster Seele weinen und vor der einfachen Freude, die ich noch lachen kann, unaufhaltsam lachen muss. Aber weder Tränen noch Lachen können etwas ändern. Alles ist Unsinn. Ich werde jetzt oder später sterben - und selbst mit all meiner Kraft kann ich das nicht ändern. Und wenn er könnte, würde er nicht wollen; denn wenn er ewig wäre, würde das Leben seinen Sinn verlieren. Aber was ich geändert habe, ist meine Wahrnehmung des Lebens, meiner selbst, der Menschen, mit denen ich die Reise durch das Leben teile. Wie habe ich das gemacht? Ich habe den Fokus vom Ziel auf die Reise verlagert. Ich habe den Fokus vom Tod auf das Leben verlagert. Ich habe den Fokus von der Betrachtung der Menschen als nicht liebenswerte Wesen auf die Betrachtung als liebenswerte Wesen verlagert. Indem ich den Fokus verändere, genieße ich jeden Moment jeder Interaktion mit dem Leben und mit den Menschen um mich herum. Und selbst wenn ich das tue, weiß ich, dass mein Tod mich immer noch verfolgt, was bedeutet, dass alles eine Dummheit bleibt, egal wie sehr ich den Fokus verschoben habe.
Da ich nichts anderes tun kann als Dummheit, umarme ich alles in diesem Leben und alle Menschen darin mit all der Leidenschaft, die ich habe. Nach dieser Leidenschaft kann ich nichts oder niemanden aus meinem Leben ausschließen - nur weil ich jeden Moment, während ich noch lebe und auf dieser Erde laufe, als Schatz schätze. Zu bald ist alles vorbei und ich will nicht sterben, weil ich weiß, dass ich etwas verpasst habe. Und es spielt keine Rolle, ob es ein ruhiger Moment tiefer Liebe oder ein angespannter Moment eines heißen Kampfes ist, ein aufrichtiges Lachen oder herzliche Tränen. Das ist für mich der Sinn, dem Weg mit dem Herzen zu folgen. Und wenn ich die Kraft, die ich auf dieser Reise gesammelt habe, nutzen kann, um anderen zu helfen, den Weg mit meinem Herzen zu teilen, dann tue ich das mit Freude, aber nur, wenn meine Hilfe wirklich gefragt ist.
Zweifellos ist der Plan meines Lebens, wie der Plan des Lebens eines jeden anderen, Kraft zu gewinnen und sie zum Wohle aller Lebewesen zu nutzen. Aber der Sinn, den ich in diesen Plan stecke, kommt aus den Tiefen meines Herzens. Deshalb ist die Kraft, die ich habe, meine Pflicht und meine Ehre, aber mein Geschenk an die Menschen ist die Offenheit meines Herzens auf einer Reise durch das Leben. Die Menschen verlangten meine Kraft als Nagual und Seher, weil sie sie brauchen, aber sie verlangten auch von mir die Offenheit des Herzens, die meinem Leben auf dieser Erde Sinn verleiht - dem Leben, das ich mit meinen Mitreisenden teile.
Deshalb ist für den Freiheitskämpfer das Leben ein Fest der Liebe, der höchsten Liebe. Es ist die Geschichte der Leidenschaft, die zwei Wesen in ihrem Streben nach der wahren Bedeutung der Wärme erfahren, die Geschichte der ständigen Erfüllungen der unauslöschlichen Liebe. Es ist die Geschichte von Nagual und Tonal, die Geschichte von jedem Mann und jeder Frau, und daher ist Ihre und meine Geschichte die Geschichte unseres Kampfes, um zu wissen, was es bedeutet, geliebt zu werden.
Wenn du das Gefühl hast, dass der Weg mit dem Herzen dein Weg ist, und wenn du in deinem Herzen weißt, dass du auf dieser Reise nach dem wahren Sinn der Freiheit suchst, dann wisse, dass die Lehren der Tolteken dir den Plan des Lebens offenbaren werden. Aber jeder von euch muss seinen eigenen Sinn in diesem Plan finden. Die Suche nach einem Plan ist eine Reise, die niemand vermeiden kann, aber es gibt auch eine Suche nach Sinn - unsere eigene einzigartige Reise innerhalb der großen Reise, die als "Ein Leben" bezeichnet wird. Um diesen Sinn zu finden, ist es notwendig, rechtsseitige Lehren zu praktizieren und die notwendige Kraft zu sammeln, um mit linksseitigen Lehren zu leben. Nur so finden wir eine völlige Offenheit des Herzens, die es uns ermöglicht, das Nichts zu behalten und unseren Geist in Klarheit, Kraft und Freiheit schweben zu lassen. Nur so, unabhängig von unserer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Klasse von Träumen, beginnen wir, den Geist des Wolfes zu begreifen, für den das Leben die Suche nach dem wahren Sinn der Freiheit ist. Erst dann hat die Sicht auf das Leben als Gefühl einen Sinn. So entsteht ein aufrichtiges Bedürfnis, zu sehen und zu fühlen, zuzuhören und zu fühlen, jeden Moment jedes Schrittes zu genießen - in dem Bewusstsein, dass alles zu schnell enden wird.
Das ist der Weg des Kriegers, der wirklich der Weg der Freiheit ist. Und auf diesem Weg tanzen die Schatten, die von den feurigen Herzen derer geworfen werden, die das Volk des Wolfes genannt werden. Obwohl die Freiheit nicht einer Klasse von Träumenden gehört, sind es die Wölfe, die ihre Leidenschaft für die Freiheit am liebsten mit denen teilen, die sich dafür entscheiden, dem Weg des Herzens zu folgen. Eine so tiefe Leidenschaft für die Freiheit ist ausschließlich den Wölfen eigen. Denn trotz der Tatsache, dass alle Klassen der Träumer die Freiheit genießen, waren es die Wölfe, die es zu ihrem Motto machten. Wieso? Der nächste Teil einer Prophezeiung wird dies verdeutlichen.
DIE FREIHEITSKORN SIND ZU ANDEREN ZEITEN UND AN ANDEREN ORTE GEBRAUCHT - IN DER ZEIT, IN DER DIE MENSCHEN DES Wölfins WIE DIE KRIEGE BEKANNTEN, UND AN EINEM KRIEGSPANNER, ABER NICHT DIE WELTSPANNER. IN DER ZEIT, IN DER DIE HOFFNUNG AUF EINEN EINZIGARTIGEN FREIHEITS-IDEEN GEFÜHLT WURDE, WURDE DIE GEBURT DER JUGENDLICHEN SONNE MIT EINEM BESUCHIGEN CHAOS ERFÜLLT, EINER IDEEN, DIE ÜBER DIE GANZE GALAXIS GESPRÄCHTET HABEN. Und nur sie vom Stern des Hundes haben es gewagt zu antworten.
Die Prophezeiungen des Unbenannten
OFFENLEGUNG DER REGELN VIER SCHLAGZUBEHÖR
PAZDEL ERSTER NAGEL
... dank der Veranlagung des Stalkers zur Verfolgung der Wahrnehmung und Prädisposition des Träumers für den Traum in der Wahrnehmung wird es möglich, eine Karte des Unbekannten zu erstellen ... der Sehende erkennt, dass ihm der Weg zur Erfüllung seiner Aufgabe gezeigt wurde, und auch, was es bedeutet, die Menschheit in die Freiheit zu führen, denn um Erfolg zu haben, muss er ein Mikrokosmosmodell um sich herum aufbauen, dessen Vision ihm offenstand.
Kapitel 2. Die Vier-Zahn-Regel: Der erste Kontakt mit der Leere
Beim ersten Kontakt mit der Leere nimmt der Seher das unendliche Nichts so unvorstellbarer Ausdehnung wahr, dass der Geist sofort in unbeschreibliche Stille versinkt, die alles im Sichtbaren in nichts Wesentliches und Leeres verwandelt. In Stille gehüllt, sieht er zunächst keinen einzigen Gedanken, kein Gefühl, keine Emotion, keine physische Empfindung, kein Licht oder Geräusch. Im wahrsten Sinne des Wortes umgibt ihn nichts, und doch weiß der Sehende irgendwie, ohne zu wissen, dass er in der Gegenwart des Unaussprechlichen ist.
Plötzlich erfährt der Sehende eine flüchtige, aber überraschend klare Erleuchtung, die sich aus der innersten Tiefe seines Seins erhebt, und er weiß, dass er ein Zeuge des Ewigen ist, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft keinen anderen Sinn haben als das, was es ist. Der Betrachter zeigt sich nach Osten, dem Ort der Verwandlung.
und Inklusivität und spürt den stillen inneren Befehl, das Rätsel des Geistes zu lösen. Um dies zu tun, muss der Seher den Plan seiner Existenz überdenken und nach Nüchternheit streben, die ihn zur Meisterschaft des Bewusstseins und dementsprechend zu den Wahrheiten des Bewusstseins führt, denn ohne sie ist es unmöglich, das Wissende vom Unbekannten zu trennen.
Ein neuer Ausbruch der Erleuchtung geht aus der innersten Tiefe der Natur des Sehenden hervor, aus dem Ausbruch, in dem das Es wird. Seine Wirkung auf den Verstand des Sehenden zwingt ihn, ein riesiges Rad mit wachsender Wahrnehmung zu sehen, das wie zwei sich ausbreitende riesige Flügel auf beiden Seiten des Rades liegt. In diesem Augenblick weiß der Sehende, daß er das Rad der Zeit und die Flügel der Wahrnehmung beobachtet. Er entdeckt, dass er sich dem Westen zuwendet, einem Ort der Verwandlung und des Todes, und fühlt erneut den stillen Befehl, seine persönliche Geschichte auszulöschen, indem er dem Weg des Herzens folgt, um ein Gefühl zu entwickeln, das ihm helfen wird, eine Karte des Unbekannten zu erstellen. Nun weiß der Sehende, dass er das Rätsel des Herzens lösen muss, und um dies zu tun, muss er seine Wahrnehmung verfolgen.
Dann folgt die dritte hellste Erleuchtung. Ein gigantischer Blitz der Klarheit erleuchtet den Geist des Sehenden und gibt ihm das Gefühl, dass sein Fokus von einer unerschütterlichen Absicht gehalten wird, die von einem großen Auge ausgeht. Der Sehende zeigt sich nach Süden gerichtet, dem Ort der Verwandlung und der Kraft. Und wieder fühlt er den stummen inneren Befehl, der diesmal ist: das Träumen mit Hilfe der Meisterschaft der Absicht, in dem Bestreben, genügend Energie zu sammeln, um die vollständige Transformation des Träumenden zu verwirklichen.
Wenn die letzte, vierte Erleuchtung an die Reihe kommt, verbindet der Verstand des Sehenden die Kraft, die auf ihn einwirkte, mit etwas, das einem Adler vage ähnelt. Nicht, weil sie wirklich wie ein Adler aussieht, sondern weil der Seher in seiner eigenen innersten Tiefe den Plan des Unaussprechlichen spüren kann, der durch den Einfluss auf das Bewusstsein des Sehers einem Adler ähnelt, der sich auf seine Beute stürzt. Der Sehende zeigt sich nach Norden gerichtet, dem Ort der Materialisierung und Standhaftigkeit.
In diesem Moment ist er sich voll bewusst, dass dies sein Schlachtfeld ist und dass alles Leben aus dieser Leere als Ausdruck eines nichtmenschlichen Plans hervorgeht - eines Plans, den er nicht verstehen kann, der sich aber wie ein innerer Befehl in sich widerspiegelt.
Es ist der Befehl an den Menschen, immer wieder in der physischen Welt geboren zu werden, die für ihn nichts anderes als ein Traum ist, damit er, wenn er alle Aspekte dieses Traums erfahren hat, seine wahre Natur und Bestimmung als Teil des Einen Lebens immer mehr erkennen kann. Auf dieser Reise wird er durch unzählige Leben gehen, von denen keines wie das andere sein wird und von denen jedes ein anderes Schicksal im Rad der Zeit offenbaren wird. Der Zweck wird ihn führen, so dass er die Flügel der Wahrnehmung ausbreitet und sowohl mit dem Nagual als auch mit dem Tonal in Berührung kommt. Nur durch den kontinuierlichen Prozess der Geburt, des Todes und der Wiedergeburt kann ein Mensch seine Mission erkennen und erfüllen, eine Karte des großen Unbekannten zu erstellen und in das Erkannte einzubeziehen.
Indem er allmählich die Flügel der Wahrnehmung ausbreitet, kann der Mensch seiner Mission nicht ausweichen, da sein Zweck durch die unerschütterliche Absicht des Unaussprechlichen, die sich durch den Geist des Menschen manifestiert, festgelegt ist. Durch diese Absicht wird alles im Leben, einschließlich des Menschen, im Rahmen des Schöpfungsplans gehalten und verhindert, dass Handlungen ausgeführt werden, die mit dem universellen Plan unvereinbar sind. Wenn ein Mensch versucht, sich der Ausführung dieses Befehls zu entziehen, verletzt er mit solchen Handlungen die Absicht des Unaussprechlichen und wird vom Plan seiner Existenz getrennt. Indem er getrennt wird und die Absicht des Unaussprechlichen vernachlässigt, kommt er zu einer direkten Konfrontation mit dem Geist des Menschen. Infolgedessen werden die Handlungen des Menschen sowohl in Bezug auf sich selbst als auch in Bezug auf das Ganze, von dem er ein Teil ist, destruktiv. Daher ist eine Person gezwungen zu lernen, indem sie aus Erfahrung lernt, dass jede Handlung Konsequenzen hat. Das bedeutet, dass er die schmerzlichen Folgen seiner eigenen Vernachlässigung nur vermeiden kann, wenn er sich im Voraus davon überzeugt, dass seine Handlungen das Eine Leben unterstützen und in Bezug auf die Absicht des Unaussprechlichen allumfassend sind. Aber auch in seiner Vernachlässigung ist der Mensch nicht in der Lage, der Absicht des Unaussprechlichen auszuweichen, denn nachdem er dies versucht hat, wird er immer noch eine Karte machen, die das Unbekannte in die bekannten verbotenen Bereiche einschließt. Und in diesem Sinne kann der Mensch nicht dem Plan des Unaussprechlichen dienen. Die Folgen der Vernachlässigung sind so, dass eine Person auf jeden Fall lernen muss, ihre Wahrnehmung zu verfolgen und allmählich die Fähigkeit zu erlangen, nach einem echten Plan zu träumen. Nachdem er in dieser Fähigkeit Meisterschaft erlangt hat, erlangt der Mensch Freiheit von den Beschränkungen der Vernachlässigung und wird selbst zu Recht zum Schöpfer, wenn er vernünftig mit den Geboten der Stärke zusammenarbeiten möchte. Der Sehende erkennt jetzt, dass ihm der wahre Plan der Freiheit gezeigt wird, in dessen Verwirklichung er auch den wahren Sinn finden wird. Und obwohl der Plan des Lebens darin besteht, das Bewusstsein zu entwickeln, wäre ohne das inhärente innere Verlangen nach Freiheit von den Einschränkungen der Unwissenheit die Evolution niemals für immer eingefroren.
Dem Sehenden wird gezeigt, dass alle Männer und Frauen in Übereinstimmung mit der ihm offenbarten Struktur geschaffen wurden, um dem Menschen bei der Erfüllung seiner Aufgabe zu helfen, in der alle Teile des Einen Lebens sind und eine der vier Richtungen widerspiegeln - Ost, West, Süd oder Nord. Die beiden Gruppen, die Männer und die Frauen, sind in zwei Gruppen aufgeteilt: die rechte und die linke Seite, das Bekannte und das Unbekannte, das Männliche und das Weibliche. Zusätzlich zu diesen Gaben der Macht hat das Unaussprechliche der Menschheit ein weiteres Geschenk gemacht, indem es zwei Arten von Wesen geschaffen hat, deren einziger Zweck es ist, die Menschheit in die Freiheit zu führen und den Menschen zu helfen, ihren eigenen Existenzplan zu bewahren. Diese Kreaturen sind wie alle Männer und Frauen geschaffen, aber ihr leuchtender Kokon sieht in vier Abteilungen statt in zwei unterteilt aus. Sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite ihres Kokons sind zwei deutliche Kraftströme sichtbar, wodurch die Illusion entsteht, dass vier Zacken der Kraft im leuchtenden Kokon existieren. Die vier Ströme von Kraft machen solche Wesen zu einer genauen Manifestation des vierseitigen Plans des Unaussprechlichen, während der Rest der Menschheit, der in einem leuchtenden Kokon zwei Abteilungen hat, das Produkt der Evolution dieses Plans ist, ausgedrückt durch die Trennung der Geschlechter. Folglich kann ein Mann oder eine Frau mit vier Zähnen, die für ihre Aufgabe ausgebildet sind, zu Recht als Nagual oder Nagual betrachtet werden.
Dem Sehenden wird klar, dass er das Nagual ist, sonst hätte er die ihm übermittelte Vision nicht verstehen können, und außerdem ist es seine Fähigkeit zu sehen, die die Übertragung selbst ermöglicht. Er versteht, dass der Nagual und die Nagual-Frau nur dann effektiv handeln können, wenn sie eine angemessene Ausbildung in Bezug auf den Lebensplan erhalten, die ausreicht, um diesen Plan zu verstehen. Und er erkennt auch, wie wichtig es für einen Nagual ist, diese Idee zu sehen. Denn der Sehende weiß, dass, weil das Nagual die Manifestation eines einzigen Nagual, des Geistes ist, er als solcher nicht nur den Plan des Unaussprechlichen verkörpern muss, sondern auch die Fähigkeit hat, die Richtung der Entwicklung dieses Plans im Manifestationsbereich zu sehen. Um den Nagual bei der Durchführung einer solchen Aufgabe zu unterstützen, wird ihm eine Nagual-Frau gegeben, deren Existenz für ihn eine Manifestation, das heißt ein Tonal, widerspiegelt. Wie dem Sehenden jedoch gezeigt wurde, ist kein Mensch in der Lage, den Plan des Unaussprechlichen vollständig zu verkörpern, und daher stellt jeder Nagual nur eine Facette dieses Plans dar. Das vorbereitete Nagual, das den Rand des Plans des Unaussprechlichen darstellt, ermöglicht es den Vertretern der Menschheit, die ihm anvertraut sind, den Plan der Existenz besser zu verstehen und auf diese Weise zu verstehen, dass wir alle Teile des Einen Lebens sind. In diesem Sinne kann jeder Nagual mit einem einzigen Diamantrand verglichen werden, doch zusammen bilden die Naguale alle Facetten des "Diamanten", der als Geist des Menschen bezeichnet wird, des Naguals.
Aber auch wenn das Nagual in seiner Existenz nur eine Facette des Plans des Unaussprechlichen enthält, bleibt es dank der besonderen Konfiguration seines leuchtenden Kokons eine genaue Manifestation des Eins-Lebens. Der Nagual spiegelt den vierseitigen Plan des Unaussprechlichen wider, da sein Sein alle vier Richtungen enthält, die sowohl durch den männlichen als auch durch den weiblichen Aspekt manifestiert werden. Denn in Wirklichkeit ist das Nagual nicht nur ein Tonal aus seinem eigenen Wesen, indem es seinen Plan in ihn hineinlegt, sondern es bleibt dabei transzendent und alldurchdringend in Bezug auf die ganze Erscheinung. Auf der anderen Seite enthält das weibliche Nagual, das nur eine Manifestation des Tonals ist, in seiner Existenz nur den weiblichen Aspekt des vierseitigen Designs.
Um dem Nagual in seiner Aufgabe zu helfen, haben alle Männer und Frauen, einschließlich der Naguale und Frauen-Naguale, je nach ihrer Bestimmung eine Prädisposition entweder für Stalking oder für den Traum, was die Trennung des Bekannten vom Unbekannten sowie die Trennung der Geschlechter widerspiegelt. Dem Sehenden wird klar, daß gerade durch die Neigung des Stalkers, die Wahrnehmung und die Neigung des Träumers zum Traum in der Wahrnehmung zu verfolgen, eine Karte des Unbekannten möglich wird. In diesem Augenblick erkennt der Sehende, dass ihm der Weg zur Erfüllung seiner Aufgabe offen stand, und es wird ihm auch gezeigt, was es bedeutet, die Menschheit in die Freiheit zu führen. Um erfolgreich zu sein, muss er ein Mikrokosmosmodell um sich herum aufbauen, dessen Vision ihm offen war.
Das Modell, das nun dem Sehenden zu bauen ist, sollte sowohl den männlichen als auch den weiblichen Aspekt des vierseitigen Plans des Unaussprechlichen widerspiegeln, der sich in vier Richtungen manifestiert. Um eine solche Aufgabe zu erfüllen, braucht der Nagual Unterstützung in seinem eigenen Plan, der eine der Facetten des großen Plans ist, der sich in der Existenz des Naguals ausdrückt. Diese Unterstützung sollte sowohl die männliche als auch die weibliche Seite der Stärke widerspiegeln. Dem Seher wird daher klar, dass der Nagual, der sich im Süden befindet, an einem Ort der Stärke vier Männer benötigt: einen aus dem Osten, einen aus dem Norden, einen aus dem Westen und einen Kurier zu einer Kraft, die nicht zu einer bestimmten Richtung gehört. Außerdem braucht der Nagual vier Frauen, von denen jede einer der vier Richtungen entspricht. Und dem Sehenden öffnet sich, wie man die Richtung des Menschen bestimmt.
Ein Mann aus dem Osten ist für die Zusammenstellung einer Karte des neuen Wissens prädisponiert und wird daher Wissenschaftler genannt. Ein Mann aus dem Norden ist anfällig für die Wahl zwischen alt und neu, was die Grundlage aller Handlungen ist, und daher ist er ein Mann des Handelns. Ein Mann aus dem Westen ist geneigt, mit der Absicht zu arbeiten, was ihn zu einem Mann hinter den Kulissen macht. Der vierte Mann hat keine bestimmte Richtung und ist ein Kurier. Seine Aufgabe ist es, dem Nagual zu helfen, Kraft zu sammeln, und deshalb arbeitet er hauptsächlich mit dem Konzept der Ehre. Alle vier Männer, die Manifestationen des männlichen Geistes sind, können entweder Träumer oder Stalker sein. Aber um den Nagual in seinem Plan zu unterstützen, müssen sie sowohl im Stalking als auch im Traum geschickt sein und gleichzeitig ihre natürliche Veranlagung vollständig offenbaren.
Die vier Frauen hingegen, die Manifestationen des weiblichen Tonals, sind von Natur aus Vertreter des chaotischen Unbekannten und müssen daher geschickt darin sein, die Wahrnehmung zu verfolgen, um den Plan des Nagual zu unterstützen. Folglich hat die Stalkerin aus dem Osten mit einem Plan zu tun, der der Geduld innewohnt, aus dem Norden mit einem Plan, der der Stabilität innewohnt, aus dem Westen mit einem Plan, der Freiheit und Veränderung innewohnt, aus dem Süden mit einem Plan, der der Lebensfähigkeit innewohnt.
Nachdem er die Struktur der Kriegerabteilung erkannt hat, die das Nagual um sich herum aufbauen muss, spürt der Seher plötzlich den Befehl, das Geheimnis des Geschlechts in den Tiefen seines Wesens zu untersuchen. Bei der Untersuchung beginnt der Betrachter einen versteckten Fehler in der Struktur des weiblichen Teils der Abteilung zu bemerken. Der Nachteil ist, dass, wenn alle vier Frauen Stalker sein müssen, der Mangel an weiblichem Traum in der Gruppe zu einem offensichtlichen Ungleichgewicht führen wird. In diesem Augenblick erkennt der Sehende, dass es seine Pflicht ist, die vier Stalker in der Kunst des Träumens zu schulen, damit sie Meister in beiden Künsten werden. Damit aber die Stalkerfrauen nicht von ihrer Hauptaufgabe abweichen, die darin besteht, die Wahrnehmung zu verfolgen, muss die Abteilung mit vier weiblichen Träumenden ergänzt werden, deren Hauptfunktion der Traum nach dem Plan des Nagual sein wird. Und um ihnen bei dieser Aufgabe zu helfen, muss er ihnen beibringen, Wahrnehmung zu verfolgen.
Jede der vier Frauen, die träumen, muss auch einer der vier Richtungen entsprechen und jede von ihnen kann anhand bestimmter Merkmale erkannt werden. Die Träumerin aus dem Osten beschäftigt sich mit dem Plan, der dem Tod des Alten innewohnt, die Träumerin aus dem Norden mit dem Plan, der der Standhaftigkeit innewohnt, die Träumerin aus dem Westen mit dem Plan, der der Fließfähigkeit innewohnt, die Träumerin aus dem Süden mit dem Plan, der der Untadeligkeit innewohnt.
Vier weibliche Stalker und vier weibliche Träumer spiegeln die duale Natur des weiblichen Tonals wider. Die Stalker spiegeln die rechte Seite und damit das Erkannte im Manifestationsbereich und die Träumer die linke Seite und folglich das Unbekannte im Manifestationsbereich wider. Auf der anderen Seite spiegeln die vier Männer sowohl das Erkannte als auch das Unbekannte im Bereich des Geistesplans wider, der sich im Nagual-Sehen manifestiert. Dem Seher wird dadurch klar, daß acht weibliche Krieger ganz natürlich in ihren Richtungen Paare bilden, die aus einem Stalker und einem Träumer bestehen. Jedes weibliche Paar unterstützt natürlich die Männer seiner Richtung, die wiederum den Nagual in der Ausführung seines Plans unterstützen und sich entsprechend zwei Achsen befinden. Der Kurier ist die Stütze des Naguals, während sich der Aktionsmensch direkt gegenüber dem Nagual befindet und die Nord-Süd-Achse bildet, da nur durch die Aktion der Plan des Naguals materialisiert werden kann. Der Wissenschaftler und der Mensch hinter den Kulissen befinden sich einander gegenüber und bilden eine Ost-West-Achse, da nur die doppelte Natur der Manifestation erfasst werden kann.
Nachdem er die natürliche Reihenfolge der Struktur der Nagual-Truppe gelernt hat, erkennt der Seher, dass er drei Kuriere finden muss, um das volle Gleichgewicht in der Einheit zu erreichen, die die anderen drei Männer unterstützen werden, genau wie der Kurier ihn selbst unterstützt. Der beste Kurier, um den Wissenschaftler zu unterstützen, ist ein Mann, der zur Unterscheidung prädisponiert ist. Der beste Kurier für einen Mann der Tat ist eine Person, die zu Harmonie und Gleichgewicht neigt. Und der beste Kurier für den Mann hinter den Kulissen ist derjenige, der dazu prädisponiert ist, Licht in der Dunkelheit zu finden.
Aber für den Seher wird es offensichtlich, dass, wenn männliche Krieger von Kurieren unterstützt werden, jedes weibliche Paar auch einen Kurier für Stärke braucht. Der am besten geeignete Kurier für die Bedürfnisse des weiblichen Ostens ist eine Person, die dazu prädisponiert ist, mit den Kräften der Bestimmung zu arbeiten, die sich durch Demut und Verständnis entfalten. Der weibliche Norden eignet sich am besten für einen Kurier, dessen Prädisposition Frieden und Erfolg ist. Der weibliche Westen eignet sich am besten für einen Kurier, der zu einer heterogenen Fülle neigt. Der weibliche Süden passt am besten zu einem Kurier, der für die Annahme der Führung prädisponiert ist.
Wenn der Seher eine Vision dieser geordneten Struktur sieht, wird er sich des enormen Potenzials bewusst, das in einer solchen Gruppe von Kriegern steckt, und er kann zunächst nicht verstehen, warum die Vision, die so klar ist, zu zittern beginnt und auseinanderbricht. In der innersten Tiefe seines Wesens weiß er, ohne zu wissen, wie er die Vision festhalten und um Unterstützung für die Nagual-Frau bitten muss, da in ihrer Existenz der Schlüssel zur Erfüllung verborgen ist. Aber in dem Augenblick, in dem der Nagual sich von innen nach der Nagual-Frau ausstrecken lässt, bricht die schöpferische Kraft der Leere durch sein Sein, spaltet das leuchtende Wesen auf und verändert es so, dass das Nagual nicht mehr in der Lage ist, direkten Kontakt mit dem Tonal zu erreichen. In der innersten Tiefe seines Wesens wird der Nagual von einem verheerenden Schmerzempfinden und einem Verlustgefühl gequält, das seinen Geist überwältigt und mit Wahnsinn droht. Im Kampf um die Erhaltung des Verstandes und in dem Bemühen, die Vision klar und stabil zu halten, findet das Nagual plötzlich den Mut, unerschütterlich auf dem zu stehen, was ihm offenbart wurde. Indem er den Mut jedes Teilchens seines Wesens aufnimmt, öffnet er sein Herz weit. Ohne eine andere Möglichkeit, mit dem Tonal in Berührung zu kommen, als durch die Liebe, die sein Herz ausstrahlt, macht das Nagual das einzig Mögliche - es umhüllt das Tonal mit seiner Liebe und kann, indem es es es in seine Arme schließt, endlich seine Vision durch die Kraft der Ganzheit stabil halten.
Wieder wird die Vision klar und stabil, und von nun an weiß der Nagual-Sehende, dass er seiner Bestimmung niemals entkommen kann. Da es vom Tonal abgeschnitten ist, bleibt nur ein Weg - die Aufgabe zu akzeptieren, für die es erstellt wurde. Nur so kann er den Schmerz des Verlustes lindern. Nur so kann er in seiner Vision bestehen, unzerstörbar, unbestechlich und unerschrocken. Ein Nagual-Sehender, der die Fähigkeit des inneren Kontakts mit dem Tonal verloren hat, wird nicht mehr von menschlichen Versuchungen verführt. Alles, was ihm bleibt, ist der stärkste innere Antrieb zu immer umfassenderer Inklusivität, denn jeder Versuch, persönlichen Nutzen aus etwas zu ziehen, führt erneut zu blendendem Schmerz und einem Gefühl der Abgetrenntheit.
In diesem Augenblick kalter Nüchternheit beginnt der Nagual zu erkennen, dass seine Bestimmung es erfordert, dass er die Menschen, die seiner Fürsorge anvertraut sind, zur Integrität seiner selbst führt, denn nur so können sie Freiheit erlangen. Aber für ihn persönlich kann es niemals eine echte Integrität geben. Getrennt vom Tonal, kann das Nagual nur den Anschein von Ganzheit durch immer größere Inklusivität erlangen. Um dieses Wissen in jedem Teil seines Seins zu verankern und festzuhalten, wird dem Nagual-Sehenden gezeigt, dass er das ihm offenbarte Wissen für viele Leben vergessen wird. Und deshalb muss er immer wieder den Schmerz des Verlustes erleiden, bis er sich ständig an seinen Zweck und seinen Plan seiner eigenen Existenz erinnern kann.
Im letzten Augenblick blendender Klarheit kommt der Nagual-Sehende zu der Einsicht, dass ihm eine Regel gezeigt wurde, die seine Bestimmung als vierzackiges Wesen beschreibt. Diese Regel erfordert, dass er den Mut hat, eine Absicht zu verwirklichen, die zumindest für die Entstehung einer Unterscheidung ausreicht. In diesem Bewusstsein endet der erste Kontakt mit der Leere und der Nagual-Sehende vergisst seine Vision.
ERKLÄRUNG DER REGELN DES VIERZUZUBEHÖRS
PAZDEL ZWEITEN
TONAL
Kapitel 3. Die Vier-Zahn-Regel: Die erste Erleuchtung
INTELLIGENZ - EIN WAHRHEITSPRODUKT, DAS EINEM MENSCHEN DIE MÖGLICHKEIT ZU BERECHNEN HAT, DIE PRAKTISCHEN SEITEN, DIE MIT DEM LEBEN AUF EINEM PHYSIKALISCHEN PLAN VERBUNDEN SIND. WAHRER INTELLIGENT IST DER DRITTE ASPEKT DES NAGELS - DAS LEBEN, DAS DEN MENSCHEN SEIN LEBEN ERÖFFNET. Deshalb beginnt die Lösung des Rätsels des Verstandes, den Sinn des Lebens zu finden und so die Kunst des Begreifens zu besitzen.
Um die Vier-Zahn-Nagwal-Regel zu verstehen, ist es wichtig, ein authentisches Gefühl für jeden seiner Abschnitte zu entwickeln. Wir werden sie abwechselnd angehen. Bei der Betrachtung des Inhalts der ersten Erleuchtung beginnt der Mensch immer tiefes Zittern zu empfinden, konfrontiert mit der schrecklichen Notwendigkeit, das Rätsel der Vernunft zu lösen. Die Gründe für eine solche Reaktion werden klar genug sein, wenn wir uns ansehen, was der Geist des modernen Menschen beschäftigt, und darauf achten, wie viele Männer und Frauen ihr Leben in voller Zuversicht verbringen, dass sie tatsächlich denken können.
Sobald man aber anfängt, die Menschen zu befragen, oder sie selbst versuchen, sich auszusprechen, was sie denken, so stellt sich sofort heraus, daß sie zum größten Teil nur eine oberflächliche Bedeutung ihres eigenen Lebens haben. Eine Person wird sagen: "Ich denke an das Haus, das ich kaufen möchte." Ein anderer gibt zu: "Ich denke an die Einkäufe, die ich machen muss." Jemand anderes würde sagen: "Ich denke, ich würde das heute Abend zum Abendessen kochen." Auf der anderen Seite könnte ein scharfsinnigerer Mensch etwas sagen wie: "Ich denke, warum würde meine Tante, mit der ich seit zwölf Jahren nicht gesprochen habe, mich heute anrufen?" Und ein wirklich tiefer Denker würde sagen: "Ich denke darüber nach, was es braucht, um mein Leben aufregender zu machen. Vielleicht sollten wir einen spirituellen Weg finden, der mich anzieht. Oder gute Bücher lesen? Vielleicht auf eine Reise gehen? Oder sollte ich jemanden finden? Und wenn ja, was würde ich von dieser Beziehung wollen?" Aber nur sehr wenige Menschen fragen sich: "Warum wurde ich geboren? Was bedeutet mir mein Leben? Was soll ich mit meinem Verstand machen?"
In Wahrheit denken die meisten Menschen nie im wahrsten Sinne des Wortes und wissen nicht, was wahres Denken ist. Viele Menschen nehmen für das Denken eine chaotische Menge von getrennten Rationalisierungen, die Tag und Nacht im Kopf sind. Solche Rationalisierungen basieren immer auf einer Reihe von Ideen oder, genauer gesagt, auf einem Glaubenssystem, das unabhängig erworben wurde oder einfach für die Wahrheit gehalten wurde, weil alle um sie herum sie teilten oder weil eine Autorität ihre Wahrheit erklärte oder sogar versprach, es zu beweisen. Darüber hinaus wird aus den Beobachtungen der täglichen Aktivitäten der Menschen deutlich, dass ihr Glaubenssystem nur dem Ziel dient, ihnen zu ermöglichen, Perfektion in den beiden Dingen zu erreichen, die für die überwiegende Mehrheit der Vertreter der Menschheit am wichtigsten sind. Das erste ist, Vorurteile zu rationalisieren, die mit der materiellen Sicherung ihres Lebens verbunden sind. Deshalb stellen sie sich und anderen Fragen im Stil von: "Wo soll ich leben? Was habe ich? Welche Karriere wählen? Was für ein Auto soll ich kaufen?" Das zweite ist, meine eigenen Vorurteile zu bewahren und zu verteidigen, wenn sie nicht mit der Welt um mich herum kollidieren. Und sie fragen sich: "Wenn ich das tue, was werden die Leute von mir denken? Wenn ich das tue, kann ich damit davonkommen? Warum hatte ich so viel Glück mit meiner Mutter? Warum bin ich so ein Versager, dass ich einen Mann geheiratet habe, der sich als völliger Nichtsnutz erwiesen hat? Soll ich den Kerl heute Abend ins Bett bringen? Rationalisierungen führen jedoch nur zu zusätzlichen Vorurteilen, was wiederum zu zusätzlichen Überzeugungen führt. Man braucht nicht zu sagen, dass all diese Überzeugungen unzählige Ideen erzeugen, die darauf abzielen, Vorurteile zu schützen und zu stärken. Dadurch wird ein Bewusstsein des Lebens verstärkt, das, wenn nicht vollständig, so doch fast vollständig auf einer Wahrnehmung beruht, die immer selektiver wird. Es ist traurig zu erkennen, aber es ist das ständige Kribbeln im Geist dieser Vorurteile und Überzeugungen, das immer selektivere Wahrnehmungen hervorruft, die Menschen für das Denken halten. Mit einem solchen Chaos im Kopf können sie einfach nicht direkt denken und stellen infolgedessen weder ihr Denken noch ihre Pläne für ihr eigenes Leben in Frage.
Wahres Denken hat nichts damit zu tun. Wahres Denken ist die angeborene Fähigkeit des Menschen, Fragen zu formulieren, die ihn zur Lösung des Plans seiner eigenen Existenz führen und gleichzeitig den Wunsch wecken, das Bewusstsein für sich selbst und die Welt um ihn herum zu lernen und zu erweitern. Diese Methode des Wissens hat nichts mit dem Sammeln von Informationen zu tun, da Informationen das Bewusstsein nicht erweitern können, obwohl sie der Absicht dienen. Das Bewusstsein hängt von der Wahrnehmung ab, die wiederum von der von uns gewählten Anordnung der Energiefelder abhängt, die vom Montagepunkt hervorgehoben werden. Aber da jede solche Einstellung durch ein Bild der Welt, basierend auf unserer Wahrnehmung, festgelegt ist, entsteht ein Teufelskreis, und wir sind gezwungen, selektive Wahrnehmung zu üben, um unser Bild der Welt zu erhalten. Dies bedeutet, dass wir, während wir unser Weltbild beibehalten, nur das wahrnehmen, was wir entsprechend der Anpassung des Erfassungspunkts der Wahrnehmung wahrnehmen, die wir selbst ausgewählt und für lange Zeit perfektioniert haben. Im besten Fall können die Menschen also ihr Bewusstsein nur innerhalb ihres eigenen Weltbildes erweitern, was per Definition bedeutet, in einer selektiven Wahrnehmung gefangen zu sein.
Wenn wir also nicht sinnlos im Kreis herumirren wollen, um unser Bewusstsein zu erweitern, ist es zwingend erforderlich, uns von der selektiven Wahrnehmung zu befreien, um unser eigenes Weltbild zu zerlegen. Es ist einfach unmöglich, neues Wissen zu erlangen, indem man weiterhin die Wahrnehmung auf der Grundlage des bestehenden Weltbildes hält. Und tatsächlich: Wenn wir dies versuchen, geraten wir direkt in eine neue Falle, indem wir unbewusst nach immer raffinierteren Wegen suchen, um die selektive Wahrnehmung aufrechtzuerhalten. Aber wenn wir die selektive Wahrnehmung unterstützen, bedeutet dies, dass wir nicht direkt denken. Es genügt, ein wenig genauer hinzusehen, und es wird klar, dass das wahre Denken direkt zu dem gehört, was als Gewandtheit des Bewusstseins oder einfach als Beherrschung des eigenen Bewusstseins bezeichnet werden kann.
Aber was genau beinhaltet die Fähigkeit des Bewusstseins? Wie kann man das erreichen, wenn man in der Falle der selektiven Wahrnehmung gefangen ist? Die Lösung ist, wie alles im Leben, in der Tat sehr einfach, aber sie ist nicht so einfach und einfach anzuwenden. Die Beherrschung des Bewusstseins beinhaltet die Auflösung des Rätsels des Geistes, und um dies zu tun, müssen wir unser Leben vollständig überdenken. Um zu verstehen, worum es geht, verstehen Sie, dass, obwohl jeder Mensch einen Verstand hat, selten jemand wirklich versteht, was der Verstand ist und wie er funktioniert. Den meisten Menschen scheint der Geist gleichsam nach Belieben selbständig und unabhängig zu arbeiten, so wie das Herz schlägt, die Lunge atmet und das Nervensystem funktioniert - ohne dass die geringste bewusste Kontrolle erforderlich ist. Es kann keinen größeren Irrtum geben! Obwohl in der Tat viele Menschen nie versucht haben, ihren Geist zu kontrollieren. In diesem Sinne werden sie selbst von ihrem Verstand kontrolliert, oder besser gesagt, von dem Müll, der ihren Geist füllt - von dem Müll, den sie selbst dorthin gebracht haben, oder von anderen gebracht. Und diese Kontrolle ist so streng, dass die Menschen zu Sklaven ihrer eigenen geistigen Aktivität geworden sind!
DER RATIONALE INTELLIGENZ IST EINE DER GRÖSSTEN WERTE DES MENSCHEN AUF EINEM PHYSIKALISCHEN PLAN, ABER ZU DER gleichen Zeit UND TÖDLICHEN FALLE, DIE SIE SELBST SCHAFFEN, ODER NUR DIE MENSCHEN SELBST WIE DIE PERSONENFÄLLE ENTWICKELN
Im Gegensatz zum physischen Körper und seinen Organen, deren Natur von oben vor der Geburt programmiert ist, ist der rationale Verstand, der ein Aspekt des wahren Geistes ist, ein völlig anderes Feld der Beere, und da wir geboren wurden und eine Reise entlang des Flusses des Lebens unternahmen, ist die Programmierung des rationalen Verstandes unsere Verantwortung. Mit anderen Worten, jeder von uns hat die Möglichkeit zu wählen, wie der rationale Aspekt des eigenen Geistes programmiert werden soll. Aber da jede Entscheidung durch die Wahrnehmung und damit das Bild der Welt bestimmt wird, ist es nicht so schwer, unsere Verantwortung in all dem zu sehen, wenn man bedenkt, dass Verantwortung die Fähigkeit bedeutet, auf das Leben zu reagieren. Daher stützen wir unsere Wahrnehmung auf die Art und Weise, wie wir auf das Leben reagieren, und nutzen diese Wahrnehmung, um unseren Geist zu programmieren, um unser eigenes Weltbild ständig zu bestätigen und zu stärken. Das ist das Rätsel der Vernunft, aber nicht die Vernunft selbst ist ein Rätsel, sondern wie man es programmiert.
Die Programmierung des Verstandes beginnt mit der Geburt, und da kein Neugeborenes die geringste Ahnung hat, was es bedeutet, das Rätsel des Verstandes zu lösen, werden wir alle zu einer leichten Beute für blinde Blindenführer, die ihre Arbeit mit den besten Absichten tun. Und das Ergebnis ist, dass wir einen Verstand haben, der von anderen programmiert wird, nicht um unsere Denkfähigkeit zu entwickeln, sondern um die persönlichen Vorurteile jedes einzelnen dieser Teilnehmer zu unterstützen. In dieser Situation wird der Verstand der meisten Menschen so bedingt und darauf ausgerichtet, Vorurteile und vorgefasste Meinungen sowohl gegen etwas als auch dafür aufrechtzuerhalten, dass die Menschen einfach zu Sklaven ihrer eigenen Vernunft werden! Aber ohne es wirklich zu verstehen, beschuldigen sie ständig alle anderen und die Umstände. Selbst diejenigen, die in einem bestimmten Stadium das Glück haben, aufzuwachen und zu erkennen, dass sie vielleicht selbst für ihr eigenes Denken verantwortlich sind und sich anschließend gegen das erheben, was sie als Verletzung ihrer eigenen Rechte empfinden, erzielen in Wirklichkeit auch kein besseres Ergebnis. Der Grund dafür ist, dass diese Rebellen, obwohl sie sich der Notwendigkeit bewusst sind, selbstständig zu denken, nie klar werden, wofür sie kämpfen sollen. Infolgedessen beginnen sie, gegen das umgebende Leben zu kämpfen und werden schließlich zu kleinen Tyrannen, die bereit sind, alles und alles auf dem Weg ihrer verzerrten Wahrnehmung zu zerreißen. Und sie glauben, dass das ihre Suche ist. Solche Menschen schlagen sich immer selbst den Boden unter den Füßen, aber sie beschuldigen, wie die Opfer, weiterhin jemanden oder etwas für ihre eigene Unfähigkeit, ein Leben zu ihren Bedingungen zu haben.
Normalerweise denkt der Mensch nicht. Er lebt nur noch von Rationalisierungen. DER MENSCH ENTDECKT, WAS ER DENKEN KANN, WENN ES FÜR IHM ZU ÜBERLEBEN IST.
Es gibt nur einen Weg, das Rätsel des Geistes wirklich zu lösen. Um dies zu tun, müssen wir uns irgendwann in unserem Leben einer ziemlich ernüchternden Krise stellen, die in der Lage ist, die notwendige Klarheit zu schaffen, damit wir selbst sehen können, dass das Spiel der Anschuldigungen für uns in einem gewissen Sinne des Todes ähnlich ist.
Dieses Konzept ist jedoch nicht leicht zu verstehen, also schauen wir uns es genauer an. Die Menschen im Allgemeinen bemerken nie, dass wir alle von Macht umgeben sind, dass Macht jeden Moment erzeugt wird und dass Macht uns ständig herausfordert. Das bedeutet, dass jedes Ereignis, jede Situation, der wir begegnen, jede Interaktion mit einer Person oder mit der Welt als Ganzes gleichzeitig einen Kampf um die Macht und gegen sie darstellt. Wir sind immer gegen die Macht im Kampf um die Macht. Mit anderen Worten, wir stehen immer der Macht im Kampf gegenüber, um das Recht auf unsere persönliche Stärke zu beanspruchen, denn nur auf diesem Weg entwickelt sich das Bewusstsein. Aber da die Menschen in ihrer Wahrnehmung so trennend und selektiv sind, wird die Wahrnehmung verzerrt, solange sie nicht wirklich verstanden wird, was zu Vorurteilen sowohl gegen als auch für sie führt. Aber nicht das Leben selbst nährt Vorurteile - es ist unsere Wahrnehmung dessen, was im Leben geschieht, was uns zu einer voreingenommenen Haltung führt.
Selbst im Hier und Jetzt, wenn Sie dieses Buch lesen, sind Sie von Angesicht zu Angesicht mit Kraft. Ob ihr euch dessen bewusst seid oder nicht, die Macht ist überall und verfolgt euch ständig. Deshalb stehen wir immer unter der wachsamen Aufsicht der Scharfschützen des Universums. Jede Bewegung, die wir machen, kann sie dazu bringen, eine Sehne zu ziehen. Und wenn die Macht uns für einen würdigen Gegner hält, werden die Pfeile nicht zögern, ihren Flug zu beginnen, und plötzlich finden wir uns im Zentrum der Schlacht. Der Kampf kann so einfach sein wie der Dialog mit einer anderen Person oder so verzweifelt wie der Versuch, seinen Job zu behalten. Aber wenn wir uns voll und ganz bewusst sind, sehen wir deutlich, dass jede Interaktion in unserem Leben, egal in welcher Form, immer einen Kampf um und gegen die Macht darstellt. Und die Scharfschützen des Universums verpassen nie. Sie sind tödlich genau. Einige Pfeile sind so konzipiert, dass sie wie Glocken wirken. Einige von ihnen verursachen dauerhafte Veränderungen. Aber es gibt auch Pfeile, die den Tod bringen sollen. Welche Art von Pfeil wir anziehen, hängt nur davon ab, wie tadellos wir in unseren Schlachten kämpfen.
Die Menschen betrachten ihr Leben jedoch nicht auf diese Weise und betrachten daher die Scharfschützen des Universums als eine Art Metapher. Aber das ist es nicht. Der Begriff "Scharfschützen" Tolteken wird in Bezug auf die sehr realen Kräfte des Universums verwendet, die nicht anders genannt werden können. Und obwohl der Begriff selbst wirklich metaphorisch ist, ist das, worauf er hinweist, definitiv keine Metapher, sondern eine völlig objektive Realität! Diese Kräfte kommen ins Spiel, wann immer wir in einen Kampf verwickelt sind, unabhängig von seiner äußeren Form.
Denn jeder Kampf ist immer ein Kampf gegen die Macht, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Verstehen Sie, dass in den Kampf gegen die Macht involviert zu sein bedeutet, durch die Macht verursacht zu werden. Mit anderen Worten, damit wir unsere Rechte auf persönliche Macht geltend machen, ruft uns die universelle Macht dazu auf, im Kampf zu prüfen, wie groß unsere persönliche Macht ist. Das ist genau das, was passiert, auch wenn Sie nach Ihrer Wahrnehmung nur nett mit Ihrem Freund sprechen. Um diese Aussage zu verdeutlichen, wollen wir uns das Beispiel mit dem Gespräch genau ansehen.
Denken Sie kurz nach. Wer ist dein Freund? Kennen Sie ihn wirklich? Sind Sie sicher, dass Sie sich der Bedeutung dessen, was er gesagt hat, voll bewusst sind? Kannst du den Sinn deines Gesprächs verstehen und auch, wohin es dich führen kann? Oder sind Sie beide in einer selektiven Wahrnehmung gefangen? Oder seid ihr in Unwissenheit? Wenn du darüber nachdenkst, wirst du bald erkennen, dass du nur deine Chancen erhöhst, in die Falle der selektiven Wahrnehmung zu tappen und ein Sklave deiner eigenen Unwissenheit zu sein, wenn du glaubst, deinen Freund zu kennen und alles zu verstehen, was er gesagt hat.
Wenn Sie sich von den Fesseln der selektiven Wahrnehmung befreien möchten, ist die direkte Akzeptanz von Fakten eine notwendige Voraussetzung für Sie. Erkenne, dass dein Freund nicht nur dein Freund ist. Er ist eines der wunderbarsten Wesen des Universums - der Mensch. Und so geschah es, dass dieser Mann zur gleichen Zeit inkarnierte wie ihr, und jetzt sitzt er gegenüber und spricht mit euch. Aber er versucht auch, sein Schicksal zu erfüllen, das er vielleicht selbst nicht versteht. Ist das alles nur ein Zufall? Hat der Zufall euch als Freunde zusammengeführt? Und dieser Dialog, den Sie gerade führen, ist nur eine rücksichtslose Interaktion?
Da Ihr Freund jetzt auf der physischen Ebene verkörpert ist, ist er auch mehr als wahrscheinlich in die Falle sozialer Konditionierung, selektiver Wahrnehmung und Vernachlässigung geraten. Alles, was Sie über Ihren Freund zu wissen glauben, egal ob er es Ihnen selbst erzählt hat oder ob Sie es selbst herausgefunden haben, bedeutet am Ende nicht viel. In der Tat ist es nichts weiter als Dummheit, aus dem einfachen Grund, weil ihr dieses magische Wesen nicht kennt, das euch gegenüber sitzt und keine Ahnung davon hat, welche Kräfte euch zusammengebracht haben. In Wahrheit basiert alles, was Sie über Ihren Freund zu wissen glauben, vollständig auf Ihrer selektiven Wahrnehmung der äußeren Form des Lebens, das Sie Ihren Freund nennen! Niemand von uns weiß, was ein Mensch ist, geschweige denn, was das Leben ist. Aus diesem Grund ist dieses wunderbare Wesen, das gegenüber sitzt, ein unglaubliches Rätsel, nicht nur für Sie, sondern auch für sich selbst.
Das einzige, was Sie wirklich wissen können, ist, dass dieses unergründliche Wesen Ihr Freund ist und dass er in dieser Eigenschaft in Ihr Leben und sogar in dieses Gespräch durch die Kräfte des Schicksals involviert ist, die sich auf den Zweck beziehen. Und nicht nur zu seinem Zweck, sondern auch zu Ihrem, denn wie Ihr Freund sind Sie ein ebenso unverständliches Rätsel! Sie sprechen also nicht nur - eine völlig objektive Realität! Diese Kräfte kommen ins Spiel, wann immer wir in einen Kampf verwickelt sind, unabhängig von seiner äußeren Form.
Denn jeder Kampf ist immer ein Kampf gegen die Macht, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Verstehen Sie, dass in den Kampf gegen die Macht involviert zu sein bedeutet, durch die Macht verursacht zu werden. Mit anderen Worten, damit wir unsere Rechte auf persönliche Macht geltend machen, ruft uns die universelle Macht dazu auf, im Kampf zu prüfen, wie groß unsere persönliche Macht ist. Das ist genau das, was passiert, auch wenn Sie nach Ihrer Wahrnehmung nur nett mit Ihrem Freund sprechen. Um diese Aussage zu verdeutlichen, wollen wir uns das Beispiel mit dem Gespräch genau ansehen.
Denken Sie kurz nach. Wer ist dein Freund? Kennen Sie ihn wirklich? Sind Sie sicher, dass Sie sich der Bedeutung dessen, was er gesagt hat, voll bewusst sind? Kannst du den Sinn deines Gesprächs verstehen und auch, wohin es dich führen kann? Oder sind Sie beide in einer selektiven Wahrnehmung gefangen? Oder seid ihr in Unwissenheit? Wenn du darüber nachdenkst, wirst du bald erkennen, dass du nur deine Chancen erhöhst, in die Falle der selektiven Wahrnehmung zu tappen und ein Sklave deiner eigenen Unwissenheit zu sein, wenn du glaubst, deinen Freund zu kennen und alles zu verstehen, was er gesagt hat.
Wenn Sie sich von den Fesseln der selektiven Wahrnehmung befreien möchten, ist die direkte Akzeptanz von Fakten eine notwendige Voraussetzung für Sie. Erkenne, dass dein Freund nicht nur dein Freund ist. Er ist eines der wunderbarsten Wesen des Universums - der Mensch. Und so geschah es, dass dieser Mann zur gleichen Zeit inkarnierte wie ihr, und jetzt sitzt er gegenüber und spricht mit euch. Aber er versucht auch, sein Schicksal zu erfüllen, das er vielleicht selbst nicht versteht. Ist das alles nur ein Zufall? Hat der Zufall euch als Freunde zusammengeführt? Und dieser Dialog, den Sie gerade führen, ist nur eine rücksichtslose Interaktion?
Da Ihr Freund jetzt auf der physischen Ebene verkörpert ist, ist er auch mehr als wahrscheinlich in die Falle sozialer Konditionierung, selektiver Wahrnehmung und Vernachlässigung geraten. Alles, was Sie über Ihren Freund zu wissen glauben, egal ob er es Ihnen selbst erzählt hat oder ob Sie es selbst herausgefunden haben, bedeutet am Ende nicht viel. In der Tat ist es nichts weiter als Dummheit, aus dem einfachen Grund, weil ihr dieses magische Wesen nicht kennt, das euch gegenüber sitzt und keine Ahnung davon hat, welche Kräfte euch zusammengebracht haben. In Wahrheit basiert alles, was Sie über Ihren Freund zu wissen glauben, vollständig auf Ihrer selektiven Wahrnehmung der äußeren Form des Lebens, das Sie Ihren Freund nennen! Niemand von uns weiß, was ein Mensch ist, geschweige denn, was das Leben ist. Aus diesem Grund ist dieses wunderbare Wesen, das gegenüber sitzt, ein unglaubliches Rätsel, nicht nur für Sie, sondern auch für sich selbst.
Das einzige, was Sie wirklich wissen können, ist, dass dieses unergründliche Wesen Ihr Freund ist und dass er in dieser Eigenschaft in Ihr Leben und sogar in dieses Gespräch durch die Kräfte des Schicksals involviert ist, die sich auf den Zweck beziehen. Und nicht nur zu seinem Zweck, sondern auch zu Ihrem, denn wie Ihr Freund sind Sie ein ebenso unverständliches Rätsel! Sie sprechen also nicht nur mit einem Freund. Ihr beide seid in eure eigenen Schicksale involviert, ob ihr es anerkennt oder nicht. Und bei dieser Aktion, die wie ein einfacher Dialog erscheint, beschwörst du Kräfte hervor, die unermesslich mächtiger sind, als du dir vorstellen kannst, die dein Leben verändern können, je nachdem, wie makellos du deine Rolle spielst. Es sind diese Kräfte, die Tolteken als Scharfschützen des Universums bezeichnen. Sie und Ihr Freund können sich sicher sein, dass dies nichts weiter als freundliches Geschwätz ist, aber dennoch bleibt ein ständiger Strom von Kraft für Sie unbekannt, der sich durch die Aktionen von Scharfschützen manifestiert. Was auch immer dein Freund dir sagt, es ist in Wirklichkeit eine Kraft, die dich herausfordert. Und wenn du deinem Freund antwortest, dann fordert ihn auch die Macht heraus. Mit anderen Worten, in diesem freundlichen Gespräch werden Sie durch das Schicksal Ihres Freundes herausgefordert und durch Ihr Schicksal. Wenn Sie während des Gesprächs bewusst genug sind, werden Sie sehen, wie seine Worte Sie dazu bringen, zu einem tieferen Wissen über ihn und sich selbst und damit über das Leben im Allgemeinen zu gelangen. Natürlich ist es nicht wirklich ein Freund, der dich herausfordert, und nicht einmal seine Worte, sondern seine persönliche Stärke, die mit deiner persönlichen Kraft im Kontext der universellen Macht interagiert, fordert dich heraus, wie es durch die Kräfte deiner Schicksale vorgegeben ist.
Darüber hinaus ist es immer notwendig, sich daran zu erinnern, dass es im Kampf um die persönliche Macht nur eine Regel gibt - die Jagdregel: Die Macht zeigt keine Barmherzigkeit und bietet keine Zugeständnisse - der Gewinner nimmt alles. Nur ein wahrer Krieger kann den Kampf um die Macht bestehen. Ein gewöhnlicher Mensch kann nichts mit Gewalt tun. Immer heulend und klagend, ständig Mitleid mit sich selbst, dann mit einem Gefühl der eigenen Wichtigkeit, versucht ein gewöhnlicher Mensch, seine Anforderungen an das Leben und folglich an die Macht zu stellen, was einfach lächerlich und beleidigend ist. Wegen des Selbstmitleids verlangen die Menschen Nachsicht, wegen des Gefühls ihrer eigenen Wichtigkeit verlangen sie für sich selbst garantierte Zugeständnisse, die nicht auf den Realitäten des Lebens basieren. Solche Leute sind keine würdigen Gegner, und sobald es zu Schlägen kommt, fallen sie einfach auf einander wie ein Papierheer - die Macht wird sie wie einen Käfer schlagen. Indem sie die wirkliche Bedeutung dessen, was im Leben geschieht, vernachlässigen, finden sie immer etwas oder jemanden als Ziel für die Anschuldigungen, dass sich ihr Leben nicht so entwickelt, wie es sich nach ihrer verzerrten Wahrnehmung entwickeln sollte.
RATIONALISIERUNGEN SAGEN DEN WUNSCH DES LEBENS, ZU DER ZEIT ALS WAHRER INTELLIGENZ ERÖFFNET SIE DURCH DAS VORGEWÄHLTE GEFÄNGNIS DER UNUNTERBRECHLICHEN ENTWICKLUNG DES BEWUSSTSEINS.
Ein wahrer Krieger hingegen ist ein Mensch, der durch seine eigene Erfahrung zu der Erkenntnis gelangt ist, dass unsere Chancen als menschliche Wesen wirklich vernachlässigbar sind. Um diese Tatsache zu demonstrieren, genügt es, sich das Beispiel mit Ihrem Freund anzusehen. Erkennst du ihn jemals wirklich? Wird er dich jemals wirklich wiedererkennen? Oder fragen Sie sich besser, ob Sie sich selbst jemals wiedererkennen werden? Vielleicht. Aber die Chancen gegen uns sind unglaublich groß. Wenn es also um den Kampf gegen die Macht geht, ist es wichtig zu wissen, dass wir keinen echten Sieg erringen können. Das Maximum, auf das wir zählen können, ist perfekt zu kämpfen. Aber was verbirgt sich dahinter? Verstehen Sie, dass sowohl der "Sieg" seine Konsequenzen hat, als auch die "Niederlage" Konsequenzen hat, ob sie gut oder schlecht sind. Aber da wir mit den Konsequenzen unserer Handlungen leben müssen, bilden sie selbst neue Schlachten oder verursachen sie. Sich dessen bewusst zu sein, bedeutet, in die Stimmung des Kriegers einzusteigen, eine Stimmung, die die Überzeugung verkörpert, dass jeder Kampf ein Kampf ums Leben ist. In dieser Hinsicht hören wir nie auf, von unserer Geburt bis zum Tod zu kämpfen.
Diese Tatsache zu verstehen, markiert immer einen Wendepunkt im Leben eines Menschen, und genau diesen Moment meinte ich, als ich von einer Krise sprach. An diesem Punkt wird ein Krieger in einer Person geboren, der das Spiel der Anklage nicht mehr tolerieren kann. Was ist der Sinn, andere oder die Umstände Ihres Lebens zu beschuldigen? Die Anklage wird nichts daran ändern, dass jeder von uns, ob sich dessen bewusst ist oder nicht, in einen Akt des Überlebens im Kampf gegen die Macht verwickelt ist. Aber da die Macht keine Gnade zeigt und keine Zugeständnisse macht, weiß der Krieger tief in seinem Herzen, dass der einzige Weg nach vorn darin besteht, in einem Kampf mit geringen Gewinnchancen tadellos zu kämpfen.
Um zu veranschaulichen, was es bedeutet, eine geringe Chance zu haben, möchte ich mein eigenes Leben führen. Formal bin ich der Nagual, der die Lehren der Tolteken durch diese Bücher vermittelt. Sie sind also ein Schüler und ich bin ein Lehrer. Sie können ein gewisses Wissen darüber haben, was es bedeutet, ein Krieger zu sein, oder Sie können es gar nicht haben, während ich auf diesem Gebiet vermutlich sehr kompetent bin. Aber das ist alles nur formal. So sieht es ein normaler Mensch. Aber als Krieger, was sehe ich?
Ich sehe mich in den Gestalten eines Kriegers, der ganz in den Kampf gegen die Macht und damit in den Akt des Überlebens verstrickt ist, dessen Ergebnis auf die eine oder andere Weise Folgen haben wird, die sich nicht nur auf den Rest meines Lebens, sondern auch auf eine weitere Zeit danach erstrecken werden. Deshalb sehe ich keine Schüler, die meine Bücher studieren. Ich sehe die Waffen der Macht, die dazu bestimmt sind, die Parameter meines Schlachtfeldes zu klären und die Herausforderungen zu schaffen, die mir mit Gewalt auferlegt werden. Ich sehe mich nicht als Lehrer. Ich sehe mich als Krieger, der um sein Überleben kämpft. Und ich weiß ohne Zweifel, dass die Macht keine Gnade zeigen wird, und ich will es auch nicht, denn in diesem Fall würde es bedeuten, dass ich schwach und hilflos bin. Ich weiß auch, dass Gewalt keine Zugeständnisse macht, und ich will auch keine Höflichkeiten, denn wenn ich überlebe, bedeutet das, dass ich mich als würdiger Gegner erwiesen habe. Aus irgendeinem anderen Grund für mich als Krieger zu überleben, wird eine unauslöschliche Schande sein. Ich nahm diese Aufgabe an, ohne den geringsten Zweifel daran zu haben, dass ich, wenn sie erfüllt ist, nie wieder derselbe Mensch sein werde wie zuvor. Das ist die Einstellung eines Kriegers, und das ist seine Demut.
Die Aufgabe, diese Bücher zu schreiben, ist für mich eine der größten Herausforderungen, mit denen ich je konfrontiert war. Und das nicht, weil ich Angst vor dem Schreiben habe oder an meinen Kenntnissen oder Fähigkeiten zweifle. Der Grund dafür ist die enorme Verantwortung, die mir jetzt noch größer erscheint, wenn man die heutigen Bedürfnisse der Welt berücksichtigt. Denn diese Bedürfnisse geben jedem von uns die Möglichkeit, eine wirklich wichtige Rolle in der Entwicklung der Zukunft der Menschheit zu spielen - wir müssen nur unsere Aufgaben einwandfrei erfüllen. Und ich weiß, dass die Macht mich immer wieder testen wird. Und nicht nur, wie man eine mündliche Tradition am besten auf Papier und Tinte überträgt, sondern auch, wie man sie an die Massen weitergibt, die nicht einmal wissen, dass sie ein ähnliches Erbe haben, geschweige denn ihren Inhalt verstehen. Und selbst diejenigen, denen ich etwas vermitteln kann, werden dringend Vorbereitung brauchen, denn die Arbeit an dem Buch ist ein sehr armseliger Ersatz für die Arbeit mit dem Nagual. Aber für mich hat das nichts mit Sieg oder Niederlage, Sympathie oder Antipathie für mich als Autor zu tun. Es kommt nicht einmal darauf an, ob ich die Lehre den Massen übergebe oder nicht, oder ob die Menschen dieses Wissen verstehen oder nicht, denn in Wirklichkeit ist mein Kampf nicht mit den Lesern. Mein Kampf ist ein Kampf gegen die Macht.
Es gibt keinen anderen Weg, um zu beweisen, dass ich einen solchen Kampf verdiene, als perfekt zu handeln. Das bedeutet, dass ich berufen bin, mich dieser Schlacht ganz hinzugeben, was bedeutet, dass ich alles tun muss, was ich kann, basierend auf dem Wissen, das mir in diesem Moment zur Verfügung steht.
Moment. Mehr kann ich nicht tun. Deshalb habe ich mich immer dieser Schlacht genähert und meinen Schild bereitgehalten. Ich bin auf der Hut. Ich bin voller Angst. Ich bin respektvoll. Ich bin völlig selbstbewusst. Ich bin bereit für den Kampf, ich bin entspannt und fließend. Ich akzeptiere, was ich in dieser Herausforderung sehe, aber ich akzeptiere nicht, dass ich alles sehe. Ich glaube an das, was ich sehe, aber ich glaube es auch nicht, weil ich weiß, wie unberechenbar die Wege der Macht sind. Wenn ich mich als würdiger Gegner herausstellte, so würde ich, ob ich nun gewinnen oder verlieren würde, in meinem Herzen wissen, daß ich mich als wirklich würdiger Gegner erwiesen habe, nachdem ich meine Aufgabe so tadellos erfüllt hatte, wie ich konnte.
Als Stalker habe ich die Umstände und Bedingungen dieses Kampfes sorgfältig studiert und weiß, wo und was mein Kampf ist. Da ich wusste, was mein Kampf war, gab ich alles auf, was unwichtig war, alles, was überflüssig war. Da ich weiß, dass ich meinem Schicksal nicht entkommen kann, bin ich immer bereit, den letzten Kampf hier und jetzt zu geben. Da ich weiß, dass jeder Moment, den ich beim Schreiben von Büchern verbringe, wertvoll ist und dass jedes geschriebene Wort ein Zeichen meiner Integrität ist, lasse ich mich in diesem Kampf frei, lasse meinen Geist frei schweben, und wenn ich das tue, bin ich dem Schicksal völlig hingegeben.
Dem Schicksal überlassen zu sein bedeutet, genügend Klarheit zu haben, um zumindest die nächste Schlacht für sich zu bestimmen. Aber wie kann man diese Klarheit erreichen, wenn man in die Falle der selektiven Wahrnehmung gelockt wird? Die Antwort ist wirklich die Verkörperung der Einfachheit. Und es ist so einfach, dass die meisten Menschen es normalerweise nicht bemerken, wenn sie nach etwas Schwierigerem suchen. Aber wenn wir uns das Leben ansehen, stellen wir fest, dass das Leben in Wirklichkeit einfach und direkt ist. In der Tat ist ein komplexes Rätsel nur, wie Menschen versuchen, ihre Handlungen zu rechtfertigen und Überzeugungen zu verteidigen, die nichts mit der Jagdregel zu tun haben.
Daher ist der beste Ansatz, um den aktuellen Kampf zu bestimmen, der Wunsch nach Einfachheit. Bei diesem Ansatz ist es nicht schwer zu erkennen, dass jeder Kampf, egal ob groß oder klein, egal in welcher Form, auf die eine oder andere Weise ein Kampf ist, um seine Rechte auf persönliche Stärke geltend zu machen. Die Form, die die Macht annimmt, wird durch die Art der Schlacht bestimmt, und sie wird wiederum durch die Wahl des Fokus bestimmt. Da Macht Wissen ist, das durch persönliche Erfahrung gewonnen wurde, und da jeder Mensch einzigartig ist, versteht es sich von selbst, dass jeder Mensch seinen Kampf anders wahrnehmen wird als andere. Dies gilt auch dann, wenn viele Menschen in einem absolut identischen Kampf kämpfen, denn in der Tat ist jeder Kampf ein Kampf um Wissen. Und da das einzige wahre Wissen das Wissen über sich selbst ist, ist jeder Kampf ein Kampf um das Wissen über sich selbst oder, formal gesprochen, ein Kampf um persönliche Macht.
Es ist offensichtlich, dass, wenn jeder Kampf ein Kampf um persönliche Macht ist, dann ist der Kampf aus irgendeinem anderen Grund nur eine dumme Verschwendung von Zeit und Kraft. Warum in einer Schlacht kämpfen, in der es nichts zu gewinnen gibt? Aber es ist immer hier, dass die meisten Menschen plötzlich verloren und verlieren Klarheit. Und in diesem Moment kann man den Unterschied zwischen einem Krieger und einem gewöhnlichen Menschen deutlich sehen. Ein Krieger, der nach Einfachheit strebt, kämpft in jedem Kampf, nur basierend auf den Kriterien der persönlichen Stärke, die er erlangen wird, weil er weiß, dass er weder Zeit noch andere menschliche Ressourcen für etwas anderes hat. Dieser Ansatz impliziert, dass ein Krieger versucht, sich selbst und sein Potenzial so vollständig wie möglich zu kennen, und zu diesem Zweck versucht, jeden Kampf zu nutzen, um sich selbst zu kennen. Ein gewöhnlicher Mensch kämpft aufgrund seiner Vernachlässigung ständig, um sich selbst und seine niedlichen Theorien zu verteidigen.
Der Unterschied zwischen einem Krieger und einem gewöhnlichen Menschen ist wie der Unterschied zwischen Licht und Dunkelheit. Der Krieger befindet sich immer am Rande des Lebens und erstellt eine Karte des Unbekannten in Bezug auf sich selbst und die Kraft, und der gewöhnliche Mensch gräbt sich tiefer und tiefer in das, was für ihn das Erkannte ausmacht. Und zugleich ist dieses sogenannte Erkennbare nicht einmal wirklich Erkanntes, sondern ein Produkt selektiver Wahrnehmung dessen, was er nach seinen Vorurteilen, vorgefaßten Ideen und gesellschaftlichen Bedingtheiten für wahr hält und glaubt. Daher wird ein Krieger mit jeder Schlacht immer stärker, während ein gewöhnlicher Mensch immer sturer wird und darauf besteht, seinen Standpunkt zu beweisen, selbst wenn er ihn schließlich tötet! Ein Krieger als freies Wesen beweist nichts und hat daher alles, was er wissen kann. Der gewöhnliche Mensch, der Sklaven vorgefaßter Meinungen über das Leben ist, lernt nichts und ist daher gezwungen, alles zu verteidigen. Infolgedessen ist ein gewöhnlicher Mensch besessen von dem Versuch, seine Richtigkeit zu beweisen, egal was passiert, während ein Krieger ruhig den Weg geht, ohne etwas zu beweisen, was den Geist eines echten Kriegers darstellt.
Ohne etwas zu verteidigen, kann ein Krieger die Schlacht nicht wirklich verlieren, und daher sind die Folgen von Sieg und Niederlage für ihn gleich. Folglich ist der Krieger nicht besessen von der Notwendigkeit des Sieges und kümmert sich nicht um die Möglichkeit der Niederlage, und da sein einziger Plan ist zu lernen, wie kann das Ergebnis des Kampfes ihn erschüttern? Wenn ein Krieger eine Schlacht gewinnt oder eine Niederlage erleidet, wird er auf jeden Fall viel Wissen über sich selbst erhalten. Kann er scheitern? Nein! Nein! Die einzige Niederlage im Leben ist der Verzicht auf den Kampf. Und die einzige Vernachlässigung im Leben ist, die Dummheit zu haben, in der falschen Schlacht zu kämpfen. Aus dem, was wir bereits gelernt haben, sollte klar sein, dass der falsche Kampf darin besteht, die selektive Wahrnehmung zu verteidigen, die uns im Rahmen unseres Weltbildes hält.
Doch selbst wenn uns die Tatsache klar erscheint, dass der richtige Kampf darin besteht, sich selbst zu kennen oder mehr persönliche Macht zu erlangen, müssen wir sorgfältig prüfen, ob wir die Konsequenzen davon wirklich verstehen. Wenn wir wirklich wissen, dass wir unseren vorgefassten Meinungen und Vorurteilen in Bezug auf das Leben widerstehen, dann bedeutet das, dass auch unsere Wahrnehmung davon, was es bedeutet, ein Krieger zu sein, involviert ist. Wir können es uns daher nicht leisten, die Wahrnehmung dessen, was geschieht, oberflächlich zu betrachten. Dabei spielt die Fokusverschiebung eine entscheidende Rolle.
Die Verschiebung des Focus ist nur eine Frage der Fluktuation in der Wahrnehmung. NICHTS ANDERES IST NOTWENDIG, WENN DIE ENTWICKLUNG DES KRIEGES ENTWICKELT WIRD, IN BEZUG AUF DIE WILLEN DER KRAFT. Deshalb ist die Verschiebung des Focus TISCH NATÜRLICH FÜR DEN KRIEG, WIE DIE PHYSIKALISCHEN BEWEGUNGEN SEINES AUGENS.
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, den Fokus zu verschieben, aber in diesem Kontext bedeutet dies, den Fokus von einem Sieg-Niederlage-Dilemma zu einem makellosen Kampf zu verschieben. Mit anderen Worten, die Verlagerung des Fokus bedeutet, dass wir genug fließend geworden sind, um mit den Befehlen der Stärke zu schwimmen, und nicht zu versuchen, sich mit Hörnern in den Boden zu wagen, um unsere Richtigkeit zu beweisen. Am wichtigsten ist hier der Wunsch, Ihre Wahrnehmung loszulassen und das Unbekannte zu umarmen. Ohne eine solche Verschiebung des Fokus bleiben wir für immer in unserer eigenen Wahrnehmung stecken und werden daher von dem gefangen, was in jeder Hinsicht unsere eigene einschränkende und schwächende Definition des Erkannten ist.
Der Ausdruck "in jeder Hinsicht" wird von den Tolteken sehr oft verwendet, aber oft bleibt das, was sich dahinter verbirgt, unbeachtet. In der Tat ist dieser Satz eng mit der Aussage verbunden, dass wir alle Teile eines einzigen Lebens sind, was bedeutet, dass alles, was wir uns selbst tun, wir und alle um uns herum tun. Indem ich mich selbst beschränke, gehe ich der Entwicklung und der Umgebung entgegen. Indem ich mich selbst schwächte, fügte ich auch anderen Schaden zu. Ebenso, wenn ich mich darauf konzentriere, meine selektive Wahrnehmung zu behalten, verlange ich dasselbe von anderen, und darauf beruht die ganze soziale Bedingtheit.
Wenn ich aufgrund meiner selektiven Wahrnehmung alles in meinem Leben in eine Nicht-Erfahrung verwandle, in dem Sinne, dass neues Wissen nicht gewonnen wird, dann ist meine Nicht-Erfahrung in jeder Hinsicht oder in Bezug auf alle Beteiligten auch ihre Nicht-Erfahrung. Da jedoch die meisten Menschen in der Falle der selektiven Wahrnehmung gefangen sind und kaum mit negativen Erfahrungen konfrontiert sind, glauben sie, dass sie das Recht haben, andere Menschen, das Wetter, die politische Situation im Land, die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft, die Umstände ihres Lebens oder sogar das Schicksal dafür verantwortlich zu machen. In diesem Prozess vertieft, können die Menschen nicht sehen, dass sie sich durch das Spielen von Anschuldigungen tatsächlich davon überzeugen, dass sie Opfer sind, und geben daher anderen ihre Macht oder vielmehr das, was ihre Geschenke der Macht sein sollte.
In Wirklichkeit geben die Menschen nicht so sehr ihre Gaben der Stärke, sondern werfen sie weg, wie verwöhnte Kinder, die teure Geschenke werfen. Der Grund für dieses Verhalten ist zum größten Teil, dass solche Menschen in der Tat nicht in der Lage sind, ihre Emotionen geschickt zu behandeln und sich wie dumme Kinder zu benehmen, die schmollen, weil sie kein Leben zu ihren Bedingungen haben können. Infolgedessen leben solche Menschen ihr Leben in einem ständigen Zustand negativer Spannung. Es sollte daran erinnert werden, dass Spannung auftritt, wenn die emotionsgeladene persönliche Kraft einer Person mit der persönlichen Stärke einer anderen Person in Wechselwirkung tritt. Aber verstehen Sie, dass nicht die Kraft das Problem und nicht einmal die Emotionen ist. Diese Art von negativer Spannung wird, wie zu erwarten war, durch selektive Wahrnehmung verursacht, und aufgrund dieser Wahrnehmung fehlt den Menschen die Fähigkeit, mit Emotionen zu arbeiten.
Da die Menschen eine verzerrte Wahrnehmung von sich selbst und der Welt um sie herum haben, können sie nicht erkennen, dass die meisten Emotionen, die durch ihre Wahrnehmung erzeugt werden, wenig mit der objektiven Realität zu tun haben. Die Emotionen, die durch selektive Wahrnehmung erzeugt werden, sind wirklich ungezügelt und oft völlig fehl am Platz. Solange wir also keine objektive Klarheit finden, werden wir ständig von wilden Emotionen angegriffen, die nichts mit dem zu tun haben, was tatsächlich geschieht, und ein Gemisch aus verzerrter Wahrnehmung und ungezügelten Emotionen wird uns überwältigen. Ein solches klebriges und viskoses Durcheinander verursacht bei jeder Interaktion mit jemandem eine schwächende Spannung, die schnell zu einem Punkt führt, an dem jeder die Klarheit verliert und in einem fruchtlosen Kampf zu kämpfen beginnt.
Nur wenn wir aus der Falle der selektiven Wahrnehmung entkommen, können wir die Erzeugung negativer Spannungen stoppen. Dies erfordert das Streben nach Klarheit, das sich in Wachsamkeit und konstantem Bewusstsein ausdrückt, und das Streben, eine völlig objektive Wahrnehmung zu erlangen. Sobald wir uns bemühen, eine objektive Wahrnehmung zu erlangen, werden die Emotionen, die durch den Akt der Wahrnehmung erzeugt werden, auch objektiv und die Probleme mit der Eindämmung von Emotionen und deren geschickter Verwendung verschwinden. Spannung wird sicherlich weiterhin erzeugt werden, aber anstatt ein explosives und veränderliches Gemisch zu sein, das den Verlust der Kontrolle verursacht, wird eine solche Art von gesunder Spannung von einem Krieger als Stimulans im Kampf verwendet werden. Spannungen können also entweder einen Kontrollverlust verursachen oder sich in ein geschliffenes Werkzeug verwandeln, das uns mit der notwendigen Spannung versorgt, um wachsam, ängstlich, respektvoll und völlig selbstbewusst zu bleiben. Schließlich ist das der tiefe Sinn des Strebens nach Einfachheit. Dies impliziert im wahrsten Sinne des Wortes, dass der Krieger alles Überflüssige, alles Unnötige wegwirft. Und was kann nicht mehr benötigt werden als diese Art von "Denken" und die ungezügelten Emotionen, die durch selektive Wahrnehmung verursacht werden und so oft eine solche Spannung erreichen, dass sie jederzeit zu einer wilden explosiven Mischung zu werden drohen.
Bei der Befreiung von der selektiven Wahrnehmung ist es für den Schüler am schwierigsten, die Konditionierung der Menschheit zu erkennen, indem er glaubt, dass wir irgendwie aus dem Alltag fliehen müssen. Und obwohl jeder Schüler immer wieder daran erinnert wird, dass die Kraft im Augenblick ist, dass die Kraft im Hier und Jetzt ist, nicht über genügend persönliche Kraft verfügt, um die wahren Herausforderungen des täglichen Lebens zu erkennen, verpasst er unweigerlich immer wieder einen flüchtigen Moment der Chance nach dem anderen. Und während dieser Prozess weitergeht, kann der Schüler nicht schnell vorankommen. Immer wieder vergisst er, dass die Macht nicht irgendwo in der "schönen Ferne" ist, und der Kampf ist nicht irgendwo in der Ferne, und die Freiheit ist nicht irgendwo in den Bergen. Und dabei ist der Schüler oft nicht in der Lage, das wahre Wesen des Kampfes zu erkennen und vergisst unweigerlich, dass die Kraft ein Produkt der Wahrnehmung ist und dementsprechend hier und jetzt bleibt.
Aus allem, was bisher betrachtet wurde, muß klar sein, daß es die selektive Wahrnehmung ist, die die Menschen davon abhält, die wahre Natur der Kraft zu begreifen. Da sie ihr Weltbild nicht loslassen wollen, klammern sie sich so an ihre eigenen Vorurteile und vorgefassten Meinungen, als wäre ihr Weltbild das einzig Wertvolle auf der Welt. Aber es ist dieses Bild der Welt, das sie in dem festhält, was sie angeblich wissen. Infolgedessen leben die Menschen in ihrem Kopf und erlauben dem rationalen Verstand, ihnen jede Bewegung zu diktieren - physisch, emotional oder mental. Vollständig im Kopf zu sein, können solche Menschen das Gefühl nicht in die Gleichung einführen und ignorieren daher größtenteils ihr Herz. Indem wir das Herz und daher die Empfindung ignorieren, geraten wir in die Falle eines endlosen inneren Dialogs, der uns zwingt, in unseren Köpfen herumzulaufen und die gleichen alten Muster, alten Gewohnheiten, alten Reaktionen und so weiter jeden Tag lang und langweilt. Langsam, aber sicher werden wir zunehmend entmutigt, unfähig, uns von stereotyper Unfruchtbarkeit und Langeweile zu befreien.
Und wieder kehren wir zu der zuvor angesprochenen Frage zurück, nämlich dass es notwendig ist, in Ihrem Leben einen Wendepunkt zu durchlaufen. Nur in diesem Moment sind wir in der Lage, die volle Verantwortung für uns selbst zu übernehmen und nach Fragen zu suchen, die es uns ermöglichen, alles zu verstehen, was in unserem Leben bis zum gegenwärtigen Moment passiert ist. Das ist natürlich der wahre Sinn der Überarbeitung, und es ist absolut klar, dass die Menschen, bevor dieser Wendepunkt gekommen ist, keine wirkliche Notwendigkeit für eine Überarbeitung verspüren werden und auch niemals ihre Bedeutung für das Lernen sehen werden. Aber nur durch eine Neubetrachtung des ganzen Lebens wird es möglich, sich von der selektiven Wahrnehmung zu befreien und das Weltbild zu entlarven. Bis dahin wird der Schüler noch Fortschritte machen, und zwar oft sehr gut, aber in Wirklichkeit wird dieser ganze Fortschritt auf sein Weltbild beschränkt sein und somit der selektiven Wahrnehmung unterworfen sein.
Nach allem, was wir oben besprochen haben, muss die Wichtigkeit der Revision ziemlich offensichtlich sein, und doch findet jeder Schüler sie als die schwierigste Technik. Der Grund ist, dass der Schüler entweder immer noch nicht vollständig die wahre Natur dieser Technik versteht oder sich der dringenden Notwendigkeit einer Überarbeitung nicht bewusst ist. Aber in beiden Fällen läuft alles auf die Tatsache hinaus, dass der Schüler in den Fesseln der selektiven Wahrnehmung seine eigenen Ideen über das Wesen der Revision nährt. Oft werden die Schüler von der unbewussten Verfolgung ihrer eigenen Wahrnehmung in Bezug auf alles, was geschieht, absorbiert. Sie sind nicht in der Lage, den Schleier der oberflächlichen Bedeutung ihres Lebens aufzuhellen, sie sind enttäuscht, weil die Überarbeitung nichts bringt, außer dass sie sich bereits durch den Rest der Lehre verstehen. Normalerweise geht der Schüler sehr lange zur Erkenntnis, dass ohne inneres Verlangen, seine Wahrnehmung loszulassen, eine echte Überarbeitung unmöglich ist. Verstehen Sie, dass der ganze Sinn der Überarbeitung darin besteht, zu sehen, was in unserem Leben zu einem bestimmten Zeitpunkt wirklich passiert ist. Es ist nicht so einfach, wie es scheint, aufgrund der Selektivität unserer Wahrnehmung, sowohl während des Ereignisses selbst als auch jetzt. Am Ende wird eine selektive Wahrnehmung auf die andere übertragen. Daher ist die Überarbeitung im Kontext der aktuellen Wahrnehmung ein Spiel für Narren, das nichts Neues bringen kann. Wenn der Schüler diese Praxis beharrlich fortsetzt, wird er nichts als intellektuelle Erinnerungen an einige Erfahrungen herausarbeiten, die für ihn jetzt so wenig Sinn ergeben, dass er sich nicht einmal mit einem solchen Zeitvertreib beschäftigen könnte. Das Streben nach intellektuellen Erinnerungen ist keine Revision. Im Gegenteil, es ist eher ein vergeblicher Versuch, ein veraltetes Tagebuch zu füllen!
DIE AUSWAHL DER ERFÜLLUNG IST DER Fluch des Menschen, der ihn zwingt, ein Leben zu leben, das auf der Illusion von Selbsterkenntnis basiert. NUR DURCH DIE ÜBERPRÜFUNG DES GANZEN LEBENS KÖNNEN DIE MENSCHEN VON DEN ILLUSIONEN BEFRIEDEN WERDEN, DIE VON IHRER EIGENEN WAHL ERWÄHLT WERDEN.
Eine echte Überarbeitung bringt die Fähigkeit zum direkten Denken mit sich. Dieses Denken impliziert die Erkenntnis, dass, was auch immer unsere Wahrnehmung und was auch immer wir glauben, dank ihm sind wir verantwortlich für das, was wir hier und jetzt sind. Darüber hinaus ist der zuvor betrachtete Moment äußerst wichtig, denn wenn Sie in Ihrem Leben glücklich sind und damit zufrieden sind, wie es sich bis jetzt entwickelt hat, warum sollten Sie sich dann wünschen, Ihr Bewusstsein zu erweitern, da es offensichtlich ist, dass Sie bereits alles Wissen haben, das Sie benötigen! Warum also Zeit damit verschwenden, es zu überarbeiten? Aber wenn Sie in Ihrem Leben kein Glück finden und daher ernsthaft lernen möchten, wie Sie das Bewusstsein erweitern können, dann versteht es sich von selbst, dass eine Überarbeitung für Sie keinen angenehmen Spaziergang durch die Gassen der Erinnerung bedeutet, während der Sie nur sanft vergangene Eindrücke durchgehen. Nein! Nein! Eine Überarbeitung kann nur dann sinnvoll sein, wenn wir es als unbestreitbare Tatsache akzeptieren, dass unsere Wahrnehmung selektiv ist und so bleibt, bis wir unser Weltbild entlarven und uns von jeder möglichen Weltsicht befreien und die Fähigkeit erlangen, eine beliebige Wahrnehmungseinstellung nach Belieben auszulösen. Das bedeutet zweifellos, dass unsere Wahrnehmung auch in der Vergangenheit höchst selektiv war, und deshalb, egal was damals geschah, ob wir es mochten oder nicht, ob wir uns dafür schämten oder stolz darauf waren, wahrscheinlich geschah in Wirklichkeit gar nicht das, was wir damals wahrgenommen haben.
Es sollte jetzt viel klarer sein, warum die meisten Schüler, die versuchen, eine Überarbeitung zu starten, große Schwierigkeiten haben. Wir alle haben sowohl eine "gute" als auch eine "schlechte" Lebenserfahrung, und so, bis wir uns vom Einfluss der festen Wahrnehmung befreien, sind wir alle natürlich voreingenommen. Um zu bestätigen, dass das, was wir als gut wahrnehmen, tatsächlich gut ist, und gleichzeitig um loszuwerden, was wir als schlecht wahrnehmen, fallen wir in eine Falle. Sie liegt in unserem hektischen Festhalten an der selektiven Wahrnehmung und folglich in der heftigen Verteidigung unseres eigenen Weltbildes! Aber um das zu sehen, ist rücksichtslose Ehrlichkeit mit sich selbst notwendig, denn wenn wir Fortschritte bei der Entlarvung des Weltbildes machen, wird unsere selektive Wahrnehmung zunehmend schwer fassbar. Ist es verwunderlich, dass eine echte Überarbeitung so schwierig ist?
Nachdem jeder Schüler dieses Verständnis erreicht hat, beginnt er sich plötzlich zu fragen: "Bedeutet das, dass alles in meinem Leben nicht echt und daher schlecht ist?" Die Antwort darauf ist eindeutig: "Nein! Es ist nicht so gemeint, aber deine Reaktion zeigt, wie selektiv deine Wahrnehmung immer noch ist!“ Verstehe, dass die Fragestellung darauf hindeutet, dass der Schüler immer noch sehr schwierig ist, die Tatsache zu akzeptieren, dass wir es uns nicht leisten können, für etwas oder gegen etwas voreingenommen zu sein, um uns von der selektiven Wahrnehmung zu befreien. Das bedeutet, dass wir uns bemühen sollten, die reale Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass alles, von dem wir uns so sicher sind, falsch oder in gewissem Maße verzerrt sein kann. Solange wir diesen Punkt nicht erreicht haben, gibt es einfach keinen Weg vorwärts. Wenn wir mit der Überarbeitung beginnen, um unsere Wahrnehmung zu ändern, ist es selbstverständlich, dass wir uns bemühen müssen, alles zu ändern, was erforderlich ist, und bereit sein müssen, dies zu tun. Der Wunsch, nur einen Teil unserer eigenen Wahrnehmung zu ändern, zeigt, dass wir immer noch extrem selektiv sind. Dies bedeutet jedoch nicht, dass alles in unserem Leben automatisch schlecht ist oder dass alles, woran wir glauben, notwendigerweise falsch ist. Aber der Punkt ist, dass wir es nie erfahren werden, bis wir versuchen, alles in unserem Leben neu zu überdenken, was auch die Notwendigkeit beinhaltet, alles zu überdenken, von dem wir überzeugt sind, und sogar das Bedürfnis, unser Wissen neu zu bewerten.
Nur ein lebender Dummkopf wird in der Unveränderlichkeit seines Wissens überzeugt. DAS KENNTNIS, DAS ALLEM IN EINEM UNIVERSUM Ähnlich ist, ENTWICKELT SICH IMMER UNTER DER ANGEMESSENEN ZWECKUNG. Weder das Universum noch das Wissen sind absolut, sondern sind ein Ausdruck der Evolution, eine bewegliche Absicht, die wir verstehen können, aber nicht verstehen.
Jeder Schüler geht lange auf die Erkenntnis zu, dass, da unser Bewusstsein ständig erweitert wird, es notwendig ist, unser eigenes Wissen neu zu bewerten. Unser begrenzter Verstand neigt zum Absolutismus, und das Ergebnis ist, dass, wenn wir aus der Perspektive der Vernunft kommen, die Tendenz besteht zu glauben, dass alles Wissen die absolute Wahrheit sein muss. Aber das ist nicht der Fall, aus dem einfachen Grund, dass das Universum nicht absolut ist und das Leben auch nicht. Alles befindet sich in einem Zustand ständiger Entwicklung und somit in einem Zustand ständiger Bewegung. Was heute wahr ist, muss morgen nicht unbedingt wahr sein. Von allem von den Tolteken gesammelten Wissen werden nur die Elemente, die durch die Absicht des Unaussprechlichen im Zusammenhang mit dem Leben und dem Universum verankert sind, als relative Konstanten betrachtet. Daher werden sie zu Recht als kosmische Gesetze bezeichnet, zu denen das Gesetz der Wiedergeburt, das Gesetz des Elektromagnetismus, das Gesetz der Harmonie durch Konflikt und viele andere gehören. Aber selbst wenn sie mit diesen Gesetzen arbeiten, glauben die Tolteken nie, dass ihr Wissen eine Garantie dafür ist, dass die Anwendung von Gesetzen zu jedem bestimmten Zeitpunkt unweigerlich zu den gleichen Ergebnissen führt, da dies unter den Bedingungen der kontinuierlichen Evolution einfach unmöglich ist. Und obwohl die kosmischen Gesetze konstant bleiben, entwickelt sich das Wissen, das durch die Anwendung dieser Gesetze gewonnen wird, immer weiter - so sollte es sein! Absolutes Wissen ist statisches Wissen, und statisches Wissen ist nutzloses Wissen, denn wenn Wissen nicht an die Bedürfnisse des gegenwärtigen Augenblicks angepasst werden kann, was nützt es? Dieses wichtigste Prinzip ist beim Lesen des ganzen Buches zu beachten, da vieles von dem, was ich darlegen muss, den Überzeugungen des Menschen sehr stark widerspricht und daher für das gegenwärtige Verständnis des Menschen von sich selbst und der umgebenden Welt immer gefährlich erscheinen wird.
Bevor ich die Erörterung dieses Abschnitts der Regel beende, muß ich bemerken, daß ich bei der Niederschrift dieses Buches einen durchschnittlichen Grad an Tiefe und Detailliertheit der Darlegung beibehielt. Für die meisten ernsthaft gesinnten Leser sollte ein solches Niveau unter bestimmten Anstrengungen und ausreichender Sorgfalt verfügbar sein. Jene Leser, die in der Lage sind, eine tiefere Tiefe des Verständnisses der Lehre zu erreichen, werden in der Lage sein, die Auswirkungen der vorgeschlagenen Konzepte selbst zu untersuchen. Wenn wir zum Beispiel das hier Gesagte in Bezug auf die Revision genauer untersuchen, wird die Verbindung dieser Technik mit den neun Wahrheiten des Bewusstseins offensichtlich. Was ist eine Neubewertung, wenn nicht ein Umwandlungsprozess, der einen Krieger in einen Zustand noch umfassenderer Ganzheit führt? In den obigen Beispielen zeige ich auch die Tatsache, dass bei der Arbeit mit der linken Seite eine Fülle von Wörtern das Gefühl töten kann.
Die Aphorismen sind die Nachrichten des Schülers, um tiefer zu verstehen, wie man sein Bewusstsein verwaltet. Weil alle Aphorismen als Trampoline im Unerklärlichen dienen, SO UND SIGNALE FEUER IN IHM.
Kapitel 4. Die Vier-Zahn-Regel: Die zweite Erleuchtung
DIE UNTERSCHIEDLICHEN VERÄNDERUNGEN SIND DER TOD DES ALTEN. ETWAS, außer dem Tod, ist keine Veränderung, sondern eine Verdrehung. Nur der Tod hat die Macht, eine vollständige Transformation zu bewirken.
Die zweite Erleuchtung führt uns in den Westen, den Ort der untergehenden Sonne, den Ort des Todes der Transformation. Bei einem Krieger ruft dieser kurze Satz ein unwiderstehliches Gefühl von quälender Schärfe und Schmerz hervor, er enthält einen so gesättigten Subtext und verbirgt so tiefe Konsequenzen. Von diesen Wirkungen werden wir nur diejenigen betrachten, die mit dem gegenwärtigen Moment am engsten verbunden sind. Denn wie bei anderen Einsichten ist es einfach unmöglich, das gesamte Spektrum der Konsequenzen in einem Buch zu erfassen. Wie immer müssen wir uns an Bereiche halten, die für die gegenwärtigen Bedürfnisse der Menschheit besonders wichtig sind. Aber alle, die von den tieferen Konsequenzen profitieren können, erhalten auch die notwendigen Informationen für die unabhängige Durcharbeitung.
Der erste Punkt, der betrachtet werden soll, ist eng mit dem Inhalt der ersten Erleuchtung verbunden und bezieht sich direkt auf das Ergebnis der Revision und Transformation, nämlich auf den Tod des Alten. Für die Menschen ist es üblich, sich zu ändern, aber gleichzeitig ihr Bild der Welt trotz all ihrer Zusicherungen nicht loslassen zu wollen! Obwohl ein solches Verhalten keinen Sinn macht, wenn Sie genau hinsehen, werden Sie sofort sehen, dass dies der Fall ist. Die Menschen wollen Veränderung, aber sie wollen sich nicht selbst ändern. Sie wollen ihr Leben verändern und bleiben dabei die gleichen Menschen wie zuvor! Aber das ist einfach unmöglich. Alle echten Veränderungen werden durch die Transformation initiiert, bringen durch die Transformation Wirkung und führen schließlich zur Transformation. Alle anderen sogenannten Veränderungen sind sie im wahren Sinne des Wortes überhaupt nicht. Solche kosmetischen Veränderungen dienen überhaupt keinem Plan. Ich kann meine blaue Hose in eine grüne Hose verwandeln, von einem Haus ins andere ziehen, ein kleines rotes Auto in eine riesige schwarze Limousine verwandeln, mein Weltbild durch ein anderes, äußerlich schöneres Bild ersetzen, meine selektive Wahrnehmung von der Geschlossenheit in eine offenere Haltung ändern. Aber am Ende bin ich immer noch die gleiche Person wie zuvor, da all diese Veränderungen oberflächlich sind, obwohl sie den Eindruck echter Veränderungen erwecken.
Die Transformation kann nur durch die kontinuierliche OFFENLEGUNG von neuem Wissen erreicht werden. Mit der Entdeckung eines neuen Wissens beginnt das alte Ich zu sterben. Deshalb ist der Tod der beste Berater und der ständige Begleiter des Kriegers.
Die einzige Veränderung ist die Veränderung des eigenen Wissens. Wir initiieren diese Veränderung durch Überarbeitung, und durch die Einsichten, die wir durch sie gewonnen haben, kommen wir zu dem Punkt, an dem der einzige Weg nach vorne darin besteht, die persönliche Geschichte zu löschen, indem wir die Wahrnehmung von uns selbst verfolgen, was definitionsgemäß Nicht-Tun bedeutet. Obwohl das alles so einfach und logisch klingt, ist es für jeden Schüler die schwierigste Aufgabe, dieses Konzept wirklich zu verstehen und umzusetzen. Schließlich hat zunächst keine Person eine angemessene Vorstellung davon, was die Verfolgung der Wahrnehmung von sich selbst und der umgebenden Welt impliziert. Wie bei allen anderen Teilen der Lehre ist der Schüler bereit, sich an den Haken des wörtlichen Verständnisses der Technik zu schlagen, ohne auch nur seine eigene Wahrnehmung zu hinterfragen, und dies gilt insbesondere für Nicht-Tun. Es versteht sich, dass der ganze Plan des Nicht-Tuns darin besteht, uns die Möglichkeit zu geben, unsere eigene Wahrnehmung zu verfolgen, und es wird impliziert, dass wir bereits den Punkt in der Überarbeitung erreicht haben, an dem wir als Tatsache akzeptieren können, dass unsere Wahrnehmung auf das von uns erstellte Bild der Welt beschränkt ist. Bis wir diesen Punkt erreicht haben, werden alle Versuche, Nicht-Tun zu praktizieren, im Kontext unseres Weltbildes durchgeführt. Wahres Nicht-Tun bedeutet jedoch, dass wir uns bemühen, unser Weltbild loszulassen. Aber weil die Schüler es nicht wirklich verstehen, setzen sie weiterhin Nicht-Tun auf alles in einer Reihe, sie seufzen und pflügen und kämpfen, um den Akt des Nicht-Tuns in ihr Weltbild zu pressen! Und dann wundern sie sich auch, dass Nicht-Tun nicht funktioniert und das Nagual aus irgendeinem Grund mit ihnen, so fleißigen Schülern, so unzufrieden ist und auch die Unverschämtheit hat, auf Fehler hinzuweisen, während sie zu hundert Prozent aussagen!
Aber die Wahrheit ist, dass es nicht so einfach ist, das Bild der Welt loszulassen. Ja, darüber zu reden ist einfach. Es ist noch einfacher, darüber nachzudenken. Fantasie zu diesem Thema ist wirklich wunderbar! Aber die Realität und die dringende Notwendigkeit, dies zu tun, von Angesicht zu Angesicht zu sehen, ist eine ganz andere Sache! Erst dann begegnet der Schüler seinem ersten natürlichen Feind, der Angst. Es ist notwendig zu verstehen, dass die Angst, die Teil des Schildes des Kriegers ist, immer präsent ist, aber als Feind begegnen wir ihm nur angesichts des Todes, angesichts echter Veränderungen.
Wenn ein solcher Moment kommt - und für alle und jeden, der wirklich dem Schicksal eines Kriegers hingegeben ist, kommt er früher oder später - und wenn das kalte Licht der Realität uns zwingt, zuzugeben, dass der einzige Weg von nun an darin besteht, unser eigenes Bild der Welt und alles, was dahinter steht, loszuwerden, dann wird sich die natürliche Reaktion für den Menschen so anfühlen, als ob er in etwas äußerst Erschreckendes hineingezogen wird. In früheren Büchern habe ich bereits gesagt, wie man mit Angst umgeht, und es ist nicht nötig, noch einmal darüber nachzudenken. Aber was jetzt betrachtet werden muss, sind Fragen, die mit der Illusion verbunden sind, dass wir gezwungen sind, uns zu ändern und dementsprechend zu einer Art Tod gezwungen werden.
ALLES - AUSBILDUNG ERFORDERLICH, ABER NUR AUS DER ANGST DES MENSCHEN VOR DER INNEREN VERÄNDERUNG. WENN DER ÄNDERUNGSWIDERSTAND ÜBERWINDET WIRD, MÜSSEN SIE NICHT MEHR ERFORDERLICH WERDEN. Der Zwang ist nur aus Gründen des Widerspruchs erforderlich. DANN KÄMPFT DER KRIEG NICHT DEN TOD, sondern LEHRT MIT IHM.
Der beste Weg, mit der Herausforderung des imaginären Zwanges fertig zu werden, besteht darin, sich selbst ein paar Fragen zu stellen: "Wer zwingt mich? Wenn ich von ganzem Herzen und mit jedem Teil meines Wesens ein Krieger werden will, wie kann ich dann gezwungen werden, das zu tun, was ich tun sollte, um es zu werden?" Da er sein eigenes Weltbild nicht loslassen will und die selektive Wahrnehmung dessen, was es bedeutet, ein Krieger zu sein, behält der Schüler trotz allem hartnäckig seinen eigenen Glauben an die Möglichkeit, zu seinen Bedingungen und im Rahmen seines Weltbildes irgendwie ein Krieger zu werden. Das Ergebnis ist, dass er sich gezwungen fühlt, und das ist tatsächlich der Fall. Aber es zwingt ihn nicht jemand oder etwas. In Wirklichkeit zwingt sich der Schüler selbst und zwingt seinen Kopf, gegen sein eigenes Herz zu kämpfen, weil er seine Wahrnehmung dessen, was er glaubt und für richtig hält, nicht aufgeben will. Dabei bleibt der Schüler im Rahmen seines Weltbildes und, was noch wichtiger ist, im Rahmen seiner persönlichen Geschichte.
Aus diesem Grund haben die Tolteken immer behauptet, dass der Weg des Kriegers nicht als sinnvoller Plan dienen wird, bis für den Schüler die Frage, ob er ein Krieger wird, eine Frage des Überlebens ist. Und bis das geschieht, kehren wir immer zu den alten Fragen zurück, die für uns zu einem Stolperstein geworden sind. Wenn du dein Weltbild magst, warum willst du es dann loswerden? Wenn dir das Leben so gefällt, wie es ist, warum willst du es dann ändern? Und wenn du dich selbst so magst, wie du bist, warum hast du dich dann entschieden, dich zu ändern? Wenn du jedoch aus eigener Erfahrung weißt, dass es in deinem Leben nichts gibt, wofür es sich zu leben lohnt, dann und nur dann wirst du danach streben, alles, was du hast, für nichts zu geben. Dann wird dir das Licht zur Freiheit angeboten. Erst dann wird dir klar, dass du kein Tonal bist, sondern ein spirituelles Wesen, das die geformte Seite des Lebens nutzt, um sein Bewusstsein für das Leben zu entwickeln, von dem du ein Teil bist.
Bis dahin, solange du nicht bereit bist, den Tod vollständig zu umarmen, kannst du dich nicht ändern. Dein altes Selbst muss sterben, um es dir zu ermöglichen, in dir zu erscheinen. WENN DU DEM TOD STEHST, MÖCHTEST DU LANGSAM UND SCHWIERIG sterben. NUR DER TOD IST GUT UMGEBUNG, WIR KÖNNEN DIE MUTIGKEIT FINDEN, DIE FÜR DIE FREIHEIT ZU FÄHLEN BENÖTIGT IST.
Freiheit! Wie miserabel die Menschen ihre Essenz verstehen. Aber gleichzeitig ist für einen Menschen, der sozusagen an die Grenze gelangt ist, das Konzept der Freiheit kristallklar. Es gibt keine Erklärung mehr. Es gibt nichts mehr zu verstehen. Es gibt nichts mehr zu überlegen. Wenn man der nüchternen Erkenntnis gegenübersteht, dass nichts mehr übrig ist, wofür es sich zu leben lohnt, kann Freiheit nur eines bedeuten: Freiheit von allem, was dein jetziges Leben ausmacht. In diesem Moment braucht der Mensch nicht mehr über die Optionen nachzudenken oder abzuwägen oder sogar darüber nachzudenken, was er verlieren kann, wenn er den Weg ohne Rückkehr auf den Weg des Kriegers betritt. Und er will nicht zurück zu seinem früheren Leben, er hat absolut nichts zu verlieren. Es ist jedoch von entscheidender Bedeutung zu verstehen, was genau diese Aussage bedeutet. Wenn wir an unserem Weltbild festhalten, werden wir alles festhalten und dabei nichts verlieren. Mit anderen Worten, wir verlieren das Nagual und werfen das Leben zugunsten der geformten Seite des Lebens. Wenn ein solcher Moment der Klarheit kommt, kommt die klare Erkenntnis, dass wir, wenn wir auf dem Weg des Kriegers nicht erfolgreich sind, immer noch nichts aus unserem alten Leben verlieren werden, aber wir werden nichts verlieren - den Geist. Aber andererseits, wenn wir diese Lücke akzeptieren, haben wir zumindest eine aufrichtige Hoffnung, eine Möglichkeit, es zu versuchen, unabhängig vom Ergebnis. Aber das ist viel mehr als nur Hoffnung. Es ist ein unzweifelhaftes Wissen, dass der Fall nichts anderes bedeutet als der Verlust von Leben, und damit die Erkenntnis, dass wir mit einem echten Kampf ums Überleben konfrontiert sind.
Solches Wissen entsteht nicht durch tiefes Nachdenken. Dieses zitternde Gefühl, das den Schlüssel aus den Tiefen deines Seins schlägt, scheint so mächtig zu sein, dass es dich zu verschlingen droht, und bringt unweigerlich tiefe, schmerzhaft schöne und akute Traurigkeit. Von diesem Moment an, unabhängig von dem Grad unserer Bekanntschaft mit dem Pfad des Kriegers, beginnen wir, je nach persönlicher Veranlagung, entweder um unser eigenes Überleben zu kämpfen, alle verfügbaren Mittel zu verwenden, um in die Stimmung des Kriegers zu gelangen, oder wir erliegen Apathie und Hoffnungslosigkeit. Das ist die wahre Bedeutung des Geistes, und wenn er klingt, folgen wir entweder dem Geist in diesem Moment wie echte Krieger, oder wir geben auf und beginnen auf die eine oder andere Weise langsam zu sterben.
Wenn wir jedoch auf das Klopfen des Geistes antworten und ihm folgen, bedeutet das nicht, dass wir uns nicht mehr den Herausforderungen stellen müssen. Nein! Ganz im Gegenteil! Die Entscheidung, dem Geist zu folgen, zieht die Herausforderungen an, die uns zur Erfüllung unseres Schicksals führen. Und sie alle führen uns in den Westen, den Ort der untergehenden Sonne, den Ort des Todes und der Transformation. Alle Herausforderungen, denen wir zuvor begegneten, bereiteten uns nur auf diesen wichtigen Moment vor, in dem der Geist an unsere Tür klopft und einen Einblick in die Freiheit bietet. Sobald wir uns entschließen, dem Geist zu folgen, beginnt uns die Kraft so zielgerichtet und so deutlich wie möglich zu erleben - denn nur durch Herausforderungen können wir das Recht auf die persönliche Stärke, die erforderlich ist, um ein Krieger zu werden, voll beanspruchen.
Dies ist der Wendepunkt, den jeder Schüler erreichen muss, bevor ein echter Fortschritt auf dem Weg des Kriegers möglich ist. Und es ist wirklich ein Wendepunkt, denn in diesem Moment werden die Samen von der Spreu getrennt. Papierkrieger werden sehr schnell von den Scharfschützen des Universums ausgemerzt. Und nur jenen Schülern, die alles haben, was sie brauchen, um echte Krieger zu werden, ist es erlaubt, das Spiel auf den Feldern des Lebens fortzusetzen. Da alle Aspekte der Tolteken-Lehren vollständig miteinander verbunden sind, ist es äußerst wichtig, das Gefühl dieser Verbundenheit zu schärfen und gleichzeitig alle Konzepte der Lehre zu leben. Es ist einfach unmöglich, die Lehre in vollem Umfang zu nutzen, während wir die Trennung vom Leben fördern, indem wir versuchen, einen Teil der Lehre vom anderen zu isolieren. Jedes Konzept funktioniert nur zusammen mit allen anderen.
Schauen wir uns nun an, was "alles Notwendige" für den Schüler ist. Kurz gesagt, es ist ein aufrichtiger Wunsch, nicht aufzugeben, nicht aufzuhören zu kämpfen, sich nicht zu beschweren, nicht arrogant und verschlossen zu werden, keine Trennung vom Leben aufrechtzuerhalten. Solange wir nicht danach streben, zu lernen / zu leben, solange wir nicht danach streben, vollständig am Leben teilzunehmen, solange wir nicht danach streben, alles zu umarmen, egal wie es uns präsentiert wird, gibt es keinen Weg nach vorne. Denn wenn wir im Leben nicht alles akzeptieren, was uns Kraft gibt, bedeutet das, dass wir unsere Wahrnehmung davon behalten, wie das Leben sein sollte, und uns so an unsere Überzeugung klammern, dass es möglich ist, Leben zu haben, oder vielmehr wahrzunehmen, wie das Leben zu seinen Bedingungen sein sollte. Und noch schlimmer, wir halten uns an unsere Wahrnehmung und unser eigenes Bild der Welt, selbst wenn wir das Licht zur Freiheit bekommen. Das bedeutet wiederum, dass wir nicht die Demut haben, die wir brauchen, um die Unterstützung der Stärke zu akzeptieren und Krieger zu werden. Mangels Demut stürmen und schreien wir, wenn wir uns über unser Glück freuen sollen, und wir widerstehen, wenn wir uns ruhig dem Strom hingeben und die Unterstützung der Kraft nutzen sollen.
Als kleine Übung, um das oben Gesagte zu verstehen, machen Sie eine Pause und hören Sie auf sich selbst. An welchen Lieblingstheorien halten Sie sich noch? Welche tief verwurzelten Überzeugungen lassen Sie hoffen, dass Sie irgendwann eine magische Formel finden, um Ihre eigene Wahrnehmung von sich selbst und der Welt um Sie herum zu materialisieren? Aber von welchem "Ich" träumen Sie? Kannst du sicher sein, dass es dein wahres "Ich" ist? Oder ist es das Ich, zu dem Sie durch soziale Konditionierung und selektive Wahrnehmung gekommen sind? Zu welcher Welt gehört dieses "Ich"? Zum echten? Oder ist es einfach eure Wahrnehmung, wie die Welt sein muss, damit euer sozial bedingtes Selbst seine eigenen Erwartungen an Glück und Zufriedenheit erfüllen kann?
Aber ein Mensch, der ein Krieger werden will und danach strebt, hat keine solchen Überzeugungen. Das einzige, was er wirklich weiß, ist, dass sein Leben vorbei ist, und er ist sich bewusst, dass er nicht weiß, wer er ist und noch mehr - was er erwartet. Für einen solchen Menschen gibt es nur hier und jetzt. Er nährt keine süßen Illusionen und baut keine Luftschlösser, die sich auf wundersame Weise in einer schwer fassbaren Zukunft materialisieren können. Ein solcher Mensch, der nur das sichere Wissen hat, dass der Tod ihn ständig verfolgt und dass er nicht mehr leben muss, tritt spontan in die Stimmung des Kriegers ein.
Die Stimmung eines Kriegers kann viele verschiedene Definitionen geben, aber keine von ihnen kann die schmerzhafte Schärfe und Schönheit dieser Art der Interaktion mit der Welt vermitteln. Für den Schüler, der seinen Wendepunkt erreicht hat, geht das Leben, wie er es kannte, plötzlich zu Ende. Plötzlich verliert alles in seinem Leben seine gewohnte Ordnung und alles, woran er jemals geglaubt hat, wird in Frage gestellt. Infolgedessen weiß er nicht, wohin er sich wenden soll, und ein tiefes Gefühl der Sinnlosigkeit ergreift ihn. Nichts, was ihm früher wichtig war, hat den gleichen Sinn. So oft hat der Schüler das Gefühl, dass er nicht mehr leben muss, dass es für ihn keine Hoffnung und keine Freude gibt, bis ein Weg gefunden ist. Zum ersten Mal in seinem Leben spürt der Schüler, wie schwer seine Last ist, und eine große emotionale Müdigkeit stürzt auf ihn, während er Schwierigkeiten hat, einen Ausweg zu finden. Trotz aller Bemühungen kann er das Licht am Ende des Tunnels nicht sehen.
In der Hoffnung, dass alles vorbei ist, dass er sich einfach hinlegen und sterben kann, um die lang ersehnte Ruhe zu finden, tritt der Schüler entgegen allen seinen Überzeugungen endlich in den einzigen Zustand des Geistes ein, der den Erfolg garantiert. Und nur die Menge an persönlicher Kraft, die er zu diesem Zeitpunkt angesammelt hat, bestimmt, ob er Erfolg haben oder scheitern wird. Wenn der Schüler genug persönliche Kraft hat, kommt er zu der schrecklichen Erkenntnis, dass er, nachdem er die Grenze erreicht hat, immer noch leidenschaftlich wissen möchte, warum ihm das Geschenk des Lebens gegeben wurde, und zumindest eine sinnvolle Erleuchtung erfahren möchte, die das Licht der Wahrheit wirft. Gefangen im Netz dieser paradoxen Empfindung, beginnt er plötzlich, aus irgendwelchen geheimnisvollen Gründen, ein überwältigendes Gefühl der Traurigkeit zu erleben - eine Nostalgie im Leben, von der er glaubt, dass sie Sekunden für Sekunden durch seine Finger schlüpft. Und diese Traurigkeit wird durch das Bewusstsein aller Dummheit verursacht, die die Unkenntnis weder des Plans noch des Sinns von Leben und Tod mit sich bringt. In diesem Moment der Klarheit wird der Schüler zu einem echten Krieger.
DIE TODESKRANKUNG HAT IMMER DAS GEFÜHL DER TODGEWÜHLE, ABER DEN TOD IN DIESEM AUGENBLICK UMFANGEN, WIR WERDEN WIE EIN UNMÖGLICHES BIBELGEBIET VON DER KRAFT VERÄNDERT.
In einem solchen Grad der Klarheit fühlt der Krieger plötzlich ein Gefühl aus der Tiefe, dass er noch nicht bereit ist zu sterben, dass er noch nicht bereit ist, aufzugeben. Das Leben eines Kriegers gewinnt für ihn einen Wert, den er vorher nie in ihm bemerkt hat. Und als Ergebnis entdeckt er plötzlich in sich den aufrichtigen Wunsch, jeden Moment seines Lebens vollständig zu leben. Formal gesprochen, berührte der Tod ihn und vermittelte durch seine Berührung den Sinn dessen, was es bedeutet, am Leben zu sein.
Von nun an versucht der Krieger, jeden Moment jedes Schrittes zu genießen. Denn in seinem Herzen weiß er, dass seine Zeit in diesem Leben begrenzt ist, und deshalb sollte jeder Moment - glücklich oder traurig, fröhlich oder voller Bedauern, leicht oder schwer - bis zum Boden genossen werden. Als Ergebnis entdeckt er, dass keine seiner früheren Bestrebungen für ihn mehr von Bedeutung ist. Nur auf dem Weg des Kriegers hat er ein Herz. Auf diesem Weg wird das Wissen wichtiger als die Materialisierung der Wünsche, und obwohl der Krieger weiterhin träumt, sind alle seine Träume dem Leben eines fließenden Kriegers und dem Erwerb von Wissen über sich selbst gewidmet. Schließlich wird ihm klar, dass jeder Aspekt seiner Reise nicht etwas ist, das man sich wünschen oder verachten sollte, sondern nur ein Instrument der Erkenntnis und Enthüllung des Schicksals. In diesem Sinne haben wir alle ein gemeinsames Schicksal - geboren zu werden, eine relativ kurze Reise durch das Leben zu machen und dann zu sterben.
Jeder Krieger kommt zu der Erkenntnis, dass, wenn er morgen oder nächste Woche oder nächstes Jahr sterben wird, es sinnvoll ist, jeden Moment zu genießen, der ihn dem Tod näher bringt. Ein Krieger kann dem Tod nicht entkommen, ebenso wie er seinem Schicksal nicht entkommen kann. Doch wie er stirbt, wird davon bestimmt, wie er dem Tod entgegengeht, und wie sein Schicksal sich entfalten wird, wird durch seine Herangehensweise an das Leben bestimmt. Gibt es einen aufrichtigen Wunsch, alles im Leben offen und frei zu akzeptieren - sowohl das Gute als auch das Schlechte? Oder hält er an dem Glauben fest, dass er ein Leben zu seinen eigenen Bedingungen haben kann? Besitzt er eine Demut, die es ihm erlaubt, die Wärme seines Herzens, seine Freude oder einfach alles, jeden Moment eines jeden Schrittes, auszustrahlen? Oder haben sie etwa eine Arroganz, die sie wie ein verwöhntes Kind schmollen läßt? Es kommt darauf an, welche Entscheidung der Krieger trifft. Er kann sich entscheiden, auf der Suche nach dem Plan seines Lebens zu gehen oder zu versuchen, ihm zu widersprechen, auf der Suche nach der Verkörperung seiner eigenen Wahrnehmung. In ähnlicher Weise kann er beginnen, dem Plan des Lebens einen Sinn zu geben oder sich von der Welt gezwungen und beleidigt zu fühlen. Er kann sich für echte Veränderungen entscheiden und, nachdem er eine totale Transformation durchgemacht hat, Freiheit erlangen oder nur das äußere Verhalten ändern, indem er für immer in seinem Weltbild feststeckt.
VERSUCHEN SIE DIE TODESKRANKHEIT - GIBT IN DIE KRIEGSTIMMUNG.
Sobald der Schüler in die Stimmung des Kriegers eingetreten war, trat er formell in das ein, was die Tolteken das Reich des Herzens nennen, und machte sich auf den richtigen Weg, um das Rätsel des Herzens zu lösen. Aber es ist überhaupt nicht einfach, in das Reich des Herzens zu gelangen, also lassen Sie uns diese Strategie so sorgfältig wie möglich in dieser Phase betrachten. Denn genau diese höchste Nicht-Tun muss jeder Schüler vollbringen, um auf dem Pfad des Kriegers erfolgreich zu sein. Der Grund, warum es unglaublich schwierig ist, in das Reich des Herzens einzudringen, ist wiederum in Angst verwurzelt. Versteht, dass wir zwar tief in uns alle danach streben, zu lieben und geliebt zu werden, aber auf unserem Lebensweg immer wieder Herausforderungen begegnen, die uns angeblich zeigen, dass wir ekelhaft sind und daher keine Liebe verdienen. Infolgedessen eilen wir sofort in unseren Geist und versuchen, nicht nur unser eigenes Verhalten, sondern auch das Verhalten anderer in Bezug auf uns rational zu interpretieren. Im Laufe der Zeit wird eine solche Flucht vor dem Leben zur Grundlage, auf der unsere gesamte Wahrnehmung aufgebaut ist. Ohne es zu merken, fallen wir also in eine Falle, indem wir unsere Wahrnehmungen ständig neu definieren und neu definieren, sie noch selektiver machen, um sie in unser Weltbild zu pressen. In Wirklichkeit will keiner von uns leiden, keiner von uns will sich abgelehnt oder unwürdig oder unerwünscht fühlen, und deshalb wählen wir nur das zu sehen, was wir sehen wollen, und nur das zu hören, was wir hören wollen. Mit der Zeit wird diese Gewohnheit so fest verwurzelt, dass wir anfangen zu glauben, dass unsere selektive Wahrnehmung wahr ist. Da die Menschen um uns herum dasselbe tun, unterstützen wir uns gegenseitig in der allgemeinen Dummheit und beteiligen uns so am Aufbau und der Erhaltung dieser Dummheit, die soziale Konditionierung genannt wird.
Aber können wir ehrlich sagen, dass die Konditionierung schlecht ist? Nein, nicht ganz, denn wie bei allem anderen im Universum ist nichts gut oder schlecht. Nur das, was wir mit etwas tun, macht es zu etwas Gutem oder Schlechtem. So können wir soziale Konditionierung nutzen, um andere dazu zu bringen, sich schlecht, unwürdig oder ekelhaft zu fühlen. Oder wir können die gleiche soziale Konditionierung nutzen, um uns gegenseitig zu zeigen, wie man im Leben Wert findet, wie man offener und aufrichtiger wird, wie man Liebe und Wärme gibt und akzeptiert. Der Schlüssel liegt darin, ob wir nach Erkenntnis streben, denn wenn es ein solches Streben gibt, dann wird sogar die soziale Bedingtheit im wahren Licht dargestellt. Anstatt uns in Ketten zu halten, hilft es uns zu verstehen, wie wir unsere selektive Wahrnehmung entwickelt haben.
Als zusätzliche Übung für ein besseres Verständnis des Gesagten, würde ich empfehlen, dass Sie eine Pause machen und einen Brief an sich selbst schreiben. Bevor Sie mit der Übung beginnen, verbringen Sie einige Zeit mit sich selbst und schreiben Sie dann einen Brief, wie Sie ihn an Ihren Freund schreiben würden, den Sie von ganzem Herzen lieben. Sagen Sie Ihrem "Freund", was Sie wirklich für ihn fühlen, was er für Sie bedeutet, was ihn in Ihren Augen besonders macht. Erzählen Sie ihm alles, was Sie schon immer sagen wollten, aber wahrscheinlich fühlten Sie sich unwohl, es aufgrund sozialer Konditionierung zu tun. Machen Sie den Brief außerdem zu einem Ausdruck Ihrer bedingungslosen Liebe zu Ihrem "Freund". Und so, als wäre es eure letzte Tat auf Erden, macht sie zu einem Ausdruck eurer Vollkommenheit und eures Herzens. Ergeben Sie sich diesem Kampf voll und ganz, indem Sie Ihren Geist leicht und frei fließen lassen, wie Sie immer handeln sollten. Trotz der Tatsache, dass die Übung einfach aussieht, werden Sie sie immer noch als kraftvolle und tiefe Erfahrung finden.
EINE AUSWAHLSPRÜCHE ERLÖSST ES NICHT, DAS HERZ VOLL ZU ERÖFFNEN, UND SCHÜTZEN SIE UNS MIT DIESER AUSRÜSTUNG VOR DER KOMPLETTE TEILNAHME IM LEBEN.
Eine der besten Möglichkeiten, unsere eigene Wahrnehmung zu verfolgen, besteht darin, die sozialen Konditionierungen im Zusammenhang mit Geschlechterfragen neu zu bewerten, indem wir ihre Auswirkungen auf unsere Beziehungen zu Männern und Frauen untersuchen. Wenn wir diese Neubewertung vornehmen, werden wir sofort feststellen, dass das beste Beispiel dafür, wie Menschen versuchen, sich gegenseitig die Kraft zu nehmen und den Glauben anderer zu untergraben, ein endloser Kampf zwischen den Geschlechtern ist. Der Kampf wird jedoch auch unter Vertretern des gleichen Geschlechts geführt, sowohl männlich als auch weiblich. Männer und Frauen sind keine Freunde im eigentlichen Sinne. Frauen, die nach Anerkennung streben, sind so beschäftigt mit ihrem Kampf mit anderen, einschließlich Männern, dass Liebe und Wärme einfach aus dem Fenster geworfen werden. Wer kann schon einen Kampf-Babe lieben? Wer kann eine Frau lieben und respektieren, die ein Stück Fleisch verlangt? Oder braucht sie auf so mysteriöse Weise Liebe und Wärme? Aber kann man Liebe und Wärme bekommen, indem man sie einfach fordert, als wäre es unser verfassungsmäßiges Recht? Männer hingegen fühlen sich extrem schuldig, in einer Welt geboren zu sein, in der jedem beigebracht wird, dass Männer in gewisser Weise höher sind als Frauen. Und sie geben bereitwillig ihre Kraft auf, um nicht nur wie ein privilegierter Boden zu wirken. Aber das Schuldgefühl ist ein armseliger Ersatz für die Liebe, und die durch die Schuld erzeugten Handlungen können kaum etwas beanspruchen, was mit Wärme zu tun hat. Wenn wir uns also umschauen, sehen wir eine Welt voller anspruchsvoller Frauen, die meist sehr wütend sind, und sehr schwacher Männer, die ihre ganze Würde und Ehre aufgegeben haben, um diesen wütenden Frauen zu gefallen. Die Folgen eines solchen Verhaltens sind jedoch sehr bedauerlich. Abgesehen von der Tatsache, dass die Welt durch den Kampf zwischen den Geschlechtern in Stücke gerissen wird, werden Männer und Frauen zunehmend geschwächt, selektiver in ihrer Wahrnehmung und damit geschlossener, defensiver und feindseliger. Infolgedessen gibt es nur sehr wenig Liebe auf der Welt und fast keine Wärme mehr. Männer und Frauen sind keine Freunde. Tatsächlich mögen sie sich nicht einmal.
Ohne den tierischen Instinkt, der als sexuelle Lust bezeichnet wird, würden Männer und Frauen niemals bereit sein, zusammen zu leben. Das mag ein bisschen schockierend sein, aber es ist trotzdem so. Was mit einer Lust beginnt, die zwei Menschen zusammenbringt, wird bald zu einer Suche nach Anerkennung, dann zu einem Durst nach Stabilität. Schließlich, wenn beiden klar wird, dass sie die Liebe des Partners nicht beanspruchen können und somit kein Leben zu ihren Bedingungen haben können, erziehen sie normalerweise eine aufrichtige Abneigung gegeneinander.
Aber nicht nur Männer und Frauen sind Freunde. Heute haben nicht einmal Männer wirklich Freunde unter ihren Mitmenschen. Eine aufrichtige Freundschaft zwischen Männern, die Ausdruck eines intuitiven Verständnisses der Bedeutung der Ganzheit des Einen Lebens sein könnte, verursacht Angst, im Falle eines verzerrten Verständnisses davon, oder Verachtung, als eine Art Manifestation von Schwäche. So treffen sich Männer, klopfen sich gegenseitig auf den Rücken und verstärken ständig die gegenseitige Dummheit darüber, was für wunderbare Freunde sie sind, und nehmen es fälschlicherweise für Freundschaft. Auch Frauen haben keine Freunde ihres Geschlechts. Im Allgemeinen hassen sich Frauen fast, obwohl sie das Gegenteil behaupten können. Denn tief im Inneren betrachtet jede Frau andere Frauen als potenzielle Bedrohung für ihre eigenen Versuche, in einer kalten und unfreundlichen Welt Raum für sich zu schaffen. Dieses Thema wurde in meinen anderen Büchern ausführlich behandelt, und es genügt zu sagen, dass Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht, in Wirklichkeit keine Freunde haben. Diejenigen, die heute als "Freunde" bezeichnet werden, können nur als Komplizen des Verbrechens bezeichnet werden! Auf dieses Konzept werden wir während des gesamten Buches immer wieder zurückkommen.
Vor diesem Hintergrund ist es kaum verwunderlich, dass es so schwierig ist, die Offenheit des Herzens zu erreichen, und wenn wir ehrlich sein wollen, ist es überhaupt nicht schwierig, den Grund dafür zu sehen. Aber wie können wir die Strategie beherrschen, die wir das Reich des Herzens nennen? Die Antwort auf diese Frage hat zwei Seiten. Vor allem, wenn wir das wahre Wesen dieser Strategie verstehen wollen, müssen wir verstehen, dass die Idee des menschlichen Geistes im Geheimnis von Geschlecht und Sex verborgen ist, nämlich in der Spaltung der Geschlechter. Dieses Konzept werden wir in den folgenden Kapiteln viel ausführlicher betrachten, aber um der Konsistenz der Darstellung willen muss es jetzt zumindest vorgestellt werden.
Kurz gesagt, die Macht hat entschieden, dass wir zwei Pole des Bewusstseins haben: männlich und weiblich, erkennbar und unbekannt. Damit die Entwicklung des Bewusstseins sinnvoll und bedeutungsvoll ist, werden das Erkannte und das Unbekannte, das Männliche und das Weibliche voneinander getrennt, was zur Spaltung der Geschlechter führt. Die Folgen dieser Tatsache sind äußerst umfangreich. Aber wenn Sie sich ihm so einfach wie möglich nähern, können wir sagen, dass die Wahrnehmung eines Mannes auf seiner Wahrnehmung von Männlichkeit und seiner Einstellung zur Welt um ihn herum basiert. Und die Wahrnehmung einer Frau basiert auf ihrer Wahrnehmung von Weiblichkeit und ihrer Einstellung zur Welt um sie herum. Jedes Körnchen Wissen ist so umfangreich und so einfach wie diese Tatsache. Egal, wie schwierig es ist, ihn zu sehen. Es spielt keine Rolle, welche Argumente wir anführen können. Es spielt keine Rolle, wie sehr wir uns diesbezüglich rationalisieren möchten. Es spielt keine Rolle, wie wir unsere voreingenommenen Meinungen verteidigen möchten. Tatsache bleibt: Als Menschen sind wir entweder Männer oder Frauen, und im Laufe des Lebens versuchen wir immer, Männlichkeit und Weiblichkeit auf die eine oder andere Weise zu korrelieren.
Jeder Kampf, unabhängig von seiner äußeren Form, ist ein Kampf, um sein Recht auf Gewalt geltend zu machen. Entweder als Mann gegenüber der Welt um ihn herum oder als Frau gegenüber der Welt um ihn herum. Wenn Sie darüber nachdenken, wird deutlich, dass es nicht anders sein kann, weil das Leben ein grenzenloses System von Beziehungen ist, die vollständig miteinander verbunden und voneinander abhängig sind. Darüber hinaus kann man sagen, dass die einzige wahre Energie im Universum die Energie ist, die nach Materialisierung oder Manifestation strebt, was im Wesentlichen der Empfängnis entspricht. Daraus folgt, dass eine solche einheitliche und einzige Energie in Wirklichkeit sexuelle Energie ist, obwohl ihre Manifestationen unendlich vielfältig sind. Folglich wird jede echte Handlung durch die sexuelle Energie in der einen oder anderen Form entzündet, was bedeutet, dass jede Handlung des Mannes ein Akt der Befruchtung und jede Handlung der Frau ein Akt der Empfängnis ist. Hier ist es jedoch notwendig, äußerst aufmerksam zu sein und klar zwischen Aktion und Reaktion zu unterscheiden, was im Wesentlichen eine Reproduktion von Dummheit ist.
Daraus folgt, dass wir als Männer und Frauen alle in der Lage sind, ein Bewusstsein zu erzeugen, das Licht bringt und zur Freiheit führt. Oder wir können weiterhin eine Abtreibung nach der anderen vornehmen und dadurch jene Art von Bewusstsein hervorrufen, die die Menschheit in eine noch größere Dunkelheit der Hoffnungslosigkeit führt. Wir haben die Wahl.
Der zweite Punkt, der sich auf den Eintritt in das Reich des Herzens bezieht, mit dem wir uns befassen müssen, ist, dass das Herz jedes Plans der Sinn ist, den wir in ihn legen. Das ist letzten Endes das wahre Wesen einer vernünftigen Zusammenarbeit zwischen Nagual und Tonal und folglich auch zwischen Mann und Frau. Dieser Punkt ist jedoch überhaupt nicht leicht zu verstehen, da sein Subtext extrem tiefgründig ist. Es genügt jetzt zu sagen, dass wir, solange wir den Plan nicht verstehen, keinen Sinn darin finden können, und deshalb wird das Leben immer wie eine Pflicht und eine ungerechte Last erscheinen. Aber selbst wenn wir diesen Plan verstehen, bis wir einen verborgenen Sinn in ihm finden, werden wir uns weiterhin so fühlen, als ob wir gezwungen wären, einen Weg zu gehen, der für uns kein Herz hat.
Sinn und Zweck. Wir kehren immer zu diesen grundlegenden Fragen des Lebens zurück. Es sollte verstanden werden, dass wir alle, unabhängig vom physischen Geschlecht, aufgrund des Faktors der Relativität des Bewusstseins den Plan des menschlichen Geistes unterstützen und daher beginnen. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass der Akt der Wahrnehmung im Wesentlichen ein Akt der Empfängnis ist. Und sobald die Empfängnis stattgefunden hat, hängt es nur von uns ab, welchen Sinn wir ihr geben, nach unserem physischen Geschlecht. Das bedeutet, dass wir als Männer ein aufrichtiges Verlangen entwickeln müssen, Verantwortung für das zu übernehmen, was es bedeutet, ein Mann zu sein, und durch dieses Verlangen, wirklich kreativ zu werden. Als Frauen müssen wir den aufrichtigen Wunsch entwickeln, Verantwortung für das zu übernehmen, was es bedeutet, eine Frau zu sein, und durch diesen Wunsch, einen schöpferischen Akt zu beginnen. Ich möchte Sie noch einmal daran erinnern, dass diese Konzepte nicht leicht zu verstehen sind, und obwohl wir sie in diesem Buch weiter untersuchen werden, empfehle ich dem Leser dringend, das in meinen früheren Büchern dargelegte Material vollständig zu lernen.
Zweifellos ist der beste Weg, um die Wahrnehmung von sich selbst zu verfolgen und so in das Reich des Herzens zu gelangen, Veränderungen zu beobachten, wobei besonders darauf geachtet wird, dass die meisten Menschen, obwohl sie Veränderungen wünschen, sich nicht selbst ändern wollen. All dies läuft darauf hinaus, dass viele Menschen so arrogant sind, dass sie alles ändern wollen, und alles um sich herum, so dass es ihrem Bild der Welt entspricht! Um zu ihren eigenen Bedingungen zu leben, werden solche Menschen alles tun, um sich nicht zu ändern, aber gleichzeitig werden sie alles tun, um alles und jeden zu ändern.
Ein solcher Ansatz macht wenig Sinn für einen Krieger, aber objektiv sind in einem so beklagenswerten Zustand der Dinge große Gaben der Stärke verborgen. Und das größte Geschenk von ihnen ist die Tatsache, dass die Menschen um sie herum sich nicht ändern wollen, sondern alle anderen ändern wollen, sie sagen uns im Wesentlichen: "Hör zu! Ich will mein Weltbild nicht verlieren, also werde ich auch nicht mein Recht auf meine eigene Kraft beanspruchen, aber ich werde dich zwingen, dein Recht auf deine Kraft zu beanspruchen!"
Aus dem Gesagten sollte klar sein, dass wir, wenn wir uns im Spiel der Anklagen beugen, nicht nur Zeit verschwenden, sondern auch unschätzbare Möglichkeiten verpassen, wodurch wir keine echte Klarheit haben. Indem wir den Fokus unter solchen Umständen verlagern, können wir sehen, wie wir die Dummheit unserer Mitmenschen als Werkzeug nutzen können, um Kraft zu gewinnen. Aus der Sicht des Stalkers sind unsere Brüder großzügig und großzügig, weil sie uns unschätzbare Möglichkeiten für das Erkennen und die Erlangung von Stärke bieten, obwohl sie dies oft implizit tun. Aber dadurch wird ihr Geschenk nicht weniger wertvoll. Wenn wir völlig wach sind und eine wirklich objektive Wahrnehmung haben, können wir immer die Dummheit anderer zu unserem Vorteil nutzen. Bei den Tolteken wird dieser Ansatz als die Verwendung von Stalker beim Menschen bezeichnet.
DER KRIEG IST IMMER BEREIT, IHREN PARTNERN IN IHRER DUNKELHEIT ZU TREFFEN, SOLLTEN SIE IHRE HANDLUNG FÜR EINEN BEIDEN GEWINN VERWENDEN. DIE FÜHRUNG DER MENSCHLICHEN DUNKELHEIT BEI RICHTIGEM VERSTEHEN UND VERWENDEN IST EIN ECHTES KLASSIKER, DAS EINE GROSSEN PERSONENKRAFT HINZUFÜGT.
Um das Tun anderer erfolgreich zu nutzen, können wir uns jedoch kein imaginäres Verständnis leisten und können nicht auf der Grundlage dessen handeln, was wir glauben zu wissen. Dies ist die wichtigste Frage, denn solange wir nicht bereit sind, im Moment der Interaktion alles, was wir für unser Wissen halten, zugunsten der Akzeptanz des Unbekannten aufzugeben, ist es unmöglich, von unserem Weltbild frei zu sein und dementsprechend ist es unmöglich, das Tun anderer zu nutzen. Der Grund ist, dass wir, solange wir nicht in der Lage sind, uns von unserem Weltbild zu befreien, wenn auch nur für die Zeit der Interaktion, unweigerlich anfangen, unser Weltbild mit dem der Welt eines anderen Menschen zu vergleichen. Ein solcher Vergleich verhindert die Entstehung neuer Erkenntnisse, und als Ergebnis haben wir Nichterfahrungen, denn obwohl der Meinungsaustausch zu weiteren Gesprächen führt, ist er keine echte Erfahrung, sondern nur eine Stärkung des bestehenden Weltbildes.
Manchmal kann dieses Konzept verwirrend sein, aber nur, weil die Menschen glauben wollen, dass das Sammeln von Informationen Wissen bedeutet. Um dieses wichtige Moment richtig zu verstehen, müssen wir das Thema ein wenig wechseln und genauer überlegen, wie wir mit dem Gefühl und den Empfindungen umgehen, die in seinem Prozess entstehen. Vor allem ist zu verstehen, dass wir, obwohl Worte keine wirkliche Kraft in uns tragen, sie uns zu allen möglichen Empfindungen führen lassen können, die Ausdruck irrationalen Wissens sind - wahrer Kraft. Aber um unsere Rechte auf diese Kraft geltend zu machen, müssen wir aufhören zu denken und auf das hören, was unser Herz uns sagt, während wir der Versuchung widerstehen, die entstehenden Empfindungen sofort zu interpretieren. Dies ist der sogenannte Stalker-Ansatz zur Verfolgung der Wahrnehmung - ein Manöver, das äußerste Vorsicht erfordert.
Verstehen Sie, solange unsere Wahrnehmung selektiv bleibt und solange das Weltbild unantastbar ist, besteht immer die Gefahr, die Empfindungen so zu interpretieren, dass sie unserem Weltbild entsprechen. Der einzige Weg besteht darin, die entstehenden Empfindungen zu erkennen und dann das Wissen, das sie ausdrücken, im täglichen Leben zu offenbaren. Das nennt man das Aufspüren der eigenen Wahrnehmung durch das Tun anderer. Betrachten wir jedoch ein Beispiel, da dieses Manöver extrem dünn ist und die Bedeutung nicht leicht zu verstehen ist.
Alice hat lange versucht zu verstehen, warum ihr Mann Roland das Interesse an ihrem Sexualleben verloren hat. Und obwohl er und Roland diese Frage wiederholt diskutierten, konnten sie keine mehr oder weniger klaren Antworten und dementsprechend keine Lösungen für ihr Problem finden. Aber Alice hatte das Gefühl, dass Roland aus irgendeinem Grund gelangweilt von Sex war. Natürlich machte sie sich dieses Gefühl ständig Sorgen um die möglichen Ursachen, und da sie von Anfang an einen Fehler gemacht hatte, als sie versuchte, ihre Gefühle zu interpretieren, hatte sie noch mehr Fragen, deren Antworten immer noch nichts geklärt hatten. Hat Roland das Interesse an ihr als Person verloren? Wenn ja, liebt er sie noch? Außerdem, wenn der Grund für ihre Schwierigkeiten genau in ihr liegt, was hat sie falsch gemacht? Oder liegt es an Roland und nicht an ihr? Aber wenn es das Problem ist, was verursacht es? Und egal, wie lange Alice über diese Fragen stolpern wird, egal wie oft sie sie mit Roland besprechen wird, sie werden immer noch zum gleichen Ergebnis kommen. Roland wird ihr nämlich versichern, dass außer seiner Unwilligkeit, Sex zu haben, in ihrer Beziehung alles in Ordnung ist. Und es ist gut, dass Roland Alice immer wieder versichert, denn wenn er anders gehandelt hätte und ihren Verstand nicht beruhigt hätte, hätte sie weiterhin unzählige rationale Annahmen gemacht, basierend auf Fragen wie denen, zu denen sie kam, wenn sie versuchte, ihre Gefühle zu interpretieren.
Schließlich, ohne zu wissen, wie man dieses Problem versteht, hat Alice keine andere Wahl, als zu akzeptieren, dass, da ihr Sexualleben vorbei ist, sie einfach akzeptieren und sich auf andere Bereiche ihres Lebens konzentrieren muss. Doch nach dieser Entscheidung beginnt Alice allmählich, einige Episoden in ihrem täglichen Leben zu bemerken, die irgendwie mit ihrem Gefühl verbunden zu sein scheinen, dass Roland Sex langweilt. Eines Tages, während eines Streits, bemerkte sie, dass, egal was Roland sagte, sie dagegen war. Als er sie schließlich darauf hinwies, verteidigte sich Alice zu ihrer eigenen Überraschung nicht, sondern begann stattdessen darüber nachzudenken, wie langweilig das Leben sein kann, wenn Sie Ihre Meinung nicht frei äußern können. Später bemerkte Alice, dass ihre Reaktion irgendwie dazu führte, dass sie sich mit dem Problem in ihrem Sexualleben verbunden fühlte.
Am nächsten Abend beim Abendessen bemerkte Alice, dass Roland sehr besorgt über etwas war, aber als sie nach den Gründen für seine Angst fragte, zuckte er nur mit den Schultern und sagte, dass er heute einfach still sei und früh ins Bett gehen möchte. Alice verursachte einen irrationalen Zorn, den sie nicht erklären konnte, und nachdem sie Roland erklärt hatte, wie arm seine Gesellschaft in den letzten Jahren geworden war, warf sie sich in die Küche, um Geschirr zu waschen. Aber ein wenig nachdenkt, begann sie zu verstehen, dass der Grund für Rolands Ungeselligkeit ihre Gewohnheit sein könnte, ständig zu beweisen, dass sie Recht hat. Und in diesem Moment fühlte Alice, dass dies auch irgendwie mit dem Problem des Geschlechts zusammenhängt.
Der nächste Vorfall in Bezug auf ihr Problem, der Alice beeindruckte, ereignete sich einige Tage später, als sie im Garten arbeiteten. Roland wollte den Rasen mähen, während sie ein Blumenbeet verschluckte, aber Alice sagte, dass der Geruch von frisch geschnittenem Gras ihr Heuschnupfen verursacht. Infolgedessen stimmte Roland zu, ein anderes Mal Rasen zu machen und begann Alice mit Jäten zu helfen. Und wieder aus irgendeinem Grund verursachte es Alice Ärger, und sie bemerkte, dass leise wütend in sich selbst. Aber bald fühlte sie wieder, dass ihr ständiger Wunsch, Roland zu sagen, was zu tun war, ihn dazu zwang, sexuelle Beziehungen mit ihr aufzugeben.
Völlig jetzt bewusst, dass sie wirklich eine Tendenz hat, ihren Ehemann zu dominieren, beschloss Alice, ihr Verhalten genau zu beobachten. Und obwohl es für sie nicht schwierig war, die offensichtlichen Züge in ihrer Dominanz über Roland zu sehen, dauerte es einige Tage, bis sie beginnen konnte, zu verfolgen, wie dünn sie sind. Mit dieser Klarheit erkannte Alice schnell, warum sie das Gefühl hatte, dass Roland Sex langweilig war und was es wirklich bedeutete. Und plötzlich war alles klar für sie. Alice konnte Jahr für Jahr sehen, wie ihr Wunsch, Roland zu dominieren, seinen Wunsch, die Initiative zu ergreifen, allmählich unterminierte. Es ist nicht verwunderlich, dass sie das Gefühl hatte, dass Roland Sex langweilte, denn jetzt begann sie zu erkennen, dass sie selbst in einer Zeit, in der sie keine Probleme im Sexualleben hatten, nie dem Wunsch widerstehen konnte, Roland eine Anleitung zu geben, wie man sich im Bett verhält. Beeindruckt von ihrem Verhalten konnte Alice sehen, dass Roland nach ständigen Vorträgen über das, was zu tun war und wann er sich nicht mehr für Sex interessierte, sich nie zu beschweren oder wütend zu werden.
Aus diesem Beispiel sollte klar sein, wie ein Krieger, trotz der Tatsache, dass seine Gefühle nicht immer sofort für ihn verständlich sind, folgt einfach dem Leben und lässt seine Gefühle klarer werden, aber gleichzeitig bleibt er sehr bewusst, um alles zu verfolgen, was Licht auf seine Gefühle werfen kann. In diesem Zusammenhang sollte verstanden werden, dass ein Krieger, obwohl er immer vollständig erwacht ist, manchmal so irrational sein kann oder so unzusammenhängend mit dem Kontext des gegenwärtigen Augenblicks erscheinen kann, dass er gezwungen ist, seine Wahrnehmung für eine lange Zeit zu verfolgen, um sie zu entschlüsseln. Es ist jedoch äußerst wichtig, sich daran zu erinnern, dass wir uns bemühen sollten, das Unbekannte zu erfassen, wenn wir auf diese Weise handeln.
Deshalb sollte man nicht versuchen, Empfindungen rational zu interpretieren, indem man auf diese Weise im Kontext des Gelernten bleibt. Darüber hinaus ist es notwendig zu verstehen, dass, solange wir nicht alle Anstrengungen unternehmen, um in dem Prozess der Offenlegung solcher Empfindungen zu bleiben, sie einfach irgendwo am Rande unseres Lebens verloren gehen. Der Grund ist, dass die Menschen, wenn sie das Irrationale nicht sofort interpretieren können, ihre Gefühle entweder vergessen oder sie verwerfen, ohne einen Sinn darin zu sehen. In dieser Hinsicht ist es notwendig, einen äußerst wichtigen Punkt zu verstehen. Stalker verwendet immer das Schwert der Macht, um den Geist des Menschen zu unterstützen, aber wenn er so handelt, gibt er jedem seiner Handlungen immer einen Sinn. Und darin finden wir so oft die tiefe Schärfe, mit der der Weg des Kriegers gefüllt ist. Ein echter Stalker ist nicht in der Lage, einen Plan zu unterstützen, der für ihn nicht sinnvoll ist, denn dies wäre gleichbedeutend mit der Tatsache, dass es kein Herz auf dem Weg gibt. Daher versucht der Stalker, in jeder Herausforderung einen Sinn zu finden, in allem, was er tut. Um dies zu tun, hört er auf sein Herz, und wenn er ihm zuhört, kann der Stalker auch die Herzen aller und alles um sich herum fühlen. Als völliger Alert bleibt der Stalker immer äußerst empfänglich für den Zustand anderer. Obwohl der Stalker ein absolut rücksichtsloses Wesen ist, das sich weigert, Mitleid mit jemandem zu haben, einschließlich sich selbst, ist die Liebe zur Welt die Grundlage all seiner Handlungen. Und sie ist so unbedingt, dass er, ohne Mitleid zu zeigen und niemanden zu schonen, sich weigert, die Dummheit seiner Mitmenschen in etwas verwandeln zu lassen, das keinem Plan dient und daher keinen Sinn ergibt. Stalker ist immer bestrebt, sowohl eine Idee als auch einen Sinn in allem in seinem Leben zu finden. Das ist seine Veranlagung, das ist sein Weg, die Liebe zum ganzen Leben auszudrücken. Folglich verfolgt der Stalker ständig sich selbst und alles und alles um sich herum, aber immer mit völliger Offenheit des Herzens, die es ihm ermöglicht, mit seinen Mitmenschen über unsere gemeinsame grenzenlose Dummheit zu lachen. Und obwohl die Offenheit des Herzens Liebe impliziert, sollte man verstehen, dass die Fähigkeit, bedingungslos zu lieben, letztendlich die größte Errungenschaft eines wahren Kriegers ist.
WÄHREND DER REGEL DER KRIEGSJÄGER LEBEN, GIBT ES NIEMALS GESCHWERDEN AN JEDEM ODER WELCHEM. An dieser Stelle ERFOLGT ER SEINER ERFOLGUNG UND DER ERFÜLLUNG ANDERER, ERFOLGREICHER GESCHENKE VON JEDER ANFORDERUNG. Bei einer solchen Herangehensweise wird der Krieger streng und zurückhaltend, aber in der gleichen Zeit ist er für alles im Leben offen - Ausdruck seiner Unbefangenheit und seiner großen Liebe zur Welt um ihn herum.
Liebe zu lernen und Liebe zu akzeptieren, das ist die Bestimmung eines jeden von uns, und darin liegt der tiefste Sinn, dem Weg mit dem Herzen zu folgen. Auf diesem Weg müssen wir unsere Wahrnehmung verfolgen - eine Handlung, die zu einer äußersten Veränderung führt und den Tod des Alten und damit die vollständige Transformation verursacht. Das ist unsere Bestimmung und das ist die Bedeutung der zweiten Erleuchtung - die Offenbarung der Bestimmung durch den wunderbaren Edelstein des Bewusstseins, der Demut und Verständnis genannt wird. Und die Offenbarung der Bestimmung hängt von der Erfüllung unseres Schicksals ab, das heißt von der Entwicklung des Bewusstseins, das durch die ausgebreiteten Flügel der Wahrnehmung verkörpert wird, die das Rad der Zeit umrahmen - das Symbol des emotionalen Impulses des Unaussprechlichen. Dies wurde in unserer Zeit, in unserem gegenwärtigen Impuls, durch den großen Sohn Gottes, Christus, perfekt gezeigt, der nicht nur bestätigte, dass das größte Gesetz das Gesetz der Liebe ist, sondern es auch mit großer Demut und Verständnis demonstrierte. Und dieses größte Wesen hat die Freiheitskrieger immer inspiriert, denn seine Fähigkeit, Wahrnehmungen zu verfolgen, war wirklich erstaunlich. Und er lehrte, dass wir, bis wir sterben und wiedergeboren werden, das Reich Gottes nicht erben können.
Wir werden an Ort und Stelle bleiben, bis wir für unser altes Selbst sterben, unser Weltbild loslassen und bis wir einer totalen Veränderung unterworfen sind, die eine Transformation herbeiführt. Das ist das Mysterium von Golgatha, und so wie an jenem Tag die Sonne für Christus auf diesem Hügel untergegangen ist, so müssen wir uns dem Westen zuwenden, indem wir dem Weg des Herzens folgen und uns immer an seine Worte erinnern: "Denkt nicht, dass ich gekommen bin, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert." Und der Stalker hört nie auf, sich selbst zu entdecken, indem er das Schwert der Macht nur zur Unterstützung des menschlichen Geistes einsetzt. Indem er seine Wahrnehmung verfolgt, legt er in jede Handlung einen Sinn hinein und denkt daran, dass er nicht weiß, zu welcher Stunde euer Herr kommen wird. Ihr aber wißt, daß, wenn der Hausherr wüßte, zu welcher Wache der Dieb kommen würde, er wache und lasse nicht zu, daß er sein Haus untergrabe. Darum seid auch ihr bereit; denn zu einer Stunde, da ihr es nicht denkt, kommt der Menschensohn.
Der Krieger weiß, dass seine Zeit auf der Erde kurz ist, zu kurz, um sie zu verschwenden, indem er selektive Wahrnehmungen nachgibt, und er versucht, seine Wahrnehmungen zu verfolgen, indem er jeden Moment jeden Schritts genießt, der zur Erlangung der Fließfähigkeit der Wahrnehmung und Freiheit vom Bild der Welt führt - Freiheit vom Wahnsinn des Schlafes. Und er tut dies nicht nur, weil es für ihn der Weg mit dem Herzen ist, sondern auch, weil er weiß, dass er, um Freiheit zu erlangen, den Tod umarmen und ihn als seinen besten Ratgeber annehmen muss. Tief in seinem Herzen weiß der Krieger, dass er genauso wie der Tod seine Wahrnehmung verfolgt. Da er weiß, dass jede seiner Handlungen die letzte auf der Erde sein kann und dass der Tod ihn berühren kann, bevor er frei wird, versucht der Krieger, jeden Moment jedes Schrittes zu genießen.
Kapitel 5. Die Vier-Zahnrad-Regel: Die dritte Erleuchtung
DIE INTELLIGENZ UNSERES UNVERGLEICHBAREN GEFÄNGNISSES ZU BEHALTEN, IST WICHTIG, DASS ES EINE MYSTISCHE ZUSAMMENARBEIT ZWISCHEN DER ÜBUNG, ES IST DIE ZWECK UND DIE GROSSE ROSIE DER FREUNDSCHAFT. IN DIESER MYSTERIE IST DAS GEHEIMNIS DER UNVERGLEICHBAREN VERBINDUNG. ES KANN NUR SAGEN, DASS DIE MATERIALISIERUNG DES DRUCKES, DIE DIE absicht FÜR DEN sinn, UND IST EINE GLEICHE ROSIE DER FREUNDSCHAFT. Auch der Druck der Absicht MATERIALISIERT IM SFERA ERWEITERTEN LEBEN ALS SCHAFFENDE KRAFT DER LEISTUNG, FÜR DIE DER FÜHRER DIE SCHWARZE ROSE DER FREUNDSCHAFT DIENST. Es ist also klar, dass der Akt des Werdens von Schöpfern eine manifestierte potentielle Intelligenz ist, und auch, dass es sich um eine Manifestation handelt und von der Absicht einer gelben Rose der Freundschaft inspiriert ist. FOLGENDE FREUNDSCHAFT IST DAS ERGEBNIS DER GÖTTLICHEN INSPIRATION, DIE IN DER WAHRHEIT DER ZUSAMMENARBEIT ZWISCHEN DER LUFT UND IHRER ABSICHTUNG GEGEBEN WIRD.
In diesem Kapitel werden wir kurz auf eines der schönsten Mysterien des Lebens eingehen, das in der Drei-Zahn-Nagwal-Regel näher betrachtet wird. Als drittes hat diese Einsicht eine besondere und zugleich ganz natürliche Beziehung zu den drei gezackten Nagual, der Art von Wesen, die die Verkörperung der drei großen Streifen des Menschen ist, wie die vier gezackten Nagual die Verkörperung der Ausdrücke dieser drei großen Streifen ist. Diese Frage kann jedoch erst nach Prüfung der hier dargelegten Konzepte geklärt werden. Ich habe es jetzt nur aus Gründen der Klarheit und Integrität der Darstellung berührt.
Um den Sinn zu finden, der dem Plan des Geistes innewohnt, ist es notwendig, das Leben eines Kriegers zu leben, und das Leben eines Kriegers zu leben, bedeutet, in Bezug auf seine Lebensherausforderungen kreativ zu sein. Denn wenn wir angesichts unserer Herausforderungen nicht kreativ sind, reproduzieren wir einfach unsere eigene Dummheit. Da jedoch wahre Kreativität von dem ausgeht, was die Tolteken die schöpferische Kraft der Leere nennen, müssen wir wissen, was diese Kraft ist und wie wir sie erreichen können. Bevor wir diese Fragen beantworten können, müssen wir jedoch überlegen, was die Absicht ist.
Die Absicht kann man viele verschiedene Definitionen geben, aber wie ich schon in früheren Büchern gesagt habe, haben wir einfach nicht genug Wissen über die Absicht, um sie genau zu definieren. Tatsächlich wissen wir nur, dass es funktioniert, und infolgedessen wissen wir etwas über die Auswirkungen der Absicht. Aber was genau es ist und wie es funktioniert, wissen wir nicht. All unser Wissen bezieht sich in Wirklichkeit auf die Kraft der Absicht. Ich betone die Wichtigkeit der Unterscheidung zwischen dem, was man reine Absicht nennen könnte, und unserer Erfahrung der Absicht auf dem Gebiet der Manifestation. Mit anderen Worten, die Macht der Absicht ist die Wirkung der Absicht auf die Manifestation, und es ist diese Kraft, die für die Manifestation des besonderen Aspekts der Kraft verantwortlich ist, der als schöpferische Kraft der Leere bezeichnet wird.
Aber auch hier gibt es einige Feinheiten. Es ist sehr wichtig, die Leere nicht mit ihrer schöpferischen Kraft zu verwechseln, denn auf der einen Seite gibt es die Leere mit dem Druck ihrer Absicht, und auf der anderen Seite gibt es im Manifestationsbereich die Kraft der Absicht, die unaufhörlich die schöpferische Kraft hervorruft, die durch die universelle Gegenwart der Leere erzeugt wird. Es ist ein extrem abstraktes Konzept, also schauen wir uns genauer an, was es bedeutet.
Aus dem Obigen sehen wir, dass die schöpferische Kraft der Leere, das heißt die Materialisierung des Willensdrucks, nur durch die Kraft der Absicht hervorgerufen werden kann. Es versteht sich jedoch, dass die Kraft als solche nicht von der Leere erzeugt werden kann, einfach weil die Leere per Definition das Nichts ist. Wenn also Kraft erzeugt wird, kann dies nur im Kontext der Manifestation geschehen. Dieses Konzept ist für den verbalen Ausdruck äußerst schwierig und es wird empfohlen, den folgenden Ansatz anzuwenden.
Man muss verstehen, dass das manifestierte Universum nicht mit dem Manifestationsakt identisch ist, durch den es entsteht. Mit anderen Worten, erst wenn sich die Leere unter dem Einfluss ihrer Absicht zu bewegen beginnt und so zum Akt der Manifestation angeregt wird, kann die der Leere innewohnende verborgene schöpferische Kraft beginnen, sich in etwas zu verwandeln, das die Quelle des Lebens in der Manifestationssphäre sein wird.
Aber es ist dieses Rühren der Absicht, das der Akt der Manifestation ist und das verursacht, was man aktive Vernunft nennt - den Beginn der Manifestation. Obwohl der Beginn des manifestierten Lebens in jeder Hinsicht der Druck der Absicht ist, aber da die Leere relativ zum manifestierten Leben transzendiert bleibt, ist es ihre schöpferische Kraft, das heißt der Druck der Absicht, die sich durch den Verstand zu dem ausdehnt, was die Tolteken die gelbe Rose der Freundschaft nennen. Und es ist die Ausdehnung der schöpferischen Kraft der Leere in die Schöpfung, die als die Bildung des Nagual - der Quelle des Lebens im Manifestationsbereich - definiert wird. Es gibt jedoch viele Nuancen, die so subtil und kaum wahrnehmbar sind, dass mindestens zwei der wichtigsten von ihnen näher betrachtet werden müssen, um Verwirrung zu vermeiden.
Zuallererst ist es notwendig zu verstehen, dass die Begriffe "Leben manifestiert" und "Leben im Manifestationsbereich" unterschiedliche Subtexte haben. Das manifestierte Leben ist das polare Gegenteil des unmanifestierten Lebens, das der Nagual ist. Daher impliziert dieser Begriff die gesamte Manifestation, dh das Tonal. Aber es sollte daran erinnert werden, dass der gesamte Tonal im Wesentlichen die Seite des Lebens ist, in der wir zwei Ströme haben: organisches Leben und anorganisches Leben. Nach der Lehre sind alle Formen aus der Substanz des anorganischen Lebens geschaffen, und das organische Leben verwendet solche Formen, um sein Bewusstsein zu entwickeln. Daher bezieht sich der Begriff "Leben in der Manifestationssphäre" auf den Ausdruck eines Geistes, der in Form ist, unabhängig davon, ob er organisch oder anorganisch ist, da wir uns daran erinnern müssen, dass es nur einen Geist gibt. Vergessen Sie jedoch nicht, dass der Ausdruck des Lebens nicht das Leben selbst ist, da es eine Form ist, wenn auch sehr subtil.
Der zweite Punkt, der geklärt werden muss, betrifft den Begriff "Werdung". Um diesen Begriff zu verstehen, ist es notwendig zu verstehen: Da das Nagual im Wesentlichen ein Nichts ist, können wir nur darauf hinweisen, indem wir sagen, dass es ist, und damit den Zustand der Existenz meinen. Aber hier müssen wir wieder Vorsicht walten lassen, denn auch "Existenz" und "Wesen" vermitteln unterschiedliche Subtexte. Der Begriff "Existenz" bezieht sich auf das Nagual, das heißt auf den Geist oder das Leben des Unmanifestierten, während sich der Begriff "Wesen" auf den Geist bezieht, der sich durch die Form ausdrückt, in der er sich befindet, und daher auf das Leben im Manifestationsbereich bezieht. Daher hat der Begriff "im Werden" oder "werden" einen doppelten Subtext. Die erste Bedeutung betrifft die Bewegung des innewohnenden Bewusstseins im Bereich des primären Existenzzustands, was bedeutet, dass der ehemalige Zustand-Nichts-Leerheit zu aktiver Intelligenz erwacht ist. Dies kann nur ausgedrückt werden, indem gesagt wird, dass das Substantiv "Existenz", das die Bewegung aufgrund dieses Erwachens begonnen hat, zum Verb "Existenz" geworden ist. Aber wie wir bereits wissen, ist es dieser Übergang des Substantivs zum Verb, der den schöpferischen Schleier der Leere bildet - den Druck der Absicht, der den Verstand beeinflusst. Die Absicht übt daher nicht nur Druck auf den Verstand aus, sondern es wird ein Akt der Manifestation und die tatsächliche Entstehung des Universums verwirklicht. Und deshalb bezieht sich der Begriff "im Werden" weitgehend auf den Akt der Manifestation. Gleichzeitig impliziert es eine andere Bedeutung - die Befruchtung des weiblichen Geistes durch die männliche Absicht.
Mit anderen Worten, in dem Moment, in dem das Substantiv "Existenz" in das Verb "Existenz" umgewandelt wird, tritt die Absicht buchstäblich in den Verstand ein, und hier sehen wir wieder ein Werden, das sich in der Geburt des Universums ausdrückt. Der aufmerksame Leser wird bemerken, dass sich hinter all dem ein weiteres großes Mysterium des Lebens verbirgt - der Akt der Selbstbefruchtung. Es sei daran erinnert, dass Absicht und Verstand die beiden Polaritäten des innewohnenden Nagualbewusstseins sind, daher ist die Manifestation nichts anderes als das Ergebnis des Prozesses der Selbstbefruchtung. Und obwohl wir in diesem Buch viele Geheimnisse über das Geschlecht enthüllen werden, sind einige von ihnen den modernen Bedürfnissen der Menschheit deutlich voraus, dass es keinen Sinn macht, jetzt darüber zu sprechen. Die Selbstbefruchtung ist eines dieser Geheimnisse, und ich erwähne sie nur aus Gründen der Klarheit und Konsistenz der Darstellung, da der Mensch auf einer bestimmten Ebene tatsächlich eine begrenzte, aber dennoch mächtige Form der Selbstbefruchtung praktiziert, nämlich die Fokussierung der Absicht. Dieses Thema wurde in früheren Bänden ausführlich behandelt und muss daher nicht wiederholt werden. Es genügt jetzt zu sagen, dass, sobald der Mensch lernt, seine Absicht richtig zu fokussieren, das heißt, sich mit der Absicht des menschlichen Geistes abzustimmen, er genug über die Selbstbefruchtung lernt, um Wunder zu vollbringen.
Aus dem Vorstehenden ist es leicht zu erkennen, dass die Gelbe Rose der Freundschaft nichts anderes ist als eine manifestierte potentielle Intelligenz oder, anders gesagt, eine universelle Gegenwart des manifestierten Nagual und folglich des väterlichen Aspekts, des immanenten Gottes, im Gegensatz zur Leere, des transzendenten Gottes. Lassen Sie uns das ganze Schema zur Klarheit wiederholen. Am Anfang haben wir die Leere, die das Nichts ist. Dann wird das Nichts durch die Absicht angetrieben, Bewegung zu beginnen und kreativ zu werden, und es ist dieses Werden, das die Quelle des Lebens ist, die manifestiert werden wird. Das Werden zum Schaffenden wird vom Sehenden als die gelbe Rose der Freundschaft wahrgenommen, und da dies die Manifestation des Aktes des Werdens zum Schaffenden ist, ist es natürlich auch der Kanal, durch den sich die inhärente schöpferische Kraft der Leere manifestiert. Zur Klarheit vereinfachen wir dieses Schema, indem wir uns die schöpferische Kraft der Leere als den Saft der gelben Rose der Freundschaft vorstellen. Mit anderen Worten, dieser Saft ist das "Sperma" des Unaussprechlichen, das sich in der Quelle des Lebens im Manifestationsbereich manifestiert - im väterlichen Aspekt, in der gelben Rose der Freundschaft.
Darüber hinaus ist, wie bereits im dritten Band erwähnt, die Beziehung zwischen dem geheimen Geschlecht und dem Bewusstsein der Schlüssel zur schöpferischen Kraft der Leere. Aus menschlicher Sicht bedeutet diese Tatsache, dass wir nur dann Zugang zu der schöpferischen Kraft der Leere erhalten können, wenn die Macht der Absicht durch die Gelbe Rose der Freundschaft den Druck der Absicht hervorruft. Und das bringt uns zurück zum Konzept des Geschlechts. Um den Grund dafür zu verstehen, müssen wir den Sinn von Männlichkeit und Weiblichkeit durch das Prisma der Absicht betrachten. Wir wissen bereits, dass der Mann der physische Ausdruck des Nagual oder der Leere ist und die Frau der physische Ausdruck des Tonals oder des manifestierten Universums. Folglich spiegelt sich die ursprüngliche Dualität des Nagualtonals im manifestierten Universum als Mann und Frau wider. Natürlich ist dieses Konzept grundlegend für das Verständnis des Geheimnisses des Geschlechts, aber wir können es so kompliziert oder so einfach machen, wie wir wollen. Wenn wir nach Einfachheit und Klarheit der Darstellung streben, können wir sagen, dass der Mann als Ausdruck der Leere die Macht der Absicht nutzt, um die schöpferische Kraft der Leere zum Zweck der Schöpfung hervorzurufen. Während die Frau als Ausdruck des manifestierten Universums die Macht der Absicht nutzt, um den Plan des Geistes oder des Mannes zu begreifen. Folglich benutzt die Frau die Macht der Absicht, um den Mann zum Aufbau zu bringen, indem sie ihn dazu bringt, die Kraft der Absicht hervorzurufen, die ausreicht, um die schöpferische Kraft der Leere in sich selbst in Bewegung zu setzen, aber er kann dies nur durch die gelbe Rose der Freundschaft tun. Wie Mann und Frau genau das erreichen, werden wir etwas später betrachten.
Wie wir bereits wissen, führt der Mann die schöpferische Kraft der Leere zum Zweck der Befruchtung durch - ein Akt, der ihn mit der Gelben Rose der Freundschaft in Verbindung bringt. Aber es ist die Frau, die diese Kraft in einem Mann hervorruft, um seinen Plan zu empfangen und zu ertragen - ein Akt, der eine Frau mit dem manifestierten Universum in Beziehung setzt, da nur im Manifestationsbereich die Entwicklung des Bewusstseins möglich wird. Doch bei genauerer Betrachtung dieses Konzepts fällt sofort das sogenannte Paradoxon von Huhn und Ei auf. Soll die Frau zuerst die schöpferische Kraft der Leere im Manne hervorrufen, und was entsteht zuerst - die Erscheinungsform oder die schöpferische Kraft? Da wir wissen, dass es die Absicht des Unaussprechlichen ist, die Ihn zum Akt des Erschaffens bewegt, ist die Absicht, wie zu erwarten war, weiblich gegenüber dem Unaussprechlichen, und daher gibt es keine Widersprüche als solche. Und obwohl all dies völlig mit dem Relativitätsfaktor des Bewusstseins übereinstimmt, ist die primäre Interaktion zwischen dem männlichen Nagual und seiner Absicht, die auch männlich ist (obwohl sie in Bezug auf den Nagual weiblich ist), in hohem Maße ein Sakrament der Selbstbefruchtung. Hier verbirgt sich eines der größten Geheimnisse des Universums, das wir bald sehen werden.
Mann und Frau arbeiten also auf sehr unterschiedliche Weise mit Absicht. Der Mann nutzt die Macht der Absicht, um den Hauptimpuls der Leere in sich zu erwecken, um kreativ zu werden, mit dem Ziel, den Plan zu materialisieren, der darin besteht, eine Karte des Unbekannten zu erstellen. Eine Frau nutzt die Macht der Absicht, um einen Mann zur Befruchtung zu bewegen, um seinen Plan zu ertragen. Aber kehren wir zu dem zuvor betrachteten scheinbaren Widerspruch zurück, der einen äußerst wichtigen Punkt enthält, der leicht aus der Aufmerksamkeit des schlampigen Schülers fällt. Tatsache ist, dass Mann und Frau nichts anderes sind als zwei Polaritäten des Bewusstseins eines einzigen Geistes. Mit anderen Worten, nur wegen der Spaltung der Geschlechter gibt es Männer und Frauen. Da es nur einen Geist gibt - das männliche Nagual - bedeutet dies, dass auch Frauen einen männlichen Geist haben. Hinter dem Niveau des Träumers gibt es also nur ein männliches Nagual für Männer und Frauen. Kehren wir zurück zur vorigen Frage nach dem Zusammenhang zwischen dem männlichen Nagual und seiner männlichen Intention, die zugleich weiblich ist gegenüber dem Nagual selbst. Betrachtet man diese Tatsache aus der Sicht von Mann und Frau, können wir sehen, dass gerade wegen des Faktors der Relativität des Bewusstseins die Spaltung der Geschlechter im Leben im Manifestationsbereich unvermeidlich wird.
Zusammenfassend können wir sagen, dass die Befruchtung eine Manifestation des Schöpfungsaktes ist, dh eine Schöpfung oder Schöpfung. Aber da der Plan der Schöpfung in der Entwicklung des Bewusstseins besteht, ist es leicht zu verstehen, dass die Empfängnis nichts anderes ist als Manifestationen des Akts der Wahrnehmung, der auf die Materialisierung dieses Plans abzielt. Dies ist schließlich die Bedeutung des Wortes "Konzeption", denn im Englischen stammt das Wort "conception" vom lateinischen Wort "concipere", was "beginnen, annehmen, wahrnehmen" bedeutet. In dieser Beziehung zwischen dem geheimen Geschlecht und dem Bewusstsein liegt der Schlüssel, der den Zugang zur schöpferischen Kraft der Leere ermöglicht.
DER AKTIONSWEISE ZUM ENTWICKLUNGS- UND ANFANGSWESEN, DEREN ERGEBNIS EINE ENTWICKLUNG DES BEWUSSTSEINS ENTWICKELT. FORTSCHRITTLICH, WENN WIR DIE TEILNAHME IN DER AKTUELLEN AKTIVITÄT NEHMEN, WIR STELLEN UNABHÄNGIG DIE WERTE DES UNVERGLEICHBAREN AN. Und weil jeder Akt der Wahrnehmung führt zur Empfängnis.
Um dieses sehr schwierige Konzept zu verstehen, lassen Sie uns ein Beispiel für die Jagd nach Macht betrachten. Auf der Jagd nach Macht nutzt der Mann die Macht der Absicht, um in Bezug auf sein "Ich", seinen Vorfahren - den männlichen Geist - wahr zu werden. Dabei ruft er in sich die schöpferische Kraft der Leere hervor, indem er danach strebt, wahrhaft schöpferisch zu werden, entsprechend dem Plan des Geistes, der darin besteht, eine Karte des Weiblichen des Unbekannten zu erstellen. Die Frau wiederum nutzt die Macht der Absicht, um wirklich gemäß ihrem Selbst, ihrem Urvater, dem weiblichen Universum, zu empfangen. Dabei trägt sie die Absicht des Geistes, der wiederum darin besteht, eine Karte des weiblichen Unbekannten zu erstellen. Obwohl sich die Methoden erheblich unterscheiden, ist das Ergebnis das gleiche. Wenn man den Faktor der Relativität des Bewußtseins in Betracht zieht und folglich auch, daß der Mann dem Geiste gegenüber weiblich ist, so ist es nicht verwunderlich, daß in beiden Fällen das Ergebnis unvermeidlich dasselbe sein wird. Denn sonst würde es bedeuten, dass der Mann nicht in der Lage zu begreifen, und damit zur Teilnahme an dem Akt der Wahrnehmung, und das ist natürlich nicht so. Darüber hinaus ist es für eine Frau (vergessen Sie nicht, dass sowohl ein Mann als auch eine Frau in Bezug auf den Geist weiblich sind), für die Empfängnis, die aus der Position ihres Vorfahren, des manifestierten Universums, wahr ist, äußerst wichtig, sich vom Bild der Welt zu befreien, denn sonst ist es einfach unmöglich, den im Universum manifestierten Plan des Geistes zu begreifen. Eine solche Freiheit ist für einen Mann besonders wichtig, denn bis er sein Weltbild ablegt und sein Herz durch echte Freundschaft öffnet, wird ihm sowohl die gelbe Rose der Freundschaft als auch die schöpferische Kraft der Leere entgleiten. Und ohne die schöpferische Kraft der Leere ist der Mann steril und kann nur seine eigene Dummheit reproduzieren, da er nicht in der Lage ist, sowohl sich selbst als auch die Frau kreativ zu kontrollieren, wenn er eine Karte des Unbekannten erstellt.
Es ist unglaublich wichtig, zumindest einige Aspekte der Bedeutung zu erfassen, die in diesem Konzept verborgen sind, da sie Teil des zuvor erwähnten Mysteriums sind, nämlich der Beziehung zwischen dem Nagual und seiner Absicht. Denn solange wir nicht ausreichend verstehen, was dieses Mysterium ist, ist es einfach unmöglich, die nachfolgenden Konzepte der Lehre zu verstehen.
Formal sprechen wir von Absicht und der Anwendung von Absichtskraft, aber wie wir bereits wissen, verstehen wir nicht, was wir wirklich verwenden. Wir wissen nur, dass die Absicht zwar weiblich ist in Bezug auf das Unaussprechliche, aber dennoch männlich in der Qualität bleibt, da es offensichtlich ist, dass das Unaussprechliche und Seine Absicht ein und dasselbe sind. Und obwohl alles hier einfach und logisch erscheint, ist es dennoch ein schönes Beispiel dafür, dass die Welt nicht so ist, wie sie scheint. Denn hier sind nicht nur zahlreiche Konsequenzen und tiefe Untertöne verborgen, sondern auch die Beziehung zwischen der dritten Erleuchtung und der Dreizackigen Nagual-Regel.
Die Leere und ihre Absicht sind die EINEN, und deshalb sind sie männlich, aber so lange die Leere und ihr Werden ist auch eine Einheit und die gelbe Rose der Freundschaft ist männlich. Es folgt also, dass die göttliche Inspiration die Quelle der Freundschaft ist, die eine männliche Sehnsucht ist, die Kreativität hervorruft.
Der obige Aphorismus enthält den oben genannten tiefen Subtext vollständig, aber um ihn zu erreichen, wiederholen wir das oben Gesagte. Wir haben darüber gesprochen, dass es die Absicht des Unaussprechlichen ist, die die Leere in Bewegung setzt und das Nichts zum Akt des Werdens der Erschaffenden führt. Mit anderen Worten, es ist die männliche Absicht des männlichen Nagual, die das Nichts zum Akt des Erschaffens anregt. Der Akt des Werdens ist kreativ und manifestiert sich als die gelbe Rose der Freundschaft, die auch männlich ist. Darüber hinaus ist es der Plan des Unaussprechlichen, durch eine Manifestation, von der wir wissen, dass sie dem Unaussprechlichen und seiner Absicht weiblich ist, für die Entwicklung des Bewusstseins erbaulich zu werden. Der Subtext ist so tief, dass ich nicht in der Lage bin, allen darin verborgenen Konsequenzen in einem Buch die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken, und werde daher nur die wichtigsten von ihnen vom Standpunkt des Themas dieses Bandes erläutern.
Wir haben untersucht, wie die Gelbe Rose der Freundschaft dem Rest des Universums vorausgeht. Mit anderen Worten, Manifestation, wie die Entwicklung des Bewusstseins, entsteht nur durch Freundschaft. Aber wenn wir einen Schritt zurückgehen, werden wir sehen, dass die gelbe Rose der Freundschaft nur durch die Beziehung zwischen dem männlichen Nagual und seiner männlichen Absicht entsteht. Es ist notwendig, sich daran zu erinnern, dass die Absicht ein vereinigender Anfang ist und daher mit dem fühlenden Anfang - dem Herzen - verbunden ist. Das bedeutet, dass Freundschaft ein Produkt des Naguals ist, das durch den Druck des Herzens auf den Geist erbaulich wird. Wir sehen also, dass die Quelle der Freundschaft nicht in der trennenden Natur der Vernunft liegt, sondern in dem Gefühl, das entsteht, wenn das Herz den Geist zum Schaffen anregt. Dieses Gefühl, dieser Akt des Erschaffens ist Freundschaft - eine wirklich überwältigende Wahrheit, die zeigt, wie sehr sich die Menschen in ihren Vorstellungen von Freundschaft irren. Darüber hinaus ist es jetzt klar, dass Freundschaft ein ausschließlich männlicher Antrieb ist, der sich durch Kreativität ausdrückt. Es ist also nicht nur eine Herzensangelegenheit, sondern auch eine Absichtssache, und da die Absicht ein vereinigendes Prinzip ist, ist die Freundschaft auch eng mit der Inklusivität verbunden.
Eine weitere sehr wichtige Konsequenz, die zumindest kurz betrachtet werden muss, ist, dass das manifestierte Universum zwar weiblich gegenüber dem Unaussprechlichen ist, das Leben jedoch Männer und Frauen umfasst, die gemeinsam eine Befruchtung zum Zweck der Empfängnis verursachen. Da das Erkannte und das Unbekannte nichts anderes sind als die beiden Polaritäten des Nagual-Bewusstseins und auch wegen des Relativitätsfaktors des Bewusstseins, unterscheidet das Nagual nicht zwischen Mann und Frau. Trotz der Spaltung der Geschlechter umfasst das Nagual also Männer und Frauen gleichermaßen. Das ist die Bedeutung des Begriffs Göttliches Bisexuelles, zu dessen Konzept wir beim Studium der Drei-Zahn-Nagwal-Regel zurückkehren werden.
Es sollte verstanden werden, dass sich alles oben Gesagte auf das Leben bezieht, das gemäß dem Plan der Evolution in Erscheinung tritt - auf das Leben in der Manifestation. Aber wenn wir jetzt das Leben in der Erscheinungssphäre betrachten, dann werden wir verstehen, dass der Plan des Unaussprechlichen darin besteht, das weibliche Unbekannte in das männliche Erkennen einzubeziehen. Mit anderen Worten, das Unaussprechliche strebt leidenschaftlich nach Seinem unerkannten weiblichen Zwilling, der kosmischen Eva. Um diesen Plan auszuführen, ruft die Absichtskraft, die im zweiten Band als der Wille des Nagual zur Manifestation definiert ist, und auch das Auge des Adlers genannt, die schöpferische Kraft der Leere durch die gelbe Rose der Freundschaft hervor, die der väterliche Aspekt ist. Wie wir bereits wissen, manifestiert sich dies im Menschen, unabhängig vom Geschlecht, als Empfängnis - ein Akt der Wahrnehmung, ohne den die Evolution des Bewusstseins unmöglich wäre. Da die Spaltung der Geschlechter nach dem Plan der Evolution erfolgte und da der Mann ein Vertreter des männlichen Naguals und die Frau ein weiblicher Ton ist, sehen wir eine Reflexion des Plans des Unaussprechlichen im Leben im Manifestationsbereich. Und da dieser Plan das leidenschaftliche Verlangen des Naguals nach seinem weiblichen Zwilling ist, wird dieser Ausdruck des Unaussprechlichen als göttlich heterosexuell bezeichnet.
Es gibt also zwei Hauptausdrücke des Unaussprechlichen: das Göttliche Bisexuelle, das der Ausdruck des Lebens in der Manifestation ist, und das Göttliche Heterosexuelle, das der Ausdruck des Lebens in der Manifestation ist. Das Göttliche Bisexuelle wird im manifestierten Leben durch Wesen ausgedrückt, die als die drei gezackten Naguale bezeichnet werden, während das Göttliche Heterosexuelle durch Wesen ausgedrückt wird, die als die vier gezackten Naguale bezeichnet werden. Zwischen den beiden Hauptausdrücken des Unaussprechlichen besteht eine besondere Beziehung, von der nur gesagt werden kann, dass in diesem Siebeneck der Schlüssel zum großen Mysterium des Lebens verborgen ist.
Wenn es nicht ein Gesetz der Polarität gäbe, das nichts anderes ist als ein Ausdruck der doppelten Natur der Absicht, könnten wir keine Karte des Unerklärlichen machen. FÜHREN SIE OHNE DIESES GESETZ WÜRDE NICHT VON DEM UNBEKANNTEN, MÄNNERLICHEN VON DEM WEIBLICHEN, LICHT VON DER DUNKELHEIT getrennt sein. OHNE das Gesetz der Polarität WÜRDE NICHT EIN FANTASTISCHES GESETZ, DAS IM ENDE DER ANGEMESSENEN ANGEMESSENEN ANGEMESSENEN ANGEMESSENEN ANGEMESSENEN ANGEMESSENEN ANGEMESSENEN ANGEMESSENEN ANGEMESSENEN ANGEMESSENHEITEN GEHT IN DIESEM moment wurde die freundschaft, die in der qualität der gelben rose der freundschaft geboren wurde, als göttliche inspiration, die sich in der mystischen interaktion zwischen der göttlichen instanz manifestierte, verewigt SFERA ANZEIGEN.
Obwohl die Tolteken seit undenklichen Zeiten von dieser Beziehung wissen, sind wir, wie bei der Absicht, immer noch nicht näher an die Lösung des Rätsels der Wechselwirkung zwischen dem Leben in der Manifestation, die durch ein Dreieck dargestellt wird, und dem Leben in der Manifestation, die durch ein Quadrat dargestellt wird. Wir wissen nur, dass durch die enge Beziehung dieser beiden Ausdrücke des Unaussprechlichen ein kontinuierlicher dynamischer Austausch stattfindet, der sich in der Gelben Rose der Freundschaft in drei verschiedenen Formen der dynamischen bedingungslosen Liebe widerspiegelt. Wenn ich es dynamisch nenne, möchte ich betonen, dass Liebe nicht statisch sein kann, sondern wirklich dynamisch ist, und während sich das sich entwickelnde Bewusstsein öffnet, wird Liebe in all ihren drei Formen dem Prozess der Transformation, Transformation und Transformation unterzogen. Das Konzept der Inspiration wurde teilweise im dritten Band enthüllt, und wir werden in diesem Band darauf zurückkommen. Jetzt genügt es zu sagen, dass die Inspiration ein Produkt der wahren Freundschaft ist, deren Quelle in der Gelben Rose der Freundschaft reflektiert wird, und auch die mystische Verbindung zwischen dem Göttlichen Bisexuellen und dem Göttlichen Heterosexuellen zeigt. Darüber hinaus haben die Hüter der Rasse die Tatsache erwähnt, dass die Lösung dieses Rätsels es ermöglichen wird, ein Siebeneck genau zu konstruieren, aber heute sind wir noch nicht in der Lage, dynamische Formen zu konstruieren.
Die oben erwähnten drei Formen der bedingungslosen Liebe sind für das Verständnis der Lehren der Tolteken äußerst wichtig, da sie die Basis des Weges mit dem Herzen darstellen. Die erste Form ist jedoch so weit über die Fähigkeit hinaus, die moderne Menschheit zu verstehen, dass es sinnlos ist, darüber in diesem Buch zu sprechen. Es genügt zu sagen, dass diese Form wirklich existiert und als Elektrizität bezeichnet werden kann, über die die Menschen nichts wissen, außer für ihre dichtesten Manifestationen - die übliche elektrische Energie. Die zweite Form wird am besten in Form des Gesetzes der Anziehung und Abstoßung ausgedrückt, das auch als Gesetz der Ganzheit bezeichnet wird. Dieses Gesetz ist zweitrangig in Bezug auf das große Gesetz, das als Gesetz der Polarität bekannt ist. Die physische Manifestation des Gesetzes der Ganzheit ist das Gesetz des Elektromagnetismus, das immer noch nicht in seiner Gesamtheit verstanden wird, aber für die Zwecke unseres Buches können wir es zu Recht als echte bedingungslose Liebe definieren. Da alle Konzepte der Tolteken-Lehre auf diesem wirklich grundlegenden Gesetz beruhen, habe ich immer nur über bedingungslose Liebe und nichts anderes geschrieben, und daher sind alle meine Bücher Ausdruck bedingungsloser Liebe. Es sollte verstanden werden, dass absolut alle verschiedenen Techniken, einschließlich Konzepte wie Rücksichtslosigkeit, Ehre, Perfektion, Kriegerstimmung, auf bedingungsloser Liebe basieren und durch sie ausgedrückt werden.
Die dritte Form der bedingungslosen Liebe wird am besten durch das Gesetz der Harmonie durch Konflikt ausgedrückt, das auch eine Folge des Gesetzes der Polarität ist. So wie die zweite Form der Liebe der Ausdruck der ersten Lebensform in der Erscheinungssphäre ist, so ist die dritte Form der Liebe der Ausdruck der bedingungslosen Liebe in der Mitte des manifestierten Lebens, des Tonals. Es manifestiert sich also als Wärme, unabhängig davon, ob es sich um Sonnenwärme, Windwärme, physische Wärme eines warmblütigen Wesens oder emotionale Wärme in einer Beziehung zwischen zwei Menschen handelt.
Aus dem Vorstehenden wird deutlich, wie wichtig es für unser Verständnis des Lebens und damit auch für uns selbst ist, die Bedeutung dieser beiden Formen der Liebe zu erfassen, die wir verstehen und mit denen wir arbeiten können. Wie wir sehen können, sind es diese beiden Formen der bedingungslosen Liebe, die Tolteken einfach Liebe und Wärme nennen. Aber wenn man sich die heutige Welt anschaut, sieht man deutlich die Armut des menschlichen Verständnisses der wahren Natur der Liebe, und als Ergebnis wird Wärme als Rechtfertigung für ein Verhalten verwendet, das nicht nur nicht zur Freiheit führt, sondern auch völlig zerstört. Schließlich gibt es im Universum nur eine einzige Kraft, die alles durchdringt, die Absicht, und bedingungslose Liebe ist nichts anderes als ein dreifacher Ausdruck der Macht der Absicht.
Es gibt nur eine allgegenwärtige Kraft im ganzen Universum: die Absicht. DIE KRAFT DIESES ZEIGENS IST IN DER ART VON DREI VERBUNDENEN, VERBUNDENEN UND VERBINDUNGSWIRKLICHEN AUSWIRKUNGEN UNBESTIMMTER LIEBE manifest.
Die Macht der Absicht wird auch das Auge des Adlers genannt, das Prinzip Christi, des Sohnes Gottes und des Menschensohnes, der uns auf seiner Reise durch das Leben das größte Gesetz des ganzen Universums lehrte - das Gesetz der Liebe. Und da das Gesetz der Liebe die Meisterschaft der Absicht ist, hat uns Christus auch das Gesetz der Verklärung gezeigt, das darin besteht, dass die Absicht oder die Liebe alle Hindernisse überwindet. Absicht und bedingungslose Liebe in allen ihren drei Formen sind ein und dieselbe Kraft, die sich durch die Myriaden verschiedener Wege manifestiert und die somit auf ebenso unterschiedlichen Wegen betrachtet und bestimmt werden kann. Ob wir es verstehen oder nicht, sie bleibt die einzige und einzige Kraft im Universum, die alldurchdringend und allmächtig ist. Die Macht der Absicht führt uns von der Herausforderung zur Herausforderung und hilft uns, einen Transformationsprozess zu initiieren, der zur Transformation und letztendlich zur Transformation führt, eine Transformation der Energie, die zur Materialisierung des Plans des Geistes führt. Aber für die Transformation brauchen wir Energie, um Energie zu gewinnen, brauchen wir Kraft, und um Kraft zu gewinnen, brauchen wir die Kraft der Absicht. Das ist die große Bedeutung der Absicht. Ohne dieses Wissen sind wir wie verlorene Seelen, die ziellos durch eine sinnlose Welt wandern und ein erbärmliches Dasein führen, ohne echten Plan und wahren Sinn.
Um die Absicht zu meistern, müssen wir uns daran erinnern, dass wir im Leben in der Manifestationssphäre die Absicht als Kraft - die Kraft der Absicht - erfahren. Wie wir bereits gelernt haben, ist es diese Kraft, die den Akt der Wahrnehmung verursacht, die Wahrnehmung ist von Natur aus ein Akt der Empfängnis, dessen Produkt die Kraft ist. Wir wissen auch, dass das Produkt der Kraft das ist, was wir Energie nennen. Aber da alle echte Energie zur Materialisierung strebt, was im Wesentlichen der Empfängnis entspricht, ist es offensichtlich, dass Energie uns nicht nur erlaubt, noch mehr Kraft zu gewinnen, sondern auch von Natur aus sexuell ist. Es ist unnötig zu erwähnen, dass diese Tatsache nicht wörtlich genommen werden sollte. Darüber hinaus müssen wir uns immer an den Relativitätsfaktor des Bewusstseins erinnern, nach dem wir in der Arbeit mit Energie und auch mit Kraft nicht auf das physische Geschlecht beschränkt sind. Lassen Sie uns den Sinn dieser Aussage genauer betrachten.
Jede Herausforderung, der wir in unserem Leben gegenüberstehen, bietet uns die Möglichkeit, unser Recht auf Stärke entweder als Mann oder als Frau geltend zu machen. Wenn man den Unterschied in der Verwendung der Absicht von Mann und Frau untersucht, ist es leicht zu bemerken, dass die Stärke direkt von unserer Wahrnehmung der Welt aus der Position der Männlichkeit oder aus der Position der Weiblichkeit abhängt. Daher hängt die Energie, die durch unsere Stärke entsteht, auch vom Geschlecht ab, was bedeutet, dass sie in ihrer Qualität sexy ist. Und es ist ziemlich offensichtlich, dass wir diese Energie auch nach unserem Geschlecht nutzen werden. Bei der Arbeit mit Herausforderungen wird ein Mann seine Energie nutzen und versuchen, kreativer zu werden, und eine Frau wird ihre Energie für die Konzeption eines männlichen Plans verwenden, denn wir sollten nicht vergessen, dass die Erstellung einer Karte des Unbekannten die Akzeptanz und Lösung unserer Lebensherausforderungen impliziert. Da jede Herausforderung ein Kampf um Stärke ist und das Überleben eines jeden von uns von unseren Ansprüchen auf Stärke abhängt, ist es selbstverständlich, dass wir unsere Absicht als Akt des Überlebens nutzen müssen. Und obwohl das alles ziemlich logisch erscheint, wissen wir immer noch nicht, was die wahre Bedeutung dessen ist, was gesagt wurde, also lassen Sie uns weiter darüber nachdenken, wie sich das Weltbild entwickelt hat, und dadurch unsere Mitmenschen in ihrer Schwäche unterstützen. Denken Sie darüber nach, wie selektiv unsere Wahrnehmung sein kann: Wie kann man die Schwächen eines anderen unterstützen und es Liebe nennen? Wahre Liebe ist bedingungslos und daher nicht auf Angst oder Ehrgeiz gegründet und daher ein reiner Ausdruck, der aus dem Herzen kommt. Dies bedeutet, dass wir keine Angst haben, offen und ehrlich zu sprechen, auch wenn solche Handlungen nicht als Unterstützung wahrgenommen werden und selbst wenn dies eine Art Trennung oder das Ende einer Beziehung bedeutet und in einigen Fällen möglicherweise den Verlust des Arbeitsplatzes. Dennoch sollte man verstehen, dass die Ausrichtung jedes Aktes der bedingungslosen Liebe darin besteht, das Wachstum einer Person zu fördern und sie zu ermutigen, ein Ausdruck ihres wahren Plans im Leben zu werden. Die Menschen sind jedoch so wählerisch in ihrer Wahrnehmung, dass sie sich sofort beleidigt, betrogen und unglücklich fühlen, wenn Sie ihnen etwas sagen, von dem sie nicht hören wollen, oder wenn Sie Maßnahmen ergreifen, von denen sie glauben, dass sie sich irgendwie gegen sie selbst richten. Gleichzeitig fällt den Menschen nicht einmal ein, dass sie selbst und ihr Verhalten überhaupt nicht dasselbe sind, was bedeutet, dass, wenn jemand sie angreift, sie nicht persönlich angegriffen werden, sondern nur ihr Verhalten.
Um die ultimative Einfachheit zu erreichen, stellen wir uns diese Frage: "Woraus hängt unser Überleben ab?" Aus allem, was wir bisher gelernt haben, ist es offensichtlich, dass das Überleben von unserer Fähigkeit abhängt, "hier und jetzt" objektiv und nicht selektiv wahrzunehmen, denn bis wir beginnen, den wahren Charakter der Herausforderungen zu sehen, werden wir aus falschen Gründen in falschen Schlachten kämpfen und daher immer wieder gute Gelegenheiten verpassen, unsere persönlichen Ansprüche auf die Welt zu erheben. Wenn wir unsere Herausforderungen jedoch objektiv und nicht selektiv betrachten, sehen wir immer deutlich, wie wir unsere Energie nutzen sollten, von der wir uns erinnern, dass sie sexuell ist. Der Mann muss seine Absicht anwenden, um die schöpferische Kraft der Leere zu erwecken und so zu einem wahrhaft schöpferischen Ausdruck des Planes des Geistes auf seiner Suche nach Kraft zu werden. Die Frau muss ihre Absicht nutzen, um bei ihrer Suche nach der Kraft vollständig empfänglich für den Plan des Geistes zu werden. Nur so ist es möglich, die Absicht zu lenken und die Wahrnehmung so weit zu erweitern, dass man die Möglichkeit hat, sein Weltbild zu verwerfen und die persönliche Geschichte zu löschen. Wenn also der Mann nicht nach dem Schöpferischen strebt und die Frau nicht nach der Empfänglichkeit, beginnen sie damit, ihre Absicht zu nutzen, um das Bild der Welt zu erhalten und die persönliche Geschichte zu stärken.
In Bezug auf das Vorstehende ist es notwendig, einen wichtigen Punkt klar zu erkennen, der auf keinen Fall wörtlich genommen werden sollte. Es geht darum, die Absicht zu nutzen, um das Bild der Welt zu erhalten. In der Tat bedeutet diese Aussage, dass, wenn ein Mann nicht nach Kreativität strebt, er dadurch nicht nur die Dummheit seines Weltbildes und seiner persönlichen Geschichte reproduziert, sondern auch eine bestimmte Einstellung der Wahrnehmung. Das bedeutet, dass seine Wahrnehmung fest verankert ist und es keine Fluktuation gibt. Ebenso kann eine Frau, wenn sie nicht danach strebt, für den Plan des Geistes empfänglich zu sein, nicht im wahren Sinne des Wortes beginnen und wird somit fest in ihrem Weltbild und in ihrer Wahrnehmung verankert sein. Aber die Verankerung der Wahrnehmung bedeutet Widerstand gegen das Leben sowie gegen unsere Träumer. Und anstatt mit dem Leben und den Herausforderungen zu fließen, widersetzen wir uns der Absicht unserer Träumer. Es ist zwar formal und richtig, dass das soziale Wesen auf der physischen Ebene nicht in der Lage ist, die Absicht zu steuern und noch mehr zu nutzen, um seine fest verankerte Wahrnehmung zu bewahren, aber bildlich gesprochen tut es das wirklich, und in diesem Zusammenhang sind wir unsere Träumer. In der Tat, wenn wir der Absicht unserer Träumer widerstehen, sind sie gezwungen, die Absicht zu nutzen, um solche Herausforderungen zu erzeugen, die letztendlich das soziale Wesen - das Tonal - zwingen werden, den Widerstand zu stoppen. Aber bis zu diesem Punkt sieht eine solche Pattsituation so aus, als ob das Tonal die Absicht verwendet, in seinem Weltbild zu bleiben.
In Anbetracht der Tatsache, dass ein Mann danach streben sollte, ein kreativer Ausdruck des Plans des Geistes zu werden, bemühen sich nur sehr wenige, den tieferen Inhalt zu untersuchen. Die Menschen im Allgemeinen sind so arrogant in ihrem Wunsch, ihr eigenes Gefühl von Design zu materialisieren, was auch immer es ist, dass sie nie darüber nachdenken, dass ihr Verständnis von Design selektiv wahrgenommen wird, was bedeutet, dass sie wahrscheinlich keine Ahnung von ihrem wahren Schicksal in dieser Inkarnation haben. Und obwohl die Menschen es vielleicht nicht vollständig erkennen, bedeutet dies nicht, dass sie in der Lage sind, ihrem Schicksal zu entkommen. Und deshalb, egal wie hart sie versuchen, ein rundes Loch mit einem quadratischen Korken zu verstopfen und wie sehr sie sich ihrem Schicksal widersetzen, werden die Umstände, die durch ihre eigenen Handlungen verursacht werden, sie allmählich dazu zwingen, ihren wahren Plan in diesem Leben zu erfüllen - ihr Schicksal. Das ist für die meisten Menschen die Unzufriedenheit mit dem Leben. Ohne zu wissen, dass keiner von uns in der Lage ist, ein Leben zu seinen eigenen Bedingungen zu haben, oder einfach nicht bereit ist, diese Tatsache zu akzeptieren, können die Menschen nicht verstehen, warum sich ihr Leben nicht so entfaltet, wie es ihnen gefällt. Infolgedessen beginnen sie sich entweder als Opfer der Umstände zu fühlen oder beginnen einfach, andere für die Armut ihres eigenen Lebens verantwortlich zu machen.
Die Menschen kommen selten zu der Erkenntnis, dass Herausforderungen in unserem Leben immer zu unserem Wohl sind. Und wenn wir aufhören, sie zu meiden, und stattdessen anfangen, sie von Angesicht zu Angesicht zu treffen, dann werden wir durch unsere Handlungen wieder jene Herausforderungen anziehen, die nicht nur die Wahrnehmung erweitern, sondern auch zu einem tieferen Verständnis unseres eigenen Schicksals in dieser Inkarnation und zum besten Weg führen, es zu erfüllen. Natürlich kann ein Mann nur dann, wenn er ein solches Verständnis erreicht hat, in Wirklichkeit ein kreativer Ausdruck des Plans des Geistes werden. Schließlich sollten wir nicht vergessen, dass jeder Mann ein Teil des EINEN Lebens ist - des Geistes, und deshalb trägt er einen Plan, der einen Aspekt des universellen Plans unterstützt, den wir den Plan des Geistes nennen. Da der Geist immer seine schöpferische Kraft nutzt, um das Bewusstsein zu entwickeln, wird jeder Mann in all seinen Unternehmungen kreativ, sobald er aufhört, gegen sein Schicksal zu kämpfen und es den Herausforderungen erlaubt, sich zu verhalten, wodurch er zum wahren Ausdruck seines eigenen Plans wird. Aber auf der anderen Seite, solange ein Mann weiterhin gegen sein Schicksal kämpft, wird er weiterhin seine eigene Dummheit reproduzieren, und es spielt keine Rolle, ob er es zugeben will oder nicht. Als Ergebnis werden alle seine Aktionen sicherlich nicht mehr als eine wiederholte sterile Reaktion sein, basierend auf der Selektivität der Wahrnehmung dessen, was im Leben passiert.
Alles, was über den Mann gesagt wird, gilt gleichermaßen für die Frau, mit dem einzigen Unterschied, dass die Frau, anstatt ein schöpferischer Ausdruck des Planes des Geistes zu werden, ein empfänglicher Ausdruck dieses Planes wird. Der Unterschied besteht darin, dass der wahre Mann zum Kanal wird, der die schöpferische Kraft der Leere leitet, die wahre Frau aber zum Behälter dieser Kraft wird. Die Art und Weise, wie eine Frau ein Gefäß wird, sowie die Art und Weise, wie sie ihre Fähigkeiten in dieser Eigenschaft offenbart, hängen wiederum von ihrem Schicksal in einem bestimmten Leben ab. Darüber hinaus ist es durch die Unterstützung der Idee des Mannes, der der Schlüssel in ihrem Leben ist, dass sie die Absicht des Geistes unterstützt. In dieser Hinsicht sollte daran erinnert werden, dass keine Frau die Absicht eines Mannes unterstützen kann und wird, solange sie nicht sicher ist, dass erstens ein Mann in Bezug auf seinen Plan wahr ist, und zweitens ist sein Plan mit ihrem eigenen Schicksal verbunden. Denn nur so kann eine Frau wirklich den Plan des Geistes unterstützen.
Nach der Betrachtung von Mann und Frau als zwei Ausdrucksformen des Planes des Geistes muß klarer werden, was die Meisterschaft der Absicht ist. Und obwohl wir von der Richtung der Absicht sprechen, von der Beherrschung der Absicht, sollte man, wie bereits mehrfach erwähnt, nicht vergessen, dass die Absicht nicht kontrolliert werden kann, dass sie nicht besessen werden kann. Absicht ist das Vorrecht unseres Träumers, und daher kann man sie nur beherrschen, indem man in Bezug auf sein Schicksal und seinen Plan unabhängig vom Geschlecht wahr wird. Mit anderen Worten, als menschliche Wesen können wir uns dem Leben nur so öffnen, dass wir alle unsere Herausforderungen bewältigen und voll ausnutzen können. Der Grad dieser Offenheit hängt direkt vom Grad der Anpassung an unser Schicksal und unseren Plan ab. Der Träumer kann dann seine Absicht zu unserem Wohle aktivieren. In Wirklichkeit bedeutet dies, daß die Träumer, statt die Absicht zur Materialisierung der Herausforderungen zu verwenden, die uns zur Anerkennung, Annahme und Ausführung unseres Planes führen sollen, die Absicht zu dem benutzen können, was die Tolteken den Traum des Träumers nennen.
Das Konzept des Traumes des Träumers ist leicht zu verstehen, wenn man sich an die nächsten zwei Momente erinnert. Erstens, weil der Träumer ein Bewusstsein des Geistes oder des Naguals ist, ist das Träumende, das heißt das Tonal, zwangsläufig ein Produkt des Bewusstseins des Naguals. Zweitens, da das Bewusstsein nur durch die Erstellung einer Karte des Unbekannten entwickelt werden kann, versucht der Träumer immer, so viele Wahrnehmungseinstellungen wie möglich auf der physischen Ebene zu erreichen, da dies die einzige Möglichkeit ist, eine Karte des Unbekannten zu erstellen. Da aber jede neue Einstellung ein veränderter Zustand der Wahrnehmung ist, der formal auch Traum genannt wird, ist es gar nicht schwer zu sehen, was unter Traum des Träumenden zu verstehen ist. Und da das einzig wahre Wissen die Erfahrung des Lebens auf der physischen Ebene ist, versteht es sich von selbst, dass der Träumer immer die Herausforderungen im Leben träumt, die dazu beitragen, eine Karte des Unbekannten zu erstellen, indem er in der Konfrontation mit diesen Herausforderungen die Erfahrung des Tonals gewinnt. Deshalb wird das Tonal als traumhaft in Bezug auf den Träumer bezeichnet.
Trotz der Tatsache, dass der Traum des Traumes wirklich die Entwicklung des Bewusstseins ist, führen der Sinn und die Folgen dieser Tatsache viel tiefer, da der ultimative Traumplan darin besteht, genug Energie zu sammeln, um eine endgültige Transformation des Tonals zu bewirken, um den Nagualentwurf auf der physischen Ebene zu materialisieren. Dies bedeutet, dass der wahre Traumplan in dem ständigen Wunsch des Träumers besteht, den Plan des Geistes auf der physischen Ebene zu materialisieren, wodurch das Tonal zum wahren Ausdruck dieses Plans wird. Mit anderen Worten, die Absicht des Träumers besteht darin, genug Energie zu sammeln, um den Tonal in die Verkörperung des Nagual-Plans auf der physischen Ebene umzuwandeln.
Daraus ist ersichtlich, dass wir die Absicht nur dann aktivieren und lenken können, wenn unser Streben, etwas zu erreichen oder etwas zu erreichen, mit der Erfüllung unseres wahren Plans in Einklang steht und wenn dieses Streben dessen Erfüllung sicherstellt. Um die Meisterschaft der Absicht zu erlangen, sollten wir daher danach streben, die Verkörperung des Nagual-Plans zu werden, der auch unser wahrer Plan ist. Was bedeutet das auf der praktischen Seite?
Wir sind menschliche Wesen, die auf der physischen Ebene leben, und unser einziger Weg, die Verkörperung des Nagual-Plans zu werden und so die Absicht zu meistern, besteht darin, den wahren Sinn der Liebe und Wärme zu kennen, weil wir bereits wissen, dass Liebe und Wärme Ausdruck der Absicht sind. Aber da die Absicht auch der vereinigende Anfang im Leben ist, so müssen Liebe und Wärme vollständig allumfassend und damit unbedingt sein. Daraus folgt, dass, solange unser Weltbild intakt bleibt, es einfach unmöglich ist, die Absicht zu meistern, da alle unsere Handlungen - physisch, emotional, mental - auf einer selektiven Wahrnehmung basieren, die definitionsgemäß trennend ist und daher das komplette Gegenteil von Absicht darstellt. Darüber hinaus sollte verstanden werden, dass, wenn wir durch unsere Handlungen die Trennung ausdrücken, wir auch Liebe und Wärme im Kontext der Trennung ausdrücken werden, denn zu lieben, wie warmherzig zu behandeln, ist die wahre Handlung. Aber es bedeutet auch, dass sowohl unsere Liebe als auch unsere Wärme auf selektiver Wahrnehmung beruhen und daher unveränderlich bedingt sind, da es unmöglich ist, bedingungslos zu lieben und dabei selektiv zu sein. Dies ist ein äußerst wichtiger Punkt, der einen tiefen Subtext und eine breite Palette von Konsequenzen hat, also lassen Sie uns ihn genauer betrachten.
Die Menschen haben große Schwierigkeiten, die wahre Natur der bedingungslosen Liebe zu verstehen, da sie nicht verstehen, dass die Absicht nicht nur ein einigender, sondern auch ein trennender Anfang im Leben ist. Da die Wahrnehmung der Inklusivität durch die überwiegende Mehrheit der Menschen so ist, dass sie jede Trennung als etwas Schlechtes und Unerwünschtes betrachten, sind die Menschen immer bereit, sich gegenseitig zu helfen,
Hier sehen wir wieder, wie wichtig es ist, zwischen dem Leben, das ein bleibendes Wesen ist, und den vielen Ausdrucksformen zu unterscheiden: physisch, emotional, mental. Zum Tonal gehören auch das Verhalten, das Bild von sich selbst und das Bild der Welt, aber all dies ist nichts weiter als Ausdruck des wirklichen Wesens - des bleibenden Lebens. Aber es ist unmöglich, ohne Trennung zu unterscheiden, auch wenn es nur eine Trennung des Menschen von seinem Verhalten ist. Wie wir sehen können, erfordert echte bedingungslose Liebe Trennung, damit am Ende wahre Einheit, wahre Inklusivität möglich wird.
Aus dem oben Gesagten geht klar hervor, dass das primäre Ziel, das dem Schüler auf dem Weg des Kriegers gegenübersteht, vereinfacht als die Erkenntnis des wahren Sinns der Freundschaft definiert werden kann. So muss ein Mann sein eigenes Bild der Welt enthüllen, und dies wird ihn zur vollständigen Öffnung des Herzens führen. Nur so kann er den wahren Sinn der Freundschaft erkennen, die, wie wir bereits wissen, eine bedingungslose Liebe ist - eine Absicht. Ohne die Offenheit des Herzens wird seine Liebe nicht bedingungslos sein, und daher wird es ihm an der Absicht fehlen, die schöpferische Kraft der Leere durch die gelbe Rose der Freundschaft herauszufordern. Das gleiche gilt für Frauen, denn wenn es keine bedingungslose Liebe gibt, die sich aus der wahren Offenheit des Herzens ergibt, wird die Frau auch einen Mangel an Absicht haben und daher nicht in der Lage sein, einen Mann zu ermutigen, kreativ zu werden. Stattdessen wird sie in ihm nur den Wunsch erwecken, sich zu reproduzieren, unabhängig davon, ob es sich um eine Reproduktion von Dummheit oder von menschlichen Individuen handelt.
Aber da es der Mann ist, der mit der gelben Rose der Freundschaft korreliert, sollte er die Führung bei der Öffnung des Herzens übernehmen, denn sonst bleiben er und die Frau fest in ihrem Weltbild und ihrer eigenen selektiven Wahrnehmung stecken, was bedeutet, dass sie auch in einem Zustand der Isolation bleiben werden. Das gefrorene Bild der Welt impliziert die Unmöglichkeit, Bewusstsein zu entwickeln, da die gelbe Rose der Freundschaft dem Rest der Manifestation vorausgeht und übertrifft. Sowohl der Mann als auch die Frau werden sich also streng auf das Erkannte beschränken, in Kreisen umherirren und ihre eigene Dummheit immer wieder reproduzieren. Da ihnen die notwendige Absicht fehlt, trennen sie sich von der Gelben Rose der Freundschaft, und als Ergebnis verstehen sie nie die wahre Bedeutung der Freundschaft. Daher schleppen solche Menschen eine kalte, herzlose und sterile Existenz, die auf Trennung und selektiver Wahrnehmung beruht. Ohne Kenntnis der wahren Freundschaft sind sie keine Freunde, sondern Komplizen des Verbrechens, und daher ist in ihrem Leben kein Platz für wahre Liebe oder echte Wärme. Formal gesprochen, fehlt im Leben solcher Menschen nicht nur die Absicht, sondern auch das Prinzip Christi, was bedeutet, dass sie von ihrem Vater getrennt sind, von dem wir wissen, dass er der immanente Gott ist - die gelbe Rose der Freundschaft. In christlicher Sprache sind solche Menschen wirklich gottlos und weder Söhne Gottes noch Menschensöhne. Sie sind einfach verlorene Seelen, die ziellos durch das Leben wandern, gefangen in einem universellen Traum.
Zusammenfassend können wir sagen, dass die dritte Erleuchtung uns ein großes Gesetz offenbart, das als das Gesetz der Verklärung bekannt ist, das auch das Gesetz der Absicht und das Gesetz der Liebe und Wärme ist. Durch dieses Gesetz lernen wir nicht nur, den Plan des Geistes zu verwirklichen, sondern wir lernen auch, dass es Sinn im Leben zu finden bedeutet, die gelbe Rose der Freundschaft zu finden. Durch dieses Gesetz lernen wir, Bewusstsein zu schaffen, zu empfangen, zu entwickeln, und vor allem lernen wir zu lieben und geliebt zu werden, wir lernen, Wärme auszudrücken und zu empfangen.
Außerdem lernen wir durch dieses Gesetz, was es bedeutet, sich der Welt des Nagual zu nähern, und wir erfahren, dass das Tor zu dieser Welt wirklich Liebe und Wärme sind, die zum Ort der Kraft führen, sowie zum Ort der Energie, des Traumes und der Transformation. Hier im Süden kommen wir zu der Erkenntnis, dass es nur ein Leben, einen Geist gibt, was bedeutet, dass alles wirklich miteinander verbunden ist, voneinander abhängt und miteinander interagiert. Auf diese Weise bewegen wir uns in Richtung der Ganzheit, die uns das Auge des Adlers öffnet - die Absicht - und das Prinzip Christi. Wenn wir den Sinn des Auges verstehen, kommen wir zu der Erkenntnis, dass es nur eine wahre Transformation gibt - vom Tiermenschen zum Tschechowek, vom Sohn der Vernunft zum Menschensohn, der auch der Sohn Gottes ist. Auf diese Weise werden wir zur Verkörperung des Plans des Geistes - zum Ausdruck seiner Absicht. Und deshalb lehrte uns Christus, sein Kreuz zu erheben und ihm zu folgen, denn wie er sagte: "Ich bin der Weg, das Licht und das Wort."
Kapitel 6. Regel
VIER SCHLAGZUBEHÖR :
Die vierte Erleuchtung
DIE INCARNATION HAT KEINEN ANDEREN ZIEL, AUSSER DER MATERIALISIERUNG EINES UNVERGLEICHBAREN GEFÄNGNISSES IM LEBEN IN SFERA.
Die vierte Erleuchtung, wie sie in der Regel dargelegt wird, ist die längste von allen vieren, aber nur, weil sie die praktischen Aspekte des Lebens auf der physischen Ebene betrifft. Fast alle grundlegenden Konzepte der Lehre haben ihren Ursprung in der vierten Erleuchtung, und deshalb werden wir in diesem Kapitel nur jene Fragen behandeln, die in den vorherigen Bänden nicht erklärt wurden.
Die endgültige Erleuchtung führt uns in den Norden, den Ort der Materialisierung und Aktion, und da sich alles im Leben um die Aktion dreht, wird der Norden zu Recht als das Zentrum der Welt bezeichnet. Aber wie wir bereits gelernt haben, meinen wir mit der Materialisierung die Materialisierung des Planes des Geistes, das heißt die Materialisierung des Planes des bleibenden Lebens. Und da der Plan nur durch eine Handlung auf der physischen Ebene materialisiert werden kann, versteht es sich von selbst, dass alle unsere Handlungen Ausdruck unseres Schicksals sein müssen. Das wiederum bedeutet, dass wir danach streben müssen, die Verkörperung dieses Plans zu werden, denn sonst wären alle unsere Handlungen nichts anderes als ungeordnete Dummheit. Die Schlüsselfrage der vierten Erkenntnis ist also die richtige Wahrnehmung der Handlung und damit die richtige Ausführung der Handlung.
Wie wir bereits aus den vorhergehenden Bänden wissen, handeln die Menschen sehr selten im wahren Sinne des Wortes, im Grunde reproduzieren sie ihre eigene Dummheit. In der Tat sind sich Männer und Frauen überhaupt nicht bewusst, was der wahre Sinn des Handelns ist, und sie wollen nicht zugeben, dass jede unserer Handlungen und sogar jede Reaktion Konsequenzen hat, die bestimmen, wie sich unser Leben in der Zukunft entwickeln wird. Das Thema der Reaktion oder genauer gesagt der Reproduktion von Dummheit wurde in den vorhergehenden Bänden so umfassend behandelt, dass es nicht notwendig ist, die damit verbundenen Konzepte zu wiederholen. Jetzt ist es nützlicher zu verstehen, was die wahre Handlung wirklich ist.
DIE AKTION IST DIE INTELLIGENTE OFFENBARUNG FÜR DAS LEBEN, ABER ALS INTELLIGENZ IST ES INTELLIGENT, UND IN DER URSACHE DER ENTWICKLUNG IST ES WICHTIG, EINE GUTE ZEIT ZWISCHEN DER UNTERSTÜTZUNG ZU VERWENDEN.
Alle Handlungen - sowohl physisch als auch emotional und mental - werden als vernünftige Reaktion auf das Leben definiert. Trotz der Tatsache, dass eine solche Definition von Aktion an sich ziemlich einfach ist, ist das Vorhandensein von sogenannten "richtigen" und "falschen" Aktionen oft verwirrend. Es ist nicht leicht, "richtig" oder "falsch" zu definieren. Wenn wir dies versuchen, werden wir sofort auf den Relativitätsfaktor stoßen, da weder das Universum noch das Leben absolut sind. Verstehen Sie, dass die Bedeutung jeder einzelnen Handlung - physisch, emotional oder mental - erstens vom Motiv und zweitens von den Umständen abhängt. Dementsprechend gibt es einfach keine einfache Möglichkeit, eine Handlung richtig einzuschätzen, und wir müssen berücksichtigen, ob eine Handlung lebenserhaltend oder lebenszerstörend ist.
Als Grundregel können wir annehmen, dass jede lebenserhaltende Handlung "richtig" und jede lebenszerstörende Handlung "falsch" ist. Aber Vorsicht ist auch hier geboten, denn wenn es um die Form geht, sind nicht alle Zerstörungen notwendigerweise schlecht. Oft, um Platz für neue zu geben, ist es notwendig, die alten Formen zu zerstören. Hier müssen wir klar unterscheiden zwischen dem Leben selbst und der Form, die es benutzt.
Natürlich kann das Leben selbst nicht im eigentlichen Sinne des Wortes zerstört werden, denn wie kann man das Nichts zerstören? Da es aber durchaus möglich ist, eine Form zu zerstören, z. B. Beziehungen, Karriere, Gesundheit, Glück usw., müssen wir uns darüber im Klaren sein, ob eine solche Handlung die Qualität des bleibenden Lebens erhöht oder hemmt und schwächt. Zweifellos können wir jede Handlung, die die Lebensqualität erhöht, zu Recht als lebenserhaltend bezeichnen, und eine Handlung, die die kontinuierliche Entwicklung des Lebens hemmt oder in irgendeiner Form einen Verfall verursacht, kann als lebensbedrohlich bezeichnet werden. Zu dem bereits Gesagten kann man hinzufügen, dass die beiden Hauptursachen für die Zerstörung in der Welt immer negative Manifestationen sozialer Konditionierung und selektive Reaktionen waren und sind.
Wir sehen also, dass Handlungen sowohl entwickeln als auch zerstören können, und aus diesem Grund ist es so wichtig, sowohl das Motiv als auch die Umstände der Handlung zu berücksichtigen. Es ist nicht notwendig, lange über das Motiv zu sprechen, da dieser Begriff für sich selbst spricht und jedes Motiv entweder entwicklungs- oder destruktiv sein kann. Es ist jedoch notwendig, die Tatsache zu berücksichtigen, dass, obwohl das Motiv eines wahren Kriegers immer auf die Entwicklung von sich selbst und anderen gerichtet ist, es Umstände gibt, unter denen es nicht immer möglich ist, sich zu entwickeln, ohne zu zerstören. Zum Beispiel, im Laufe der Erziehung des Kindes von den Eltern oft fordern die Handlungen, die auf die Festigung seiner Disziplin gerichtet sind, die bis zu einem gewissen Grad destruktiv sein können. Schließlich können Sie das Selbstvertrauen des Kindes untergraben, seine Wahrnehmung von Ehrlichkeit verzerren und so weiter. Gleichzeitig wird das Motiv der Eltern immer die Entwicklung des Kindes sein, aber die Umstände, die durch sein Verhalten verursacht werden, können Eltern dazu zwingen, auf strenge Disziplin zurückzugreifen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit unerwünschter Nebenwirkungen besteht. Ebenso, wenn jemand in seinem eigenen Weltbild feststeckt und Hilfe braucht, gibt es keine andere Alternative, als diese Person einfach aus seiner verknöcherten Wahrnehmung zu schütteln. Solche Aktionen werden jedoch niemals unterstützend wirken, da es unvermeidlich sein wird, die Sicht der Welt auf die Person auf die eine oder andere Weise zu zerstören.
Das wichtigste Konzept im Zusammenhang mit der Handlung ist jedoch, dass wir es uns nicht leisten können, unsere eigene Dummheit zu reproduzieren oder ungeordnet zu handeln, da die Richtung, in die sich unser Leben entwickelt, kein Zufall ist. Wir müssen verstehen, dass wir alle Teile des Einen Lebens sind, und deshalb ist es uns durch unsere Handlungen vorgeschrieben, den Aspekt des Einen Plans auszudrücken, dessen Materialisierung unsere Bestimmung ist und durch unser Schicksal erfolgt. Wir sind gezwungen, unser Bewusstsein zu entwickeln, denn nur so können wir unser Schicksal kennen und den besten Weg finden, es zu erfüllen. Und wenn unsere Handlungen Dummheit sind, dann nur, weil wir die Bedeutung der kontrollierten Dummheit noch nicht erkannt haben. Und wenn unser Leben wie eine Dummheit aussieht, dann nur, weil wir nicht gelernt haben, die Dummheit zu kontrollieren, sondern gegen unser Schicksal arbeiten, anstatt es zu erfüllen.
Aber selbst wenn er gelernt hat, seine Dummheit zu kontrollieren, und wenn er es absolut ernst meint, kann der Krieger sich selbst und seine Handlungen nicht ernst nehmen, da er aus eigener Erfahrung weiß, dass sich sein Bewusstsein ständig weiterentwickelt und sich daher seine Handlungen ändern werden, einfach weil er sich verändert. Das ist das höchste Nicht-Tun eines wahren Kriegers, das ist der untadelige Ausdruck seiner innersten Veranlagung. Schauen wir uns dieses Konzept genauer an.
SOLLTEN SIE IHRE DUNKELHEIT KONTROLLIEREN, NEHMEN SIE SICH NIEMALS AUF, WEIL SIE WISSEN, DASS SIE SOLLTEN, UM MIT DEN UNVERGESSLICHEN WILLKOMMENSKRAFT ZU ÜBERLEBEN, SOLLTEN SIE SEINE AKTIONEN ENTHALTEN. Deshalb ist er ein Krieger und versucht, die Grenzströmung zu erreichen.
Auf dem Schlachtfeld, im Leben auf der physischen Ebene, sind alle unsere Handlungen äußerst wichtig, weil jede Handlung nicht nur Konsequenzen verursacht, sondern durch Handlungen und ihre Folgen unser Schicksal offenbart. Und da keiner von uns den Plan seiner Existenz sofort mit Sicherheit bestimmen kann, können wir auch nicht klar erkennen, was unser Schicksal ist. Jeder von uns spürt jedoch tief in seinem Herzen immer die Gegenwart eines Plans, den er materialisieren muss. Darüber hinaus können wir nur durch Handeln und Lernen durch die Folgen dieser Handlungen zur Offenbarung des Wesens unseres Plans gelangen. Für den Krieger bedeutet das, dass alle seine Handlungen, so wichtig sie auch sein mögen, Werkzeuge sind, mit denen wir erstens unser Bewusstsein durch Erfahrung entwickeln und zweitens zum Verständnis des Wesens unseres wahren Plans und der besten Art seiner Materialisierung gelangen. Dem Krieger ist also gerade die Materialisierung des Planes durch die Erfüllung des Schicksals wichtig, und er betrachtet daher seine Handlungen als die Werkzeuge, mit denen er diese Materialisierung durchführen kann. Aber wie weit ist dieser Ansatz von der üblichen menschlichen Sicht des Lebens entfernt!
Die meisten Menschen versuchen, verschiedene Vorurteile und Vorurteile als Grundlage ihres Lebens zu nehmen, die sich aufgrund selektiver Wahrnehmung und sozialer Konditionierung im Überfluss entwickeln. Sie hören selten auf, ihre Interpretation dessen, was sie als den Plan ihrer eigenen Existenz empfinden, in Frage zu stellen. Menschen, die sich bemühen, die Anforderungen ihrer Auslegung zu erfüllen, richten ihre Handlungen wie Krieger auf ihre eigenen Ziele aus. Und da diese Ziele immer auf Interpretationen beruhen, die vollständig auf selektiver Wahrnehmung und einem starren Weltbild basieren, sind die Handlungen solcher Menschen auf völlige Dummheit reduziert. Aber unsere Herzen sind nicht in der Lage zu lügen, und auf einer gewissen Ebene des Bewusstseins sind sich die Menschen dessen immer bewusst. Als Ergebnis beginnen sie, ihren Handlungen mehr und mehr Bedeutung beizumessen und versuchen, ihre Wünsche und Träume mit Gewalt zu materialisieren. Allmählich entwickeln sie eine kritische Haltung gegenüber den Handlungen anderer und betrachten sie manchmal als Unterstützung, aber in den meisten Fällen als Hindernis für ihre eigenen Bemühungen und daher als Ursache für ihre Misserfolge. In diesem Zustand der Dinge blüht ganz natürlich die Mentalität des Opfers, und da die Menschen eine Bedrohung in der Person von jedem sehen, schafft dies einen fruchtbaren Boden für das Wachstum eines Gefühls der Trennung, das sofort beginnt, die Richtung des Handelns zu diktieren. Aber das Schlimmste ist, dass dort, wo die Abgetrenntheit auftritt, auch die selektive Wahrnehmung blüht und die Handlungen zunehmend durch die Reaktion ersetzt werden, und am Ende wird das Leben der Menschen zur reinsten Dummheit der endlosen Reaktion, in der es keinen Platz für echte Klarheit gibt.
Anstatt Handlungen als Werkzeuge zu betrachten, um sich selbst zu kennen, Werkzeuge, die dazu beitragen sollen, nicht nur den wahren Plan ihres Lebens, sondern auch seine Materialisierung zu enthüllen, konzentrieren sich die Menschen voll und ganz auf ihre Reaktion und Reaktion auf andere und betrachten es als eine Angelegenheit von größter Bedeutung! Und das ist ein typisches Beispiel für Täuschungen, zu denen die selektive Wahrnehmung führt. Obwohl jede unserer Handlungen, jede Reaktion, die wir tun, Konsequenzen hat, egal ob gut oder schlecht, bis wir auf der Grundlage all des Wissens, das uns zur Verfügung steht, perfekt handeln, wird das alles nichts weiter als gewöhnlicher Unsinn sein.
In Bezug auf alles, was oben diskutiert wurde, ist es notwendig zu verstehen, dass Handlungen an sich nicht der Plan unserer Existenz sind, obwohl alle unsere Handlungen der Ausdruck dieses Plans sein sollten. Es sollte daran erinnert werden, dass der Plan der Ausdruck des bleibenden Lebens ist - des Geistes, während die Handlungen den Ausdruck dieses Plans darstellen. Mit anderen Worten, der Geist materialisiert seinen Plan im Leben auf der physischen Ebene durch eine Handlung, d.h. durch jede Handlung, die diesen Plan unterstützt und somit hilft, ihn zu materialisieren. Aber für den durchschnittlichen Menschen, der in einem starren Weltbild gefangen ist, ist der Ausdruck eines Plans nie eine Frage irgendeiner Handlung, sondern nur eine Frage der spezifischen Aktion, genauer gesagt der Reaktion, die seine selektive Wahrnehmung dessen unterstützt, was sein Leben und sein Plan sein sollten. Folglich bewerten und beurteilen die Menschen unbewusst sich selbst und andere durch ihre Reaktion und kommen ihnen nie in den Sinn, dass sie sich deshalb immer unglücklich und verloren fühlen, immer unzufrieden mit nicht nur den Handlungen anderer, sondern auch mit den Umständen ihres eigenen Lebens.
Auf der anderen Seite, obwohl der Krieger mit größter Sorgfalt wählt, wann und wie er handeln soll, legt er weder seinen Handlungen noch den Handlungen anderer große Bedeutung bei. Stattdessen betrachtet er die Handlungen so, wie sie sind. Er betrachtet sie als Werkzeuge, mit denen er das Unbekannte in sich selbst und in der Welt um sich herum kartieren kann. Daher verurteilt der Krieger sich selbst oder andere nicht für seine oder ihre Handlungen, er betrachtet Handlungen einfach als Ausdruck eines sich entwickelnden Entwurfsgefühls. Da sein Sinn für Design jeden Tag klar wird, ist ein Krieger nicht in der Lage, seine eigenen Handlungen anders als Dummheit zu betrachten. Denn er weiß, dass sein Wissen ständig wächst, was bedeutet, dass er morgen nicht mehr so handeln wird wie heute. Daher versucht der Krieger, seine Dummheit zu kontrollieren, indem er jeden Moment seines Lebenswegs perfekt handelt. Aus eigener Erfahrung überzeugt von der Unvorhersehbarkeit der Macht, ist der Krieger immer bereit für das Unvorhergesehene. Infolgedessen reagiert er, wenn er mit dem Unbekannten konfrontiert wird, niemals impulsiv, sondern akzeptiert ihn stattdessen vollständig, vorsichtig, voller Angst und Respekt, aber absolut selbstbewusst, da er weiß, dass das einzige, was er tun kann, ist, äußerst tadellos zu handeln, basierend auf allem Wissen, das ihm in diesem Moment zur Verfügung steht.
Unsere Darstellung wäre unvollständig, wenn wir nicht die tiefere Bedeutung des Begriffs der Dummheit betrachten.Beim Studium der vierten Erleuchtung wird deutlich, dass, ob wir handeln oder nicht, alle unsere Handlungen eine Dummheit bleiben, weil niemand von uns in der Lage ist, die Grenzen der universellen Absicht zu überschreiten. Als Teile des Einen Lebens, deren Bestimmung fest in der unbeugsamen Absicht des Unaussprechlichen verankert ist, können wir uns nicht wirklich von unserer Bestimmung abwenden, ob wir daran glauben oder nicht.
Deshalb können wir alles tun, um unser Schicksal in einem einzigen Leben zu verhindern, indem wir versuchen, es mit aller Kraft zu vermeiden. Und wenn wir hartnäckig und hartnäckig genug sind, können wir sogar unser Schicksal völlig zerstören. Aber wofür? Wenn wir dies erreicht haben, werden wir nur ein Leben voller Leiden und Widrigkeiten erhalten. Aber auch in diesem Fall können wir der Absicht des Unaussprechlichen nicht entgehen, denn in unseren Versuchen, vor ihm zu fliehen, werden wir lernen, wenn auch auf äußerst schmerzhafte Weise. Wie auch immer, wir werden den Befehl des Adlers ausführen und eine Karte des Unbekannten machen. Um unser Schicksal zu vermeiden, werden wir einfach die negativen Aspekte unseres wahren Plans verwirklichen und so eine Karte des unbekannten Teils erstellen, der uns dazu führt, den Schatten des Menschen zu kennen. Da wir jedoch keine Wissenslücken haben können, muss auch dieser Teil unseres Bewusstseins in seiner wahren Bedeutung untersucht und verstanden werden. Und selbst wenn wir von der Möglichkeit überzeugt sind, Leben zu unseren Bedingungen zu haben, lernen wir sehr schnell, dass das Streben nach dem Schatten eines Menschen nur zu Schwierigkeiten und Leiden führt und vielleicht klüger wäre, zu versuchen, die Richtung seiner Handlungen zu ändern und den Prozess der Umwandlung seiner eigenen Mängel in Tugenden zu beginnen. So erfahren wir, daß unsere Mängel in der Tat ein Wegweiser zur Macht sind, und durch ihre Verwandlung können sie auch unser Ticket zur Freiheit werden.
Nachdem wir die Natur des Handelns betrachtet haben, ist es offensichtlich, warum die Tolteken das Handeln als zentralen und axialen Faktor im Leben auf der physischen Ebene betrachten. Außerdem können wir feststellen, dass die wahre Reise auf dem Weg des Kriegers nichts anderes ist als ein Prozess des Wissens, wie man einwandfrei handelt, was natürlich bedeutet, die Kunst des Herzens zu beherrschen. Wenn wir lernen, einwandfrei zu handeln und das Hören des Herzens zu beherrschen, werden wir beginnen, unsere wahre Natur zu verstehen, und wenn sich Wissen ansammelt, werden wir in der Lage sein, unser Schicksal sowie den Plan unserer eigenen Existenz zu entdecken. Und dann werden wir beginnen zu verstehen, dass wir, obwohl wir alle Teile des EINEN Lebens sind, nicht gleich sind. Unter uns gibt es Männer und Frauen, Stalker und Träumer. Und so wie sich die Funktionen der Männer von den Funktionen der Frauen unterscheiden, unterscheiden sich die Funktionen der Stalker von den Funktionen der Träumer. Auch wenn wir alle den Plan des Unaussprechlichen unterstützen, sind wir aufgrund seines vierseitigen Ausdrucks in der Struktur, die geschaffen wurde, um den Plan des Unaussprechlichen zu unterstützen, in der Richtung unseres persönlichen Zwecks platziert. All dies wurde in den vorherigen Bänden ausführlich beschrieben.
Als Ergänzung zu dem bereits dargelegten Material haben wir noch einen weiteren auffälligen Aspekt der Vier-Zahn-Nagwal-Regel, der bis zum Ende der vierten Erleuchtung nicht geklärt wurde. Dieser Aspekt betrifft die Art der Vorbereitung der Naguale, deren Aufgabe es ist, die Menschen zur Freiheit zu führen. Da meine Bücher für gewöhnliche Menschen geschrieben sind, nicht für Naguale und Seher, werde ich nicht lange erklären, was es bedeutet, ein Nagual zu sein. Soweit dies für die Zwecke dieses Bandes notwendig ist, sind die Natur der Naguale und auch der Plan ihrer Existenz in der Regel selbst ziemlich klar definiert, und daher ist es nicht notwendig, sich zu wiederholen. Es genügt zu sagen, dass der Prozess der Grundausbildung des Naguals dem Prozess der Vorbereitung eines anderen Schülers ähnelt, mit der Ausnahme, dass dieser Prozess im Falle eines Naguals viel strenger und gesättigter ist und daher eine unvergleichlich längere Zeit zur Vorbereitung des Naguals erforderlich ist als zur Vorbereitung eines Kriegers. Das hat zwei Gründe. Erstens, da es kein anderes Wissen gibt als das, das durch persönliche Erfahrung gewonnen wird, muss das Nagual in Bezug auf alle Aspekte der menschlichen Natur vorbereitet werden, was auch das Wissen über die dunkle Seite des Menschen in gleichem Maße einschließt wie das Wissen über die helle Seite. Sobald das Nagual ein gewisses Maß an Geschick in der Kunst erreicht hat, das Leben eines Kriegers zu leben, entfaltet sich sein Schicksal auf natürliche Weise, so dass die Ereignisse des Lebens ihn nicht nur dazu bringen, die dunkle Seite des Menschen zu erfahren, sondern auch zu verstehen. Und ob es dem Nagual gefällt oder nicht, das Leben wirft ihn immer wieder in die wirklich dunklen Bereiche des Unbekannten, wo er eine weitere Begegnung mit der tiefsten Dunkelheit hat. Dort lernt das Leben nach dem Leben das Nagual des Überlebens, umgeben von Qual und Zerstörung, Verzweiflung und Verzweiflung, Leiden und Opfern, und begreift deren Bedeutung, bis es endlich die wahre Bedeutung erkennt, die der Geduld, der Loslösung und dem Mut innewohnt.
Zweitens wird während der gesamten Vorbereitung des Nagual ständig gezeigt, dass jede selektive Wahrnehmung auf Widerstand basiert und zu einer Reaktion oder bestenfalls zu einer falschen Aktion und folglich zu Trennung führt. Immer wieder muss der Nagual weitere Prüfungen bestehen, bis er langsam, aber sicher beginnt, Widerstand in Ausdauer zu verwandeln, da dies der einzige Weg ist, den Verstand in einem ständigen Kampf ums Überleben zu halten. Jedes Mal, wenn er reagiert, anstatt vernünftig auf das Leben zu reagieren, wird das Nagual von einer Kraft in Form eines Verlustes getroffen, der immer ein verheerendes Gefühl des Leidens in ihm verursacht. Jedes Mal, wenn er eine falsche Handlung ergreift, ist er gezwungen, die Bitterkeit der schwersten Konsequenzen vollständig zu erfahren und das Bewusstsein für die Zulässigkeit nur lebenserhaltender Handlungen zu festigen. Jedes Mal, wenn er sich selbst bemitleidet, gibt ihm die Kraft eine ganze Reihe von Gründen, um wirklich Mitleid mit sich selbst zu empfinden. Jedes Mal, wenn er sich einem Gefühl der eigenen Wichtigkeit unterwirft, bringt ihn die Macht sofort in die Knie und hilft ihm, die Bedeutung der Demut zu erkennen. Jedes Mal, wenn er Angst oder Ehrgeiz hat, erhält das Nagual eine strenge Erinnerung daran, dass weder Angst noch Ehrgeiz ihn vor den Scharfschützen des Universums schützen können.
Es gibt Fälle, in denen das Nagual während seiner Vorbereitung vollständig "gebrochen" ist. Aber wann immer das geschieht, hört seine Vorbereitung in diesem Leben sofort auf. In diesem Fall verbringt der Nagual den Rest seines Lebens als gebrochener und emotional kranker Mensch und wartet darauf, dass die Vorbereitung im nächsten Leben wieder aufgenommen wird. Und wieder müssen die Lektionen, die ihn "zerbrochen" haben, abgeschlossen sein. Auf einer anderen Stufe wird das Nagual einer strengen mentalen Prüfung unterzogen, bei der es auch oft "gebrochen" und verrückt wird. Und in diesem Fall wird seine Vorbereitung bis zum nächsten Leben beendet, wo er wieder die gleiche Prüfung bestehen muss, aber in einer strengeren Form.
Das Leben nach dem Leben wird das Nagual gezwungen sein, die fernen Ecken der Hölle zu durchforsten, bis es endlich versteht, dass er all diese Qualen durchmachen musste, um den Unterschied zwischen dem Leben und der geformten Seite des Lebens zu verstehen. Erst nachdem er diesen Unterschied erkannt hat, beginnt er, die Kunst der Unterscheidung zu beherrschen und die Loslösung von der geformten Seite des Lebens zu lernen, und wieder wird dies für ihn ein Akt des Überlebens sein. Gleichzeitig ist er gezwungen, immer fließender zu werden und die Fähigkeit zu erwerben, die Wahrnehmung und Unterscheidung zwischen den verschiedenen Bewusstseinsebenen anzupassen. Infolgedessen beginnt das Nagual nicht nur zu sehen, wie dumm es ist, sich an ein bestimmtes Bild der Welt zu halten, sondern beginnt auch, die verborgene Bedeutung des mütterlichen Bewusstseins zu verstehen. In dieser Phase seiner Vorbereitung kommt der Nagual schließlich zu der Erkenntnis, dass bis jetzt nicht das Leben oder der Geist so grausam zu ihm war, sondern dass sein eigenes mütterliches Bewusstsein sich in seiner Umgebung widerspiegelte. Er beginnt auch zu sehen, dass es sein mütterliches Bewusstsein war, das während dieser ganzen Zeit Widerstand in ihm hervorrief.
Nachdem der Nagual ein solches Verständnis erlangt und jetzt eine fließende Wahrnehmung hat, die ihn nicht an ein bestimmtes Bild der Welt bindet, entdeckt er plötzlich, dass er in seinem Eifer, alle Spuren seiner Mutter zu beseitigen, bis zu einem äußersten Grad an Grausamkeit gelangt ist. Ohne sich der Existenz eines tieferen Sinns bewusst zu sein, der noch nicht für seinen Blick zugänglich ist, nutzt der Nagual seine ganze persönliche Macht, um die Menschheit von den Einschränkungen der Mutter zu befreien. Immer wieder greift das Nagual die Welt um sich herum an, um am Ende entsetzt zu sein, wenn es die unglaubliche Zerstörung sieht, die durch seine Handlungen verursacht wird. Grausamkeit beginnt für ihn eine neue Bedeutung zu gewinnen, und langsam, aber stetig, kommt er zu der Erkenntnis, dass jede Form von Trennung, was auch immer die Ursache ihres Auftretens ist, aufgrund ihrer Destruktivität zu noch mehr Trennung führt. Darüber hinaus ist die Angst, die durch diese Zerstörung, den Hass, der durch die Bitterkeit des Verlustes entsteht, sowie durch die Trennung von Zweifeln, Verdächtigungen und Myriaden anderer Formen von emotionalem und mentalem Leiden verursacht wird, atemberaubend und lässt keinen Zweifel daran, dass die Trennung nicht der Wille des Adlers ist. Von diesem Moment an beginnt ein schwieriger Prozess des Erkennens dessen, was es wirklich bedeutet, dein Herz zu öffnen, alles im Leben gleichermaßen zu umarmen, ohne einen Aspekt des Lebens über den anderen zu stellen und alle deine Herausforderungen mit der gleichen bedingungslosen Liebe anzunehmen.
An diesem Punkt nähert sich das Nagual dem letzten Stadium seiner Vorbereitung, aber es hat immer noch nicht den wahren Sinn der Wärme erkannt. Nur wenn das Nagual lernt, mit gleicher bedingungsloser Liebe auch das mütterliche Bewusstsein zu umarmen, kann es zu der Erkenntnis kommen, dass die Mutter in ihm zwar so viel Schmerz und Leid verursacht hat, aber dass es die Mutter auf verborgenen Wegen der Kraft war, die ihn zu einem tieferen Verständnis des Lebens und des Plans des bleibenden Geistes führte. Von diesem Moment an ist das Herz des Nagual erfüllt von überwältigender Liebe für alles im Leben, und in dieser Liebe ist sein einziger Wunsch, alles im Leben zu umarmen, jedes Lebewesen, mit all der Wärme, die es nur besitzt. Aber das ist die größte Falle für jeden Nagual, und immer in dieser Phase seiner Vorbereitung erhält er die letzte Lektion, zu lernen, was es wirklich bedeutet, ein Nagual zu sein.
Um das Wesen dieser letzten Lektion zu verstehen, ist es notwendig zu erkennen, dass das Nagual, wenn es eine völlig fließende Wahrnehmung hat und die Bedeutung der wirklich bedingungslosen Liebe erkennt, extrem anfällig für seine Unfähigkeit wird, ein Wesen zu verurteilen oder zu verletzen. Infolgedessen ist es immer noch nicht unzerstörbar, weil Liebe und Wärme das Leben sowohl unterstützen als auch zersetzen können. Es sollte verstanden werden, dass der Nagual, wie jedes andere Wesen, verzweifelt danach strebt, nicht nur seine Liebe und seine Wärme mit anderen zu teilen, sondern sie auch zu empfangen. Dies ist die Verletzlichkeit des Naguals und der größte Mangel an seiner Vorbereitung, denn wenn man jetzt den wahren Sinn der bedingungslosen Liebe und Wärme kennt, kann das Nagual beginnen, nach persönlicher Befriedigung auf der Suche nach Liebe zu streben. Aber wenn wir so etwas zulassen, wird der Sinn der gesamten Vorbereitung des Naguals verloren sein, denn nachdem er die Liebe und Wärme gefunden hat, nach denen er so strebt, wird der Nagual weiterhin nach persönlicher Befriedigung suchen und daher nicht in der Lage sein, die Aufgabe zu erfüllen, für die er vorbereitet wurde - um die Menschen zur Freiheit zu führen. Um ein solches Ergebnis zu verhindern, wird das Nagual vom Tonal getrennt - denn jetzt ist es seine einzige Liebe. Bei der Erstellung einer Karte des Unbekannten findet er ständig neues Wissen, das ihm hilft, den Bedürfnissen der Menschheit zu entsprechen. Nur so kann das Nagual ein Gefühl der Befriedung und Akzeptanz seiner eigenen Bestimmung erlangen. Jedes Mal, wenn es ihm gelingt, einen Menschen einen kleinen Schritt näher an die Freiheit zu bringen, jedes Mal, wenn er in der Lage ist, eine Hoffnung, eine Liebe, eine Wärme in das Leben eines anderen Menschen zu bringen, wird er mit Freude und einem Gefühl des Wertes seiner Rolle in einem großen Plan gefüllt.
Es ist viel einfacher zu verstehen, wie ein Nagual vom Tonal getrennt wird, als die Auswirkungen einer solchen Trennung auf ihn zu verstehen. Aber die technischen Details der Nagual-Trennung sind nicht Teil des Ziels dieses Buches. Es genügt zu sagen, dass das Nagual an einem bestimmten Punkt in der letzten Phase seiner Vorbereitung dank der großen Liebe zu allem Leben und dem Verständnis der trennenden Eigenschaften der selektiven Wahrnehmung einen starken Wunsch entwickelt, zu lieben und geliebt zu werden, um die Trennung im Leben zu überwinden. Dieser Wunsch verursacht in seinem leuchtenden Kokon einen starken elektromagnetischen Wirbel, der sich schnell verstärkt, bis seine Energie für eine vollständige Transformation ausreicht. Aber die Macht hat entschieden, dass dieser Wirbel, anstatt eine Verwandlung zu bewirken, die es dem Nagual ermöglicht, die Trennung zu überwinden, in seinem leuchtenden Kokon eine "Spaltung" zwischen der rechten und der linken Seite hervorruft.
Eine solche "Spaltung" ist natürlich kein wörtlicher Bruch, denn in diesem Fall wäre das Nagual bereits tot. Unter seinem Einfluss entsteht jedoch eine so offensichtliche Trennung zwischen der rechten und linken Seite, zwischen dem Tonal und dem Nagual, dass es für den inneren Blick des Betrachters als Spaltung des Kokons erscheint. Formal bedeutet dies, dass das Nagual in dem Moment, in dem es bereit ist, die Abgeschiedenheit zu überwinden, zu einer echten Verkörperung des Geistes wird und sich dadurch zum ersten Mal in seinem Leben jedes Teilchens der Bedeutung bewusst wird, die dem Plan des Unaussprechlichen innewohnt. Aufgrund dieser Spaltung ist der Nagual nicht mehr in der Lage, Liebe oder Wärme zu spüren, da er auf diese Weise vom Tonal getrennt ist.
Es ist zu beachten, dass die Auswirkungen der Trennung zunächst für den Nagual äußerst schmerzhaft sind. Voller Liebe und Wärme für das ganze Leben weiß das Nagual, dass es nie wieder eine persönliche Befriedigung im Leben auf der physischen Ebene finden wird. Da er keine Antwort mehr auf seine Liebe und Wärme erhalten kann - in dem Sinne, dass er sich nicht mehr geliebt fühlen kann - verbringt das Nagual von diesem Moment an alle nachfolgenden Leben mit einem schmerzlichen Gefühl innerer Leere und geistiger Einsamkeit. Der Schmerz des Verlustes ist so schmerzhaft, dass das Nagual schließlich beginnt zu verstehen, wie groß die Absicht des Unaussprechlichen ist, eine Karte des Unbekannten zu machen und es in das Erkannte einzubeziehen.
In die Tiefe seines Seins verödet, ergreift der Nagual die einzig mögliche Aktion für ihn. Nachdem er all seinen Mut gesammelt hat, beginnt das Nagual mit aller Kraft zu kämpfen, um dem Wahnsinn zu entkommen, und zieht weiter in die Welt, denn nur so kann er der großen Versuchung widerstehen, sich selbst zu zerstören. Und obwohl der Nagual weiß, dass nichts ihn vor dem Gefühl der inneren Leere und Einsamkeit retten kann, beginnt er, seine Liebe für alles Leben zu nutzen, das Wachstum anderer zu fördern und sie zur Freiheit zu führen. Nur so kann und wird das Nagual eine Art persönlicher Befriedigung erreichen.
In einen unwissenden Suchenden und Forscher verwandelt, wird das Nagual allmählich zur Schöpfung der Nacht und findet in ihrer Stille ein gewisses Gefühl der Ruhe und Einsamkeit, das es ihm ermöglicht, die Weiten des großen Unbekannten frei zu erkunden, das von nun an sein einziges Bindeglied mit dem Tonal ist. Der Nagual beginnt mehr und mehr Zeit und Energie der Erforschung des Unbekannten zu widmen,
Das ist die kurze Geschichte des Nagual. Um mögliche Verwirrung zu vermeiden, müssen jedoch die letzten beiden Punkte geklärt werden. Der erste Punkt betrifft die verzerrte Vorstellung von der Teilung des Naguals in den Büchern von Carlos Castaneda. In seiner Interpretation der Vier-Zahn-Nagwal-Regel sagt er, dass die Nagual-Frau in der Endphase der Vorbereitung vom Nagual entfernt ist. Aber das ist einfach falsch. Der weibliche Nagual ist ein Wesen, das für den Nagual die ganze Fülle des Tonals der Menschheit widerspiegelt. Angesichts all dessen, was bereits über die Trennung des Naguals gesagt wurde, sollte klar sein, dass der Nagual, getrennt vom Tonal, nicht in der Lage ist, Liebe für sich selbst zu empfinden, obwohl er gleichzeitig ständig mit der Nagualfrau in Kontakt bleibt. Infolgedessen ist es wirklich vom Nagual entfernt, obwohl es weiterhin mit ihm zusammenarbeitet und ihn ständig mit dem Spiegel des Tons der Menschheit versorgt. Daher entfernt sich die Nagual-Frau nicht physisch vom Nagual, sondern ist in jeder Hinsicht außerhalb seiner persönlichen Reichweite, da er ihre Liebe und Wärme nicht mehr spüren kann.
Der letzte Punkt, der geklärt werden muss, ist die Unmöglichkeit für den Nagual, die Liebe und Wärme einer anderen Person zu spüren. Und obwohl dies in der Tat wahr ist, ist diese Unfähigkeit auch eines der größten Güter des Nagual. Es ist notwendig zu verstehen, dass er, wenn er nicht die Möglichkeit hat, persönliche Befriedigung auf der Suche nach Liebe zu finden, vollständig vor möglicher Manipulation geschützt wird, weil er den Versuchungen jeglicher Art nicht ausgesetzt ist. Da er weiß, dass er die Liebe eines anderen Wesens nie spüren kann, erkennt das Nagual, dass er nichts zu verlieren hat, und ist daher bereit, alles Notwendige zu tun, um andere zur Freiheit zu führen. Das heißt aber nicht, dass er keine Gefühle oder Gefühle hat. Im Gegenteil, der vorbereitete Nagual hat eine enorme Fähigkeit zu lieben, und daher sind seine Gefühle und Emotionen wirklich stark und tief. Aber die einzige Möglichkeit für ein geteiltes Wesen, Liebe oder Wärme zu fühlen, besteht darin, sie in Aktion zu sehen. Mit anderen Worten, nur indem er die Menschen zu lebenserhaltenden Handlungen anregt, kann das Nagual hoffen, Liebe und Wärme zu empfinden. So sehen wir wieder den enormen Wert der Nagual-Trennung.
Damit beenden wir die Vier-Zahn-Nagwal-Regel. In den hier vorgestellten Konzepten verbergen sich ein tiefer Subtext und ein breites Spektrum von Konsequenzen. Es erfordert extreme Selbstdisziplin, einen aufrichtigen Wunsch und ein unerschütterliches Gefühl des Designs, um erstens die vorgeschlagenen Konzepte zu verstehen und zweitens sie in Ihrem Leben anzuwenden. Ich betone diese Tatsache nicht, um den Leser zu enttäuschen, sondern um noch einmal daran zu erinnern, dass der Weg des Kriegers für Faulen oder Feigen völlig ungeeignet ist. Es erfordert Geduld und harte Arbeit, um jeden Aspekt der Lehre zu leben, und erst dann wird die wahre Lehre, die nicht in Worten ausgedrückt werden kann, in das Bewusstsein des Schülers eindringen.
ENTWICKLUNG DER REGELN DES DREIZUBUGES
PA 3D E L ERSTE
NAGVAL
...der Seher erkennt sich selbst als Träumer im Raum, als reinen Absichtsausdruck und als Sohn seines Vaters, mit dem er eins ist in der Absicht ... der Seher erkennt, dass er als Ausdruck der Absicht seines Vaters sowohl erkannt als auch unerkannt ist, und in diesem Wissen glüht er in einer inneren Leidenschaft und sucht sowohl die erkannte Einheit mit seinem Vater als auch seinen unerkannten Doppelgänger zu erfassen.
Kapitel 7. Die Drei-Zahn-Regel: Der zweite Kontakt mit der Leere
Beim zweiten Kontakt mit der Leere taucht der Betrachter wie beim ersten Kontakt in das grenzenlose Nichts ein. Und wieder umhüllt sein Geist die Stille und verwandelt alles im Sichtbaren in unbedeutend und leer. In einem Zustand völliger Stille ist der Seher nicht in der Lage, einen Gedanken, ein Gefühl, eine Emotion, eine körperliche Empfindung, ein Licht oder einen Klang zu bemerken. Dieses Mal, im vollen Bewusstsein der göttlichen Gegenwart des Unaussprechlichen, erlaubt der Sehende seine Existenz, sich in alle vier Richtungen auszudehnen und sich vollständig in einem Zustand der Leere aufzulösen, der sowohl außerhalb als auch in ihm existiert.
Indem der Sehende sich diesem unbeschreiblichen Gefühl hingibt, findet er sich in einer Ganzheit aufgehängt, die keine andere Substanz oder irgendeine greifbare Eigenschaft hat als das Bewusstsein seiner selbst. Der Sehende weiß, ohne zu wissen, dass er eine Ewigkeit erlebt, in der es kein klares Bewusstsein von Zeit und Raum gibt. Plötzlich erfährt der Seher ein unwiderstehliches Gefühl von ungeheurem Druck, der zuerst von außen kommt, sich aber schnell in seinem innersten Zentrum des Seins zu materialisieren beginnt und mit einem schmerzhaften Schmerz in das Bewusstsein eindringt.
Der Druck ist so groß, dass die gesamte Existenz des Sehenden sofort in einen Zustand des Schmerzes auf mentaler, emotionaler und physischer Ebene sinkt. Das dreifache Leiden ist so groß, dass die Existenz des Sehenden gezwungen ist, sich wieder nach außen auszudehnen, um diese Wirkung auszugleichen. Aber im Moment einer solchen Expansion fühlt der Seher seine ganze Existenz und nimmt plötzlich sowohl den Druck als auch das daraus resultierende Leiden an, und dies verursacht in ihm ein unbeschreibliches Gefühl der äußersten Inklusivität. Die Ganzheitlichkeit zerstreut nicht nur augenblicklich den Druck, sondern verwandelt auch das Leiden in einen göttlichen Zustand der Freude und Glückseligkeit, in dem der Sehende etwas wahrnimmt, das an die gelbe Rose erinnert.
In seiner Vision versunken, weiß der Sehende, dass er den Plan eines Nagual durchlebt, er weiß, dass ihm die potentielle Intelligenz offenbart wurde, die sich durch den Druck der Absicht auf den Verstand manifestiert. Nachdem er diese unaussprechliche Idee erlebt hat, erkennt der Seher, dass er ein Augenzeuge der Höchsten Dreifaltigkeit ist - der reinen Ausdruck des Naguals. Diese Idee kann er nicht anders verstehen, als durch die Annahme der grenzenlosen Liebe, deren Personifikation für ihn die gelbe Rose wurde. In diesem Moment versteht der Seher, dass er, um den Plan zu lösen, ein Meister des Bewusstseins werden muss, nachdem er sein ganzes Leben überarbeitet hat, weil er selbst der Ausdruck dieses göttlichen Plans ist.
Während er immer noch die göttliche Seligkeit erfährt, spürt der Sehende tief in seinem innersten Zentrum des Seins eine zweite gigantische Welle zunehmenden Drucks, der von außen, aber irgendwie auch von innen kommt. Da er jetzt weiß, daß er diesen Druck voll und ganz annehmen und umfassen muß, erweitert er sofort die Grenzen seiner Existenz, indem er sowohl den Druck als auch das von ihm verursachte unüberwindliche Leiden umfasst. Im Moment der vollständigen Umarmung kommt Dunkelheit. Das Gefühl der absoluten Dunkelheit scheint unendlich zu sein und zwingt den Betrachter, sich innerlich nach dem zu sehnen, was er vor dem Eintreffen der zweiten Druckwelle erlebt hat. In diesem Streben ist er erfüllt von einem verheerenden Gefühl der Trennung zwischen ihm selbst und der großen Finsternis, die er von nun an als Teil seines eigenen Seins erkennt. Entsetzt von dieser Trennung versucht der Seher verzweifelt, die Dunkelheit zu erreichen, aber je größer seine Anstrengung ist, desto größer wird die Trennung.
In einer neuen Vision der Katastrophe sieht der Betrachter plötzlich, dass er die Integrität seiner selbst nur wieder erleben kann, indem er die Absicht auf die Entwicklung seines Bewusstseins richtet und so allmählich seine unbekannte Dunkelheit wiederherstellt. In diesem Moment der Erleuchtung erkennt der Sehende sich selbst wieder im Raum, als reinen Ausdruck der Absicht und als Sohn seines Vaters. Die höchste Dreifaltigkeit, in der er und sein Vater eins in der Absicht sind. Die schmerzliche Trauer ergreift den Seher, und er stürzt sich in einen hellen Traum, in dem es nur ein nutzloses, aber rücksichtsloses Verlangen gibt, sich durch die Bande der bedingungslosen Freundschaft mit dem Nagual zu verbinden. Und er weiß, dass dieses Streben nichts anderes ist als der Ausdruck eines ebenso leidenschaftlichen Wunsches, sich mit seinem unbekannten Gegenstück zu vereinen. In einem Zustand dieser doppelten Sehnsucht erkennt der Seher, dass er, da er der Ausdruck des Planes seines Vaters ist, sowohl erkannt als auch unerkannt ist, und in diesem Wissen glüht er in seiner inneren Leidenschaft, sowohl die erkannte Vereinigung mit seinem Vater als auch seinen unbekannten Doppelgänger zu erfassen. Gefüllt mit einer überwältigenden Leidenschaft für die Wiedervereinigung, erkennt der Betrachter, dass er, um diese Leidenschaft zu materialisieren, die Kunst des Stalking beherrschen muss, um das alles verursachende Gefühl der Trennung zu löschen.
Dann beginnt der Seher in seinem innersten Zentrum des Seins eine kaum wahrnehmbare Bewegung zu spüren, die in ihm die helle Erkenntnis hervorruft, dass er niemals wieder die Einheit mit seinem Vater und seinem eigenen unbekannten Doppelgänger erfahren kann, wenn er nicht die Verkörperung der Absicht des Vaters wird. Von diesem Bewußtsein ergriffen, ruft der Sehende seine ganze Absicht und materialisiert in demselben Augenblick in sich selbst, in seinem eigenen Dasein, den klaren Ausdruck seines Seins, der zuerst seinen unerkannten Doppelgänger und dann sein innerlich erkanntes Selbst widerspiegelt. Zusammen mit der paradoxen Vision der Einheit, die auch die Trennung des einen vom anderen ist, wird der Sehende sich sowohl als Mann als auch als Frau gleichzeitig bewusst und erreicht sofort, indem er seine ganze Absicht erneut anruft, eine echte Einheit, aber nur im Kontext der Zeit. In diesem Zusammenhang ist sich der Sehende des Träumers bewusst, des Zeitstalkers.
Während er immer noch eine gewisse Begrenztheit seiner Erfahrung der Rückkehr in den ursprünglichen Zustand der Ganzheit spürt, erkennt er, dass er die ganze Zeit nach Osten, dem Ort der aufgehenden Sonne, gerichtet war, und um seine Erfahrung zu vollenden, muss er sich nach Westen wenden, dem Ort der untergehenden Sonne. Unaufhaltsam strebt der Sehende nach Inklusivität und wendet sich nach Westen und öffnet die Arme des Prozesses, der zur Einheit in Zeit und Raum führt - zum Tod.
Aber den Tod umarmend, findet sich der Sehende an der Schwelle eines neuen Lebens, das mit unendlichen Möglichkeiten für den Traum in das Leben der Materialisierung des Plans des Vaters gefüllt ist. Indem der Träumer seine Absicht auf den Traum richtet, verwirklicht er eine große Fülle von Energie, und sie erfüllt sein ganzes Dasein. Bald erreicht die Energie ein solches Niveau, dass der Seher gezwungen ist, seine eigene Existenz zu komprimieren, um seine grenzenlose Energie einzudämmen. Die Absicht des Sehers, seine Energie zurückzuhalten, ist so groß, und die Spannung der zurückgehaltenen Energie ist so unglaublich, dass im Moment der maximalen Kontraktion das erhöhte Spannungsniveau den Seher zwingt, seine Grenzen wieder zu erweitern, wobei die Absicht maximal ausgenutzt wird. In diesem schnellen Prozess explodiert das innerste Zentrum des Seins des Sehenden mit Myriaden von Funken, und jeder Funke ist ein Teil seines Lebens, aber gleichzeitig weiß der Sehende, dass er eins ist, obwohl sein Bewusstsein schnell beginnt, sich mit einer der vielen Funken zu identifizieren, die er ist. Aber der Sehende weiß auch, ohne zu wissen, dass dieser Funke ein einzigartiger Ausdruck des Einen Lebens ist - seiner selbst.
In den letzten Momenten der Identifikation kommt der Seher plötzlich zu der Erkenntnis, dass dies nicht nur die Materialisierung des Plans des Vaters ist, sondern auch des Tonals - seines eigenen unbekannten Zwillings, der im Leben im Bereich der Manifestation untersucht werden muss. Und während der Prozess der Identifikation weiterhin den Seher mit einem Sinn für Design durchdringt, spaltet sich plötzlich sein innerstes Zentrum des Seins und bringt ein klares Bewusstsein dafür, dass er im Prozess der Materialisierung nicht nur vom Vater, sondern auch von seinem unbekannten Zwilling getrennt wurde. Von nun an ohne Nagual und Tonal, der vor Schmerz schreit. So endet die zweite Begegnung mit der Leere, und der Sehende vergisst seine Vision.
ERKLÄRUNG DER REGELN DES DREIZUBUGES
PA 3D E L ZWEITE
TONAL
Kapitel 8. Die Dreizackige Regel: Vorläufige Hinweise
DIE ERKUNDUNG IN DEM ARTIKEL, IN DEM WIR IHN JETZT WISSEN, IST DIE WELT DES GÖTTLICHEN GEHEHEROSEXUALEN LEBENS IN SFERA ERKUNDUNG. Dabei ist zu bedenken, dass das Leben in SFERA Manifestationen nicht das Leben selbst ist, sondern nur ein Ausdruck.
WIR WISSEN NICHT, DASS DAS LEBEN IST, UND WISSEN SEHR KLAR ÜBER DAS GÖTTLICHE WORT, AUSSER DEM TEIL, DASS ES FOLGENDE SEIN KANN, AUS UNSERER ERFAHRUNG DES LEBENS IN SFERA ERKLÄRUNG. Aber solange unser Wissen über den göttlichen Plan auf die Erfahrung des Lebens beschränkt ist, können wir nicht behaupten, dass wir den Plan des Unerschütterlichen kennen. Obwohl dies der Fall ist und sich in seiner Qualität als heterosexual erweist, gibt es dennoch überzeugende Beweise dafür, dass das Leben selbst nicht heterosexual sein kann, sondern dass es sich um eine natürliche Art handelt, wie der Held es tut. Das ist alles, was wir mit Zuversicht über diesen Gedanken sagen können.
Deshalb definieren wir das Leben als primär germaphrodit mit einer bisexualen Absicht, die im Leben in SFERA Manifestationen in der Art der heterosexuellen Absicht ausgedrückt wird. MEHR WISSEN KÖNNEN WIR NICHT TUN.
Die Drei-Zahn-Nagwal-Regel stellt uns nicht nur dem Unbekannten gegenüber, sondern auch dem Unbekannten. Bevor wir uns also mit dem Studium dieser Regel beschäftigen, ist es nützlich, einige helle Momente zu betrachten, um zumindest teilweise Klarheit über die Fragen zu erlangen, die für den größten Teil der Menschheit ein geschlossenes Buch bleiben. Dabei will ich gar nicht sagen, daß der empfängliche Leser nicht imstande ist, aus diesem Abschnitt der Lehre einen großen Nutzen zu ziehen. Ich versuche nur zu betonen, dass, obwohl diese Konzepte von den Tolteken-Sehenden seit Jahrtausenden studiert wurden, vieles in Bezug auf die Drei-Regel immer noch außerhalb ihrer Reichweite liegt.
DIE REGEL DES DREI-CHUSUBCHATEN-HAUSES UNTERSCHIEDLICH VON DER REGEL DES VIER-CHUSUBCHATEN-HAUSES, WEIL DIE REGEL DER VIER DAS LEBEN IN DEM WISSEN VERFÜGT - LEBEN IN SFERA DIE ERKLÄRUNGEN, IN DIESER ZEIT, WIE DIE REGEL VON DREI BEREITS AUF DAS LEBEN IN DER FORM DES ERKLÄRTEN BEZIEHT, UND ÜBER UNS IST SEHR KLEIN. UNSER LEBENSWISSEN IN DER FORM DER ERKUNDUNG BEGRENZT AUF DAS, WAS WIR AUF DER GRUNDLAGE IHRER AUSGABE IM LEBEN WISSEN SFERA ANZEIGEN.
Das Ausmaß der Drei-Zahn-Nagwal-Regel ist wirklich unermesslich, und solange sie ungelöst blieb, konnten die sehenden Tolteken den Grund für ihr Wissen über die große Anzahl von Lücken nicht verstehen, die sich angeblich jedem Versuch widersetzten, sie zu füllen. Aber sobald die Regel entdeckt und beschrieben wurde, füllten sich die Lücken schnell und die Tolteken hatten die Schlüssel, um in viele Geheimnisse des Universums einzudringen - sowohl äußerlich als auch innerlich.
Aber vieles im Leben können wir immer noch nicht verstehen, geschweige denn verstehen, und die Drei-Zahn-Nagwal-Regel ist dafür ein hervorragendes Beispiel. Denn obwohl diese Regel uns jetzt zur Verfügung steht und oft genug überprüft wurde, um ihre Treue zu bestätigen, führt sie uns dennoch direkt ins Unbekannte und führt zu den Grenzen des Unbekannten. Wir können immer noch nicht verstehen, was vieles in ihm bedeutet, denn die Drei-Regel führt nicht nur zu den Grenzen des Unerkennbaren, sondern überschreitet sie auch. Und solange wir nicht in der Lage sind, den weiten Raum des Unbekannten sicher zu betreten, müssen wir uns mit dem begnügen, womit wir hier und jetzt arbeiten können. Ich betone dies, um den sorglosen Leser noch einmal daran zu erinnern, dass kein Teil der Lehre aus dieser Serie als endgültig und unveränderlich angesehen werden kann. Da wir nicht in einem absoluten Universum leben, kann unser Wissen nicht im vollen Sinne des Wortes absolut sein. Wissen wird ständig erweitert, wenn sich unser Bewusstsein entwickelt, was bedeutet, dass Wissen zwangsläufig mit der Zeit verbunden sein muss.
Zeit bedeutet hier nicht nur das Erleben eines Lebensvorganges - der Evolution des Bewusstseins. Wir dürfen nicht vergessen, dass Zeit auch ein emotionaler Impuls des Unaussprechlichen ist. In keinem anderen Teil der Lehre ist die Zeit von so großer Bedeutung wie in der Drei-Zahn-Nagwal-Regel. So wie die vierzahnigen Nagwale die Facetten des Lebens im Manifestationsbereich sind, so sind die dreizahnigen Nagwale die Facetten des Lebens in der Manifestation. Diese Tatsache impliziert sehr viel, aber nur drei seiner Folgen haben eine direkte Beziehung zu den Aufgaben dieses Buches. Erstens muss das Leben in der Manifestationssphäre dem Leben in der Manifestation vorausgehen. Zweitens, wegen des Faktors der Relativität des Bewusstseins, ist das Leben in der Manifestation männlich in Bezug auf das Leben im Manifestationsbereich. Drittens, ohne kontinuierliche Befruchtung des Lebens in der Manifestationssphäre des Lebens in der Bildung des manifestierten Bewusstseins würde die Entwicklung aufhören und das Leben in der Manifestationssphäre in einen Zustand der unfruchtbaren Trägheit versinken.
Zwischen der Welt von drei und der Welt von vier gibt es eine sehr dynamische Beziehung. UNSER VERSTEHEN DIESER FAKTE BEDEUTET SICH NUR, DASS ES NUR EINEN DANK FÜR DIE GÖTTLICHE INSPIRATION IST, DIE IN DER LIEBE AUSGEZEICHNET WIRD, DIE IN DER ZWISCHEN DREI- UND VIERTÄLTER-ZWISCHEN GEGENWART IST SFERA EWIG INSPIRIERTE ERKLÄRUNGEN.
Aus den von uns betrachteten Folgen wird klar, dass der bestimmende Faktor in all dem der Plan des Unaussprechlichen bleibt. Aber wie ich bereits erwähnt habe, wissen wir kaum etwas über diesen Plan, und der obige Aphorismus ist keine weitere Bestätigung dafür. Wir können nur mit dem Ausdruck des emotionalen Impulses des Unaussprechlichen im Leben im Bereich der Manifestation arbeiten. Aber da diese emotionale Reaktion sehr stark ist, um allen Veränderungen im Universum Impulse zu geben, ist es ihre Unermesslichkeit und Ausdehnung, die es uns unmöglich macht, ihr Wesen anders als in der Retrospektive zu erkennen. Versteht, dass sich die emotionalen Reaktionen des Unaussprechlichen ebenso wie die emotionalen Reaktionen der Menschen, die von wenigen Sekunden bis zu mehreren Monaten oder sogar Jahren dauern können, in der Ausdehnung unterscheiden. Aber der Zeitrahmen des Unaussprechlichen ist so, dass jede seiner emotionalen Reaktionen viele Millionen Jahre dauern kann. Und aufgrund unseres kleinen Zeitsystems arbeiten wir mit einem so winzigen Bruchteil einer großen universellen Antwort, dass unsere Wahrnehmung dessen, was geschieht, nicht nur extrem begrenzt, sondern auch per Definition verzerrt ist, wenn wir den sich entwickelnden Charakter des Wissens nicht berücksichtigen. Nur dank der Tatsache, dass die Tolteken seit vielen Tausenden von Jahren von Generation zu Generation gezielte Forschung betreiben, können ihre Seher, wenn sie in der Zeit zurückblicken und auf eine bestimmte emotionale Reaktion des Unaussprechlichen schauen, ausrufen: "Aha! Aber können wir auch mit diesem Wissen mit Sicherheit sagen, was sich hinter der oberflächlichen Bedeutung dieser Antwort verbirgt? Oder anders ausgedrückt, welcher Gedanke oder welche Empfindung des Unaussprechlichen löste diese emotionale Reaktion aus? Und was für ein grundlegender Plan war der Beginn dieses Gedankens oder dieser Empfindung! Wir wissen es einfach nicht! Die begrenzte menschliche Wahrnehmung erlaubt es uns nicht, solche Annahmen zu treffen.
Um Verwirrung bei der weiteren Betrachtung der Lehren der Tolteken zu vermeiden, ist eine Bemerkung über das Unerkennbare zu machen. Wie bereits mehrfach erklärt, ist das Erkannte männlich in Bezug auf das Unbekannte, und deshalb beziehen wir das Erkannte auf den Mann und das Unbekannte auf die Frau. Da Mann und Frau nichts anderes sind als die beiden Polaritäten des Traumbewusstseins, sind sie nur im Kontext der Bewusstseinsentwicklung von wirklicher Bedeutung. Mit anderen Worten, das Geschlecht ist nur wegen der Entwicklung des Bewusstseins so wichtig, weil schließlich jeder Mann und jede Frau sowohl männliche als auch weibliche Polarität in ihrem Bewusstsein haben, was nichts anderes ist als das sich entwickelnde Bewusstsein ihres männlichen Geistes. Daher gibt es auf der Ebene des Nagual nur eine Entität, die männlicher Natur ist, deren sich entwickelndes Bewusstsein jedoch zwei Polaritäten hat - männlich und weiblich. Und mit dem Ziel, Bewusstsein zu entwickeln, wird der Nagual entweder als Mann verkörpert, um seine Männlichkeit zu entwickeln, oder als Frau, um seine Weiblichkeit zu entwickeln.
Es ist also im Grunde nur ein Nagual, der sein Bewußtsein durch die Trennung des Bekannten vom Unbekannten entwickelt, und folglich sind das Erkannte und das Unbekannte, Mann und Frau, dem Nagual gegenüber weiblich. In diesem Fall stellt sich die logische Frage: "Und wo ist der Platz des Unbekannten in diesem Schema?" Wie Sie sich vielleicht aus den vorherigen Bänden erinnern, machten die Tolteken zuerst einen Fehler, wenn sie das Unbekannte und das Unbekannte für dasselbe hielten. Doch nach vielen Versuchen und Fehlern sowie einer beträchtlichen Anzahl von Fällen, in denen die Seher dieser Zeit starben, erkannten die Tolteken schließlich, dass das Unbekannte sich sehr von dem Unbekannten unterscheidet. Der Unterschied besteht darin, dass das Erkannte und das Unbekannte sich auf das Leben in der Erscheinungssphäre beziehen, während sich das Unbekannte auf das bezieht, was, da es kein besseres Wort gibt, als die Welt des Unaussprechlichen bezeichnet werden kann. Mit anderen Worten, das Unerkennbare bezieht sich auf das Leben außerhalb des Lebens im Manifestationsbereich. Und wieder, angesichts des Faktors der Relativität des Bewusstseins, sehen wir, dass das Unerkennbare männlich ist, sowohl gegenüber dem Bekannten als auch gegenüber dem Unbekannten.
DAS UNBEKANNTE BETRIEBT DAS LEBEN DES UNBEWUSSTEN, UND DANN IST ES MÄNNERLICH, WIE DAS ERWUSST IST, SO UND ZU DEM UNBEKANNTEN URSACHEN, DASS DAS TEIL DER WISSENSWISSEN ÜBER DIE UNTERSCHIEDLICHEN NATUREN IN DER BEZUG AUF DIE UNBEKANNUNG DER MÄNNLICHKEIT IST
Viele Folgen ergeben sich aus diesem Aphorismus, aber für die aktuellen Aufgaben müssen wir nicht ihr gesamtes Spektrum betrachten, es genügt, auf drei Folgen einzugehen, die direkt mit dem Thema dieses Abschnitts zusammenhängen. Die erste ist, dass wir, da das Unerkennbare sich auf das Leben außerhalb des Lebens in der Erscheinungssphäre bezieht, es nicht formell dem Leben unmanifestieren können, obwohl wir dies aus Gründen der größeren Klarheit tun. Es sollte verstanden werden, dass nur in Bezug auf uns, die Teile des Lebens in der Sphäre der Manifestation, das Leben, das sich außerhalb des Lebens in der Sphäre der Manifestation erstreckt, unmanifestiert erscheint. Es wäre Wahnsinn, an die Existenz von nur Leben im Manifestationsbereich zu glauben, denn das würde bedeuten, dass es nur ein Tonal gibt, aber es gibt keinen Nagual. Das wäre gleichbedeutend mit der Aussage, dass es kein Leben vor der Geburt oder nach dem Tod gibt! Aber solche Überlegungen sind absurd, weil alles im Leben eine Ursache haben muss. Das Leben kann nicht einfach aus dem Nichts kommen, und heute sind selbst Wissenschaftler, die sich viel Mühe gegeben haben, zu beweisen, dass das Leben nichts anderes als eine bizarre chemische Verbindung ist, sehr ausweichend und bescheiden in ihren Argumenten und allmählich, aber stetig gezwungen, zuzugeben, dass ihre Theorien immer weniger überzeugend werden.
Ich betone diese Tatsache nur, weil die Schüler immer wieder in die Falle tappen und vergessen, dass wir einfach nicht wissen, was das Leben ist, und deshalb bleiben wir auch für uns selbst ein Rätsel. Unser gesamtes Wissen ist darauf beschränkt, dass wir uns selbst als Teil des Lebens in der Manifestationssphäre kennenlernen können. Aber wenn man bedenkt, dass ein Großteil des Unbekannten, das an sich riesig ist, immer noch nicht auf der Karte steht und auch so wenig über das Unbekannte weiß, können wir dann annehmen, dass wir uns selbst kennen? Denn es ist nur eine Idiotie von sauberem Wasser oder sogar Wahnsinn, basierend auf extremer Arroganz und Vernachlässigung offensichtlicher Fakten.
Jetzt kommen wir zum zweiten Punkt, den wir hier betrachten müssen, nämlich zur Frage des Geschlechtsverständnisses. Man muss sich bewusst sein, dass die wahre Natur der Männlichkeit für uns immer noch nicht verstanden wird, da wir immer noch nicht in der Lage sind, in das Unerkennbare einzudringen, um es direkt zu untersuchen. Unsere Möglichkeiten, Männlichkeit zu erkennen, bleiben begrenzt und laufen erstens darauf hinaus, sie durch das Gesetz der Polarität zu erkennen, und zweitens, sie im Kontext des Bekannten und des Unbekannten zu kennen. Aber wenn wir berücksichtigen, dass die Manifestation, das heißt, das Nullzeichen, weiblich gegenüber dem Unaussprechlichen ist, sehen wir, dass unser gesamtes Wissen über das Geschlecht direkt von der Weiblichkeit gefärbt ist. Aus diesem Grund ist das mütterliche Bewusstsein in der Menschheit so stark und ist auch für die Vertreter beider Geschlechter inhärent. Darüber hinaus sind Frauen aufgrund dieser Tatsache im Allgemeinen enger zusammengefügt als Männer und versuchen daher ständig, Männer zu lehren, Männer zu sein. Die Folgen dieses Sachverhalts sind in meinen anderen Büchern ausführlich dargelegt.
Wenn ich darüber spreche, meine ich nicht, dass Männer keine Chance haben, Männer zu sein. Diese Tatsache selbst unterstreicht jedoch, wie wichtig es für sie ist, mit dem Leben vereint zu werden und aus der Falle der geformten Seite des Lebens herauszukommen. Denn nur so können Männer mit echter Männlichkeit oder zumindest mit dem Ausdruck von Männlichkeit im Leben im Bereich der Manifestation in Berührung kommen. Wie wir bereits wissen, ist der Ausdruck des Lebens in der Manifestation heterosexuell in der Qualität, und dies unterstreicht erneut die Bedeutung des Geheimnisses des Geschlechts für unser Verständnis von uns selbst und dem Universum als Ganzes. Aber gleichzeitig, indem wir dieser Gleichung die Drei-Zahn-Nagwal-Regel hinzufügen, stoßen wir sofort auf die spezifische Beziehung, die wir bereits erwähnt haben, nämlich auf die Beziehung zwischen drei und vier. Und obwohl unser Wissen über diesen Zusammenhang nicht so groß ist, wissen wir genug, um zu sehen, dass das Leben in der Manifestation nicht heterosexuell, sondern bisexuell ist. Und diese Tatsache unterstreicht nur die Bedeutung des Geheimnisses von Sex und Geschlecht und zeigt deutlich, dass unser Wissen über dieses Geheimnis unfreiwillig unzureichend bleiben wird, bis wir die unmittelbare Erfahrung des Unerkennbaren gewinnen können.
Vielleicht sollten wir ein wenig vom Thema abweichen und diesen Punkt erklären. Tolteken definieren den Begriff "bisexuell" als den Drang eines Nagual, seinen unbekannten Zwilling in die erkannte Polarität aufzunehmen. Es ist nicht so schwer zu verstehen, wenn man bedenkt, dass das Erkannte und das Unbekannte, Mann und Frau, nicht mehr als zwei Polaritäten des Nagual-Bewusstseins sind. Da beide Polaritäten nur in der Sphäre des manifestierten Universums dargestellt werden, das auch alles weiblich gegenüber dem Unaussprechlichen ist, versteht es sich von selbst, dass das manifestierte Universum - sowohl das manifestierte Leben als auch das Leben in der Sphäre der Manifestation - ein unerkannter Zwilling des Unaussprechlichen ist. Daher ist alles, was wir als Mann oder Frau, als erkannt oder nicht erkannt betrachten, alles weiblich gegenüber dem Unaussprechlichen.
Der einzige Grund für die extreme Verwirrung eines schlampigen Schülers ist, dass er darauf besteht, dass wir in einem absoluten Universum leben, während er die Tatsache ignoriert, dass das Leben in der Manifestation nichts anderes als eine Manifestation potenzieller Intelligenz ist. Aber jedes Potenzial muss erforscht, entwickelt und verfeinert werden, bevor es als bekannt bezeichnet werden kann. Bis dahin ist er nur potentiell bekannt, im Gegensatz zu dem, was nicht vollständig bekannt ist. Und das unentwickelte Potential ist ebenso unbekannt wie das Unbekannte an sich! Um dies vollständig zu verstehen, lassen Sie uns in die menschliche Ebene gehen und das Beispiel von Männern und Frauen betrachten.
Wenn wir einen Mann betrachten, sehen wir, dass er das Potenzial der Männlichkeit hat, das für ihn wirklich bekannt ist, weil er sich als Mann fühlt. Und wenn er versucht, nach dem zu leben, was er über sein Geschlecht fühlt und fühlt, beginnt er allmählich, sein Potenzial zu entfalten. Wenn man bedenkt, dass er in dieser Inkarnation als Mann geboren wurde, ist die Frau für ihn im Wesentlichen unbekannt, mit der er sich zu identifizieren versucht, indem er ihn untersucht und in das einbezieht, was für ihn das Erkannte ausmacht. Aber sein Wissen besteht zum Teil aus dem, was er als Mann über sich selbst gelernt hat, und zum Teil aus dem, was er nur als sein Potenzial empfindet. Daher lernt der Mann in jeder Hinsicht ständig, sein unbekanntes Potenzial im Bereich der Männlichkeit zu offenbaren und gleichzeitig das Unbekannte zu erforschen, das in Frauen personifiziert ist. Es sollte beachtet werden, dass all dies für Frauen gilt, nur aus der Position der Weiblichkeit.
Daher wird der Begriff "bisexuell" von den Tolteken verwendet, um den grundlegenden Charakter des Lebens in der Manifestation zu betonen, und er umfasst beide Phasen: als es noch keine Differenzierung zwischen den Geschlechtern gab und nachdem ihre Trennung stattgefunden hat. Und doch unterscheidet der Nagual nicht zwischen den Polaritäten seines Bewusstseins, außer zum ersten, um sein männliches Potenzial vollständig zu entfalten, von dem ein Teil noch nicht aus der Sicht der Männlichkeit erkannt wird, und zum zweiten, um das echte weibliche Unbekannte zu erforschen und in das Erkannte einzubeziehen. Dies ist die reinste mögliche Bedeutung des Begriffs "bisexuell", die absolut nichts mit promiskuitiver sexueller Aktivität zu tun hat. Eine weitere Bedeutung hat natürlich auch der Begriff "heterosexuell". Die Verwendung dieser beiden Begriffe durch die Tolteken liegt außerhalb des gegenwärtigen Verständnisses der Menschheit von Fragen des Geschlechts und des Geschlechts. Und doch kann ein aufmerksamer Leser bemerken, dass selbst in der modernen Definition dieser beiden Begriffe ein Körnchen Wahrheit ist.
Der dritte Punkt, der in Bezug auf das Unerkennbare betrachtet werden sollte, ist, dass das Unerkennbare sich auf das Leben außerhalb der Grenzen des Lebens im Manifestationsbereich bezieht, was bedeutet, dass es auch das Leben in der Manifestation oder, mit anderen Worten, das Leben, das in die Manifestation eintritt, einschließt. Aber da die Drei-Zahn-Nagwal-Regel sich auf das Leben in der Manifestation bezieht, ist es nicht verwunderlich, dass ich den Leser warnen werde, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen, wenn er es studiert. Wie ich bereits betont habe, impliziert diese Regel eine unglaubliche Schicht von Konsequenzen, die wir einfach nicht vollständig abdecken können, und deshalb sollten wir nie vergessen, dass wir hier nur mit dem Ausdruck dieser Regel in der uns bekannten Welt arbeiten - im Leben im Bereich der Manifestation. Einfach ausgedrückt, wir haben keine Erfahrung, diese Regel außerhalb der Grenzen des Lebens im Manifestationsbereich zu studieren. In diesem Buch werden wir nur das betrachten, was die Tolteken über das Leben in der Manifestation gelernt haben, indem sie diesen Aspekt des Lebens in der Form untersuchen, in der es sich im Leben in der Manifestationssphäre ausdrückt. Die Arbeit mit dem Ausdruck Drei-Zahn-Nagwal-Regel unterscheidet sich daher sehr von der Arbeit mit der Vier-Zahn-Nagwal-Regel. Es ist notwendig zu verstehen, dass wir bei der Arbeit mit der Regel der Vier nur mit dem Ausdruck des Lebens arbeiten, der im Wesentlichen der Ausdruck des Lebens im Manifestationsbereich ist und auch innerhalb der Parameter des Lebens im Manifestationsbereich liegt. Bei der Arbeit mit der Regel der Drei arbeiten wir mit dem Ausdruck von etwas im Leben im Bereich der Manifestation, aber das ist transzendent in Bezug auf das Leben im Bereich der Manifestation. Der Unterschied ist riesig, der versteckte Inhalt, gelinde gesagt, unvorstellbar! Obwohl beide Regeln für unser Verständnis des Menschen und des Universums als Ganzes äußerst wichtig sind, sollten wir niemals vergessen, dass die Vier-Regel sich auf das Leben in der Manifestation bezieht - auf das, was wir heute und in der fernen Zukunft vollständig verstehen können. Aber die Dreierregel führt uns über unsere gegenwärtigen Möglichkeiten hinaus und kann daher nicht als vollständig verständlich angesehen werden. Das Leben an sich bleibt immer schwer fassbar, immer über unsere Erkenntnis hinaus. Daher bleiben sowohl der Mensch als auch das Universum sowie das Geheimnis von Geschlecht und Sex ein Rätsel, unabhängig davon, wie stark der Glaube der Menschen ist, dass sie alles darin verstehen.
Abschließend sei darauf hingewiesen, dass ich bei der Darlegung des Materials dieses Buches davon ausging, dass der gewissenhafte Leser die im zehnten Kapitel des zweiten Bandes offenbarten komischen Konzepte bereits vollständig verinnerlicht hatte. Solange die darin enthaltenen Informationen nicht im Kopf des Lesers festgehalten sind, werden alle Versuche, die Dreizahn-Nagwal-Regel zu verstehen, nur zu Missverständnissen und Verwirrung führen, was ihm automatisch jeglichen Sinn nimmt. Daher empfehle ich Ihnen dringend, die in diesem Kapitel vorgestellten Konzepte vollständig zu verstehen, bevor Sie sich den in diesem Buch vorgeschlagenen fortgeschrittenen Konzepten zuwenden.
Kapitel 9. Die Dreizahn-Regel: Die erste Erleuchtung
LANGE ZEITEN ENTDECKEN DIE TIEFESTEN FOLGEN, DIE DEN INCARNATIONS-AKTUAL ANGENOMMEN HABEN, WAHR UND WAHR, DASS DIE MEISTEN ETWAS NICHT AUSWAHL HABEN, WENN SIE AN DAS RAD DER WARNUNG GELEGEN SIND, UM ZU ERHALTEN
Eine schwierige Frage, auf die es keine leichte Antwort gibt. DIE TOLTEKTEN WISSEN, daß, wenn es um das Leben geht, FORMALE ANTWORTEN NUR EIN KOMFORTABELES WEGE SIND, um Klarheit zu erlangen. Aber das Formale ist nicht in der Lage, zu entwirren, sondern die Erfahrung des Subjektivischen weiter zu vermitteln. Deshalb sind unsere Modelle des Menschen und des Universums in der Tat nicht mehr als Modelle der objektiven Realität, die bei der Erforschung der Vergangenheit und der Kartierung des Unbekannten helfen. Aber wie baut man ein Modell von dem, was einem objektiven Universum gegeben wird? Wie baut man ein Lebensmodell? WIE BAUEN SIE EIN MODELL DER REINEN GEFÜHLE?
ES IST NÄCHLICH, WIR KÖNNEN DEN URSACHEN DER GEGENWART BEWÄHLEN, WIR KÖNNEN NICHT DAS UNTERSCHIEDLICHE ETWAS BEWÄHLEN, DAS DIESEN URSACHEN ANFANG BEGINN. WIR KÖNNEN NUR SAGEN, DASS SEINE LIEBE IN DER AKTION STEHT. Aber da die Liebe in der Tat klar sichtbar ist, ist die Liebe selbst genauso irrational wie das Leben. WIR WISSEN NICHT, DASS DAS LEBEN ODER DIE absicht, DIE ES FÜLLT, DIE LIEBE IN DER AKTION.
Der oben angeführte Aphorismus ist nicht nur einer der schmerzlichsten schönen Aphorismen der Tolteken-Lehre, er ruft auch ein umhüllendes Gefühl der Demut hervor. Wie die Aphorismen im vorherigen Abschnitt und die meisten nachfolgenden, wird dieser Aphorismus traditionell nur bei der Vorbereitung von Nagual und Sehenden verwendet. Die täuschend einfache Formulierung verbirgt den tiefsten Sinn, der durch seine erstaunliche Einfachheit ein scharfes, unerbittliches Gefühl hervorruft. Viele Seher haben versucht auszudrücken, was dieser Aphorismus für sie bedeutet, und unter diesen Sprüchen setze ich Frank Herberts Worte an die erste Stelle:
"Ich denke an die Freude am Leben zu sein und frage mich, ob ich jemals den Sprung an die Quelle dieses Fleisches machen und mich selbst so kennenlernen kann, wie ich einmal war. Der Osten ist da. Und obwohl jede meiner Handlungen sie offenbaren kann, bleibt sie von den Nebeln der Zukunft umgeben. Alles, was ein Mensch kann, gehört mir. Und jede meiner Handlungen kann das tun."
Aus den Werken von Frank Herbert wird deutlich, dass er den Ursprung gefunden hat, nach dem er gesucht hat, denn an anderer Stelle schreibt er mit ehrfürchtiger Bewunderung für ein unschuldiges Kind:
"Zwischen Göttern und Menschen gibt es keine Trennung, die einen weichen und unmerklich mit den anderen verschmelzen."
Ein Krieger, der sich ganz dem Weg mit dem Herzen verschrieben hat, weiß mit jedem Teil seines Wesens, dass das Leben ein quälend schönes Rätsel ist, und er weiß auch, dass das Geheimnis des Seins, seines Seins, an der Wurzel dieses Rätsels liegt. Ein unendliches Rätsel, das nie gelöst werden kann. Gibt es etwas, das mehr Zufriedenheit und Freude bringen kann als eine endlose Reise auf dem Pfad der Selbsterkenntnis?
Daher erwacht der Krieger jeden Morgen mit der Gewissheit, dass er, da er viel in sich selbst zu lernen und zu entdecken hat, am Abend nicht so menschlich sein wird wie jetzt. Ohne zu wissen, mit welchen Schlachten er sich im Laufe des Tages auseinandersetzen muss, fühlt er sich gezwungen, wachsam und völlig objektiv in seiner Herangehensweise an diesen Tag zu sein. Es gibt auch eine natürliche Angst vor dem Unbekannten, aber der Krieger fühlt sich zuversichtlich, dass er, wenn er sich diesem Tag mit äußerstem Respekt nähert, in der Lage ist, seine Herausforderungen tadellos zu bewältigen. Dennoch bleibt die tiefste Emotion für einen Krieger, der Tag für Tag seinen Schild erhebt, die Traurigkeit, die aus dem Wissen kommt, dass sein Leben in keiner Weise garantiert ist. Dieser Tag wird nie wieder kommen, wie diese Stunde, und es ist ein Kontakt mit dem Leben, und es ist ein Moment der Chance. Deshalb ist der einzige Wunsch eines Kriegers, alles im Leben so vollständig und bedingungslos zu umarmen, wie er nur in der Lage ist, jeden Moment auf dem Weg zu genießen, weil er weiß, dass sich keine Erfahrung im wahrsten Sinne des Wortes wiederholen wird. Wenn es morgen kommt, wird es nicht derselbe Tag sein wie heute, bis morgen wird der Krieger mehr lernen, und selbst wenn die Herausforderungen gleich erscheinen, wird die Erfahrung anders sein, einfach weil das Wissen des Kriegers anders sein wird als heute.
Für einen Krieger bleibt das Leben immer ein Neugeborenes, das jeden Tag mit jedem Schritt neu geboren wird. Und jeder Kampf bringt dem Krieger neues Wissen, das ihn verändert, manchmal subtil und kaum wahrnehmbar, und manchmal auf mächtige, offensichtliche Weise. Mit jeder Veränderung, ob vage oder offensichtlich, hört der Krieger auf, der zu sein, der er vorher war, und wird nie wieder derselbe sein. Denn das ist die Natur des Wissens und das Leben des Kriegers - ein Leben, das eine ständige Fluidität der Wahrnehmung und Anpassung an die sich verändernden Wege der Kraft erfordert. Dank der Fließfähigkeit der Wahrnehmung weiß der Krieger auch, dass, wie die bloße Einstellung der Wahrnehmung nicht ausreicht, um die objektive Realität des Lebens zu enthüllen, so reicht auch das Leben allein nicht aus, um jenes subjektive Etwas zu enträtseln, das nur als Rätsel des Lebens und der Existenz bezeichnet werden kann, und gerade in dieser Tatsache liegt die tiefste Traurigkeit des Kriegers.
Obwohl oft ein Krieger, wie die Menschen um ihn herum, und scheint vollständig absorbiert Alltag, hinter seinen Handlungen verbirgt sich ein akutes Gefühl der Notwendigkeit, ein äußerst makelloses Leben eines Kriegers zu leben, basierend auf der objektiven Realität. Der Grund dafür ist nicht einmal das Streben des Kriegers nach Perfektion, sondern der Wunsch, das unerbittliche Verlangen nach einem tieferen Verständnis des subjektiven Rätsels, das sein wahres Selbst ist, zu befriedigen. Und der Krieger weiß, dass jede seiner Handlungen - physisch, emotional oder mental - ihm neue Fragmente des Mysteriums des Seins öffnen und wirklich enthüllen wird. Gleichzeitig impliziert die Integrität des Handelns die Notwendigkeit, ein Leben zu führen, das auf einer objektiven Realität basiert, da nur im Kontext der Objektivität das Unbekannte vollständig in das Erkannte einbezogen werden kann. Wie wir bereits wissen, führt die selektive Wahrnehmung zur Trennung, und wenn wir eine trennende Position in unserer Herangehensweise an das Leben einnehmen, wie können wir uns der Erkenntnis unseres inneren Selbst nähern, das ein integraler Bestandteil des Eins-Lebens ist? Mit anderen Worten, aus der objektiven Wahrnehmung entsteht Inklusivität, die uns in die Tiefen der subjektiven Seite des Lebens führt und uns erlaubt, zumindest ein gewisses Wissen über das innere transzendente Nichts zu erlangen, das Geist, Nagual genannt wird. Der nächste Aphorismus vermittelt das gut.
WIR WISSEN NICHT, DASS DAS LEBEN NUR EINE FAKTE IST, DASS ES DREI AUSGABEN HAT: UNTERSCHIEDLICH, OBEKTIVES UND substanzielles. Wir nennen diese drei Lebensausdrücke mit drei großen Bögen.
Das Subjektive ist das Leben, das in die Manifestation eintritt, das OBJEKTIVE ist das Leben in der SFERA Manifestation und das Materielle ist das Leben, das manifestiert wird. DIE DREI BRÜCKEN FORMEN DEN KOSMISCHEN TON DES LEBENS, DER DIE GEGENWARTIGE POLARITÄT DES LEBENS SELBST IST - EIN EINZELN, NULL, LEER. IN DIESEM SYSTEM KANN DIE MATERIALISIERUNG DES UNTERSCHIEDLICHEN NUR DURCH DAS OBJEKTIVE IM KONTEXT DES substanziellen BEREICHES GEMACHT WERDEN.
Dieser Aphorismus zeigt, dass das Leben nicht das ist, was die meisten Menschen glauben. Aber sie behandeln das Leben als eine bereits bewiesene Hypothese und verhalten sich, als ob sie ihre eigene Natur und ihren Zweck kennen würden. Für die meisten Menschen ist das Leben das, was sie daraus gemacht haben. Das Leben ist für sie eine Art säkularer Beschäftigung oder eine Reihe verschiedener Fluchtmöglichkeiten vor der Realität in Form von endlosen Liebesgeschichten, schmerzlichen Pflichten, belastenden Angelegenheiten, aufregenden Aktivitäten, manchmal freudigen und manchmal traurigen Geschichten, ermutigenden Taten, frustrierenden Taten und manchmal offensichtlich sinnlosen Taten. Aber immer für die Menschen ist es eine Art von Geschäft, das sie vielleicht sogar genießen oder vielmehr denken, dass sie es genießen, und in den meisten Fällen lassen sie sich einfach daran glauben. Aber wie kann man solchen Menschen erklären, dass das Leben hier ist, dass das Leben jetzt ist? Wie können wir ihnen das Gefühl vermitteln, dass es bedeutet, ein Teil des Einen Lebens zu sein, dass dies die größte Freude ist? Wie können wir den Menschen das Wissen vermitteln, dass das Leben wirklich eine Sache ist, aber nicht dort, irgendwo außerhalb von uns, sondern die innere Angelegenheit unseres Selbst - die Angelegenheit des Herzens, die es uns ermöglicht, den inneren Kern, das verborgene Zentrum, das Frank Herbert als Ursprung unseres Seins bezeichnet wird, zu erfahren und zu kennen?
Es ist so einfach, wenn man es sehen kann, und so schwer, wenn man es nicht kann. Denn selbst die einfachste Handlung kann uns zu unserem inneren Zentrum führen, zum wahren Selbst, zum Nagual. Aber das ist die menschliche Natur. Die Hartnäckigkeit in dem Wunsch, ein Leben zu ihren Bedingungen zu haben, erlaubt es den Menschen nicht, die potentielle Macht ihrer eigenen Handlungen zu akzeptieren, die sich hinter ihrer scheinbaren Bedeutungslosigkeit verbirgt. Und die Menschen entscheiden sich dafür, zu schnaufen, zu spritzen, zu murren und unter der Last ihrer Vorurteile und vorgefassten Ideen zu stöhnen, während sie immer wieder hartnäckig ihre eigene Dummheit reproduzieren und unerbittlich versuchen, das verzerrte Selbstwertgefühl in dieser erfundenen Welt der müßigen Fantasie zu befriedigen. Der Wahnsinn des Schlafes.
Aber hinter diesem Wahnsinn verbirgt sich die Realität des inneren, verborgenen Zentrums des Seins, des verborgenen Zentrums des Lebens, das uns in Teilchen des Einen Lebens verwandelt - das erstaunlichste Rätsel, das das Nichts ist, aber das Rätsel! Und wie Frank Herbert es so schön ausdrückte, kann jede unserer Handlungen uns ein Rätsel aufdecken, das wir selbst sind. Wie wir jedoch bereits wissen, können Handlungen entweder lebenserhaltend oder lebensverlängernd sein. Und es ist klar, dass die lebenszerstörenden Handlungen uns nicht helfen werden, das innere Zentrum unseres Seins zu erkennen, denn solche Handlungen sind offensichtlich dem Leben selbst entgegengesetzt und können uns daher nicht seiner Erkenntnis näher bringen. Folglich können uns nur lebenserhaltende Handlungen, die von äußerster Allumfassendität durchdrungen sind, zum Kontakt mit dem inneren Zentrum führen, da alles im Leben vollständig miteinander verbunden, voneinander abhängig und interagiert. Wir alle sind Teile des Einen Lebens, und deshalb werden wir niemals das Leben kennen, wir werden niemals das Nagual kennen, wenn unsere Handlungen nicht äußerst allumfassend sind.
Aber wie kann man feststellen, ob die Aktion umfassend ist? Es gibt keinen einfachen Weg, dies zu tun. Man kann nur sagen, dass jede lebenserhaltende Handlung allumfassend ist. Das erklärt aber wenig aus rationaler Sicht. Aber hier versuche ich, das Gefühl zu vermitteln, dass echte Inklusivität die Ausrichtung unserer Handlungen auf Wachstum impliziert, das heißt, die Entwicklung von Bewusstsein zu fördern, das zu Freiheit von Gefangenschaft in Form führt. Es wächst nicht zu verstehen, wenn wir nicht bereit sind, die Hypothese zu akzeptieren, dass das Leben unermesslich größer ist, als unser begrenzter Verstand es begreifen kann. Mit anderen Worten, solange wir an unserem Glauben festhalten, dass das Leben genau das ist, was wir glauben, bleiben wir fest in der geformten Seite des Lebens stecken, was bedeutet, dass wir nicht das Gefühl haben können, unser eigenes intimes Zentrum des Seins zu sein, das in Form bleibt. Der folgende Aphorismus dient als gutes Sprungbrett, um das gewünschte Gefühl zu erhalten.
NICHT ALLE AKTIONEN SIND LEBENSBEHALTEND, ABER JEDE AKTION, DIE ALLES HERSTELLT, IST SO. UNVERSCHIEDENHEIT WIRD ALS LIEBE IN DER AKTION BESTIMMT UND IMMER DURCH UNVERSCHIEDENE UNVERSCHIEDENHEIT AUSGEZEICHNET, DIE VON DER SELBSTFREIHEIT ENTSCHIEDEN IST.
Im zweiten Band der Kosmologie wird die Ganzheit als eine Welt dargestellt, die keine Welt ist, was bedeutet, dass sie überall und gleichzeitig nirgendwo ist. Tolteken definieren All-Inclusion als das Auge des Adlers - die Idee eines Nagual, weil in dieser besonderen Einstellung der Wahrnehmung die höchste Dreifaltigkeit gesehen werden kann, die der Kern des Lebens in der Manifestation ist. Das Auge ist nicht nur eine Metapher, sondern eine ebenso reale Tatsache für den Seher wie das Gesetz der Schwerkraft für den Wissenschaftler, auch wenn wir weder das Auge noch das Gesetz der Schwerkraft physisch fühlen können, außer durch ihre Auswirkungen auf das Leben.
Die Welt der Inklusivität wird aus zwei Hauptgründen das Auge des Adlers genannt. Zum einen ist ebenso wie das Sehen nur durch die Augen möglich ist, auch das pro-Vision vom inneren Auge abhängig, das vom Plan des bleibenden Wesens geleitet wird. Ohne ein klares Bild von dem, was den Plan beinhaltet, kann es nicht notwendig sein, die Aktion der wahren Nüchternheit zu lenken, und solange die Aktion ungerichtet bleibt, führt sie zu nichts. Und was ist zielloses Handeln als sinnlose Zeitverschwendung? Aber das bringt uns wieder zurück zur Revision und zur Meisterschaft des Bewusstseins, denn ohne die Nüchternheit, die aus der Transformation unserer Vergangenheit entsteht, kann es weder ein echtes Gefühl des Planens noch ein wahres Handeln geben.
Der zweite Grund, warum diese Welt das Auge des Adlers genannt wird, ist die Tatsache, dass sie, da sie eine Manifestation des Nagual-Plans ist - der Inklusivität - auch eine Manifestation der Absicht des Unaussprechlichen ist. Aber wir wissen aus früheren Bänden, dass jede wahre Handlung das Ergebnis einer Absicht ist, und deshalb sehen wir wieder die große Bedeutung der Pro-Vision, denn es ist die Pro-Vision, die die Handlung inspiriert. Folglich ist das, was die Tolteken Vorsehung nennen, die Kehrseite der Absicht. Und der folgende Aphorismus drückt dies gut aus.
Absicht und Vorsehung sind synonym - zwei Seiten einer Münze, die wir den Gedanken des Unerschütterlichen nennen. DIE absicht ist ein subjektiver druck, der durch eine idee verursacht wird. PROVISION IST EIN OBJEKTIVER DRUCK, DER AUS DIESEM WUNSCH ENTFERNT. Zusammen geben sie den Anfang der Handlung, die für die Materialisierung des Wahns des Unerschütterlichen notwendig ist. Solange die Absicht bedingungslose Liebe ist, ist diese Vision auch Ausdruck bedingungsloser Liebe, und das bedeutet, dass der Gedanke des Unausgeglichenen nur durch die ausgedrückte Wirklichkeit materialisiert werden kann. Es ist also zu erwarten, dass die Materiealisierung des Gedankens das Ergebnis dieser Liebe in Aktion darstellt.
Die Folgen dieses Aphorismus sind umfangreich und der Subtext ist extrem tief, aber sie sind überhaupt nicht so schwer zu verstehen. Es wird sofort klar, dass zur Materialisierung eines jeden Plans sowohl Absicht als auch Vorsehung erforderlich sind, denn nur wenn es eine Absicht und Vorsehung gibt, kann eine richtige Aktion ergriffen werden, die den Plan zur Materialisierung führt. Darüber hinaus ist aus dem Aphorismus ebenso klar, dass sowohl Absicht als auch pro-Vision bedingungslose Liebe bedeuten, und die erforderliche Aktion besteht darin, Absicht und Vorsehung zu aktivieren. Da jede wahre Absicht notwendigerweise ein Teil des Einen Planes ist, nämlich der Ganzheit, muss jede Empfindung des Menschen für seine Absicht auf die eine oder andere Weise Ausdruck der Ganzheit sein. Doch wie viele können behaupten, daß der Plan, den sie zu verwirklichen versuchen, ein echter Ausdruck der Eingeschlossenheit ist? Und wie viele können sagen, dass ihre Handlungen, die darauf abzielen, ihren Plan zu materialisieren, lebenserhaltend sind und bedingungslose Liebe ausdrücken? Wenn man bedenkt, wie selektiv die Wahrnehmung der meisten Menschen in Wirklichkeit ist, und sieht, wie trennend und egozentrisch die Menschen sind, wird klar, warum sie sagen, dass sie in der Mehrheit niemals im wahren Sinne des Wortes handeln, sondern einfach immer wieder ihre eigene Dummheit reproduzieren. Jetzt muss klar sein, nicht nur, warum es so schwer ist, wahre Schöpfung zu definieren, sondern auch, warum es so schwer ist, sie zu lernen, denn Schöpfung ist buchstäblich die Materialisierung eines Aspekts der All-Inklusivität durch den Einsatz von Absicht und Pro-Vision, die sich auf der physischen Ebene als bedingungslose Liebe in Aktion manifestiert.
Dennoch ist es bei der Betrachtung des Obigen nicht schwer zu bemerken, dass wir, um ein echtes Gefühl für den Entwurf zu erlangen, in unserer Wahrnehmung und damit in all unseren Handlungen nach immer umfassenderer Ganzheit streben müssen. Dabei dürfen wir nie vergessen, dass es nur einen Plan gibt - die Ganzheit. Und die Ganzheitlichkeit kann nur durch die Entwicklung unseres Bewusstseins entstehen, denn am Ende erscheint die Ganzheitlichkeit nur dadurch, dass das sich entwickelnde Bewusstsein das inhärente Bewusstsein auf sich selbst biegt. In der Praxis bedeutet dies, dass je mehr wir nach echter Offenheit des Herzens streben, desto fließender wird unsere Wahrnehmung. Und das wiederum führt dazu, dass alle unsere Handlungen - physisch, emotional, mental - immer umfassender werden. Und sobald unsere Handlungen allumfassend werden, beginnen wir mehr und mehr diesen besonderen Aspekt des Einen Planes zu verkörpern, in dessen Enthüllung unser Zweck liegt, und damit gewinnen wir automatisch ein echtes Gefühl unseres persönlichen Plans im Kontext unseres eigenen Schicksals. Kurz gesagt, bedeutet dies, dass wir mit fortschreitendem Bewusstsein umfassender werden, während ein Mangel oder eine Abnahme des Bewusstseins unweigerlich zur Trennung führt.
Wenn man den obigen Aphorismus vom formalen Standpunkt aus betrachtet, wird deutlich, dass er zwei Polaritäten des Bewusstseins potenzieller Intelligenz impliziert, nämlich das Herz und den Verstand, die aus dem Druck der Absicht und der aktiven Intelligenz hervorgehen, die sich in der höchsten Dreieinigkeit manifestieren. Darüber hinaus ist es, wie die Regel sagt, der Einfluss des Absichtsdrucks auf die aktive Vernünftigkeit, der die tatsächliche Manifestation oder, genauer gesagt, die Materialisierung der potentiellen Vernünftigkeit verursacht, denn vor der Trennung dieser Polaritäten ist die potentielle Vernünftigkeit nichts anderes als ein einfaches Potenzial. Natürlich sieht es aus wie eine Feststellung des Offensichtlichen, aber dennoch gibt es einen tiefen Subtext und eine breite Palette von Konsequenzen.
Unter allen Konsequenzen dieses Konzepts gibt es vier, die sehr sorgfältig geprüft werden müssen. Zunächst ist zu verstehen, dass, bevor ein Potenzial realisiert, dh materialisiert werden kann, erstens das Bewusstsein für sich selbst und zweitens ein klar definiertes Gefühl der Absicht notwendig ist. Mit anderen Worten, die Materialisierung des Plans des Unaussprechlichen wäre unmöglich, wenn die Manifestation auf der ersten Welt stehen bliebe - der potentiellen Vernunft. Und obwohl es wahr ist, dass innerhalb dieser primären Manifestation das volle Potenzial der Intelligenz des Unaussprechlichen darin liegt, manifestiert zu werden, würde es sich niemals manifestieren, ohne sich selbst zu erkennen. Die zweite und dritte Welt werden auch in eine Manifestation gebracht, von der wir wissen, dass sie ein inhärentes Bewusstsein des Unaussprechlichen ist. Mit anderen Worten: Erst mit der Entstehung des Herzens und der Vernunft wird die Materialisierung des Potentials der Vernunft möglich. Deshalb sind Herz und Verstand gleichermaßen notwendig.
Wenn wir die Natur des Potenzials der Vernunft untersuchen, kommen wir zu der zweiten Untersuchung, die wir berücksichtigen müssen, nämlich zur Frage des Designs. Es sollte verstanden werden, dass, selbst wenn sowohl das Herz als auch der Verstand anwesend und aktiv sind, das Potenzial nicht realisiert oder materialisiert werden kann, wenn es immer noch kein authentisches Gefühl des Planens gibt. Aber wie können wir den Plan selbst bestimmen? Vom formalen Standpunkt aus kennen wir ihn einfach nicht, abgesehen von der Tatsache, dass er ein inhärentes Bewusstsein ist, das sich in der höchsten Dreieinigkeit manifestiert. Aber wenn wir aus unserer menschlichen Position schauen, ist es ziemlich einfach. Wie bereits erwähnt, sind wir alle Teile des Einen Lebens, und natürlich müssen wir alle einen Aspekt des Einen Plans verkörpern, von dem wir wissen, dass er Inklusivität ist. Anders gesagt und ausschließlich vom menschlichen Standpunkt aus gesehen, besteht der einzige Unterschied zwischen dem Plan des einen und dem des anderen darin, wie jeder von ihnen die Ganzheit materialisieren soll, und dies wird vom Schicksal diktiert. Das können wir auch anders ausdrücken, indem wir sagen, dass jeder von uns sein eigenes Bewusstsein entsprechend seinem eigenen Schicksal entwickeln muss. Es gibt einfach keinen anderen Unterschied, auch wenn sich die Ganzheit in den Myriaden verschiedener Formen manifestiert, was bedeutet, dass sie durch eine unendliche Anzahl von Methoden materialisiert werden kann. Schließlich gibt es nur einen Plan - die Ganzheit.
In dieser Hinsicht wird es nützlich sein, ein wenig vom Thema abzulenken und die Bedeutung des Begriffs Inklusivität zu erklären. Formal gesprochen ist es das inhärente Bewusstsein, das den Plan des Unaussprechlichen ausmacht, und wie wir wissen, ist dieser Plan die Inklusivität. Da jedoch das innewohnende Bewusstsein linear ist, kann die Ganzheit nur durch das sich entwickelnde Bewusstsein entstehen. Mit anderen Worten, das innewohnende Bewusstsein impliziert eine potenzielle Inklusivität, aber dieses Potenzial kann nur mit dem Aufkommen des sich entwickelnden Bewusstseins realisiert oder materialisiert werden. Dies bedeutet, dass die Ganzheitlichkeit, wie das Bewusstsein, auch zwei Aspekte hat. Der erste Aspekt wird als inhärente Inklusivität bezeichnet, da die Inklusivität bis zum Moment der tatsächlichen Materialisierung des Plans des Unaussprechlichen bestenfalls nur ein Potenzial ist und daher zu Recht als inhärent bezeichnet werden kann. Sobald sich jedoch der Plan des Unaussprechlichen durch das sich entwickelnde Bewusstsein zu materialisieren beginnt, ist die Inklusivität nicht mehr nur ein Potenzial, sondern tritt im eigentlichen Sinne in den Prozess der Materialisierung ein und kann daher als sich entwickelnde Inklusivität oder einfach als Inklusivität bezeichnet werden. Daher sollte der Leser bei der Untersuchung des vorgeschlagenen Materials sorgfältig zwischen der inhärenten Inklusivität und Inklusivität unterscheiden.
Kehren wir nun zu den Folgen unseres Aphorismus zurück, so sehen wir, daß die dritte Folge aus den ersten beiden hervorgeht und sich ebenfalls auf den Plan des Unaussprechlichen bezieht. Formal definieren die Tolteken das Gefühl von Absicht als Druck. Aber mit einer weniger formalen Terminologie können wir sagen, dass dies die natürliche Spannung bedeutet, die sich aus dem Widerstand zwischen Herz und Geist ergibt. Um jedoch Verwirrung zu vermeiden, sollten wir uns daran erinnern, dass wir das Leben auf der Manifestationssphäre auf der Ebene der höchsten Dreieinigkeit und nicht auf der Ebene des uns bekannten Lebens auf der physischen Ebene betrachten. Daher ist der Widerstand, von dem hier die Rede ist, keineswegs leicht zu verstehen, und es wird nützlich sein, ihn auf folgende Weise zu behandeln.
Es sollte daran erinnert werden, dass Herz und Verstand in Wirklichkeit zwei Polaritäten des Nagual-Bewusstseins sind, die als Absicht und Verstand bezeichnet werden. Wenn wir also von einer Absicht sprechen, die den Geist unter Druck setzt, meinen wir das Geheimnis der Selbstbefruchtung, denn wir dürfen nicht vergessen, dass der Druck der Absicht in Wirklichkeit die schöpferische Kraft der Leere ist. Obwohl der Verstand in Bezug auf die Absicht weiblich ist, muss daran erinnert werden, dass dies nur relativ wahr ist, da sowohl der Verstand als auch die Absicht männlich sind, da sie die beiden Polaritäten des männlichen Nagualbewusstseins sind. Wenn man sich der Frage auf diese Weise nähert, ist es leicht zu bemerken, dass zwei Polaritäten des gleichen Geschlechts am Prozess der Selbstbefruchtung beteiligt sind, obwohl eine von ihnen im Verhältnis zum anderen weiblich ist. Doch wie die für zwei Pole mit dem gleichen Namen charakteristische Abstoßung leistet der Geist einen natürlichen Widerstand gegen die Befruchtung durch die Absicht, und dieser Widerstand ist es, der die ständige Spannung zwischen den beiden Polaritäten des Bewusstseins verursacht.
Ohne einen solchen Widerstand, ohne die Spannung zwischen Herz und Verstand, würden Polaritäten ständig zur Synthese und anschließenden Trägheit tendieren, denn Widerstand ist die treibende Kraft der Polaritätstrennung in der Materialisierung des Plans des Unaussprechlichen. Daher ist Widerstand nicht etwas Unerwünschtes, er ist notwendig, um den Plan zu enthüllen und folglich das Bewusstsein zu entwickeln. Wie alles im Leben ist Widerstand an sich nicht gut oder schlecht - nur die Absicht, die dahinter steht, macht ihn entweder lebenserhaltend oder lebenszerstörend.
In Bezug auf das Vorstehende ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Absicht sowohl vereinen als auch trennen kann - daher ist der Akt der Trennung nicht nur lebenswichtig, sondern geht der Materialisierung des Plans des Unaussprechlichen voraus. Nur durch beständigen Willensdruck kann dieser Plan letztlich als echte Ganzheit und Einheit verwirklicht werden. Mit anderen Worten, bevor die Ganzheit jeder Art möglich wird, muss ihr unvermeidlich ein Druck vorausgehen, der zur Trennung und anschließenden Vielheit führt, was auch Vielfalt impliziert. Diese Tatsache ist so einfach und offensichtlich, dass der sorglose Schüler es immer schafft, es nicht zu bemerken. Der folgende Aphorismus zeigt deutlich die Bedeutung dieses Konzepts.
Die Polaritätsteilung stellt ihren doppelten Schöpfungsakt dar, in dessen Prozess die Absicht den Druck auf den Verstand für die Materialisierung des Vorhabens bestimmt. ABER DER VERGANGENHEITSDRUCK, DER VON Natur aus UNTERSCHIEDLICH ist,
BENÖTIGT DIE MENSCHLICHKEITSWÜRDIGKEIT - EINE EIGENE FAKTE, DA DIE WERDE DES UNVERGLEICHLICHEN DIE ALLGEMEINHEIT IST. Und ohne Vielheit kann es keine Allmacht geben. FORTSCHRITTLICH MUSS DER KREATIVITÄTSAKT DYMPLEMENTAL SEIN - ZUSAMMENTEILUNG UND VEREINIGUNG. Zunächst muss es eine Trennung der Elemente geben, und nur dann können diese Elemente gemäß dem Schöpfungsgedanken vereint werden.
Wir sind nun zu der abschließenden Untersuchung gekommen, die wir untersuchen müssen, nämlich zum Begriff der Vielheit. Aus all dem, was zuvor gesagt wurde, sollte klar sein, dass sowohl Vielfalt als auch Vielfalt die Grundlage der Evolution bilden, und diese Tatsache muss vollständig berücksichtigt werden. Aber die Menschen im Allgemeinen verstehen ihre Bedeutung einfach nicht, denn nach der Überzeugung der meisten Vertreter der menschlichen Rasse setzt die Einheit voraus, dass alle Menschen gleich sein sollten, gleich denken, gleich fühlen, gleich handeln! Darüber hinaus rebellieren die Menschen, wenn sie sich auf einer grundlegenden Ebene der Falschheit dieser Überzeugung bewusst sind, immer gegen die Einheitlichkeit und werden in ihrer Herangehensweise an das Leben extrem getrennt, während sie sich gleichzeitig ihrer eigenen sozialen Konditionierung unterwerfen, die sie natürlich alle gleich macht! Als Ergebnis eines solchen paradoxen Verhaltens, das auf einem verzerrten Verständnis der wahren Einheit beruht, wandern die Menschen in völliger Verwirrung im Kreis, und natürlich kann von keinem wirklichen Sinn für Design die Rede sein.
Die Menschen denken nie, dass nur durch die Annahme der Vielfalt der Plan wahre Stärke und Ausdauer erlangen kann, und weil es nur ein Leben und einen Plan gibt, das heißt, eine echte Kraft in der Vielfalt. Kein Aspekt des universellen Plans kann wichtiger sein als jeder andere Aspekt, denn je mehr Aspekte vereint sind, desto größer ist die Stärke des Plans selbst. Daraus folgt, dass echte Einheit gleichbedeutend mit Ganzheit ist, die nichts mit Einheitlichkeit zu tun hat, die Individualität und damit Vielfalt zerstört. Um unser eigenes individuelles Design zu materialisieren, das ein Aspekt des universellen Designs ist, müssen wir daher nicht nur die Interdependenz, Interdependenz und Interaktion von allem im Leben aufrechterhalten, sondern auch in allen unseren Handlungen - physisch, emotional und mental - äußerst allumfassend sein. Das bedeutet, dass wir uns keine Trennung in irgendeiner Form leisten können.
Obwohl wir bereits den Sinn der Liebe in Aktion betrachtet haben, stellt sich die logische Frage, was es wirklich bedeutet, in all seinen Handlungen umfassend zu sein. Um in all unseren Handlungen äußerst allumfassend zu sein, muss man die Tendenz zur Einheitlichkeit vermeiden und stattdessen die aus der Trennung der Polaritäten stammende Klarheit suchen, die wir brauchen, um unseren eigenen einzigartigen Plan in dieser Inkarnation zu erforschen. Zunächst gelingt es dem Schüler jedoch mit großer Mühe, die Polaritäten zu trennen. Und doch ist diese Aufgabe nicht so schwer, wenn wir ständig nach Einfachheit streben, nicht nach Komplexität.
Alles Leben basiert auf einem großen Gesetz, das wir das Gesetz der Polarität nennen, einem Gesetz, das in seinen vielfältigen und vielfältigen Erscheinungsformen wirklich komplex und unermesslich ist, aber gleichzeitig Einfachheit in seiner reinsten Form darstellt. Auf der fundamentalen Ebene gibt es nur die Eine Primäre Dualität, nämlich das Nagual und das Tonal, das Leben und die Form. Da jedoch sowohl die Vielheit als auch die Mannigfaltigkeit für die Materialisierung des Planes notwendig sind, gibt es unzählige Myriaden von Formen, und jede ist anders als die anderen. Aber es gibt immer noch nur das Leben und die geformte Seite des Lebens. Wenn wir also die Polaritätsteilung betrachten, kann unser Ansatz sowohl absolut einfach als auch beliebig komplex sein. Aber welchen Ansatz wir auch wählen, wir werden immer zu einer sehr einfachen fundamentalen Tatsache zurückkehren, nämlich dass das Leben sich durch die Form ausdrückt.
Betrachtet man alles vom Standpunkt des Menschen aus, so ist es leicht, die Bedeutung der Polaritätstrennung zu erkennen. Wenn man bedenkt, dass jeder Mensch ein bleibendes Leben ist, kann man die Polaritätstrennung leicht darin sehen, wie sich eine Person durch eine Form ausdrückt - unabhängig davon, ob es sich bei dieser Form um einen Gedanken, eine Idee, ein Gefühl, eine emotionale Reaktion, eine körperliche Handlung, eine Meinung, ein Vorurteil, ein Verhaltensmuster oder etwas anderes handelt.
Wir können feststellen, dass die Polaritätstrennung es uns ermöglicht, den Ausdruck zu sehen, und dieser Ausdruck führt uns dazu, neues Wissen über uns selbst und die Welt zu erlangen. Natürlich gibt es auch die Wurzeln des Spiegelkonzepts, denn wenn wir alle Teile des Einen Lebens sind und jeder von uns einen bestimmten Aspekt des Einen Plans verkörpert und alles im Leben miteinander verbunden ist, voneinander abhängig und interagiert, wie können dann die Menschen um uns herum uns nicht Aspekte von uns selbst widerspiegeln? Wie wir bereits wissen, liegt in dieser Tatsache der größte Wert der Arbeit mit Spiegeln, denn wenn wir Spiegel zur Verfügung haben, haben wir die Möglichkeit, mit unseren eigenen Ausdrücken objektiv und nicht nur subjektiv zu arbeiten.
Wir sollten jetzt zum Konzept des Designs zurückkehren und es auf einer tieferen Ebene betrachten. Beginnend mit der Prämisse, dass Absicht und Pro-Vision synonym sind, sind wir wieder einmal mit der Tatsache konfrontiert, dass das Offensichtliche nicht unbedingt das ist, was es zu sein scheint. Wir haben nur einen Plan, nämlich die All-Inclusion. Aber jetzt müssen wir Folgendes erkennen: Wenn Absicht der subjektive Druck ist, der durch diesen Plan verursacht wird, und Pro-Vision der objektive Druck ist, der aus ihm entsteht, dann ist die Quelle von Intentionen und Pro-Visionen in der Inklusivität verborgen. Mit anderen Worten, es ist die inhärente Inklusivität - oder der inhärente Plan des Unaussprechlichen -, die sowohl die Absicht als auch die Vorsehung während der tatsächlichen Materialisierung des Plans - der Inklusivität - antreibt. Daher ist die sogenannte potentielle Vernünftigkeit in der höchsten Dreifaltigkeit tatsächlich eine inhärente Ganzheit, die nur durch Manifestation sowohl des Herzens als auch des Verstandes materialisiert werden kann. Wenn also behauptet wird, dass die gelbe Rose der Freundschaft die Materialisierung der potentiellen Vernunft ist, so bedeutet dies nicht nur, dass die gelbe Rose der Freundschaft das Wesen der Inklusivität oder des Planes selbst ist, sondern auch, dass dies nur deshalb der Fall ist, weil sie in ihrer Existenz sowohl das Herz als auch den Verstand wirklich enthält - eine Tatsache, deren Bedeutung sich bei der Betrachtung des Inhalts dieser Erleuchtung allmählich klären wird. Da die Absicht ein subjektiver Druck ist, der durch die inhärente Inklusivität verursacht wird, sollte es darüber hinaus klar sein, warum die schöpferische Kraft der Leere als der Druck der Absicht angesehen werden sollte. Es ist nicht schwer, dies zu verstehen, wenn man sich daran erinnert, dass in Wirklichkeit das Gefühl des Planens der Druck der Absicht ist, der nichts anderes sein kann als der Drang zu erschaffen. Aber wie wir in diesem Buch erwähnt haben, ist Absicht gleichbedeutend mit bedingungsloser Liebe, und daher kann die schöpferische Kraft der Leere, die ein Gefühl des Planens ist, als Druck der bedingungslosen Liebe definiert werden. Und genau dieser Druck führt zu dem, was Liebe in einer Handlung genannt werden kann, die sich durch das Herz ausdrückt.
Das oben betrachtete Konzept ist eng mit den sogenannten Schlüsseln zum Geheimnis von Geschlecht und Sex verbunden, und seine Konsequenzen sind so umfangreich und tiefgreifend, dass sie den Rahmen des Themas dieses Buches überschreiten. Dennoch werde ich, um Klarheit und Vollständigkeit der Darstellung zu erlangen, versuchen, über die richtige Herangehensweise an dieses mysteriöse Konzept zu berichten, dessen Versuch einer verbalen Verkörperung eine sehr schwierige Aufgabe darstellt. Dieses Konzept ist so weit entfernt von dem gegenwärtigen Verständnis der Menschheit für Fragen von Geschlecht und Sex, dass Worte nur Verwirrung verursachen können, indem sie Vorurteile und soziale Konditionierung auf der Grundlage vorgefasster Ideen "durcheinanderbringen". Die diesem Konzept innewohnende Wahrheit wird immer durch die Form verzerrt, durch die Form, die wahrgenommen wird, wenn sich Vorurteile mit dem verbalen Ausdruck vermischen.
Um maximale Einfachheit zu erreichen, betrachten wir dieses Konzept wie folgt. Das Unaussprechliche hat ein Gefühl für Seine Absicht, und dieses Gefühl der Absicht ist uns als der Druck der Absicht bekannt. Wir wissen, dass der Plan Inklusivität ist, und deshalb können wir sagen, dass das Unaussprechliche seine Absicht auf die Materialisierung der Inklusivität gerichtet hat, was grob gesagt bedeutet, das Unbekannte in das Erkannte einzubeziehen. Nach der Absicht zur Materialisierung der Inklusivität im Unaussprechlichen entsteht der Druck, das Universum zu erschaffen, um den Plan zu verwirklichen. Daraus folgt, dass das dem Unaussprechlichen innewohnende Gefühl des Planens den Drang zum Schaffen darstellt, und dieser Drang, dieser Druck, der von der Absicht des Unaussprechlichen geleitet wird, ist die schöpferische Kraft der Leere.
Wenn wir nun berücksichtigen, dass die Absicht in Wirklichkeit bedingungslose Liebe ist, können wir all dies umformulieren, indem wir sagen, dass das Gefühl der Inklusivität des Unaussprechlichen so ist, dass es als Druck der bedingungslosen Liebe wahrgenommen wird, verursacht durch den Wunsch des Unaussprechlichen, das Unbekannte in das Erkannte einzubeziehen - ein Akt, der in erster Linie die Schöpfung des Universums erfordert. Mit anderen Worten, aufgrund der bedingungslosen Liebe des Unaussprechlichen zu Seinem unerkennbaren Doppelgänger fühlt das Unaussprechliche den Drang zu erschaffen, und dieser Drang, der der Druck der bedingungslosen Liebe ist, ist der schöpferischen Kraft der Leere inhärent.
Aus all dem, was oben besprochen wurde, ist es nicht schwer zu sehen, dass der wahre Schöpfungsakt nicht nur den Druck der Absicht erfordert, er wird durch Inklusivität, das heißt durch das Gefühl des Planens, verursacht und materialisiert. Mit anderen Worten, jeder Schöpfungsakt erfordert den Druck, der aus bedingungsloser Liebe entsteht, und wird durch ein Gefühl der Ganzheit hervorgerufen und materialisiert. Deshalb können wir sagen, dass die Schöpfung Liebe in Aktion ist.
Natürlich werfen die Folgen der angeführten Tatsachen ein völlig anderes Licht auf die Konzepte von Liebe, Aktion und Schöpfung. Aber Männer und Frauen heute verwenden diese drei Worte ohne gebührenden Respekt. Die Menschen sind ohne zu zögern bereit zu sagen: "Ich liebe dich." Aber haben viele überhaupt eine Ahnung, was sie sagen? Und selbst wenn sie sich wirklich wie Liebe fühlen, können viele ehrlich sagen, dass ihre Gefühle aufrichtig und bedingungslos sind? Und wie viele sind bereit, Verantwortung für ihre Worte und Gefühle zu übernehmen? In Wirklichkeit stürzen sich die Menschen wahllos von einer Tätigkeit zur anderen, ohne sich dessen bewusst zu sein, was sie damit aufbauen. Ohne Verantwortung für ihre eigenen Handlungen zu übernehmen, schaffen die Menschen einfach schreckliche Bedingungen für ihr Leben und das Leben anderer. Indem sie die Reaktion auf eine echte Aktion bevorzugen, reproduzieren sie weiterhin die Dummheit, die den Wahnsinn des Schlafes verewigt.
Wenn wir auf das Konzept des Geschlechts und des Geschlechts von der formalen Seite zurückblicken und berücksichtigen, dass das gesamte manifestierte Universum weiblich im Verhältnis zum Unaussprechlichen ist, sehen wir in der höchsten Dreieinigkeit eine Reflexion der primären Manifestation des weiblichen Unbekannten. Daher wird die ganze Dreifaltigkeit traditionell als weiblich angesehen, von denen drei Aspekte Mara Unbefleckte Jungfrau, Absichtsdruck und Mara Stehende Mutter sind. Um Verwirrung zu vermeiden, möchte ich jedoch vor der weiteren Behandlung dieser Frage betonen, dass, wenn wir von dem Willensdruck sprechen, von dem wir wissen, dass er die schöpferische Kraft der Leere ist, die wahre schöpferische Kraft der Leere, die der Absichtsdruck in der Leere selbst ist, nicht mit der Manifestation des Willensdrucks in der höchsten Dreieinigkeit verwechselt werden sollte. Obwohl dies in den vorhergehenden Kapiteln erklärt wurde, ist es hilfreich, sich ständig daran zu erinnern, dass die Manifestation des Absichtsdrucks in der höchsten Dreifaltigkeit der Samen des sich entwickelnden Bewusstseins ist, der auch als Embryo des sich entwickelnden Bewusstseins bezeichnet wird, und dies unterstreicht einmal mehr die Tatsache, dass die Befruchtung, als diese Welt entstand, formal bereits stattgefunden hat. In Bezug auf das Obige kann ich nur noch einmal betonen, wie wichtig es für den Leser ist, den hinter der wörtlichen Bedeutung der Wörter verborgenen Inhalt zu lesen.
Kehren wir zur höchsten Dreieinigkeit zurück, da wir jetzt alle notwendigen Informationen haben, um zu versuchen, zumindest einige der tiefen esoterischen Konsequenzen zu verstehen, die sich aus dem Geheimnis von Geschlecht und Sex ergeben. Wie bereits erwähnt, wird die höchste Dreifaltigkeit traditionell und auch für mehr Klarheit als weiblich angesehen. Betrachtet man die höchste Dreifaltigkeit in Bezug auf das Unaussprechliche, so trifft dies aus formaler Sicht zu, da das Leben in der Erscheinungssphäre relativ zum Unaussprechlichen weiblich ist. Die höchste Dreifaltigkeit ist jedoch viel komplizierter als es auf den ersten Blick scheint. Lassen Sie uns daher diese Frage sehr sorgfältig untersuchen, obwohl ich den Leser noch einmal warnen muss, dass es fast unmöglich ist, jemandem, der keine innere Vision hat, Folgendes mit Worten zu vermitteln.
Aus dem Abschnitt der Kosmologie des zweiten Bandes wissen wir, dass die höchste Dreifaltigkeit das Unaussprechliche ist. Sie ist das, was wir Geist, Nagual oder genauer gesagt, den manifestierten Nagual nennen. Auf den ersten Blick widerspricht dies natürlich direkt dem, was zuvor über die höchste Dreieinigkeit gesagt wurde, nämlich, dass sie die primäre Manifestation des weiblichen Unbekannten ist. Und gleichzeitig gibt es keinen Widerspruch - wenn wir uns daran erinnern, dass wir es mit einem Faktor der Relativität des Bewusstseins zu tun haben. Obwohl also die höchste Dreifaltigkeit in Bezug auf das Unaussprechliche weiblich ist, ist die höchste Dreifaltigkeit im Leben im Manifestationsbereich absolut männlich.
Das bedeutet, dass es auf der Ebene des Unaussprechlichen nur einen männlichen Geist gibt - den Nagual. Dann wird ein Fragment dieses Geistes als potentielle Intelligenz manifestiert, die, da sie ein Fragment des männlichen Naguals ist, auch völlig männlich ist. Und obwohl es vorher nur einen Geist gab, haben wir jetzt im Bereich der Manifestation nicht nur das männliche Nagual, sondern auch die Form, die es verwendet, und es ist diese Form, die die höchste Dreifaltigkeit zum Unaussprechlichen macht. Mit anderen Worten, das Nagual ist ein ebenso männlicher Aspekt der höchsten Dreifaltigkeit wie das Unaussprechliche selbst, aber die gebildete Seite der höchsten Dreifaltigkeit ist weiblich. Man muß sich bewußt sein, daß, obgleich die höchste Dreifaltigkeit in bezug auf unser menschliches Lebensverständnis das Nichts ist und daher dem Unaussprechlichen, d. h. der Leere, formlos erscheint, die das wahre Nichts ist, die höchste Dreifaltigkeit, die das Leben in der Erscheinungssphäre ist, doch etwas ist, ein Ausdruck und folglich auch eine Lebensform.
Hier sehen wir wieder, wie wichtig es ist, zwischen dem Leben und der geformten Seite des Lebens zu unterscheiden. Und es ist nicht schwer zu bemerken, dass der immanente Gott ein Nagual ist, der sich durch eine Form ausdrückt, die wir potentielle Intelligenz nennen. Das bedeutet, dass der immanente Gott eine Form hat, während der transzendente Gott formlos ist. Hieraus wird deutlich, warum das Leben seinem Wesen nach hermaphroditisch ist, sich aber als heterosexuell, männlich und weiblich darstellt.
Um jedoch die Beziehung zwischen dem Unaussprechlichen und der Höchsten Dreifaltigkeit zu verstehen, müssen wir auch einige andere Tatsachen berücksichtigen, die wir zuvor besprochen haben und die beim Lesen des weiteren Materials ständig berücksichtigt werden sollten. Erstens ist die potentielle Vernünftigkeit der immanente Gott - der Vater, im Gegensatz zum transzendenten Gott - die Leere. Zweitens kann die potentielle Intelligenz nur dann materialisiert werden, wenn Herz und Verstand gleichzeitig vorhanden sind, also sowohl der Druck der Absicht als auch die aktive Intelligenz. Drittens ist es die Materialisierung der potentiellen Vernünftigkeit oder genauer gesagt die Bildung eines Naguals, die als die gelbe Rose der Freundschaft wahrgenommen wird - die Quelle des Lebens im Manifestationsbereich.
Wie wir jedoch bereits aus der Vier-Zahn-Nagwal-Regel gelernt haben, ist die Gelbe Rose der Freundschaft nicht nur eine Quelle des Lebens im Manifestationsbereich, sondern auch ein Kanal für die schöpferische Kraft der Leere und in diesem Sinne eine Gebärmutter für das Leben in der Manifestation. Hier sehen wir wieder eine Reflexion der hermaphroditischen Natur des Lebens. Und deshalb, wenn auch richtig, die Gelbe Rose der Freundschaft als Manifestation der potentiellen Vernunft, d.h. der höchsten Dreifaltigkeit im Allgemeinen, zu betrachten, so überschreitet die Gelbe Rose der Freundschaft doch die Grenzen der höchsten Dreifaltigkeit infolge der zwei esoterischen Tatsachen. Erstens muss man sich daran erinnern, dass die gelbe Rose der Freundschaft in Wirklichkeit ein Akt des Werdens ist, der in der Leere durch die Absicht des Unaussprechlichen initiiert wird. Mit anderen Worten, die Gelbe Rose der Freundschaft tritt durch den Akt des Werdens zum Schaffen in Existenz, manifestiert sich aber zum ersten Mal mit dem Aufkommen potenzieller Intelligenz und materialisiert sich dann vollständig nach der Materialisierung von Herz und Verstand. Zweitens ist dies nur möglich, weil die gelbe Rose der Freundschaft sowohl ein Kanal für die schöpferische Kraft der Leere als auch eine Gebärmutter ist, die diese schöpferische Kraft annimmt.
Und obwohl alles oben Gesagte äußerst verwirrend erscheinen mag, wird der fleißige Leser bei sorgfältiger Untersuchung beginnen zu verstehen, dass nur die Unfähigkeit des Geistes, das Unergründliche zu begreifen, Verwirrung verursacht. Es ist nicht schwer, dieses Konzept zu verstehen, wenn wir uns daran erinnern, dass es hier nicht um Form geht, sondern um Leben, Geist, Nagual, Nichts. Mit anderen Worten, wir betrachten, wie das Leben in der Manifestation zum Leben im Manifestationsbereich wird. In dieser Hinsicht ist es nicht schwer zu verstehen, dass der Akt des Werdens nicht nur die gelbe Rose der Freundschaft ist, sondern auch das Leben im Werden manifestiert. Daraus folgt, dass die gelbe Rose der Freundschaft, zuerst als potentielle Intelligenz manifestiert und dann als höchste Dreifaltigkeit materialisiert, in der Tat die Quelle des Lebens im Manifestationsbereich ist.
Die Folgen sind ziemlich klar. In der gelben Rose der Freundschaft spiegelt sich sowohl das Leben in der Manifestation als auch das Leben im Manifestationsbereich wider, und aufgrund dieser Tatsache ist es wirklich ein manifestierter Nagual, sowohl subjektiv als auch objektiv. Das Leben in der Manifestation ist ein subjektiver Aspekt der Gelben Rose der Freundschaft, ein Aspekt, der in Bezug auf die höchste Dreifaltigkeit transzendent ist. Der objektive Aspekt ist die Materialisierung der potentiellen Vernünftigkeit - die Quelle des Lebens im Manifestationsbereich. Gemeinsam ist für beide Aspekte der Eine Plan, die Ganzheitlichkeit, die subjektiv durch den Druck der Absicht in der Leere, d.h. durch den Drang zu erschaffen, hervorgerufen und objektiv durch die Materialisierung des Drucks der Absicht in der höchsten Dreifaltigkeit, d.h. durch die Liebe in Aktion, zur Empfängnis gebracht wird. Aber in beiden Fällen ist der Druck der Absicht die schöpferische Kraft der Leere, die letztlich der Druck der bedingungslosen Liebe ist. Mit anderen Worten, im Subjektiven liegt der Drang zu erschaffen, und im Objektiven finden wir diesen Drang inkarniert, das heißt in Form von Liebe in Aktion gezeugt.
Wenn man genau hinschaut, so ergibt sich daraus, dass die Absicht als ein kindlicher Aspekt nicht nur das Nagual zum Schaffen inspiriert, sondern auch danach in der höchsten Dreifaltigkeit den Einen Plan, die Inklusivität, ins Leben ruft und verwirklicht. Aber versteht, dass sich hier eine erstaunliche und schwer zu fassende Wahrheit verbirgt - das, was ursprünglich eine Inspiration in der Leere war, wird zur Befruchtung in der höchsten Dreifaltigkeit. Und diese Tatsache ist eine perfekte Definition der wahren Freundschaft. Um dies besser zu verstehen, lassen Sie uns das zuvor Gesagte kurz wiederholen.
In der Leere inspiriert der Sohn, der die Absicht des Unaussprechlichen oder die bedingungslose Liebe ist, das Nagual zum Schaffen, was in ihm den Drang zum Erschaffen hervorruft. Infolgedessen übt die Absicht, das heißt der Sohn, Druck auf sein polares Gegenteil aus - den Geist, der zur Entstehung potenzieller Intelligenz führt. Dies ist der erste Akt der Schöpfung, der in Wirklichkeit Trennung ist, weil dies die Natur des Verstandes ist. Aber da die Absicht des Unaussprechlichen die Allumfassendheit ist, übt die Absicht erneut Druck auf den Verstand aus und führt zur Vereinigung. Dies ist der zweite Akt der Schöpfung, in dem das Bewusstsein der potentiellen Intelligenz in den Druck der Absicht und die aktive Intelligenz der Vorläufer der männlichen und weiblichen Prinzipien gespalten ist.
Wie wir bereits erwähnt haben, ist der erste Akt der Schöpfung ein Akt der Selbstbefruchtung und letztlich ein durch Inspiration ausgelöster Akt. Aber jetzt haben wir auch die Ursprünge des manifestierten Universums und damit die primäre Dualität des Nagual-Tonals, die sich dann in männlich und weiblich verwandeln wird. Auf der Ebene der höchsten Dreifaltigkeit haben wir nur das Leben im Bereich der Manifestation und das Leben im Werden der Manifestation. Wir haben einen immanenten Gott und einen transzendenten Gott. Diese beiden Lebensäußerungen vereinigt der Eine Plan oder die Allumfassendheit, und gibt diesem Plan die Liebe in Aktion. Daraus folgt, dass der Absichtsdruck, d.h. die schöpferische Kraft der Leere, im Leben auf dem Gebiet der Manifestation verankert werden muss, um Inklusivität zu erzeugen. Dieser Akt bewirkt eine Manifestation des Absichtsdrucks in der höchsten Dreieinigkeit. Die Manifestation des Nagualdrucks in der höchsten Dreifaltigkeit ist ein Akt der Befruchtung mit Nagual, Leere.
Es sollte jedoch verstanden werden, dass nicht der Nagual-Aspekt des Immanent-Gottes durch Leere befruchtet wird, sondern der geformte Aspekt des Immanent-Gottes durch potentielle Intelligenz. Sobald die potentielle Intelligenz befruchtet ist, entstehen zwei Polaritäten des Bewusstseins: Absichtsdruck und aktive Intelligenz, dh Herz und Verstand. Aber bei dieser Empfängnis ist es die männliche Polarität des Bewusstseins der potentiellen Intelligenz, die direkt befruchtet wird, aufgrund der Tatsache, dass sie zur Verkörperung des Absichtsdrucks wird. Wenn man bedenkt, dass die beiden Polaritäten des Bewusstseins der höchsten Dreifaltigkeit dennoch ein einziges Bewusstsein sind, sehen wir, dass, obwohl es die männliche Polarität oder das Herz ist, die direkt von der schöpferischen Kraft der Leere befruchtet wird, die weibliche Polarität oder der Geist ebenfalls befruchtet wird, aber indirekt, dh durch das Herz. Dies bedeutet wiederum, dass im Moment der Befruchtung der potentiellen Intelligenz die männliche Polarität ihres Bewusstseins zur Verkörperung der schöpferischen Kraft der Leere wird, während die wirkliche Empfängnis in der weiblichen Polarität stattfindet. Aber es gibt nur ein einziges Bewusstsein und damit eine einzige Konzeption, in der die Ursprünge von männlich und weiblich verborgen sind. Mit anderen Worten, obwohl die Empfängnis sowohl im Mann als auch in der Frau, im Mann, das heißt im Herzen, stattfindet, geschieht sie in Form von Inspiration und in der Frau, das heißt im Geist, in Form einer wörtlichen Empfängnis, die zur Geburt führt, das heißt zu aktiver Vernunft.
Aus all dem oben Gesagten sollte klarer werden, warum das Leben in der Manifestation heterosexuell ist und warum das Leben in der Manifestation im wahren Sinne des Wortes bisexuell ist. In dieser Hinsicht darf man nicht vergessen, daß das Leben selbst von Natur her her hermaphroditisch ist, und daß der dem Akt der Manifestation innewohnende einheitliche Plan die Ganzheit ist. Da das Unaussprechliche sowohl männlich als auch weiblich ist, muss es zuerst die Polaritäten trennen, indem es das Erkannte vom Unbekannten, das Männliche vom Weiblichen trennt. Erst dann ist es möglich, den Plan auszuführen. Es sollte auch daran erinnert werden, dass aus der Position des Unaussprechlichen nicht nur sein weibliches Unbekanntes, sondern auch sein männliches Unbekanntes ist, und daher ist es nicht verwunderlich, dass das Leben in der Manifestation heterosexuell sein sollte. Und da es vom Standpunkt des Unaussprechlichen aus nur das Leben und die von ihm verwendete Form gibt, die ebenfalls nichts anderes ist als das manifestierte Leben, ist es nicht verwunderlich, dass auf dieser Ebene des Seins das Leben nicht definiert und nicht durch die Form begrenzt ist. Es gibt einfach ein Leben in der Entwicklung des Manifestierten und ein Leben im Manifestationsbereich.
Das Leben in der Manifestationssphäre ist der heterosexuellen Polarität von männlich und weiblich inhärent, aber da das Unaussprechliche das unbekannte Potenzial beider Polaritäten in das Erkannte einzubeziehen sucht, umfasst das Leben in der Manifestation beide Polaritäten gleichermaßen, da das Potenzial sowohl des männlichen als auch des weiblichen Prinzips für die
Unaussprechlich und daher weiblich in Bezug auf Ihn. Und obwohl wir einfach nicht wissen, was Geschlecht und Sex im Kontext des Unerkennbaren sind, wissen wir, dass das Leben in der Manifestation göttlich bisexuell und das Leben in der Manifestationssphäre göttlich heterosexuell ist. Die Interaktion zwischen diesen beiden Ausdrücken des Einen Lebens nennen wir bedingungslose Liebe in Aktion oder einfach einen Akt der Befruchtung und Empfängnis, der sich als Akt der Wahrnehmung manifestiert.
Dies führt uns wieder zurück zu dem Konzept von Absicht und Vision - dem dualen Ausdruck des Einen Plans, der Ganzheit. Wenn man die Absicht, die als subjektiver Druck definiert ist, der durch Inklusivität verursacht wird, betrachtet, wird klar, dass sie die Ursache der Handlung ist, während die Pro-Vision, die als objektiver Druck definiert ist, der aus der Inklusivität entsteht, die Handlung lenkt. Aber dabei sind sowohl die Absicht als auch die Vorsehung zwei Seiten derselben universellen Kraft - die Absicht. Was eine Handlung verursacht, nennen wir einfach Absicht, und was eine Handlung lenkt, nennen wir Vision, aber beides ist Manifestationen bedingungsloser Liebe. Die Absicht, der subjektive Druck, der die Handlung verursacht, wird auf der Ebene der höchsten Dreiheit als Absichtsdruck in der männlichen Polarität des Bewusstseins ausgedrückt - im Herzen. Die Pro-Vision hingegen, die den objektiven Druck darstellt, der die Aktion lenkt, wird als aktive Intelligenz in der weiblichen Polarität des Bewusstseins ausgedrückt - im Verstand.
Wir können also klar sehen, dass es nur einen Plan gibt, eine inhärente Ganzheit, die sich subjektiv ausdrückt, durch das Herz, als die Absicht, die die Handlung hervorruft, und auch objektiv, durch die Vernunft, als die pro-Vision, die die Handlung lenkt. Sowohl Absicht als auch pro-Vision sind das, was wir als Liebe in Aktion kennen, oder einfacher gesagt, als Manifestation, da der Plan des sich entwickelnden Bewusstseins die Materialisierung des Einen Plans ist - der Inklusivität. Die primäre Manifestation dieses Plans ist das, was wir die gelbe Rose der Freundschaft nennen, den Immanenten Gott, den Vater, die Quelle des Lebens im Manifestationsbereich, der auch der Kanal für die schöpferische Kraft der Leere ist, das heißt für den Druck der Absicht, dessen Kehrseite die Vorsehung ist. Da aber sowohl die Absicht als auch die Vorsehung zwei Ausdrücke der inhärenten Ganzheit sind, folgt daraus, dass die schöpferische Kraft der Leere sowohl subjektiv als auch objektiv ist: subjektiv - die Handlung hervorrufend, objektiv - sie lenkend. Jede echte Handlung ist daher ein Akt der Schöpfung oder, mit anderen Worten, der Liebe in Aktion.
Damit also unsere Handlungen wirklich allumfassend und somit lebenserhaltend sind, muss jede Handlung, ob groß oder klein, immer das innere Selbst, das Nagual offenbaren und die vereinten Anstrengungen des Herzens und der Vernunft, die im Einklang mit der Materialisierung des Einen Plans - der Allumfassendität - wirken, auf konstruktive Weise demonstrieren. Wenn wir also ein Leben führen, das auf echter Inklusivität basiert und versuchen, eine Rolle bei der Offenlegung des Einen Plans zu spielen, wird jede unserer Handlungen immer von Liebe in Aktion geprägt sein. Das Leben ist für den Krieger wahrlich ein Weg mit dem Herzen, eine Angelegenheit des Herzens oder genauer gesagt eine Sache seines eigenen wahren inneren Selbst, das sowohl sein Herz als auch seinen Verstand umfasst.
Kapitel 10. Die Dreizack-Regel: Die zweite Erleuchtung
Es gibt nur eine Polarität - den Nagual-Tonal, aber es ist auch das Bewusstsein des Nagual. Deshalb gibt es nur eine primäre Dualität, die es braucht, um drei Aspekte dieser Dualität zu verstehen: den Nagual, seine Erkenntnis und den Ton. SO VIEL UNTERSCHIEDLICH, DAS BEWUSSTSEIN VON DER WESENHEIT ZU UNTERSCHIEDIGEN, SELBST WISSEN SIE, DASS DER NAGEL UND SEIN BEWUSSTSEIN ETWAS LEBEN IN EINER ENTWICKLUNG HABEN, EINS SIND UND DURCH DAS TAL - LEBEN ENTWICKELT WERDEN SFERA ERKLÄRUNGEN. Aber wie sollten wir uns der Tatsache nähern, dass es zwei Arten von Bewusstsein gibt: das Kommen und das Entwickeln?
Am Ende des Endes ist alles Bewusstsein eine Absichtserklärung, und nur mit der Position der formalen Genauigkeit ist es wichtig, zwischen dem gegenwärtigen Bewusstsein und dem sich entwickelnden Bewusstsein zu unterscheiden. Die Führung durch diese zwei Arten von Bewusstsein sind zwei Seiten einer Münze - die Absicht. MIT DIESEM BESCHREIBUNGSMITTEL ERWARTET ES SICH, DASS IN BEZUG AUF DEN EINSATZ DIE ERKENNTNIS SAGEN, DASS DAS UNBEKANNTE POTENZIAL UND DAS ENTWICKELTE BEWUSSTSEIN UNTERSCHIEDLICH IST. SO EIN UNGLAUBLICHES ENTSPRECHEND IM LEBEN IN SFERA ENTWICKLUNG IN DER ART DER ENTWICKLUNG, UND DANN IST DIE ERREICHUNG DER UMGEBUNG NUR DURCH EINE ERWACHSENHEIT MÖGLICH, DIESE ENTWICKLUNG IST EINE ENTWICKLUNG.
Die zweite Erleuchtung der Dreizack-Nagwal-Regel ist nicht leicht zu verstehen, was die Absicht betrifft, und wie schon oft gesagt, wissen wir in Wirklichkeit nicht, was die Absicht ist. Fast alles, was wir über die Absicht wissen, bezieht sich nur auf ihren Ausdruck im Leben in der Erscheinungssphäre, die wir, wie aus dem obigen Aphorismus deutlich hervorgeht, als Absicht zur Inklusivität oder, einfacher gesagt, zur Entwicklung des Bewusstseins kennen. Und obwohl die Seher Toltekens über viele Zeitalter hinweg versucht haben, ein gewisses Verständnis für das inhärente Bewusstsein und letztendlich für die Absicht zu erlangen, liegt dieses Wissen so weit über der gegenwärtigen Fähigkeit der Menschheit, das Irrationale zu begreifen, dass es zu einem bestimmten Zeitpunkt nur für den inneren Blick des Sehers wirklich nützlich sein kann. Wenn wir hier also den Inhalt der zweiten Erleuchtung betrachten, werden wir die Begrenztheit der gegenwärtigen Fähigkeit der Menschheit zur Erkenntnis der Natur der Absicht berücksichtigen, die sich im Rahmen des sich entwickelnden Bewusstseins ausdrückt.
Im zweiten Band definierten wir das sich entwickelnde Bewusstsein als das männliche Erkennen, beschrieben im Tolteken-Ideogramm als den Menschensohn, der der Sohn des Unaussprechlichen und der Hüter des Gelernten ist. In dieser esoterischen Definition liegt ein so tiefer Subtext verborgen, dass selbst die aufgeklärtesten Wissenschaftler aller Weltreligionen seit Tausenden von Jahren immer noch versuchen, die wahre Natur des sich entwickelnden Bewusstseins, seine Quelle und seine Rolle in der Evolution zu verstehen. Auf der einen Seite, vom Standpunkt der stetigen Entwicklung des wissenschaftlichen Wissens der Menschheit aus gesehen, ist das Wesen des sich entwickelnden Bewusstseins für den Schmerz offensichtlich, aber auf der anderen Seite, aus der subjektiven Position betrachtet, ist es höchst schwer zu erfassen. Was ist also dieses Bewusstsein, wie erhöhen oder senken wir seine Qualität, und wie entwickelt es sich am Ende?
Es macht keinen Sinn, alles zu wiederholen, was in früheren Bänden über den Akt der Wahrnehmung und des Bewusstseins gesagt wurde, sowie das, was zuvor in diesem Buch dargelegt wurde. Aber wenn wir die Bedeutung der zweiten Erleuchtung der Dreizahn-Nagwal-Regel verstehen wollen, müssen wir jetzt die subjektive Natur des Bewusstseins im Allgemeinen und des sich entwickelnden Bewusstseins im Besonderen verstehen. Verstehen Sie, dass wir alle in gewissem Maße mit der objektiven Natur des Bewusstseins vertraut sind, aber seine subjektive Natur bleibt für den größten Teil der Menschheit ein Rätsel. Mit der subjektiven Natur des Bewußtseins meine ich die irrationale Seite des menschlichen Bewußtseins, die formal die linke Seite genannt wird.
DIE GESETZLICHE BEWUSSTSEINSCHAFT BEZIEHT ZU RATIONAL UND ERKENNTNIS, UND DANN IST ES MÄNNER, WIE DIE EHRLICHE LENKTE BEWUSSTSEINSCHAFT ÜBER DIE IRRATIONALE UND UNBEKANNTE BEWUSSTSEINSCHAFT BEZIEHT, DIE NACH DER EHRLICHEN BEWUSSTSEINSCHAFT STEHT. Solange es nur ein einziges Leben gibt, und folgsam und ein einziges Bewusstsein, ist alles Wissen über seine Natur männlich, aber in seiner EHRLICHKEIT kann es wie ein Mann sein, so und so weiblich. DIESER VORSCHLAG IST WICHTIG, WENN DIE ERKENNTNISSE ENTDECKT WERDEN, ES GIBT NUR DAS UNBEKANNTE, SO WIE DAS ERKENNEN NICHTS ANDERES IST, ALS DAS ERFÜLLTE TEIL DES UNBEKANNTEN. FORTSCHRITTLICH, WENN ES NUR EINEN MENSCH VON NATUR GIBT, ERKENNTNIS, DASS ES SELBST
IRRATIONAL IST MÄNNER VON Natur aus.
Der obige Aphorismus ist einer der wichtigsten Aphorismen für das Verständnis des in der zweiten Erleuchtung verborgenen Sinnes. Und obwohl es intellektuell relativ leicht zu verstehen ist, sollten wir die Konsequenzen und den Subtext dieses Satzes sehr sorgfältig studieren und hinter den Schleier der wörtlichen Bedeutung der Wörter schauen. Der folgende Ansatz zur Betrachtung dieses Aphorismus ist zweifellos der beste.
Erstens gibt es ein Nagual und seine Absicht. Zweitens ist die Absicht des Nagual, sein volles Potenzial zu entfalten, das ihm noch unbekannt ist. Aber all das ist das Bewusstsein des Nagual. Daher können wir das Gesagte umformulieren, indem wir sagen, dass das Bewusstsein des Nagual der Absicht innewohnt, eine Karte des Unbekannten zu erstellen und es dadurch erkennbar zu machen. Aber da das Potenzial nur durch den Entwicklungsprozess offenbart werden kann, deutet dies darauf hin, dass, obwohl das Nagual in der Lage ist, die Existenz eines unbekannten Potenzials zu fühlen oder zu fühlen, das enthüllt werden muss, das Potenzial selbst bis zum Entstehen eines sich entwickelnden Bewusstseins unerkannt bleibt. Dies bedeutet, dass das Unbekannte nur dann kartiert werden kann, wenn es in das bewusste Bewusstsein aufgenommen wird, was natürlich das Wesen des sich entwickelnden Bewusstseins ist.
Aus dem Vorstehenden ist es nicht schwer zu erkennen, dass die Empfindung im innewohnenden Bewusstsein entsteht, und da das innewohnende Bewusstsein männlich ist, ist die Empfindung natürlich auch männlich. Da aber das einzige Bewusstsein, das entwickelt werden kann, das inhärente Bewusstsein ist, ist es klar, dass, obwohl das inhärente Bewusstsein männlich ist, auch das sich entwickelnde Bewusstsein männlich ist. Da das sich entwickelnde Bewusstsein per definitionem das Erkannte ist, ist das Erkannte auch das Männliche. Da aber das Erkannte mit dem Verstand und die Empfindung mit der Absicht korreliert, stoßen wir wieder auf das, was wie ein Widerspruch erscheint. Gleichzeitig aber gibt es keinen Widerspruch als solchen, wenn man bedenkt, dass Absicht und Vernunft die beiden Polaritäten des innewohnenden Bewusstseins sind.
Eine solche scheinbare Inkonsistenz entsteht nur durch die Unzulänglichkeit von Wörtern, wenn versucht wird, ein Material dieser Art klar darzustellen. Wenn wir also sagen, dass der Verstand hinsichtlich der Absicht weiblich ist, so muss man sich daran erinnern, dass der Grund dafür nur der Faktor der Relativität des Bewusstseins ist, denn in Wirklichkeit sind die beiden Polaritäten des innewohnenden Bewusstseins sowohl der Verstand als auch die Absicht männlich. Ebenso, wenn wir behaupten, dass das Erkannte männlich ist, relativ unbekannt, sprechen wir von einem einzigen und einzigen Potenzial, aber wir unterscheiden zwischen dem Potenzial, das offenbart wurde, und dem immer noch verborgenen Potenzial. Folglich gibt es keinen Widerspruch in der Beziehung des Erkannten zum Verstand, denn das Erkannte ist per Definition ein Potential, das bereits in das bewusste Bewusstsein, das heißt in den Verstand, einbezogen ist.
Zusammenfassend sehen wir, dass es im Wesentlichen nur ein inhärentes Nagual-Bewusstsein gibt, dessen zwei Polaritäten Absicht und Verstand sind. Auf dieser Existenzebene gibt es immer noch keine wirkliche Polaritätstrennung, keine Trennung zwischen Wissendem und Unbekanntem, was bedeutet, dass das Potential nur als Empfindung, nur als irrational existiert. So ist das Leben in der Manifestation, der reinste Ausdruck des Lebens, wie wir es kennen, und deshalb definieren wir das Leben auf dieser Existenzebene als Empfindung. Aber verstehen Sie, da wir nicht wirklich wissen, was Leben ist, sprechen wir tatsächlich über den Ausdruck des Lebens oder genauer über den Ausdruck des inhärenten Nagual-Bewusstseins - das Gefühl, das der Entwicklung des Potenzials vorausgeht, das heißt über das Gefühl, das der Manifestation potenzieller Intelligenz vorausgeht - die gelbe Rose der Freundschaft. Obwohl wir also nicht wissen, was Leben ist, können wir zumindest seinen Ausdruck auf dieser Existenzebene definieren, und dieser Ausdruck ist das Gefühl, das in der dritten Erleuchtung der Vierzahn-Nagwal-Regel als Akt des Werdens zum Schaffenden definiert wird - Freundschaft, die Beziehung zwischen dem Nagual und seiner Absicht. Weniger formell können wir dies umformulieren, indem wir sagen, dass echte Freundschaft die Beziehung zwischen dem Leben und dem Ausdruck seines inhärenten Bewusstseins ist.
Wie wir bereits aus der Betrachtung des Inhalts der ersten Erleuchtung der Dreizack-Nagwal-Regel wissen, sind die beiden Polaritäten des innewohnenden Bewusstseins, die im Leben im Manifestationsbereich als Absicht und Pro-Vision zum Ausdruck kommen, zwei Seiten der Absicht - eine einzige universelle Kraft, die formal als bedingungslose Liebe in Aktion bezeichnet wird. In diesem Fall verursacht die Absicht die Aktion, und die Vorsehung lenkt die Aktion. Wie wir jedoch bereits wissen, wenn die Absicht die aktive Intelligenz unter Druck setzt, den Nagual-Plan auszuführen, manifestiert sich der Plan im Universum als Absicht zur Inklusivität oder dem Auge des Adlers. So geschieht die Konzeption des sich entwickelnden Bewusstseins, das nicht nur zu seiner Geburt, sondern auch zur Trennung des Erkannten vom Unbekannten führt. Für den Sehenden ist dies der wunderbarste Akt der Schöpfung, der wahrhaft majestätische Ausdruck der Absicht, aber auch der höchste Ausdruck wahrer Freundschaft. Und in diesem erstaunlichen Akt ist eine unbeschreibliche Wahrheit verborgen - eine unglaublich schöne und ebenso schmerzlich akute Wahrheit.
Man kann über viele Rätsel sprechen, aber es gibt nur ein einziges Rätsel in der Zeit. DIESES GEWISSEN BESCHÜTZT ALLES IM LEBEN UND IST SO ANGEWÄHLT UND INSPIRIEREND, SO VIEL UND UNBEGRENZT, IST DIE FÜHRUNG DER KORNE IN DEN TIEFEN DES UNBEWUSSTEN GEHEIM. Aus dem, was sie in Bezug auf diese große Kunst verstehen konnten, haben sie die Schlussfolgerung gezogen, dass das Rätsel des Seins in Wirklichkeit ein Zeichen der Wahrnehmung und des Verständnisses ist. Alles im Leben ist Sein, Wahrnehmung und Bewusstsein.
Abgesehen von diesen dreien gibt es nur eine Leere, die bekannt ist und die weniger bekannt ist.
Wie aus dem angeführten Aphorismus hervorgeht, liegt in dieser Wahrheit das Geheimnis der Wahrnehmung und des Begreifens verborgen, das wir kaum jemals lösen können, weil seine Wurzeln in der Leere liegen. Und obwohl das Rätsel selbst nicht leicht zu verstehen ist, weil wir alle dem Akt der Wahrnehmung und dem daraus resultierenden Bewusstsein ausgesetzt sind, ist es unsere Pflicht, zu versuchen, unser eigenes Bewusstsein zu beherrschen, auch wenn es keine Hoffnung gibt, das zugrunde liegende Rätsel zu lösen. Nichts kann als Entschuldigung dafür dienen, sich der Pflicht zu entziehen, denn wir alle sind in der Lage, die notwendige Anleitung zu erhalten, indem wir lernen, auf unser eigenes Herz zu hören und vernünftig mit unseren Gefühlen zu arbeiten. Schauen wir uns das bisher Gelernte genauer an, um die notwendige Klarheit über die zweite Erleuchtung zu erlangen. Wir können das obige Material als Arbeitshypothese verwenden, um zu versuchen, die wahre Natur des Menschen und die tieferen Konsequenzen zu verstehen, die dem Akt der Wahrnehmung und der Rolle des Bewusstseins innewohnen.
Wenn wir uns an das erinnern, was wir bereits über die Absicht gelernt haben, ist es leicht zu erkennen, dass alles im Leben, das heißt im Leben im Bereich der Manifestation, nichts anderes ist als ein Ausdruck der Absicht des Nagual, der natürlich auch den Akt der Wahrnehmung und des Bewusstseins beinhaltet. Darüber hinaus habe ich zu Beginn dieses Kapitels gesagt, dass wir die zweite Erleuchtung hauptsächlich aus der Perspektive des sich entwickelnden Bewusstseins angehen werden, da es viel einfacher ist, das sich entwickelnde Bewusstsein zu verstehen als die Absicht. Aber wenn wir die objektive Seite des Bewusstseins betrachten, tauchen wir nicht in die Untersuchung seiner subjektiven Natur ein, obwohl wir diese Frage oft bei der Untersuchung von Konzepten wie dem Hören des Herzens, der Arbeit mit Gefühlen und Emotionen, der Kunst des Träumens usw. angesprochen haben. Aber um zu versuchen, die Bedeutung der zweiten Erleuchtung zumindest auf der Ebene der Arbeitshypothese zu verstehen, müssen wir verstehen, was ein linksseitiges Bewusstsein ist, das formal als zweite Aufmerksamkeit bezeichnet wird.
In früheren Büchern wurde die zweite Aufmerksamkeit wie folgt definiert: eine vollständige Reihe von verschiedenen Wahrnehmungseinstellungen, die verfügbar sind, wenn der Montagepunkt innerhalb des menschlichen Streifens verschoben wird. Bei dieser Definition haben wir von Anfang an ein ernstes Problem. Da der durchschnittliche Leser dieses Buches nicht in der Lage ist, das linke Bewusstsein freiwillig zu betreten, stehen wir vor einer unlösbaren Aufgabe, weil es notwendig ist, Konzepte zu verstehen, die nur unter der Bedingung der Fließfähigkeit der Wahrnehmung verstanden werden können. Wir können verstehen, warum das so ist, indem wir unser Problem wie folgt betrachten.
Jedes Bild der Welt basiert auf einer festen Wahrnehmung, dh auf einer Wahrnehmung, bei der der Montagepunkt auf einer bestimmten Einstellung der Energiefelder festgelegt ist. Angesichts der Existenz unzähliger Energiefelder im menschlichen Streifen und dementsprechend unzähliger möglicher Einstellungen wird klar, warum jede feste Einstellung notwendigerweise selektiv sein wird. Aber das Leben ist alles, ob wir es wahrnehmen können oder nicht. Wenn wir also sehen wollen, was das Leben wirklich ist, können wir nicht annehmen, dass wir es kennen, wenn wir nur mit einer bestimmten Einstellung der Wahrnehmung operieren. Daraus ist klar, dass je mehr Einstellungen wir erreichen können, desto tiefer wird unser Verständnis des Lebens. Das gilt natürlich auch für das Bewusstsein. Wenn unsere Wahrnehmung fixiert ist, dann ist auch unser Weltbild fixiert, was bedeutet, dass unser gesamtes normales Bewusstsein auf einer selektiven Wahrnehmung basiert, die formell Erste Aufmerksamkeit genannt wird. Wie kann man diese Aufgabe lösen und die zweite Aufmerksamkeit verstehen?
Solange der Schüler seinen Montagepunkt nicht beliebig verschieben kann, gibt es keine einfache Lösung. Deshalb ist mein Rat an den Leser, sich bei der weiteren Lektüre daran zu erinnern, dass, wenn Sie nicht in der Lage sind, das linksseitige Bewusstsein nach Belieben zu betreten, Ihre Wahrnehmung fest fixiert ist, was bedeutet, dass Sie meine Worte nur gemäß Ihrem eigenen Bild der Welt lesen können. Wenn ich versuche, das Produkt einer unglaublichen Anzahl von Wahrnehmungseinstellungen auszudrücken, die alle zusammen das bilden, was man die subjektive Natur des Bewusstseins nennt, oder die zweite Aufmerksamkeit, kann ich Ihnen nur Worte geben. Deshalb wird behauptet, dass die wahre Lehre nicht in Worten ausgedrückt werden kann, denn wie kann das, was sich ausschließlich auf die selektive Wahrnehmung stützt, als wahr angesehen werden?
Bei der Lösung dieses Problems kann und wird immer die Unterweisung helfen, die jedes Nagual dem Schüler gibt, wenn es notwendig ist, Konzepte zu berücksichtigen, die die Grenzen der Ersten Aufmerksamkeit überschreiten. Es ist eine einfache und präzise Anweisung: "Bleibe so offen und objektiv wie möglich. Höre auf jeden Teil deines Wesens. Dann wird dich dein Herz führen. Verbinde dich dabei nicht mit der oberflächlichen Bedeutung von Wörtern, sondern benutze meine Worte, um dich auf das Gefühl dessen zu lenken, was ich sage. Dieses Gefühl ist die zweite Aufmerksamkeit. Versuche jedoch nicht, das Gefühl zu erklären - du wirst nur erfolgreich sein, indem du deine voreingenommenen Vorstellungen über das Leben, die auf selektiver Wahrnehmung beruhen, daran heftest. Einfach zuhören und fühlen. Wenn du mit dem Gefühl bleibst, ohne es in deinem Bilde zu interpretieren, wird es mit der Zeit in Erfahrung übergehen, und da Erfahrung Wissen ist, wirst du zu der Erkenntnis gelangen, dass die zweite Aufmerksamkeit, wie alles in der Welt, nur durch das aus Erfahrung gewonnene Wissen wirklich verstanden werden kann. Dann wirst du auch anfangen zu erkennen, dass das Leben, das Geist ist, wirklich eine Empfindung ist. Aber da du, Leser, ein Buch liest und nicht auf meine Worte hörst, füge ich zu dieser Unterweisung hinzu: "Lies langsam, sehr, sehr langsam, indem du dich von den subtilsten Schattierungen des Geschriebenen zum Gefühl hin führen lässt, als ob du auf meine Worte hören würdest. Achte auch darauf, wie die Keywords geschrieben sind."
Nun kommen wir zu der Frage, die die Quintessenz des umgebenden Aktes der Wahrnehmung und des Erkennens des Rätsels ist - zur Frage der Empfindung. Was ist das für ein Gefühl? Wenn wir sagen, dass die Empfindung ein Ausdruck irrationalen Wissens ist, dann sagt uns das alles, aber gleichzeitig nichts. Das sagt uns Alles in dem Sinne, dass das einzige Wissen Wissen ist, das durch Erfahrung gewonnen wird, aber wie kann Wissen irrational sein? Wie können wir etwas erleben, ohne es zu verstehen? Aber genau das passiert jedes Mal, wenn wir etwas erleben, das wir im Rahmen des üblichen Bezugssystems einfach nicht verstehen können und gezwungen sind, mit allen Arten von Empfindungen zu bleiben. Eine solche Erfahrung kann alles sein, von einem Missverständnis, warum jemand auf eine bestimmte Weise gegen uns handelt, bis hin zu einem Missverständnis, wie man sicher sein kann, dass man betrogen wird, ohne Beweise dafür zu haben. Das ist die Natur des Irrationalen. Die Erfahrung ist unbestreitbar, auch wenn wir sie nicht verstehen können, und jede dieser Erfahrungen begleitet das Gefühl, etwas zu wissen oder zu lernen, wenn wir es nur fühlen können.
Das Unverständnis von etwas bedeutet nur, dass diese Erfahrung uns über das aktuelle Bezugssystem hinausführt, das heißt in das Unbekannte. Da aber das Unbekannte das All ist, versteht es sich von selbst, dass das Unverständnis einer Erfahrung darauf hinweist, dass unsere Wahrnehmung des Geschehenen nicht alles umfasst, sondern nur den in unser Bezugssystem einfließenden. Aber jeder von uns hat die Fähigkeit, über sein Bezugssystem hinauszugehen und mehr und mehr von allem, in dem wir leben und uns bewegen und existieren, das Leben in der Manifestationssphäre, das sich als Nagual manifestiert, und auch als Nagual in der Manifestationssphäre zu integrieren.
Das sagt uns alles, aber gleichzeitig auch nichts, denn die Empfindung ist der reinste Ausdruck des Naguallebens, weil sie auf das ganze Leben reagiert, auf alles reagiert. Die Empfindung ist daher ein Ausdruck des Naguals, ein Ausdruck, der auf ein subjektives Bewusstsein des Unbekannten hinweist. Aber jedes Bewusstsein des Unbekannten, auch das subjektive, impliziert, dass die Wahrnehmung oder vielmehr die Empfängnis bereits stattgefunden hat. Der Nagual, der sein volles Potenzial entfalten wollte, berührte einen Aspekt seines eigenen unbekannten Zwillings und wurde sich der Notwendigkeit bewusst, diesen Aspekt seiner selbst in sein Bewusstsein einzubeziehen. Dabei ist der Akt des Werdens bewusst ist der Druck der Absicht auf den Verstand, was bedeutet, dass die schöpferische Kraft der Leere bereits aufgerufen. Das Ergebnis ist ein Gefühl, das heißt eine Bewegung oder ein Ausdruck, ein Nagual im Inneren. Dieser Ausdruck impliziert das Eindringen von Absichtsdruck in den Geist, dh die Befruchtung mit einem männlichen Nagual, dessen Anfälligkeit die Empfängnis bedeutet.
DIE GEFÜHLE SIND NICHTS, DASS ES EINE ENTWICKLUNGSMISSION ZUM GEIST, DEM AKTION DER ENTWICKLUNG, DIE ZU DER ERWACHSENHEIT EINES IRRATIONALEN, IMBRIONS-ENTWICKLUNGS-INSPIRATION FÜHRT. IN DER ERWEITERUNG UND GEBURT DIESES EMBRYONS IST DIE ENTWICKLUNG DES BEWUSSTSEINS. Alles hängt davon ab, ob man irrational ist. Im Falle eines Widerstands gegen die Empfängnis wird eine Fehlgeburt begangen, und das Irrationale kann nicht geboren werden, um die Entwicklung des Bewusstseins zu verhindern.
In diesem Aphorismus sehen wir nicht nur die Wichtigkeit der Sensibilität für die Empfindung, sondern auch die Notwendigkeit, mit der Empfindung zu bleiben. Wenn wir uns unserer Gefühle nicht bewusst sind, wenn wir nicht bereit sind, mit ihnen zu arbeiten, können wir nicht irrational sein, was bedeutet, dass wir nicht in der Lage sein werden, eine Karte des Unbekannten zu machen. Aber wenn wir nicht in der Lage sind, eine Karte des Unbekannten zu zeichnen, bleiben wir in dem Gelernten stecken, oder schlimmer noch, wir bleiben in dem, was nach unserem begrenzten Weltbild für uns das Erkannte ausmacht. Deshalb ist es so wichtig, die wahre Offenheit des Herzens zu kultivieren, indem man lernt, dem Weg des Kriegers zu folgen, denn man sollte nie vergessen, dass der Träumer, das heißt das Bewusstsein des bleibenden Nagual, nicht durch den Verstand spricht, sondern durch das Herz. Dabei muss man sich daran erinnern, dass das, was wir Herz nennen, auf der Ebene der höchsten Dreiheit der Druck der Absicht ist. Es wird von den Träumenden durch ein elektromagnetisches Zentrum übertragen, das als Herzzentrum des leuchtenden menschlichen Kokons bezeichnet wird.
Bevor wir mit der Untersuchung der zweiten Einsicht fortfahren, ist eine Frage zu klären, die zuvor nicht bewusst angesprochen wurde, um den Leser nicht mit unnötigen Details zu verwirren. Diese Frage betrifft den Zusammenhang zwischen den beiden Regeln des Nagual und den vier Stadien der Manifestation.
Die Vier-Zahn-Nagwal-Regel bezieht sich auf das Leben in der Manifestationssphäre, und daher umfasst ihr Anwendungsbereich alle vier Dimensionen von MEST. Da also die Vier-Regel der Ausdruck des vierseitigen Plans des Unaussprechlichen ist, müssen seine vier Einsichten den vier Richtungen oder vier Dimensionen entsprechen. Die erste Erleuchtung entspricht der ersten Stufe der Manifestation, die zweite Erleuchtung entspricht der zweiten Stufe, die dritte Stufe der dritten und die vierte Erleuchtung entspricht der vierten Stufe der Manifestation. Formal bedeutet dies, dass die erste Erleuchtung der Zeit entspricht, die zweite Erleuchtung dem Raum, die dritte der Energie und die vierte der Materie.
Im Fall der Drei-Zahn-Nagwal-Regel, die sich auf das Leben in der Manifestation bezieht, haben wir jedoch ein anderes Schema. Die erste Erleuchtung dieser Regel entspricht der höchsten Dreieinigkeit im ersten Stadium der Manifestation. Die zweite Erleuchtung entspricht der schöpferischen Dreieinigkeit in der zweiten Stufe der Manifestation. Und die dritte Erleuchtung bezieht sich auf das Schlafbild im dritten Stadium der Manifestation. Hier sehen wir, wie sich die Stadien der Manifestation überlagern - ein weiterer Beweis dafür, dass alles im Leben miteinander verbunden ist, interdependent und daher interagiert. Alle diese Aussagen sind sehr abstrakt und schwer zu verstehen, aber Sie und ich müssen nicht unnötig in technische Details gehen. Lassen Sie uns daher kurz und etwas vereinfacht die Bedeutung des Gesagten betrachten.
Es sollte verstanden werden, dass, obwohl in der ersten Phase der Manifestation der Faktor der Ganzheit früh genug auftritt und obwohl die Ganzheit eine Schlüsselkraft ist, die auf dieser Stufe der Evolution entwickelt wurde, die Einheit, die am Ende der ersten Stufe der Manifestation gefunden wurde, nur eine Einheit in der Zeit ist. Das bedeutet, dass die Einheit oder Ganzheit immer noch nur durch die Nüchternheit bestimmt wird, die durch die Revision gewonnen wird, das heißt durch die Meisterschaft des Bewusstseins. Es ist dieses Gefühl der Ganzheit, das durch Nüchternheit erreicht wird, das als Katalysator für die nachfolgende Manifestation wirkt, und daher ist es die Nüchternheit des Verständnisses der Notwendigkeit der Ganzheit, die die zweite Stufe der Manifestation verursacht. Nüchternheit bezieht sich jedoch auf den Verstand, der nur eine der Polaritäten des Nagual-Bewusstseins ist, und daher ist die All-Inklusivität auf dieser Ebene der Existenz nichts anderes als ein Potenzial, wenn auch ein völlig unwiderstehliches Potenzial. Erst mit dem Erscheinen der schöpferischen Dreieinigkeit oder vielmehr der sechsten Welt, dem Weg mit dem Herzen, wird das Erreichen der Ganzheit im vollen Sinne des Wortes möglich. Erst dann entsteht die Möglichkeit einer wirklich intelligenten Zusammenarbeit zwischen den beiden Polaritäten des Nagual-Bewusstseins - Herz und Verstand - und erst dann wird es möglich, eine Einheit in Zeit und Raum zu erreichen. Formal gesehen ist daher die erste Stufe der Manifestation nicht "fertig", bevor die schöpferische Dreieinigkeit in der zweiten Stufe der Manifestation auftritt, aber selbst danach kann die erste Stufe der Manifestation nicht als "fertig" betrachtet werden, bevor die zehnte Welt in der vierten Stufe der Manifestation auftritt. Es ist eher eine Frage der kontinuierlichen Entwicklung des ersten Stadiums der Manifestation, die mit dem Auftreten einer schöpferischen Dreieinigkeit in der zweiten Stufe weniger offensichtlich wird.
Alles, was gesagt wird, gilt für die zweite und dritte Stufe der Manifestation. Zum Beispiel, trotz der Tatsache, dass die Ganzheit "vollkommen" bereits in der zweiten Phase der Manifestation ist, verbessert sie sich weiterhin durch die Löschung der persönlichen Geschichte und den Tod der alten bis zum Moment der Entstehung der Dreieinigkeit der Träumer oder genauer gesagt der neunten Welt - der Welt der Magier. Erst dann beginnt die Anhäufung der persönlichen Kraft durch die Traumkunst wirklich die dritte Stufe der Manifestation zu beherrschen, auch wenn sich die persönliche Kraft bereits zu Beginn dieser Stufe der Manifestation durch die Meisterschaft der Absicht angesammelt hat. Erst an diesem Punkt der dritten Stufe der Manifestation kann die bereits in der zweiten Stufe verursachte Kraft des Todes bis zu dem Punkt gereinigt werden, an dem es im letzten Moment der Transformation für das Leben möglich sein wird, im Akt der Transformation auf die physische Ebene zu gelangen. Erst dann wird die Ganzheit in Form einer objektiven Realität materialisiert, und das Nagual erhält schließlich die Möglichkeit, das wahre Unbekannte, das manifestierte Universum, das Tonal, das All seines unbekannten Doppelgängers zu erfassen.
Das ist die erstaunliche Natur des Planes des Unaussprechlichen. Und so mächtig ist das Gefühl dieses Plans, dass es nicht nur die Absicht infiltriert, verwirklicht und vervollkommnet, sondern auch die Absicht, zwei Gegensätze miteinander zu verbinden, nämlich den ersten Ring der Kraft - die Trennung und den zweiten Ring der Kraft - die Vereinigung, die ein vollständig miteinander verbundenes, voneinander abhängiges und wechselwirkendes Leben schafft. Dieses Gefühl des Plans ist wirklich allumfassend, und der außergewöhnliche Ausdruck dieses Plans ist die ultimative Allumfassendheit.
Der letzte Punkt, der erwähnt werden muss, betrifft die unvermeidliche Frage, die sich aus der Untersuchung dieses Materials ergibt: "Wenn alles so geschieht und wenn die Regel nur aus drei Einsichten besteht, was ist dann mit der vierten Dimension passiert?" Die vierte Dimension gehört also zur letzten Welt der dritten Manifestationsstufe, und daher ist das Verhältnis zwischen Materie und Energie oder vielmehr zwischen Materie und energetischer Einheit in Zeit und Raum wie das Verhältnis zwischen dem physischen Körper des Menschen und dem leuchtenden Kokon. Mit anderen Worten, obwohl der physische Körper sehr real ist, gehört er dennoch dem leuchtenden Kokon, der nicht nur den physischen Körper, sondern auch die emotionale und mentale Ausrüstung skizziert. Die vierte Dimension in der Dreizack-Nagwal-Regel wird daher in der dritten Erleuchtung ausgedrückt, was klarer wird, wenn wir mit dem Studium beginnen.
Von allem, was wir betrachtet haben, ist es nicht allzu schwer zu sehen, dass, wie die erste Erleuchtung vollständig mit der Revision und der Meisterschaft des Bewusstseins korreliert, die zweite Erleuchtung mit der Löschung der persönlichen Geschichte und der Meisterschaft der Absicht korreliert. In der zweiten Einsicht wird uns auch gezeigt, daß erst an diesem Punkt der zweiten Erscheinungsstufe das Unbekannte wirklich vom Erkannten getrennt wird - hier gilt dasselbe Prinzip wie im vorigen Fall. Obwohl, wie wir bereits gesehen haben, die Polaritäten bereits in der ersten Manifestationsphase getrennt waren, war ihre Trennung nur im Kontext der Zeit. Mit anderen Worten, Polaritäten existieren tatsächlich auf der Ebene der ersten Manifestationsphase, sind aber nichts weiter als ein Potenzial. Erst mit dem Erscheinen der sechsten Welt in der zweiten Manifestationsstufe werden diese Polaritäten Wirklichkeit, und Geist und Herz beginnen im Manifestationsbereich als zwei getrennte Ausdrucksformen des Nagualbewusstseins zu koexistieren.
Daher ist es kaum verwunderlich, dass eine echte Ganzheitlichkeit erst mit der Entstehung der sechsten Welt in der zweiten Manifestationsstufe Wirklichkeit werden kann, denn solange die Polaritäten nicht klar durch Trennung getrennt sind, ist es unmöglich, eine echte Ganzheitlichkeit zu erreichen - davor ist alles nur ein Potenzial. Und außerdem, bis die beiden Polaritäten des Nagual-Bewusstseins vollständig festgelegt sind, das heißt, bis das Herz entsteht, ist es unmöglich, den Verlauf der Evolution innerhalb der wahren Ganzheit zu perfektionieren, aus dem einfachen Grund, dass es das Herz ist, das das vereinigende Prinzip ist. Außerdem ist es unmöglich, das Unbekannte in das Erkannte einzubeziehen, bis das Bewusstsein entwickelt ist, und das ist der Sinn der Erstellung einer Karte des Unbekannten. Wie wir aus den vorhergehenden Bänden wissen, hängt das sich entwickelnde Bewusstsein sowohl von der Überarbeitung als auch von der Löschung der persönlichen Geschichte und damit von der Nüchternheit und vom Gefühl ab, denn solange wir unser Leben nicht in seinem wahren Licht sehen können und es uns nicht gelingt, die Empfindungen zu erreichen und mit ihnen zu arbeiten, ist die Entwicklung des Bewusstseins einfach unmöglich. Das bedeutet nicht, dass die beiden anderen Techniken - Traum und Nicht-Tun - vom Standpunkt der Bewusstseinsentwicklung nicht wichtig sind. Ich habe nur versucht zu betonen, dass die Entwicklung des Bewusstseins ganz auf unserer Fähigkeit beruht, zwischen dem Alten und dem Neuen zu wählen. Wenn wir das Alte wählen, bleiben wir für immer in dem Erkannten stecken, oder genauer gesagt in dem, was das Erkannte für uns ausmacht. Wenn wir uns für das Neue entscheiden, ist es sehr wichtig, den Tod des Alten zu verursachen, was die Notwendigkeit impliziert, das Bild von uns selbst zu löschen, das wir auf die Welt um uns herum projizieren. Daher wird die Entwicklung des Bewusstseins immer auf die horizontale Ost-West-Achse reduziert, denn solange es keine notwendige Nüchternheit gibt und wir nicht in der Lage sind, mit unseren Gefühlen zu arbeiten, gibt es keinen Weg nach vorne, daher können wir bei der Arbeit mit der Süd-Nord-Achse nicht wirklich in Bezug auf den Einen Plan träumen, was bedeutet, dass alles, was wir materialisieren können, mit einer Fehlgeburt enden wird.
Die zweite Erleuchtung bezieht sich daher voll und ganz auf die Entwicklung des Bewusstseins durch den Gebrauch des Todes, und gleichzeitig ist dieser Tod nicht nur freiwillig, sondern auch exquisit schön in seiner quälenden und zitternden Schönheit. Es ist nicht leicht, das zu verstehen, aber versuchen wir, wenigstens ein Gefühl für das wahre Wesen dieses wahrhaft wunderbaren Mysteriums, des Mysteriums von Golgatha, zu gewinnen. Dazu müssen wir sie zuerst in den richtigen Kontext stellen, denn sonst bleibt sie weiterhin vage und schwer fassbar.
Um das Mysterium von Golgatha in den richtigen Kontext zu bringen, ist es wichtig zu wissen, dass es sich auf die sechste Welt in der zweiten Phase der Manifestation bezieht. Wir haben das schon mal besprochen. Das bedeutet, dass die schöpferische Dreieinigkeit erst in der sechsten Welt in der zweiten Manifestationsphase in Aktion tritt. Es ist äußerst wichtig, sich daran zu erinnern, dass echte Kreativität einem Mann anvertraut ist und ein Akt des Herzens ist. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die sechste Welt der Weg mit dem Herzen genannt wird, und sie impliziert auch die Notwendigkeit, zwischen dem Alten und dem Neuen zu wählen. Denn wenn wir beim Alten bleiben, ist nur die Reproduktion möglich, d.h. die Erneuerung der Dummheit, und wenn wir das Neue wählen, wird Kreativität möglich, aber nur durch den Tod des Alten. Was bedeutet eigentlich der Tod des Alten?
Vom rein formalen Standpunkt aus bedeutet der Tod des Alten, dass die Einheit der Trennung weichen muss, damit die Ganzheit erreicht werden kann. Das Eine Leben muss geteilt werden, die Einheit muss der Vielheit weichen, bevor die Ganzheit möglich ist. Die Polaritäten müssen also getrennt werden, und das gilt auch für das Geschlecht. Die Trennung bedeutet daher den Tod der Einheit, den Tod der alten Einheit mit dem Ziel, eine neue Einheit zu schaffen, die als Ganzheit bezeichnet wird. Aber versteht, dass die wahre Einheit nur das Subjektive ist, das Nichts der Leere. Und das ist richtig, denn etwas impliziert Objektivität und damit Dualität, und wo Dualität ist, ist Einheit unmöglich. Mit anderen Worten, Einheit und Vielheit, subjektiv und objektiv, schließen sich gegenseitig aus, denn obwohl sie koexistieren können und wirklich koexistieren, sind sie nicht dasselbe. Dies bedeutet, dass in dem Moment, in dem die Absicht die Leere zum Schöpfer macht, der Tod des Alten stattfindet und das Subjektive dem Objektiven Platz macht, die Einheit der Pluralität Platz macht. Das Ergebnis ist das manifestierte Universum, der Tod der Einheit, und daher herrscht bis zum Beginn der Bewusstseinsentwicklung absolute Dunkelheit. Aber die Entwicklung des Bewusstseins kann erst beginnen, wenn die Polaritäten in der Manifestationssphäre getrennt sind, wodurch der weibliche Geist vom männlichen Herzen getrennt wird, das Unbekannte vom Wissenden, und schließlich wird sich die Frau vom Mann trennen.
Aus dem Vorhergehenden ist klar ersichtlich, dass der ursprüngliche Akt der Trennung in der Leere in der Erscheinungssphäre so widergespiegelt werden muss, dass nicht nur das objektive, das heißt das manifestierte Universum vom subjektiven, das heißt nicht manifestierten, oder der Leere, sondern auch die Polaritäten voneinander getrennt sind - nur dann wird die Entwicklung des Bewusstseins möglich sein. Folglich muss das Unbekannte im Manifestationsbereich vom Erkannten im Manifestationsbereich getrennt werden, was nicht nur die unvermeidliche Spaltung der Geschlechter, sondern auch die Trennung des Tonals vom Nagual bedeutet. Mit anderen Worten, in dem Moment, in dem die Entwicklung des Bewusstseins möglich wird, in dem Moment, in dem die sechste Welt in der zweiten Manifestationsstufe erscheint, wird das weibliche Tonal durch die Geburt des sich entwickelnden Bewusstseins vom männlichen Nagual getrennt. Das ist die erste wirkliche Polaritätsteilung, denn bis zu diesem Zeitpunkt gab es zwar eine Trennung, aber nur als subjektives Potential und nicht als objektive Materialisierung. Dabei ist zu beachten, dass das sich entwickelnde Bewusstsein die Verkörperung des Nagual-Inklusivitäts-Plans ist und als solcher auch ein Ausdruck der Absicht ist. Der einzige Grund für die Trennung des Tonals vom Nagual ist also, dass, da mit dem Entstehen des sich entwickelnden Bewusstseins eine echte Ganzheitlichkeit Wirklichkeit wird, der Akt der Trennung ohne destruktive Folgen verwirklicht werden kann, denn jetzt wird die Absicht des Unaussprechlichen durch das sich entwickelnde Bewusstsein manifestiert. Auf diese Weise kann die Trennung nun durch die Kraft der Ganzheitlichkeit zurückgehalten werden, und dementsprechend wird der Akt der Trennung, der weit entfernt von dem destruktiven ist, durch das sich entwickelnde Bewusstsein kreativ. Mit anderen Worten, dank der durch das sich entwickelnde Bewusstsein hervorgerufenen Trennung von Tonal und Nagual wird eine vernünftige Zusammenarbeit zwischen Herz und Verstand, zwischen Mann und Frau, möglich, was wiederum die Möglichkeit bietet, den Plan des Unaussprechlichen zu materialisieren.
Die Wirkungen aus dem vorstehenden Material sind unzählbar, aber wir müssen versuchen, das Wesen der wichtigsten von ihnen zu erfassen, um ein auch nur zu Arbeitszwecken brauchbares Wissen über das Mysterium von Golgatha zu erlangen, das nichts anderes ist als ein Rätsel der Wahrnehmung und des Bewusstseins. Und vor allem ist es notwendig, die esoterische Bedeutung des Konzepts zu verstehen, das besagt, dass das sich entwickelnde Bewusstsein der Sohn des Menschen ist, der der Sohn des Unaussprechlichen ist. Aus dem, was bereits in Bezug auf die Kosmologie betrachtet wurde, wissen wir, dass dies wirklich der Fall ist, da der ganze Plan der Manifestation darin besteht, ein Bewusstsein zu entwickeln, das darauf abzielt, das Unbekannte in das Erkannte einzubeziehen, und daher versteht es sich von selbst, dass sich alles im Leben um das sich entwickelnde Bewusstsein dreht. Da das sich entwickelnde Bewusstsein die Verkörperung des Nagual-Plans ist, ist es der Sohn des Unaussprechlichen, aber in Manifestation ist es auch der Sohn des Menschen, und der Mensch ist der Mikrokosmos des Makrokosmos. Wie wir bereits wissen, ist dies das Prinzip Christi, die sechste Welt in der zweiten Stufe der Manifestation, der Weg mit dem Herzen, das sich entwickelnde Bewusstsein und der reine Ausdruck der Absicht, die in Wirklichkeit eine bedingungslose Liebe in der durch das Herz ausgedrückten Handlung ist. Deshalb wird das sich entwickelnde Bewusstsein auch der Hüter des Gelernten genannt, denn nur durch das sich entwickelnde Bewusstsein kann das Unbekannte in das Erkannte einbezogen und in Form des neuen Wissens im Bewusstsein des Unaussprechlichen bewahrt werden, das auf seiner eigenen Ebene träumt.
Aber warum nennen die Tolteken es ein Mysterium, ein quälend schönes Rätsel? Warum sagen wir, dass dies die bedingungslose Liebe in Aktion ist? Diese Fragen sind nicht leicht zu beantworten, und zwar nicht, weil die Antworten vom Standpunkt der reinen Empfindung aus schwer zu verstehen sind, sondern Worte, wenn sie versuchen, die Empfindung auszudrücken, neigen dazu, eher zu verzerren als die Wahrheit zu vermitteln. Wenn es um linkes Lernen geht, sollten Worte nicht wörtlich genommen werden. Das Prinzip Christi oder der Weg mit dem Herzen ist jedoch ein Rätsel, denn es bezieht sich auf die Absicht, und wir sind einfach nicht in der Lage, die Absicht zu verstehen. Wir können nur den Mechanismus seiner Arbeit verstehen, seinen Ausdruck verstehen. Aber wir haben keine Ahnung von der wahren Natur der Absicht. Wir sagen, dass dieses Rätsel schmerzlich schön ist, weil die Absicht sich in der Erscheinungssphäre in einer wirklich erstaunlichen Weise ausdrückt, die vor zweitausend Jahren von dem großen Menschensohn, den die Christen als Jesus Christus kennen, so anschaulich demonstriert wurde. Er lehrte, dass das größte Gesetz im Universum Liebe ist, bedingungslose Liebe in Aktion ist Absicht. Aber was bedeutet das eigentlich?
Wir können unser Herangehen an die Betrachtung des Mysteriums von Golgatha beliebig kompliziert machen, und wir werden Recht haben, denn dieses Thema ist wirklich komplex und tiefgreifend: es verbirgt eine Menge kaum wahrnehmbarer Nuancen, Konsequenzen aus den Folgen - und all dies führt den menschlichen Geist in einen Zustand völliger Verwirrung. Oder wir können die äußerste Einfachheit anstreben, indem wir die Anweisung befolgen, die Christus seinen Jüngern gab: "Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie Kinder werdet, werdet ihr nicht in das Königreich des Himmels eingehen."*. Der rationale Verstand liebt es, uns zu verkomplizieren, aber zum Glück ist Christus nicht gekommen, um uns Vernunft zu lehren. Er kam, um uns das Herz zu lehren, oder vielmehr, er kam, um uns zu lehren, dem Weg des Herzens zu folgen, und forderte uns auf, unser Kreuz zu erheben und ihm zu folgen, denn er ist der Weg, das Wort und damit das Licht. Einfache Worte, aber wie tief und aufschlussreich sie in ihrer Bedeutung sind. Dein Schicksal ist dein Kreuz, also nimm es in deine Arme und folge deinem Herzen!
Aber was ist mein Schicksal? Und Ihre? Mein Schicksal unterscheidet sich nicht wesentlich von Ihrem und dem aller anderen Menschen. Unser gemeinsames Schicksal ist es, dem Weg mit dem Herzen zu folgen. Der einzige Unterschied zwischen den Schicksalen der Menschen besteht darin, dass jeder von uns sein eigenes Schicksal auf seine einzigartige Weise gemäß dem Willen des Schicksals ausdrückt. Aber Ihr Schicksal, mein Schicksal oder das eines anderen, ist es, zu wissen, was es bedeutet, dem Weg mit dem Herzen zu folgen, dem Weg, der uns immer zum Gipfel von Golgatha führt, zum Frontalort, zum Ort des Todes. Das bedeutet nicht, dass jeder von uns dazu bestimmt ist, der Retter der Welt oder ein großer Lehrer zu werden, sondern es bedeutet, dass jeder von uns als Menschensohn die Möglichkeit hat, sein Bewusstsein zu entwickeln. Und in dieser Hinsicht verkörpert jeder von uns das Prinzip von Christus - Inklusivität, und so sind wir alle Söhne des Unaussprechlichen.
Um besser zu verstehen, wie alles, was wir bisher gelernt haben, uns zu diesem Abschnitt der Lehre führt, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass das sich entwickelnde Bewusstsein nicht nur die Trennung von Tonal und Nagual verursacht, sondern auch eine neue Einheit bringt, die als Inklusivität bezeichnet wird. Indem das sich entwickelnde Bewusstsein die Verkörperung der Absicht ist, ist es der Anfang, der zugleich trennt und verbindet. Um die Folgen dieser Tatsache zu beurteilen, muss daran erinnert werden, dass es die Absicht ist, die die Leere dazu veranlasst, ein Schöpfer zu werden, was zum ersten Akt der Trennung führt, um den Plan des Unaussprechlichen zu enthüllen. Aus dem Abschnitt der Kosmologie wissen wir auch, dass es die Absicht ist, die das Ziel des Unaussprechlichen aus dem Material des Verstandes bildet, von dem wir wissen, dass er selbst es ist, denn Absicht und Verstand sind nur zwei Polaritäten des Einen Bewusstseins.
In Wirklichkeit bedeutet dies, dass die Absicht oder der Sohn aus seiner weiblichen Polarität oder Intelligenz ein manifestiertes Universum schafft - ein weibliches Tonal, von dem wir wissen, dass es unbekannt ist. Dabei bleibt die Absicht auf ihrem eigenen Plan unberührt, was in der christlichen Bibel mit den Worten Christi ausgedrückt wurde: "Ich und der Vater sind eins" und "Der mich gesandt hat, ist mit mir; Mein Vater hat mich nicht allein gelassen." Aber während sie auf ihrer eigenen Ebene intakt bleibt, wird die Absicht vom Tonal getrennt - von ihrer weiblichen Polarität. Obwohl also die Absicht das gesamte manifestierte Universum durchdringt und obwohl es nichts anderes als die Absicht gibt, hat die Absicht im wahren Sinne des Wortes sich selbst geopfert, oder genauer gesagt, ihren ursprünglichen Zustand der Einheit geopfert, damit es möglich wird, den Plan des Unaussprechlichen zu verwirklichen. Der erste Akt der Trennung, der in der Leere stattfindet, ist daher nicht die Trennung zwischen dem Nagual und seiner Absicht, sondern zwischen der Absicht und seiner weiblichen Polarität, dem Verstand. Das natürliche Ergebnis davon ist nicht nur die Spaltung der Geschlechter, sondern auch das angeborene Verlangen überall im Leben nach der Wiedervereinigung der Polaritäten. Auf diese Weise konnte der Plan des Unaussprechlichen manifestiert werden, und daher ist die Inklusivität die größte treibende Kraft im Universum, unabhängig davon, wie sehr wir uns dessen bewusst sind und wie hoch der Grad der Trennung in unserem Denken und Verhalten ist. Darüber hinaus, da die Ganzheit die Vereinigung der Polaritäten - der Absicht und des Verstandes, des Mannes und der Frau - anstrebt, wird deutlich, warum das manifestierte Universum, das heißt das Leben in der Manifestation, ein heterosexueller Ausdruck des Lebens sein muss.
Aus weniger formaler Sicht bedeutet dies, dass, wenn wir unser Bewusstsein entwickeln wollen, die erste Voraussetzung darin besteht, in Bezug auf unseren aktuellen Bewusstseinszustand nüchtern zu werden, denn ohne Überarbeitung ist jede Klarheit, zu der wir gelangen können, keine wahre Nüchternheit, sondern nur eine neue Sicht auf das, was wir bereits im Kontext des aktuellen Bezugssystems kennen. Und da das gegenwärtige Bezugssystem das Produkt aller unserer vergangenen Erfahrungen oder, genauer gesagt, das Produkt unserer Wahrnehmung aller vergangenen Erfahrungen ist, ist es selbstverständlich, dass, wenn wir wirklich in jedem einzelnen Moment nüchtern werden wollen, es notwendig ist, jede Sicht der aktuellen Erfahrung untrennbar von der Vergangenheit zu betrachten, was die Notwendigkeit einer Überarbeitung verursacht.
In Bezug auf das Vorstehende ist es wichtig zu verstehen, dass es zwar durchaus möglich ist, immer mehr verschiedene Standpunkte zu jedem Ereignis zu sammeln - so dass wir glauben oder den Eindruck erwecken, dass wir unser Bewusstsein entwickeln -, aber in Wirklichkeit erfahren wir nichts Neues außer der Tatsache, dass es unzählige verschiedene Standpunkte zu derselben Erfahrung gibt. Diese Tatsache selbst zeigt, dass, wenn eine Person zu jeder Frage einen Standpunkt festhält, dies das Ergebnis einer selektiven Wahrnehmung ist, aus der sie sich nur durch das Streben nach maximaler Objektivität der Wahrnehmung befreien kann. Um wirklich objektiv zu sein, können wir es uns nicht leisten, an dem Glauben an die Wahrheit unserer Wahrnehmung dessen festzuhalten, was geschieht. Das gleiche gilt für das Unaussprechliche, und daher wird die Praxis der Ganzheit nur im Rahmen des Ostens nicht zur Offenbarung neuen Wissens führen, sondern uns stattdessen dazu zwingen, in der Vergangenheit zu bleiben und das Erkannte, das heißt das, was bereits erlebt wurde, zu überarbeiten. Der einzige Weg, neues Wissen zu entdecken, besteht darin, sowohl den Osten als auch den Westen, sowohl die Nüchternheit als auch das Gefühl, das Leben und den Tod zu umfassen.
Die durch die Revision erworbene Nüchternheit muß also durch die Empfindung ergänzt werden, denn gerade die Empfindung ist Ausdruck irrationalen Wissens des Unbekannten. Aber die wahre Empfindung kann nur dort entstehen, wo in der einen oder anderen Form der Tod des Alten eingetreten ist, und der einzige Ort, an dem der Tod eintreten kann, ist unser Selbstbewusstsein oder, mit anderen Worten, unser Selbstbild. Wir können denken, dass wir uns einfach dessen bewusst sind, was außerhalb von uns selbst geschieht, aber in Wirklichkeit geschieht alles in uns aus dem einfachen Grund, dass der Akt der Wahrnehmung völlig subjektiv ist und daher vollständig auf unserem Bild von sich selbst basiert. Infolgedessen geht wahre Nüchternheit immer Hand in Hand mit dem Tod des Alten, und jedes Mal, wenn wir in Bezug auf etwas nüchtern werden, ist ein Teil unseres Selbstbildes gezwungen, tatsächlich zu sterben. Das neue Wissen wird nicht nur durch eine Neubetrachtung gewonnen, sondern offenbart sich, wenn die Nüchternheit zum Tod des Alten führt. Daraus wird deutlich, dass die Transformation der Tod des Alten ist, der durch Nüchternheit verursacht wird.
Zurück zum Inhalt der zweiten Offenbarung. Es ist klar, dass nur wenn die in der ersten Stufe der Manifestation entwickelte Allseitigkeit mit der in der zweiten Stufe der Manifestation entwickelten Qualität des Todes imprägniert wird, die Allseitigkeit die Fähigkeit erlangt, die Erstellung einer Karte des Unbekannten wirklich durchzuführen. Folglich strebt die Absicht, die Verkörperung des Naguals, bewusst nach dem Tod des Alten, um den Plan des Unaussprechlichen zu materialisieren. Das bedeutet, dass für die Materialisierung des Planes des Unaussprechlichen die unabdingbare Bedingung ist, dass die Einheit zur Vielheit führt und das Nichts der Leere sich in das Etwas verwandelt, oder genauer gesagt, zum All-Tonal wird. Mit anderen Worten, das Wort muss Fleisch werden, der Sohn des Unaussprechlichen muss Menschensohn werden. Der esoterische Sinn davon ist, dass das Leben in die Materie eintauchen muss, bevor es möglich wird, den Plan des Unaussprechlichen zu materialisieren. Wir wissen jedoch, daß nicht das Nagual selbst in die Materie versinkt, sondern seine Absicht, die nicht nur das manifestierte Universum aus seiner eigenen weiblichen Polarität schafft, sondern auch das Nagual oder genauer das Bewusstsein des Nagual, das der Träumer ist, in die Materie hineinzieht. Indem er das manifestierte Universum aus seiner eigenen weiblichen Polarität heraus und dann von ihr getrennt hat, veranlasst die der Absicht innewohnende Kraft der Ganzheit den Träumer, das heißt das sich entwickelnde Bewusstsein, den Sohn des Unaussprechlichen, der Fleisch gefunden hat, zur Identifikation mit der geformten Seite des Lebens, wenn er zum ersten Mal in die Materie eintaucht. Durch die Identifizierung mit der Form wird der Sohn in jeder Hinsicht am "Kreuz" der Materie gekreuzigt.
Aber man muss sich daran erinnern, dass der Nagual und seine Absicht auf seiner eigenen Ebene intakt bleiben, und daher wird nur der Ausdruck der Absicht im manifestierten Universum, das heißt der Sohn des Unaussprechlichen, der Fleisch gewonnen hat, mit der Form identifiziert. Indem das sich entwickelnde Bewusstsein mit der geformten Seite des Lebens identifiziert wird, das heißt mit dem manifestierten Leben, bleibt es immer noch die Verkörperung des Nagual-Plans (schließlich ist es im Wesentlichen ein Ausdruck der Absicht), aber es wird verloren und vom Nagual getrennt. Dies wurde von Christus so scharf ausgedrückt, als er während der Kreuzigung sagte: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"*
Es ist klar, dass die einzige Lösung dieses Dilemmas in der Entwicklung des Bewusstseins liegt, denn nur so kann der Sohn den Rückweg zum Nagual finden und sich von der Identifikation mit der Form befreien. Wie wir bereits wissen, kann die wahre Entwicklung des Bewusstseins durch den Transformationsprozess - durch den Tod des Alten - verwirklicht werden. Folglich wird in der Sage von Golgatha der Sohn des Unaussprechlichen, der Fleisch gefunden hat, am Kreuz der Materie gekreuzigt, und der einzige Weg zurück zum Vater führt durch den Tod des Alten. Aber, wie man deutlich sehen kann, ist die Identifizierung mit der Form in Wirklichkeit die alte, und daher bedeutet der Tod des Alten die Befreiung von der Identifizierung mit der Form, die durch die freiwillige Annahme des Todes im Akt der Umwandlung erreicht werden kann. Das wurde von Christus schön ausgedrückt, als er in der neunten Stunde am Kreuz ausrief: "Es ist vollbracht! Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist." Mit anderen Worten, nur durch den Prozess der Umwandlung und der anschließenden Transformation kann die Transformation, dh die Auferstehung und damit die Erhebung zum Vater verursacht werden. Als Christus also zu seinen Jüngern sagte: "Ich habe die Welt besiegt", sagte er, dass er von nun an nicht mehr an die Form gebunden sei, und deshalb konnte er ihnen trotz der bevorstehenden Kreuzigung sagen: "Ich bin vom Vater ausgegangen und bin in die Welt gekommen; und ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater."
Wir sehen also, wie die Leere, die unter dem Einfluss ihrer Absicht, Schöpfer zu werden, eine Bewegung eingeleitet hat, die von ihrem Sohn zur Freundschaft angeregt wird, ihren "einziggezeugten Sohn" schickt, um diesen Plan zu erfüllen. Die Absicht, der Sohn des Unaussprechlichen und die Verkörperung der Liebe in Aktion, schafft aus ihrer eigenen weiblichen Polarität ein manifestiertes Universum. Aus diesem Grund wird der Sohn in erster Linie von seinem weiblichen Zwilling getrennt, und nachdem er Fleisch gewonnen und ein menschlicher Sohn geworden ist, wird er auch durch Identifikation mit der Form vom Nagual getrennt. Der verlorene und am Kreuz der Materie zurückgebliebene Sohn des Unaussprechlichen, der auch ein Menschensohn ist, hat keine andere Wahl, als auf der Suche nach dem Weg zurück zum Vater zu kämpfen und sein Bewusstsein im Prozess der Umwandlung, Transformation und Transformation zu entwickeln.
Das ist die Natur der bedingungslosen Liebe in Aktion, und das ist die Überlieferung vom Mysterium von Golgatha, das auch in seiner Wurzel und im Geheimnis der Wahrnehmung und des Begreifens liegt. Wir sind einfach nicht in der Lage, sie zu verstehen, weil wir nicht wissen, wie das Eine, das heißt die Leere, zur Drei wird, noch die wahre Natur der Absicht. Aber aus unserer Erfahrung des Ausdrucks der Absicht wissen wir, dass dies wirklich der höchste Ausdruck der wahren Liebe ist, der Liebe, die Vater und Sohn in einem Akt der Freundschaft und Liebe verbindet, deren absolute Unbedingtheit den menschlichen Geist völlig betäubt. Angesichts eines so qualvoll schönen Ausdrucks der Liebe kann ein Krieger nur in wahrer Demut den Kopf neigen, weil er weiß, dass die Knappheit seiner menschlichen Ressourcen ihm nicht erlauben wird, das Rätsel des Seins zu lösen, und dennoch ist er in der Lage, es zu verstehen und ein äußerst makelloses Leben zu führen. Der Krieger weiß aus eigener Erfahrung, dass das Rätsel der Wahrnehmung und des Bewusstseins in ihm ist, und deshalb weiß er in seinem tiefsten Herzen, dass das Mysterium von Golgatha nicht "irgendwo da draußen" ist, es ist seine eigene endgültige Reise auf dem Weg mit dem Herzen, die Reise des menschlichen Sohnes zurück zu seinem Vater. Wird er jemals, wie Frank Herbert es ausdrückte, "den Sprung zum Ursprung dieses Fleisches machen und sich selbst so kennen, wie er einmal war", das heißt, sich selbst als Sohn des Unaussprechlichen zu kennen, "bleibt in den Nebeln der Zukunft". Aber der Krieger weiß, dass "alles, was ein Mensch tun kann, sein ist". Und er weiß, dass "jede seiner Handlungen dies tun kann".
Zum Abschluss der Betrachtung der zweiten Erleuchtung ist es notwendig, noch einmal die dringende Notwendigkeit zu betonen, sich daran zu erinnern, dass, obwohl wir über Nagual und seine Absicht sprechen, sie im Wesentlichen eins sind. Es ist unmöglich, das Bewusstsein von der Existenz zu trennen, und daher ist Trennung nur eine Illusion im Verstand. Es gibt keine wirkliche Trennung als solche, es gibt nur eine Trennung der Polaritäten, die im manifestierten Universum als universeller Zustand des Bewusstseins existieren, des Bewusstseins, in dem der Verstand die Trennung ausdrückt und die Absicht die Ganzheit ausdrückt, entsprechend dem Plan zur Entwicklung des Bewusstseins. Aber letztendlich sind Trennung und Inklusivität zwei Seiten derselben Münze - die Absicht, der Sohn des Unaussprechlichen, der auch der Sohn des Menschen ist, das sich entwickelnde Bewusstsein. Im menschlichen Geist herrscht die Illusion der Trennung, aber im Herzen eines jeden Mannes und jeder Frau lauert auch das unbestreitbare Gefühl, dass das Leben nicht das ist, was es zu sein scheint, und dass der Geist, das Nagen uns alle, unermesslich größer ist, als unser kleines Gehirn in der Lage ist, sich im Rahmen eines normalen Bewusstseins zu integrieren.
Keiner von uns kann sich hinter Unwissenheit verstecken, aber gleichzeitig wird die Empfindung, die der reinste Ausdruck des Lebens ist, der Nagual, zugunsten verschiedener Ideen, die aus einer rationalen Vernunft und einem festen Weltbild geboren wurden, das auf einer unzählbaren Anzahl von Vorurteilen beruht, die auf reine Abgeschiedenheit reduziert sind, völlig ignoriert. Immer wieder zeigt die Menschheit ihren extremen Widerstand und ihre Verachtung für die Inklusivität, für den Plan des Nagual, aber gleichzeitig feiert sie von Jahr zu Jahr Ostern - das alte Oesteramoon-Fest, das Fest des unaussprechlichen Mysteriums von Golgatha. Was für eine Farce! Was für ein tragischer Beweis für den wahnsinnigen Stolz der Menschheit und die überwältigende Vernachlässigung! Jesus sagte: "Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt."
Bei dem Versuch, so viel wie möglich über diese schmerzlich schöne Erleuchtung zu erzählen, habe ich viel getan, aber gleichzeitig sind alle meine Bemühungen kaum in der Lage, der Größe dieser Erleuchtung gerecht zu werden. Die wahre Lehre kann einfach nicht in Worten ausgedrückt werden, und deshalb kann ich Ihnen nur die richtige Richtung zeigen. Das Mysterium von Golgatha ist nicht leicht zu verstehen, aber indem wir versuchen, auf das Herz zu hören und ihm zu folgen, sind wir in der Lage, Schritt für Schritt den Plan und die Bedeutung zu verstehen, die dem sich entwickelnden Bewusstsein innewohnen. Was mit einer irrationalen Empfindung beginnt, kann und muss eine objektive Realität werden, wenn wir versuchen, zu erkennen, was Transformation und Transformation umfasst, wenn wir nach Nüchternheit suchen, die uns zum Tod des Alten und zur Erreichung einer echten Transformation führt. Zum Abschluss überlasse ich euch die bewegenden Worte des letzten Gebetes Christi für eure Jünger, ein Gebet, das auch ein Gebet für alle ist, die versuchen, dem Weg des Herzens zu folgen und den Weg zum Vater zu finden.
"Vater, die Stunde ist gekommen, verherrliche deinen Sohn, damit dein Sohn dich verherrliche, weil du ihm die Herrschaft über alles Fleisch gegeben hast, damit er alles, was du ihm gegeben hast, ewiges Leben gebe. Dies aber ist das ewige Leben, daß sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. Ich habe dich auf Erden verherrlicht und das Werk getan, das du mir aufgetragen hast. Und nun preise mich, Vater, bei dir selbst durch die Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.
Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir von der Welt gegeben hast; sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt. Jetzt haben sie erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist; denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben es angenommen und wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie haben geglaubt, dass du mich gesandt hast. Ich bitte für sie, nicht für die ganze Welt, sondern für die, die du mir gegeben hast, denn sie sind dein. Und alles ist dein und mein; und ich bin in ihnen verherrlicht. Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien wie wir. Als ich mit ihnen im Frieden war, habe ich sie in deinem Namen bewahrt; die du mir gegeben hast, habe ich bewahrt, und keiner von ihnen ist verloren gegangen, außer dem Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt werde. Nun aber komme ich zu dir und sage dies in der Welt, damit sie meine vollkommene Freude in sich haben. Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehaßt, weil sie nicht von der Welt sind, so wie ich nicht von der Welt bin. Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt zu nehmen, sondern sie vor dem Bösen zu bewahren. Sie sind nicht von der Welt, so wie ich nicht von der Welt bin. Heilige sie in deiner Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe ich sie auch in die Welt gesandt. Und für sie weihe ich mich, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt werden.
Ich bitte aber nicht nur um sie, sondern auch um die, die an mich glauben nach ihrem Wort, damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, damit auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, daß sie eins seien, wie wir eins sind. Ich bin in ihnen, und du bist in mir, damit sie alle in einem seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast. Vater, die du mir gegeben hast, will ich, dass sie dort, wo ich bin, und sie bei mir sind, dass sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich geliebt hast, bevor die Welt gegründet wurde. Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt; ich aber habe dich erkannt, und diese haben erkannt, daß du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen deinen Namen bekannt gegeben und werde ihn bekannt machen, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen.
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Kapitel 11. Die Dreizackige Regel: Die Dritte Erleuchtung
DER FACTOR DER BEWUSSTSEINSÄTZLICHKEIT IST DER SCHLÜSSEL, UM DEN WUNSCH DES UNERSCHIEDLICHEN ZU ERKENNEN. IN VERBINDUNG MIT DIESEM IST es wichtig zu verstehen, dass die Relativität sich selbst als Ergebnis der Polaritätsspaltung in einem nicht-absoluten Universum darstellt. Wenn das Universum absolut wäre, dann wäre die Polaritätsteilung auch absolut, das heißt, die Pole würden sich gegenseitig trennen und gegenseitig ausschließen. Aber solange das All nicht absolut ist, bietet die Trennung der Pole nur eine Definition von Grenzen, in denen jedes Spektrum wahr ist, wenn das sich entwickelnde Bewusstsein in der Art der Funktion des prishen Bewusstseins ausgedrückt wird. DAS GIBT ES IN JEDEM SYSTEM IN ALLEN ZEHN WELTEN VON VIER MESSUNGEN. IM POLENGEBNIS WERDEN JEDER POLARITÄTSPAAR SEI GEMISCHT ZWISCHEN IHNEN IN DER ALLGEMEINEN POLEN. DIE GRENZEN DIESER POLEN WERDEN VON EINER KONKRETISCHEN ENTSCHEIDUNG GEMACHT, DIE EINE AUTHENTISCHE POLARITÄT ERWÄHLT. DANN IST DAS, WAS WIR ALS PAAR DER POLARITÄT ERFÜLLEN, NICHT MEHR ALS EIN PRODUKT DER ENTWICKLUNG. FORTSCHRITTLICH SEHEN WIR, DASS JEDER BEWUSSTSEIN ZWEI POLARITÄTEN HAT, VON DENEN JEDE RICHTIG ODER UNTERSCHIEDLICH IST.
Die dritte Erkenntnis führt uns in das Wesen eines Konzepts, das wir schon oft erwähnt haben, das wir aber noch nicht tief genug betrachtet haben, nämlich in das Konzept des Faktors der Relativität des Bewusstseins. Bevor wir jedoch mit einer detaillierten Untersuchung beginnen, lohnt es sich, die Worte der Warnung auszusprechen. Das Konzept des Relativitätsfaktors des Bewusstseins ist in der Tat grundlegend für das Verständnis sowohl der Idee des Unaussprechlichen als auch der Fragen von Sex und Geschlecht. Dennoch widerspricht sie stark allen Überzeugungen und Vorurteilen in Bezug auf Sex und Geschlecht, an denen sich Männer und Frauen seit Tausenden von Jahren festhalten. Es ist sogar sinnlos, zu versuchen, dem Schüler das Wesen dieses Konzepts zu erklären, bevor er ein solides Verständnis der grundlegenden Konzepte der Lehre erlangt, denn sonst wird das Ergebnis nur Verwirrung und tiefe Verwirrung sein. Wenn Sie also versuchen, diesen Abschnitt der Lehre zu verstehen, müssen Sie sich der damit verbundenen Verantwortung bewusst sein. Wenn Sie irgendwann sehen, dass das Lesen verwirrend ist, sollten Sie sofort zu den grundlegenden Konzepten zurückkehren, einschließlich des Abschnitts Kosmologie aus dem zweiten Band, und erst nachdem Sie sie verstanden haben, können Sie zu diesem Kapitel übergehen. Darüber hinaus ist es wichtig, sich bei der Arbeit mit linkshändigen Lehren ständig an die bereits wiederholt geäußerte Warnung vor der Verwendung von Wörtern zu erinnern. Worte sollten nicht wörtlich genommen werden, denn wenn es um die linke Seite geht, neigen Worte dazu, die Wahrheit zu verzerren, anstatt sie zu vermitteln.
Der Aphorismus, der am Anfang dieses Kapitels gegeben wurde, spiegelt perfekt die Natur des Relativitätsfaktors des Bewusstseins wider und zeigt deutlich die Beziehung zwischen der zweiten und dritten Erleuchtung. So offenbart die erste Erleuchtung die Natur des Nagual, und die zweite und dritte - die Natur der beiden Polaritäten seines Bewusstseins. Die beiden letzten Einsichten müssen als eine betrachtet werden, denn in Wirklichkeit sind sie untrennbar - eine geht auf die unauffälligste Weise in die andere über. Der aufmerksame Leser wird bemerken, dass wir bereits die dritte Erleuchtung der Dreizack-Nagwal-Regel während des Studiums der zweiten Erleuchtung ausgearbeitet haben. Wir müssen nur die Beziehung zwischen diesen beiden Einsichten verstehen.
Die dritte Erkenntnis bezieht sich auf den Träumer. Wie wir bereits gesagt haben, wird diese Ebene der Existenz in der neunten Welt in der dritten Stufe der Manifestation abgeschlossen und vollständig in der Zeit der Transformation in der zehnten Welt in der dritten Stufe der Manifestation materialisiert. Aus der Kosmologie wissen wir auch, daß dies nur durch die Kunst des Traumes geschehen kann, die im Grunde nichts anderes ist als der Ausdruck der Absicht auf dieser Existenzebene. Der Traum des Träumers ist also in der Tat die Meisterschaft der Absicht, die Offenbarung der vollen magischen Kraft des Träumers. Wenn der Mensch nur die Bedeutung des wunderbaren Schöpfungsaktes erkennen könnte, würden Männer und Frauen heute das Geheimnis von Sex und Geschlecht mit höchster Ehrfurcht und Ehrfurcht behandeln, anstatt es mit ihren egoistischen Begierden zu beschmutzen, die auf Verlangen beruhen. Was man den Träumer nennt, ist nichts anderes als der menschgewordene Gott, der Sohn des Unaussprechlichen, der Fleisch in der Gestalt des Menschensohnes auf der physischen Ebene gefunden hat. Auf der menschlichen Ebene bedeutet dies, dass jeder Mann und jede Frau, und natürlich auch jedes Kind, eine Materialisierung des Plans des Unaussprechlichen darstellen - die Materialisierung, durch die dieser Plan verwirklicht werden kann, für die es notwendig ist, das Schicksal zu erfüllen, das durch den Zweck bestimmt ist. Welch ein wunderbarer Ausdruck des Vorsatzes! Was für ein unglaubliches Privileg! Wie groß, aber dennoch spannend, ist die Verantwortung! Hat irgend jemand wirklich begonnen, das Rätsel des Seins und unsere wahre Rolle darin zu verstehen? Die Antwort ist einfach: Nein. Dennoch sind wir alle Teil dieses größten Rätsels, und es ist unsere Pflicht, es zu lösen. Kommen wir nun zu dem, was wir aus der dritten Erleuchtung lernen können.
Schon die Tatsache, daß das Traumhafte zur Kunst des Traumes gehört und daß die Quelle der Meisterschaft der Absicht zu dieser Existenzebene gehört, wird uns vieles offenbaren, vorausgesetzt, daß wir klar verstehen, was mit der Kunst des Traumes und der Meisterschaft der Absicht gemeint ist. Die Traumkunst wurde in den vorhergehenden Bänden ausführlich behandelt, und es ist nicht notwendig, alles Gesagte zu wiederholen, man muss nur die Folgen der zuvor offenbarten Konzepte im Kontext des bereits in diesem Buch beschriebenen untersuchen.
Wir wissen bereits, dass die Kunst des Träumens ein wesentlicher Bestandteil der Meisterschaft des Bewusstseins ist, und dementsprechend sehen wir, wie wichtig es ist, echte Nüchternheit zu erlangen, indem wir die persönliche Geschichte fortführen und uns auf die Transformation vorbereiten. Nur so sind wir in der Lage, unser Bewusstsein zu verfolgen und zu beherrschen. Und wenn wir lernen, das Bewusstsein zu verfolgen und zu meistern, finden wir nicht nur die für die Traumkunst notwendige Wahrnehmungsflüssigkeit, sondern auch das Arbeitswissen über die Absicht und die Methoden, es zu manipulieren. Aber da die Absicht die Fähigkeit des Träumers auf seiner eigenen Ebene ist, gibt es absolut keine Möglichkeit, die Absicht zu manipulieren, außer zum Zweck der Verklärung. Was ist also eine Transformation aus der Sicht eines Menschen?
Transformation ist der Akt des Werdens eines Träumers. Mit anderen Worten, das Träumende wird durch die fokussierte Absicht des Träumenden festgehalten und von der Verkörperung zur wahren Reflexion auf der physischen Ebene des Menschensohnes selbst gelenkt. Mit dem Menschen meinen wir hier den bleibenden Geist, den man den Geist des Menschen nennt, und nicht das tierähnliche menschliche Wesen, das soziale Wesen, das man den Tonal des Menschen nennt. Und obwohl wir das Tonal als traumhaft betrachten, was in gewissem Sinne wahr ist, ist das traumhafte dennoch viel mehr als nur ein soziales Wesen. Das Träumende ist ein Ausdruck der allmählichen Entfaltung des wahren Potenzials des Träumers auf der physischen Ebene, der versucht, mit dem Nagual eins zu werden. Eins mit dem Nagual zu werden bedeutet, die Verkörperung des Nagual-Plans zu werden. Dies bedeutet, dass der Träumer nicht vollkommen ist, sondern sich ständig durch die kontinuierliche Entwicklung des Bewusstseins durch die Erfahrung des Lebens des Träumers auf der physischen Ebene verbessert. Deshalb behaupten die Tolteken, dass der Krieger das richtige Tonal finden muss, das heißt, ein Tonal, das für die Führung des Träumers empfänglich ist. Die Empfänglichkeit für den Träumer bedeutet jedoch, dass das Tonal oder das Träumende dem Träumer gegenüber weiblich ist, und diese Tatsache führt uns direkt zum Konzept des Faktors der Relativität des Bewusstseins. Aber wie sollten wir dies vom Standpunkt des Lebens auf der physischen Ebene und im Kontext der Geschlechtertrennung verstehen?
VON EINEM ERWACHET!-MITARBEITER WURDE DAS GEHEIMNIS DER GEBÄUDE VERPACKT, ABER UM DAS ERFÜLLTE WISSEN ZU ERFÜLLEN, BEVOR SIE DIE FOLGEN, DIE DER FACTOR IN SICH HAT, VERSTEHEN MÜSSEN.
SOWIE DIE POLEN DER POLEN-KONTROLLE NUR IM Hinblick auf die Definition der Grenzen, zwischen denen dieser Teil des Spektrums ist wahr, und wie die POLEN-SPEZIFISCHEN WEITERE GEMISCHT. DIE ZUSAMMENFASSUNG IST NICHT MEHR ALS DAS PRODUKT DER KONKRETISCHEN ENTSCHEIDUNG.
FORTSCHRIFTLICH IST DER ARTIKEL DER POLARITÄT, DIE DIE GRENZEN BEDEUTET, ZWISCHEN DENEN DER SONDERSPEKTRUM DES TEILES, DER HOLZ, WAHR IST. Deshalb ist der Boden, wie jede Art von Polarität, völlig abhängig von der Wahrnehmung. Obwohl die Existenz von zwei Feldern eine objektive Realität ist, existieren diese beiden Böden nicht als zwei getrennte und sich gegenseitig ausschließende Pole.
DIESES POST IST FUNDAMENTAL ZU VERSTEHEN, NICHT NUR GETEROSEXUALITÄT, ABER UND HERMAFRODITISMUS, FÜHRT DIE GETEROSEXUALITÄT SELBST EINEN OBJEKTIVEN AUSDRUCK DER HERMAFRODITIS. IN DIESER AUSGABE befinden sich jedoch auch die Geheimnisse des Rätsels, die man Bisexualität nennt, die den Dicken immer noch nicht entgangen ist.
Bevor wir mit dem Konzept des Faktors der Relativität des Bewusstseins fortfahren, müssen wir noch einmal daran erinnern, dass der obige Aphorismus, wie jede andere verbale Verkörperung der linksseitigen Lehre, nicht wörtlich genommen werden kann. Diese Warnung ertönte schon so oft, dass vielleicht jemand eine weitere Mahnung für überflüssig hält. Und doch ist es dringend notwendig, noch einmal seine enorme Bedeutung zu betonen, insbesondere bei der Darstellung dieses Abschnitts der Lehre, in dem wir mit einem Geheimnis einer besonderen Art in Berührung kommen, die als Tolteken Bisexualität bezeichnet wird. Aber angesichts all dessen, was wir bisher gelernt haben, muss klar sein, dass zwischen dem, was die Tolteken Bisexualität nennen, und dem, was gemeinhin unter diesem Begriff verstanden wird, nichts zu tun ist. Bisexualität bezieht sich auf das Göttliche Bisexualität, das heißt auf das Leben in der Manifestation, dessen Wurzeln, wie wir bereits wissen, im Unerkennbaren begraben sind, und daher wird Bisexualität, wie die Tolteken sie verstehen, ein Rätsel bleiben, bis wir in das Unerkennbare eintreten können. Wie in einer Situation mit Absicht basiert unser gesamtes Wissen über Bisexualität auf ihrem Ausdruck im Lebensbereich in der Manifestation, aber wir behaupten nicht, dieses Rätsel zu verstehen, noch erklären wir, dass wir die Absicht verstehen. Aber aus dem Wenigen, was wir in diesem Konzept verstehen, wissen wir, dass es nicht als Rechtfertigung für Handlungen angesehen werden kann, die normalerweise als Bisexualität interpretiert werden. Daher unterstützen die Tolteken die Ansichten und Praktiken, die mit dieser Form der sogenannten Bisexualität verbunden sind, nicht und fördern sie nicht.
Es kann jedoch für den Leser von Vorteil sein, sich mit einem bestimmten Konzept der Bisexualität vertraut zu machen. Seine Bedeutung wird heute deutlich. Dieses Konzept bezieht sich auf das, was ohne einen besseren Begriff nur wahre Bisexualität genannt werden kann. Bisexualität, wie sie in der modernen Welt verstanden wird, ist nichts anderes als Unverständlichkeit im Sexualleben, die sehr, sehr weit von dem entfernt ist, was wahre Bisexualität genannt wird. Es ist auch wichtig, zwischen dem zu unterscheiden, was man wahres bisexuell und göttliches bisexuell nennt.
Das Göttliche Bisexuelle bezieht sich auf das Leben in der Manifestation, während das Wahre Bisexuelle sich auf das Leben in der Manifestation bezieht und durch ein extrem hohes Maß an Bewusstseinsentwicklung gekennzeichnet ist, das ein Zeichen für den Beginn der Rückreise in den Zustand des Hermaphroditismus ist. Und es ist offensichtlich, dass ein solcher Bewusstseinszustand nichts mit unleserlicher sexueller Aktivität zu tun hat, denn das wahre Bisexualität, die sich gerade erst in den Menschen zu verkörpern beginnt, ist in jeder Hinsicht immer noch völlig heterosexuell. Mit anderen Worten, das wahre Bisexual, das ein Teil des Lebens in der Manifestationssphäre ist, wird als heterosexuelles Wesen verkörpert, dessen Bewusstseinsebene so ist, dass der bleibende Geist seine Identifikation mit der geformten Seite des Lebens zu verlieren beginnt, und daher haben die tierischen Instinkte, die sich auf sexuelle Aktivität beziehen, keine frühere Kraft über eine solche Person. Infolgedessen hat der Mensch, der die Personifikation eines echten bisexuellen Menschen ist, eine völlig unvoreingenommene Beziehung zum Geschlecht, und da seine Interessen in Beziehungen weit über die sexuelle Anziehungskraft hinausgehen, kann ein solches Wesen enge Beziehungen zu Menschen beider Geschlechter aufbauen. Wenn Beziehungen zwischen Menschen des gleichen Geschlechts geknüpft werden, ist eine solche Beziehung sehr selten, wenn überhaupt, sexuell, da ein echter bisexueller Mensch immer noch heterosexuell in seinem Herzen bleibt. Diese Art von gleichgeschlechtlicher Beziehung ist Ausdruck echter Liebe und Wärme und steht im krassen Gegensatz zu extrem destruktiver homosexueller Aktivität.
Um auf das Thema unserer Erzählung zurückzukommen, ist es nützlich, daran zu erinnern, dass das Göttliche Bisexuelle sich auf das Leben im Werden des Manifestierten bezieht und daher nichts mit dem Wahren Bisexuellen zu tun hat, das zur Welt des Heterosexuellen gehört, dh zum Leben im Manifestationsbereich. Aus dem obigen Aphorismus sollte jedoch klar sein, dass die Frage des Geschlechts nicht "schwarz" und "weiß" ist, wie die Menschen es gewohnt sind. Wenn wir vom physischen Körper absehen und Männer und Frauen objektiv betrachten, sehen wir, dass es auf allen Ebenen - emotional, mental, spirituell - absolut keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen gibt. Sie sind in allem gleich. Und wenn es keine spezifischen Verhaltensmuster und einen physischen Körper gäbe, könnten wir sie kaum unterscheiden. Aber was verursacht Unterschiede in den Verhaltensmustern von Männern und Frauen? Und woher kommen dann die Unterschiede in den physischen Körpern von Mann und Frau? Trotz der Tatsache, dass die Tolteken die Antwort auf diese Fragen kennen, ist die Antwort selbst nicht leicht in Worten auszudrücken. Aber lassen Sie uns versuchen, zumindest ein Gefühl der grundlegenden Unterschiede zwischen Mann und Frau, zwischen dem Träumer und dem Traum, und am Ende, zwischen Nagual und Tonal. Der folgende Aphorismus ist dafür ein guter Ausgangspunkt.
MÄNNER UND FRAU VON NATUR. DAS BEDEUTET, DASS DIE manifestation von beiden, WIE MÄNNER, SO UND FRAUEN, SEINEN ERGEBNISSE EINES UNTERSCHIEDLICHEN IMPULS, MATERIALISIERT IN Hinblick auf Ihren OBLEKTIVEN AUSDRUCK. ABER DER EINZIGE UNTERSTÜTZTE IMpuls IST EIN IMpuls, der in der Leere als eine Absicht belehrt wird, die als Wille-zu-Erscheinung und manifestiert als Zeit - WÜNSCHE ODER EMOTIONALE IMPULE wird. FORTSCHRITTLICH MÄNNER UND FRAU SEIN ERGEBNIS EINES BEWUSSTSEINS, DAS IN ZWEI POLEN EINER WÜNSCHE GEWISSENHEIT VERWENDET WIRD.
Dieser Aphorismus ist einer der esoterischsten in der Lehre der Tolteken, und natürlich ist er überhaupt nicht leicht zu verstehen. Und doch sind diejenigen, die Augen haben, um zu sehen, fähig, diesen Aphorismus als Sprungbrett in ein unbeschreibliches Mysterium zu verwenden, das sich auf den sexuellen Akt in seiner reinsten Form bezieht, nämlich auf die Selbstbefruchtung - den höchsten Ausdruck der wahren Absicht. In diesem Mysterium ist der Schlüssel zu der Tatsache verborgen, dass die einzige Energie, die existiert, von Natur aus sexuell ist. Die Ziele dieses Bandes erfordern jedoch glücklicherweise nicht die Notwendigkeit, alle Folgen dieses Aphorismus zu verstehen. Wir müssen jetzt nur einige davon ansprechen.
Wenn man den Aphorismus sehr, sehr vereinfacht ansieht, so wird klar, daß gerade das Subjektive den Unterschied zwischen Mann und Frau bestimmt, und so gibt es keinen wirklichen Unterschied zwischen den beiden. Mit anderen Worten, Mann und Frau, so real sie auch erscheinen mögen, existieren nicht wirklich! Es gibt nur eine Absicht und sonst nichts! Was wir als unzerstörbare Realität wahrnehmen, ist keine Realität! Die einzige Realität, die existiert, ist Absicht. Es ist die Absicht des Nagual, die den objektiven Ausdruck definiert, den wir als das manifestierte Universum wahrnehmen, die kosmische Eva, die kosmische Tonalität, in der das verborgene Potenzial des Unbekannten existiert. Und dieses Unbekannte enthält sowohl die männliche als auch die weibliche Polarität des Nagual-Bewusstseins - männlich und weiblich. Aber die Pole existieren nicht getrennt voneinander und schließen sich nicht gegenseitig aus, nur die Absicht des Nagual bestimmt, wie er sein eigenes unbekanntes Potenzial erforschen wird: vom Standpunkt des Positiven oder Negativen, vom Standpunkt des aktiven oder passiven, vom Standpunkt des befruchtenden Mannes oder der Frau, die ihn schließt. Aber zugleich ist es nur das weibliche Tonal des Unaussprechlichen, in dem Mann und Frau gleichermaßen weiblich und daher empfänglich für die Absicht des Naguals sind. Dies bedeutet, dass ein Mann und eine Frau nur Werkzeuge der Empfängnis sind, und es ist die Empfängnis selbst, die sich in Form eines Mannes oder einer Frau materialisiert.
Wenn wir den gleichen Aphorismus tiefer betrachten, sehen wir auch, dass der wahre Sinn der Empfängnis in Wirklichkeit der Akt der Selbstbefruchtung ist, denn wir sollten nicht vergessen, dass es im Wesentlichen nichts anderes gibt als den Nagual und sein Bewusstsein. Gleichzeitig impliziert die Empfängnis jedoch Dualität, da selbst im Akt der Selbstbefruchtung ein männliches Prinzip vorhanden sein muss, das befruchtet, und es muss ein weibliches Prinzip vorhanden sein, das beginnt. Und wenn wir uns daran erinnern, dass der Akt der Empfängnis in Wirklichkeit ein Akt der Wahrnehmung ist, wird es offensichtlich, dass der einzige Ort, an dem die Empfängnis stattfinden kann, das Bewusstsein ist. Das Bewusstsein hat jedoch zwei Polaritäten - die Absicht und den Verstand, männlich und weiblich, und deshalb können wir wieder sehen, dass es absolut keinen Unterschied zwischen einem Mann und einer Frau gibt, außer dem Impuls des Nagual, seinem Wunsch, sein eigenes unbekanntes Potenzial aus der Position des männlichen Prinzips oder aus der Position des weiblichen Prinzips zu untersuchen. Hieraus ist klar ersichtlich, daß der Nagual seiner Natur nach hermaphroditisch ist, sich aber als heterosexuell durch zwei Geschlechter, das männliche und das weibliche, ausdrückt.
Dennoch müssen wir noch tiefer in diesen Aphorismus eindringen und zugeben, dass trotz allem, was oben gesagt wurde, die Tatsache bleibt, dass Absicht und Vernunft, die die beiden Polaritäten des Nagual-Bewusstseins darstellen, männlich sind, weil, wie wir bereits erwähnt haben, der Nagual und sein Bewusstsein eins sind, weil es einfach unmöglich ist, das Bewusstsein von der Existenz zu trennen. Daraus ist klar, dass nicht das Nagual selbst ein wahrer Hermaphrodit ist, sondern sein Bewusstsein. Mit anderen Worten, es gibt nur das Nagual und sein Bewusstsein, aber das Bewusstsein ist auch inhärent in der subjektiven Fähigkeit der Frau zu begreifen, die sich objektiv als Mann oder Frau ausdrückt. Aber die Fähigkeit zur Empfängnis ist an sich das Ergebnis eines subjektiven Impulses, und da es nur einen Impuls gibt, nämlich die Absicht eines Nagual, können wir deutlich sehen, warum früher in diesem Band behauptet wurde, dass es die Absicht ist, die den Nagual zum Akt des Schaffens treibt. Viele Wirkungen sind in dieser Tatsache verborgen, und man muß sie mit Vorsicht studieren, wenn man die wahre Bedeutung des Geschlechts und damit die wahre Bedeutung des Träumenden begreifen will.
Die erste Konsequenz, die wir unter Berücksichtigung der Ziele dieses Buches zu berücksichtigen haben, ist, dass es die männliche Polarität des Nagual-Bewusstseins ist, die im Nagual den Wunsch weckt, eine Karte seines unbekannten Potenzials zu erstellen, das, obwohl weiblich, einen heterosexuellen Ausdruck des Lebens in der Manifestationssphäre hervorruft. Die zweite Folge ergibt sich aus der ersten und besteht darin, dass, da das Bewusstsein des Naguals von Natur hermaphroditisch ist, der Nagual in der Lage ist, sein unbekanntes Potenzial als Leben im Manifestationsbereich auf der Grundlage sowohl des männlichen als auch des weiblichen Prinzips zu kartieren. Die dritte Folge, die eine Fortsetzung der ersten beiden ist, ist nicht leicht zu verstehen und sollte daher so einfach wie möglich angegangen werden.
Versteht, dass, weil es nur das Nagual und sein Bewusstsein gibt, oder vielmehr, weil es nur das Nagual und seine Absicht gibt, wenn in der Leere die Empfängnis stattfindet, es die Absicht des Unaussprechlichen ist, die den Plan des Unaussprechlichen erfüllt. Und obwohl, wenn wir uns an den Faktor der Relativität des Bewusstseins erinnern, ist dies durchaus erklärbar und verständlich, gleichzeitig ist zu beachten, dass es das männliche Prinzip des Nagual-Bewusstseins ist, und als Ergebnis setzt es seine weibliche Polarität - den Geist - unter Druck, um den Plan des Unaussprechlichen zur Geburt zu bringen. Mit anderen Worten, es ist die Absicht, Sohn, die beginnt, aber als männlich kann die Absicht den Nagual nur durch seine weibliche Polarität zur Geburt führen - den Geist. Da Absicht und Verstand jedoch ein einziges Bewusstsein sind, versteht es sich von selbst, dass, sobald ein Sohn mit einem Nagual befruchtet wird, das Bewusstsein gezwungen ist, sich in zwei eigene Polaritäten zu trennen - Absicht und Verstand. Mit anderen Worten, wenn der Sohn den Plan des Nagual beginnt, ruft diese Empfängnis den ersten Akt der Schöpfung hervor, der, wie wir bereits wissen, ein Akt der Trennung ist.
All dies bedeutet, dass auf der Ebene des Lebens in der Manifestation die Absicht des Nagual auf Männlichkeit reduziert ist, das heißt, in diesem Stadium ist das Leben ausschließlich männlich, und das Nagual und seine Absicht sind immer noch eins. Da das Nagual-Bewusstsein jedoch hermaphroditisch ist, hat die Absicht ein subjektives Potenzial - die Fähigkeit, in ihre männliche und weibliche Polarität geteilt zu werden und so als Mann oder Frau objektiv getrennt zu werden. Um dies zu erreichen, muss die Absicht, eins mit dem Nagual, d.h. reduziert zu sein, den Plan des Nagual empfangen, bevor er geschieden werden kann. Die Absicht tut dies, indem sie den Nagual zum Akt des Schaffens anregt, das heißt, die Absicht inspiriert den Nagual zum Akt der Selbstbefruchtung. Da aber die Absicht immer noch zusammengefaßt, das heißt eins mit dem Nagual, bleibt, so ist es die Absicht, die beginnt, und, gezeugt, wird sie in Form von männlichen und weiblichen Polaritäten geschieden. Mit anderen Worten, obwohl das Nagual-Bewusstsein das Potenzial eines Hermaphroditen hat, kann dieses Potenzial erst realisiert werden, nachdem das Nagual die Absicht befruchtet und die Empfängnis stattfindet. Darüber hinaus ist es die Verwirklichung dieses subjektiven Potenzials, die zur Materialisierung des objektiven Ausdrucks wird, der als heterosexuell bezeichnet wird.
In der letzten Aussage habe ich versucht, die schwer fassbaren, aber äußerst wichtigen Punkte in Bezug auf das Geheimnis des Geschlechts und damit der Träumer zu vermitteln. In dieser Aussage wurden vier Begriffe verwendet: Realisierung, subjektives Potenzial, Materialisierung, objektiver Ausdruck. Die Begriffe Realisation und subjektives Potential beziehen sich auf das Leben in der Manifestation, und Materialisierung und objektiver Ausdruck beziehen sich auf das Leben im Manifestationsbereich. Die Bedeutung dieses Konzepts ist so schwer zu erfassen, dass es äußerst schwierig ist, es in Worte zu fassen, was bedeutet, dass es überhaupt nicht leicht ist, es zu verstehen. Um also zu versuchen, ihr Wesen zu erfassen, nähern wir uns ihr auf folgende Weise.
Am Anfang ist die Leere, das Nichts. Weil es nichts ist, ist es absolut subjektiv. In diesem subjektiven Zustand des Daseins gibt es jedoch das Potential, sich in ein Etwas zu verwandeln, und deshalb sprechen wir von der Leere als einem subjektiven Potential, das aber noch nichts ist. Aber dann beginnt sich die Leere zu bewegen, sie bewegt sich und es entsteht eine Aktion. Eine solche Bewegung ist ein Akt der Absicht, der Liebe in Aktion, ein Akt, der in Farbe vibriert und den Wunsch zeigt, mit dem Einen Plan verbunden zu sein. Ein solches Verlangen führt zur Verwirklichung des subjektiven Potentials der Leere, und das Wort oder der Klang entsteht im Akt der Befruchtung. Mit anderen Worten, die gebündelte Absicht, das reine Subjektive, der mit dem Vater eins gewordene Sohn, wird zum Zeitpunkt der Empfängnis des Nagual-Planes eine geschiedene Absicht, ein Wort, das sich durch diese Empfängnis, die wahre Verwirklichung des Planes, in Polaritäten aufteilt, um den Plan zur Geburt zu führen. Aber die Polaritätsteilung ist wieder ein Akt der Absicht, ein Akt der getrennten Absicht, ein Akt des Wortes, der materialisierten Liebe in Aktion. Das Ergebnis dieses Aktes ist ein objektiver Ausdruck - die Geburt eines Plans. Ein solcher objektiver Ausdruck sind zwei Polaritäten: Absicht und Vernunft, deren Ausdruck heterosexuell ist, da die Absicht, die Verkörperung des Plans, sich als Wunsch ausdrückt, das weibliche Unbekannte in das männliche Wissen einzubeziehen.
Der aufmerksame Leser hat wahrscheinlich den scheinbaren Widerspruch in der Darstellung der Lehre bemerkt. Denn trotz der Behauptung, dass es nur zwei Schöpfungsakte gibt, und der erste ist ein Akt der Trennung, heißt es in der vorherigen Formulierung, dass der erste Akt der Absicht zur Vereinigung mit dem Vater führt und der zweite Akt der Absicht zur Trennung der Polaritäten führt. Es gibt jedoch keinen Widerspruch, da der erste und der zweite Akt der Absicht in Wirklichkeit ein und dasselbe sind. Verstehen Sie, dass die Vereinigung mit dem Vater bedeutet, dass beide Handlungen gleichzeitig stattfinden, und nur aus Gründen der Klarheit sprechen wir von zwei Handlungen. Es sollte daran erinnert werden, dass es im Kontext der Leere nur eine Absicht gibt, und daher geschieht der erste echte Schöpfungsakt, wenn die reduzierte Absicht geschieden wird, was die Trennung der Polaritäten impliziert. Um Verwirrung zu vermeiden, ist es auch nützlich, sich daran zu erinnern, dass die Absicht ein Nagual ist, weil Vater und Sohn eins sind, das heißt, eine Existenz und ein Bewusstsein.
Bei der Arbeit mit der linken Lehre im Allgemeinen gibt es eine Grenze dessen, was in Worten ausgedrückt werden kann, und deshalb können wir dem, was über das Geheimnis von Sex und Geschlecht gesagt wird, nichts hinzufügen. Aber gleichzeitig sind die Folgen des bereits Dargelegten ungewöhnlich umfangreich und überhaupt nicht leicht zu verstehen. Und solange wir nicht die praktische Kenntnis der wichtigsten Wirkungen erlangen, haben wir keine Hoffnung, die wahre Natur des Träumenden zu begreifen. In dieser Hinsicht wird es nützlich sein, das bereits untersuchte wie folgt zusammenzufassen.
Es ist die Absicht, das heißt das männliche Prinzip, das den Nagual zur Befruchtung inspiriert. Mit anderen Worten, es ist der Sohn, der den Wunsch in seinem Vater weckt, ein Jäger für sein unbekanntes Potenzial zu werden. Aber das Unbekannte umfasst sowohl männlich als auch weiblich, sowohl männlich als auch weiblich. Da die Polaritäten jedoch immer noch nicht getrennt sind, sind Sohn und Vater immer noch eins, der Wunsch des Vaters ist seine Absicht - der Sohn, in dem der Vater sowohl den Mann als auch die Frau fühlt. Eins mit dem Sohn und mit dem Wunsch des Sohnes erwacht, befruchtet der Vater den Sohn. Zum Zeitpunkt der Empfängnis hört der Sohn auf, zu einer Männlichkeit reduziert zu werden, oder, genauer gesagt, der Sohn hört auf, zu einer all-einen Männlichkeit reduziert zu werden, und wird als heterosexuell geschieden, und die all-Einheit wird zur Vielheit.
Wenn wir uns daran erinnern, dass die Absicht als bedingungslose Liebe in Aktion definiert wird, werden wir die tieferen Konsequenzen des Dargelegten deutlich sehen. Wenn wir die Sache vereinfachen, können wir sagen, dass wir hier die Liebe des Sohnes zum Vater und die Liebe des Vaters zum Sohn sehen, und da sie eins sind, sehen wir den Ausdruck des Göttlichen Bisexuellen, denn wir dürfen nicht vergessen, dass der Sohn ein wahrer Hermaphrodit ist, sowohl ein Mann als auch eine Frau. Hier lauert die tiefste Wahrheit, denn damit der Plan des Nagual erfüllt wird, muss der Sohn diesen Plan empfangen und verwirklichen, aber nachdem er empfangen hat, hört der Sohn auf, reduziert zu werden, und das bedeutet, dass der Sohn sich vom Vater trennt und als Heterosek des Suuells geschieden wird. Bei einer solchen Verdünnung findet jedoch eine Polaritätstrennung statt, wodurch auch die Absicht von ihrer weiblichen Hälfte, dem Verstand, getrennt wird. Gleichzeitig bleiben Vater und Sohn auf ihrem eigenen Plan unberührt, was bedeutet, dass nur ein Fragment der Polarität des Nagual-Bewusstseins zum manifestierten Universum wird, durch das der Sohn in der Lage ist, den Plan des Vaters zu erfüllen, indem er ein menschlicher Sohn wird, der Sohn des Unaussprechlichen, der Fleisch gewonnen hat. Mit anderen Worten, der Wunsch des Bisexuals, sein emotionaler Impuls, das verborgene Potenzial von Männlichkeit und Weiblichkeit zu erkennen, kann nur dann erfüllt werden, wenn der Sohn, der Hermaphrodit, heterosexuell wird. In diesem Zustand entsteht eine Trennung, eine notwendige, aber dennoch eine Trennung zwischen Vater und Sohn, zwischen bisexuell und heterosexuell. Und eine solche Teilung der Tolteken wird als subjektiver Abgrund bezeichnet, der das Leben in der Manifestation vom Leben im Manifestationsbereich trennt. Da das manifestierte Universum der exakte Ausdruck der Absicht des Nagual ist, muss der Abgrund, der das Leben trennt, um sich im Manifestationsbereich zu manifestieren, sich in einem objektiven Ausdruck widerspiegeln, der als heterosexuell bezeichnet wird, in dem auch Mann und Frau getrennt sind, was sich letztendlich in Form einer Spaltung der Geschlechter - eines objektiven Abgrunds - materialisiert.
Aus dem Vorhergehenden ersehen wir, dass es am Anfang nur Leere, nichts gibt. Das ist der Zustand der reinen Existenz, von dem man sagt, daß es ist. Das ist ein undifferenziertes Leben, von dem wir nichts wissen. Wir kennen weder die Natur dieses Nichts noch seinen Plan. Es ist einfach da. Dann beginnt sich die Leere zu bewegen - sie bewegt sich, und wo das Nichts war, ist jetzt das Etwas. Dieses Etwas ist das Leben in der Manifestation, aber da es ein hermaphroditisches Bewusstsein hat und auch die Absicht, das Unbekannte in sich selbst zu erkennen, ist das Leben auf dieser Existenzebene bisexuell und möchte sein volles Potenzial sowohl aus der Position der Männlichkeit als auch aus der Position der Weiblichkeit kennen - die beiden Polaritäten seines Bewusstseins. Um das volle Potenzial ihres Bewusstseins zu entfalten, muss das Bisexual die Polaritäten des Hermaphroditen in männlich und weiblich teilen. Bei dieser Trennung entsteht das manifestierte Universum, und was Hermaphroditen waren, wird jetzt zum Leben in der Erscheinungssphäre, in der Polaritäten getrennt sind. Doch dank der Absicht - dem ewigen Jetzt, das war, ist und sein wird, der Allumfassendheit - drückt sich das Leben auf dieser Existenzebene als heterosexuell aus, mit dem Wunsch, die beiden Polaritäten - das Erkannte und das Unbekannte, Mann und Frau - zu vereinen.
Das oben Gesagte kann uns helfen, die wahre Natur des Träumenden ein wenig besser zu verstehen. Aus Gründen der Klarheit ist jedoch zu bedenken, dass das Träumende tatsächlich ein Träumender ist, der sich auf der physischen Ebene als heterosexuell ausdrückt. Der Träumer versucht daher immer, das Unbekannte durch vernünftige Zusammenarbeit zwischen den Geschlechtern abzubilden. Verstehen Sie, dass nur durch vernünftige Zusammenarbeit die Pole wiedervereinigt werden können, aber selbst unter dieser Bedingung können die Pole bis zum Ende der Zeit nicht im eigentlichen Sinne wiedervereinigt werden. Mit anderen Worten, bis der Plan des Nagual erfüllt ist, ist alles im Leben einem emotionalen Impuls untergeordnet, der Zeit genannt wird. Und da die Zeit die Trennung der Polaritäten und damit auch die Spaltung der Geschlechter vorschreibt, so ist alles, was die Vertreter der getrennten Geschlechter für die Ausführung des Vorhabens tun können, die Verkörperung der vernünftigen Zusammenarbeit. Erst am Ende der Zeit, wenn der emotionale Impuls, der die Polaritätstrennung verursacht hat, erfüllt ist, wird es möglich sein, eine echte Einheit zu erreichen. Nachdem die Karte des Unbekannten zusammengestellt und das Unbekannte vollständig in das Erkannte integriert ist, gibt es keine zwei Pole mehr, sondern nur noch eins - das Erkannte. Bis zu diesem Zeitpunkt wird der Abgrund sowohl subjektiv als auch objektiv bestehen bleiben, und daher wird nur eine Einheit in der Absicht möglich sein - eine vernünftige Zusammenarbeit. Darüber hinaus, gerade weil die Polaritäten können nicht wiedervereinigt werden im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Ende der Zeit, drei und vier, das heißt, das Leben in der Manifestation und das Leben in der Manifestation, kann nicht kombiniert werden. Die Existenz von drei und vier, das Leben in der Manifestation und das Leben in der Manifestation, ist der perfekte Ausdruck der bedingungslosen Liebe in Aktion, und daher wird in der christlichen Tradition behauptet, dass "Gott Liebe ist".
Wir wissen jedoch, dass der Träumer, sowohl männlich als auch weiblich, Hermaphroditen ist und gleichzeitig männlich in Bezug auf seinen Ausdruck ist - das heißt, wenn der Träumer beschließt, sein unbekanntes Potenzial als Mann zu erforschen, untersucht er tatsächlich sein Potenzial der Männlichkeit auf der Grundlage des Bisexuals. Mit anderen Worten, in der männlichen Inkarnation verkörpert sich auf der physischen Ebene ein Mann, der seiner Natur nach männlich ist in Bezug auf Frauen, aber als Ausdruck des männlichen Träumers ist das Träumende dennoch empfänglich für seinen Träumer und daher weiblich in Bezug auf ihn. Da aber das Traumhafte, also in unserem Falle der Mann, männlich ist im Verhältnis zu den Frauen, so ist es der heterosexuelle Ausdruck des bisexuellen Potentials des Träumers. Um diese Tatsache vollständiger zu verstehen, schauen wir uns sie wie folgt an. Im Falle der männlichen Inkarnation spielt der männliche Träumer eine völlig aktive Rolle, will beide Polaritäten kennen und drückt sich daher auf der physischen Ebene als heterosexueller Mann aus. Betrachtet man diese Tatsache aus der Perspektive des Träumers, sollte man verstehen, dass der Mann auf der physischen Ebene, heterosexuell, lernt, was es bedeutet, ein Mann in Bezug auf eine Frau zu sein. Aber während der Mann in Bezug auf den Träumer weiblich ist, übernimmt er die Führung von seinem Träumer im Rahmen dessen, was es bedeutet, ein Mann zu sein. So versucht der Mann, sich dem männlichen Nagual zuzuwenden, was er nur durch den Aufbau von Beziehungen oder, genauer gesagt, durch die Vereinigung mit seinem männlichen Träumer tun kann. Der Träumende strebt seinerseits nach dem Aufbau der richtigen Beziehungen, erstens mit seinem Ausdruck auf der physischen Ebene - dem Mann, und zweitens durch ihn - mit den Frauen.
So ist es leicht zu bemerken, dass der Träumer, der sich als Mann verkörpert, in einer männlichen, aktiven Rolle auftritt und versucht, sowohl das männliche als auch das weibliche Prinzip zum Aufbau von Beziehungen mit sich selbst zu ermutigen - dem Sohn des Menschen, der der Sohn des Unaussprechlichen ist, der Fleisch gewonnen hat. Da der Menschensohn die Verkörperung der Absicht, d.h. der bedingungslosen Liebe in Aktion ist, können wir etwas vereinfacht sagen, dass der männliche Träumer auf der physischen Ebene so in einen Mann verliebt ist wie in eine Frau im Leben dieses Mannes. Mit anderen Worten, obwohl das Träumende ein objektiver Ausdruck ist, der seiner Natur nach heterosexuell ist, richtet sich der subjektive Schwerpunkt auf die reduzierte Absicht, d.h. auf die ganz männliche, und daher ist sein Ausdruck seiner Natur nach bisexuell, da der Träumende hermaphroditisch ist. Daraus ist klar ersichtlich, warum sie behaupten, dass es der Mann ist, der das Element der echten Ganzheit verkörpert, denn wir sollten nicht vergessen, dass die Ganzheit der Entwurf des Nagual ist und die Einbeziehung des unbekannten männlichen und weiblichen Prinzips in das Erkannte impliziert. Daher ist es der Mann, der die Verkörperung des Herzens ist. Da der Träumende in der männlichen Inkarnation ein subjektiver Ausdruck des Bisexualen ist, also des Lebens im Werden des Manifestierten, das im Verhältnis zum Leben im Manifestationsbereich männlich ist, wird klar, warum gerade im Mann die schöpferische Kraft der Leere verborgen ist.
Wenn wir uns der weiblichen Inkarnation nähern, sehen wir ein polar entgegengesetztes Szenario. Während in der männlichen Inkarnation der Schwerpunkt auf der reduzierten Absicht liegt, ist in der weiblichen Inkarnation der Schwerpunkt auf der getrennten Absicht, deren Bedeutung buchstäblich in der Empfängnis liegt, dh im weiblichen Anfang - dem Verstand. Obwohl der Träumer auf seiner eigenen Ebene männlich ist, was seinen Ausdruck auf der physischen Ebene betrifft, und trotz der natürlichen Heterosexualität seines Ausdrucks, drückt er sich im Falle der weiblichen Inkarnation durch eine passive, aufnahmefähige Rolle aus, und das Ergebnis ist eine heterosexuelle Frau. Wenn wir dies nun vom Standpunkt des Träumers aus betrachten, so sehen wir, daß die Frau, die die weibliche Heterosexuelle ist, von ihrem Träumer die Führung in dem übernimmt, was es bedeutet, eine Frau zu sein, und so lernt sie, für den männlichen Nagual empfänglich zu sein. Da aber der Träumende jetzt in einer empfänglichen Rolle ist und wissen will, was es heißt, passiv zu sein, d.h. völlig empfänglich für den männlichen Nagual, wird die Frau ebenso empfänglich für Männer in ihrem Leben, da sie Ausdruck ihrer Träumer sind, die sich in einer aktiven Rolle befinden. Daher sollte eine Frau die Führung von Männern in ihrem Leben übernehmen, und Männer sollten ihrerseits mit ihrer Führung versorgt werden.
Hier ist jedoch Vorsicht geboten, um sich nicht in Bezug auf die aktive und passive Rolle des hermaphroditischen Träumers zu verwirren. Man sollte diese Frage so angehen. Verstehen Sie, dass der Träumer in Bezug auf den männlichen Nagual immer weiblich und daher anfällig für den Nagual ist. Wenn der Träumer sich als Mann ausdrückt, übernimmt er eine aktive Rolle und lernt, was es bedeutet, ein Mann zu sein, der als Mann - Nagual - wirkt. Wenn der Träumende sich als Frau ausdrückt, nimmt er eine passive Rolle ein und lernt, was es bedeutet, eine Frau zu sein, die als weiblicher Tonal handelt.
Wenn wir dies vom Standpunkt des Träumers aus betrachten, so sehen wir, daß er zunächst seinen Ausdruck auf der physischen Ebene, d. h. auf der weiblichen, zum Aufbau einer angemessenen Beziehung zu sich selbst anregen will; da aber der Träumer männlich ist, so werden solche Beziehungen seiner Natur nach heterosexuell sein. Der Träumer aber baut nicht nur mit seinem Ausdruck, der Frau, sondern auch mit den Männern in ihrem Leben Beziehungen auf, da der Träumer jetzt in einer aufnahmefähigen Rolle auftritt und lernt, durch die Aufnahmefähigkeit der Männer im Leben der Frau empfänglich für das männliche Nagual zu sein, denn man darf nicht vergessen, dass die Träumer dieser Männer in einer aktiven Rolle sind. Das ist die Verantwortung des Mannes, denn er gibt nicht nur der Frau in seinem Leben Anleitung, sondern auch ihrem Träumer im Kontext des Lebens auf der physischen Ebene. Dies ist eine Tatsache von außerordentlicher Bedeutung, und es ist unmöglich, seine Bedeutung zu überschätzen, denn es sollte daran erinnert werden, dass der Träumer, egal in welcher Rolle er ist, der Sohn des Menschen bleibt - der Sohn des Unaussprechlichen, der Fleisch gewonnen hat, und daher ist die Notwendigkeit, den Sohn des Menschen durch die Führung zu versorgen, eine schwierige Aufgabe und eine unglaubliche Verantwortung!
Es muß nun klarer werden, warum die Frau, die Verkörperung des empfänglichen Prinzips, der Vernunft, von Natur aus trennend ist, denn die Vernunft muß, um für den Nagual empfänglich zu werden, den ersten Schöpfungsakt hervorbringen, der in der Trennung der Polaritäten besteht. Nach dem, was zuvor untersucht wurde, ist es die Absicht, die den Plan des Nagual beginnt, so dass die Vernunft den Plan nur durch den Einfluss des Willensdrucks zur Geburt führen kann - ihrer männlichen Polarität. In dieser Tatsache liegt der Sinn einer vernünftigen Zusammenarbeit, denn wie wir wissen, ist das Bewusstsein von Natur hermaphroditisch und enthält sowohl männliche als auch weibliche Absicht und Vernunft. In diesem Fall ist die Absicht eine aktive Polarität und der Geist eine passive Polarität, aber beide Polaritäten sind anfällig für Nagual und interagieren daher miteinander, um ihre Pläne zu materialisieren.
Aus allem bisher Gesehenen ist klar ersichtlich, daß das Leben in der Erscheinungssphäre zwar von Natur aus heterosexuell ist, in Wirklichkeit aber nur in der weiblichen Inkarnation der Träumer ein rein heterosexueller Ausdruck ist, denn obwohl in der männlichen Inkarnation der Träumer ein objektiver Ausdruck des Heterosexuellen ist, ist der subjektive Akzent doch der bisexuelle. Das heißt aber nicht, dass Männer tatsächlich bisexuell sind. Aber das zeigt, dass es in Wirklichkeit nur das Leben gibt, das heißt das Nagual und seine Absicht, und es ist die Absicht, die bestimmt, ob der Plan des Naguals im Rahmen der Männlichkeit ausgedrückt wird - der kombinierten Absicht oder im Rahmen des differenzierten Bewusstseins - der getrennten Absicht. Außerdem ist es nicht schwer zu bemerken, dass das wahre Bisexual ein Produkt der Evolution innerhalb der Grenzen des Lebens in der Sphäre der Manifestation ist und daher heterosexuell von Natur aus.
Mit allem, was ich oben gesagt habe, habe ich versucht, Ihnen ein Gefühl zu vermitteln, das nicht in Worten ausgedrückt werden kann. Meine Worte sollten daher nicht als Wahrheit betrachtet werden, sondern eher als eine Hülle, die die wahre Wahrheit verbirgt. Dies ist die wahre Bedeutung des mystischen Konzepts, das als Isis-Deckel bekannt ist und den Schleier des Tempels symbolisiert, der das Allerheiligste vor den Augen der Bösen verbirgt. Aber was ist ein Traum? Das Träumende ist nichts anderes als ein Traum, materialisiert durch Absicht aus Absicht durch Absicht und Absicht. Es gibt nichts anderes als Absicht, daher entsteht Alles aus Absicht, durch den Druck der Absicht, und Alles wird durch die Absicht gehalten, das heißt, es wird in der fokussierten Absicht des Nagual gehalten. Mit anderen Worten, es gibt nur eine Absicht: den Träumer auf seiner eigenen Ebene, den Sohn des Unaussprechlichen, den Fleisch gewordenen, der den Menschensohn durch unzählige Inkarnationen, unzählige Träume wiedergeboren hat, von denen jeder die Verkörperung des Einen Planes, der Ganzheit, ist. Und gleichzeitig ist das Traumhafte, wie jeder Traum, ein veränderter Bewusstseinszustand, eine andere Einstellung der Wahrnehmung, die das Allerheiligste bedeckt - das Nagual. Da aber jeder Traum die Verkörperung der Allumfassendheit, des Einen Planes oder der Absicht ist, so ist das Traumliche das Produkt der Meisterschaft der Absicht des Träumers, d. h. seiner Meisterschaft seiner selbst, der Absicht. Daher ist das einzige wahre Wissen das Wissen über sich selbst, und die einzige Arbeit, die getan werden muss, ist die Arbeit an sich selbst, und diese Arbeit ist nichts anderes als die Meisterschaft der Absicht oder mit anderen Worten die Meisterschaft des Christusprinzips, die dieselbe ist wie die Meisterschaft der bedingungslosen Liebe in Aktion.
Aber wenn das Leben sich auf die Meisterschaft seiner selbst bezieht, auf die Meisterschaft seiner Absicht, dann ist es sinnvoll, auf die warnenden Worte Christi zu hören: "Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz täglich auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es retten. Denn was nützt es dem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und sich selbst zu verlieren oder abgelehnt zu werden?
[19]
. Eine so einfache, aber dennoch wirkungsvolle Unterweisung. Wenn wir die Absicht zu meistern suchen, ist es äußerst wichtig, uns den zweifelhaften Luxus zu verweigern, ein Bild von uns selbst zu geben, das auf selektiver Wahrnehmung basiert. Stattdessen müssen wir die persönliche Geschichte löschen, um unser Kreuz zu erheben, denn nur wenn wir aufhören, uns selbst zu beleidigen, können wir beginnen, unsere Herausforderungen objektiv zu sehen und sie tadellos zu erfüllen. Darüber hinaus klammern wir uns an das Bild der Welt und das Bild von uns selbst, halten uns in den Fesseln der selektiven Wahrnehmung, und während unsere Wahrnehmung selektiv bleibt, beginnt unser Leben langsam, aber sicher in eine leere und bedeutungslose Existenz zu verwandeln, in der es kein echtes Gefühl des Planens gibt. Aber während wir daran arbeiten, die persönliche Geschichte zu löschen, sterben wir wirklich für unser altes Selbst, und in diesem Transformationsprozess wird unser Leben mit einem wachsenden Sinn für Design gefüllt und erhält dabei einen reichen und gesättigten Sinn.
Aber das Löschen der persönlichen Geschichte und das perfekte Annehmen von Herausforderungen ist nie einfach, sondern erfordert Mut und Ausdauer, aber vor allem erfordert es das Wissen, dass wir als Teile des Einen Lebens kein Leben zu unseren eigenen Bedingungen haben können, sondern unser Schicksal erfüllen müssen, was auch immer es sein mag. Christus drückte dies so deutlich in der Nacht vor der Kreuzigung in seinem Gebet aus: "Vater, wenn du diesen Kelch an mir vorbei tragen wolltest, so sei es doch nicht mein Wille, sondern dein."
[20]
. Dabei ist es wichtig, sich stets daran zu erinnern, daß wir als Träumer ein Traum des Träumers sind, und nicht der Traum, den wir unser Leben nennen, denn das Leben auf der physischen Ebene ist nichts anderes als ein Schleier oder Schleier, der den Geist in einer zeitlichen Form verbirgt. Und da alle Formen an einem bestimmten Tag sterben müssen, muss auch die Form, die wir uns selbst nennen, sterben, und wenn die Stunde der Transformation kommt, müssen wir uns nur unserem Schicksal hingeben, wissend: Was auch immer geschieht, unser wahres Selbst, das heißt der bleibende Geist, ist unsterblich. Der Schleier kann in Stücke gerissen werden, und der Tod kann die Form zerstören, aber das Nagual von uns allen wird niemals verloren gehen. Das wurde auch von Christus wunderbar gezeigt, als er, bevor er sein Leben am Kreuz ließ, ausrief: "Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist."
Das ist die Geschichte des Träumers, die Geschichte einer kurzen Reise im Leben auf der physischen Ebene, die viel zu bald zu Ende geht. Und wenn der Tod die Form zerstört, wird dieser Traum zu Ende gehen, und das bleibende Nagual wird aus dem Alten herauskommen und in das Neue eingehen, denn das Leben, der Geist, ist Kontinuität, und jeder Augenblick wird das Leben von neuem geboren. Der Lauf der Zeit ist kurz, sehr bald wird der Träumer in einen neuen Traum eintauchen und eine neue Reise beginnt. Immer wieder träumt der Sohn des Unaussprechlichen, der Fleisch geworden ist, immer wieder muss der Träumer sterben, um wiedergeboren zu werden, jedes Mal ein immer vollkommenerer Sohn des Menschen. Nur so kommt die Meisterschaft des wahren Ichs, und nur so kann man die Absicht meistern. Daher kann die Meisterschaft der Absicht nicht in einem Leben erlernt werden - dies ist eine Arbeit, die während vieler Inkarnationen ausgeführt wird. Und da der Krieger nicht nur in der Kunst des Begreifens und Träumens, sondern auch in der Kunst der Absicht geübt werden muß, so versteht es sich von selbst, daß die Vorbereitung des gegenwärtigen Kriegers mehr als eine Nacht in Anspruch nimmt, sie dauert viele Leben.
Erst wenn der Krieger die Absicht zu meistern beginnt, was die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit seinem Träumer noch vernünftiger impliziert, beginnt die Wahrheit, die im Mysterium von Golgatha enthalten ist, sich ihm zu offenbaren und zu verstehen, dass es nichts als eine Absicht gibt. Dann beginnt der Krieger zu verstehen, dass das Mysterium von Golgatha in Wirklichkeit ein Rätsel der Wahrnehmung und des Bewusstseins ist, denn ohne Absicht kann es kein Bewusstsein und noch mehr Wahrnehmung geben. Der Krieger beginnt auch, sein wahres Selbst zu verstehen und strebt danach, ein noch perfekteres Beispiel für bedingungslose Liebe in Aktion zu sein, denn er weiß, dass er nur durch die Erhöhung seines Kreuzes jeden Tag die Hoffnung behält, den Gipfel von Golgatha zu erreichen und in einen menschlichen Sohn verwandelt zu werden, der der Sohn des Unaussprechlichen ist. Nur dann kann der Vorhang zerrissen werden, und wenn das Heilige, das Nagual, vor seinen Augen erscheint, kann er wie Christus sagen: Ich und der Vater sind eins.
Als ich die Vorbereitung des vierzahnigen Naguals erklärte, erwähnte ich, warum es für den Nagual notwendig ist, vom Tonal abgeschnitten zu werden. Aber aus dem in der dritten Erleuchtung gelernten Drei-Zahn-Nagval-Regeln sollte klar sein, dass die Trennung vom Tonal nicht nur die Spaltung der Geschlechter, sondern auch den objektiven Abgrund widerspiegelt. Das dreizackige Nagual, das die Verkörperung des Lebens in der Manifestation ist, ist jedoch nicht nur vom Tonal, sondern auch vom Nagual abgeschnitten. Von Natur aus sollte das dreizackige Nagual in seinem leuchtenden Wesen sowohl den subjektiven als auch den objektiven Abgrund widerspiegeln, und gerade als Ergebnis dieser doppelten Spaltung sieht sein leuchtender Kokon für den Seher drei Zähne statt vier haben.
Wie bereits erklärt, ist das dreizackige Nagual nicht buchstäblich getrennt, aber wie bei dem vierzackigen Nagual ist die Wirkung der Doppelspaltung auf ihn so, dass das dreizackige Nagual, sowohl vom Nagual als auch vom Tonal abgeschnitten, weder Liebe noch Wärme von einem Mann oder einer Frau fühlen kann. Der Grund dafür ist der gleiche wie bei einem vierzackigen Nagual, denn da er nicht in der Lage ist, Liebe oder Wärme zu empfinden und die Verkörperung des Göttlichen Bisexuellen ist, kann das dreizackige Nagual nicht durch ein tiefes inneres Verlangen nach persönlicher Befriedigung verführt oder versucht werden.
Dank der doppelten Trennung ist das dreizackige Nagual sehr unvoreingenommen gegenüber dem Boden. Das bedeutet, dass weder ein männlicher noch ein weiblicher Mitreisender seinem rücksichtslosen inneren Streben nach Inklusivität und echter Einheit widerstehen kann, nicht nur der Einheit von Mann und Frau, sondern auch der Einheit von Sohn und Vater.
ERKLÄRUNG DER MÖBEL
Und sie begannen, ihren eigenen Weg in und durch die Dunkelheit zu finden, sieben Gruppen von sieben, jede Gruppe für sich, auf der Suche nach einem neuen Leben, auf der Suche nach einem neuen Anfang, auf der Suche nach dem verlorenen Schwert und dem vergessenen Speer.
Kapitel 12. Magische Erklärung: Vorbemerkungen
Wir sind jetzt zu dem Teil der Lehre gekommen, der mit Recht als die Sage der Sagen bezeichnet werden kann, nämlich die Erklärung der Magier. Wie bereits in der Einleitung erwähnt, wird die Erklärung der Matten aufgrund ihres extrem irrationalen Charakters unabhängig von der gewählten verbalen Verkörperung immer nur als Mythos wahrgenommen. Und doch hat dieser Mythos die Eigenschaft, den Menschen auf mysteriöse Weise zu beherrschen und ihn dazu zu bringen, nach der in der Erklärung verborgenen tiefen Bedeutung zu suchen. Denn es sei denn, ein Mensch ist ein abgestumpfter Fanatiker, der nur die sogenannten "wissenschaftlichen Fakten" anerkennt, er kann deutlich spüren, dass die Erklärung der Magier, seltsam genug, kaum ein Mythos ist. Es ist der Klang der Wahrheit - so unbestreitbar alt in den Empfindungen, überraschend schwer fassbar und schmerzhaft schön, aber gleichzeitig voller mystischer Kraft, die der menschlichen Logik nicht unterliegt.
In der Erklärung der Magier gibt es nichts, was auch nur einen logischen Sinn hätte, aber eben darin liegt seine wahre Kraft. Aus diesem Grund versucht der Nagual, der den Schülern die Erklärung der Magier übermittelt, sie nie zu interpretieren oder ihre inhärente innerste Bedeutung zu offenbaren, denn wie kann man das Unerklärliche erklären? Versuche, das Irrationale zu erklären, sind ebenso vergeblich wie Versuche, zu erklären, warum das Wasser nass ist, der Himmel blau ist oder warum Vögel fliegen und Fische schwimmen. Das Wasser ist nass, nur weil es nass ist. Der Himmel ist blau, weil er blau ist. Vögel fliegen, weil sie Federn und Flügel haben, und Fische schwimmen, weil sie Kiemen und Flossen haben. Aber wer kann mit hinreichender Sicherheit den Plan der Vernunft erklären, Federn zu züchten und in den Himmel zu stürzen oder ins Wasser zu gehen, Kiemen und Flossen zu züchten, um das Leben eines kaltblütigen Geschöpfes zu leben? Und wer kann wirklich erklären, warum der Himmel blau und das Wasser nass ist? Der Mensch kann so intellektuell, logisch und rational bleiben, wie er will, aber in Wirklichkeit sind alle seine Theorien über das Leben und das manifestierte Universum intellektuelle Theorien. Oder genauer gesagt, intelligente Karten, die es einer Person ermöglichen, einen Kurs in der Unendlichkeit des großen Unbekannten, des sogenannten Lebens, zu setzen. Das gilt auch für die Tolteken. Alle Konzepte der rechtsseitigen Lehre zusammen mit den Techniken sind nichts anderes als Karten, die es ermöglichen, den Weg in das Unbekannte zu ebnen. Ohne solche Karten wären die Tolteken im Unbekannten verloren, wie jeder andere Mensch. Mit der Erklärung der Magier verhält es sich genauso. Im Grunde ist die Erklärung der Magier nichts anderes als eine Vielzahl von Wörtern, die zusammengefügt werden, um eine Art Karte zu erstellen, die den menschlichen Geist beruhigen soll und versucht, Konzepte zu bewältigen, die weit über seine Fähigkeiten und seinen Zweck hinausgehen.
Kann man die Karte erklären? Kann man das erklären? Jede Erklärung ist unabhängig davon, ob wir sie verstehen oder nicht. Die Erklärung ist nicht dazu bestimmt, die Realität zu ersetzen, denn selbst alle Karten der Welt können die reale geographische Landschaft, das Klima, die Vegetation, die Tierwelt, die Siedlungen und die Industrie nicht ersetzen. Daher sollte die Erklärung der Magier nicht als Realität betrachtet werden, sondern als Erklärung für ein Leben, das weit über die Möglichkeiten des menschlichen Geistes und weit über das gewöhnliche Bewusstsein hinausgeht. Es genügt zu sagen, dass die Erklärung der Magier so etwas wie ein "Stenogramm" ist, das von den Sehern verwendet wird, um das Gefühl der Beziehung zwischen dem Menschen und dem Geist von Atl, der planetarischen Essenz, die wir leben und bewegen und existieren, zu vermitteln. Die Erklärung der Magier kann auch anders gesehen werden - als eine Beschreibung der visuellen Auswirkungen auf den Geist, die im Moment der Vision die Beziehung zwischen dem Menschen und dem Geist des Atl im Kontext des ewigen Jetzt sehen, dh der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Welchen Ansatz zur Erklärung der Magier sollte man angesichts all dessen wählen? Es gibt keinen besseren Weg, um dieses Buch einzuführen, nämlich zu glauben, ohne zu glauben, und zu akzeptieren, ohne Worte zu akzeptieren, während sie gleichzeitig den Geist beeinflussen, so dass für nichts mehr Raum bleibt, als die Stimmung der Geschichte zu fühlen. Bei diesem Ansatz wird ein ernsthafter Schüler mit der Zeit ohne besondere Schwierigkeiten feststellen, dass sein Leben unter dem Einfluss dieses erstaunlichen Mythos eine Bedeutung erlangt hat, die zuvor nicht wahrnehmbar war - eine Bedeutung, die einerseits klar ist, aber gleichzeitig auf mysteriöse Weise außerhalb der Grenzen des intellektuellen Verständnisses bleibt. Erst danach wird klar, dass der Krieger selbst zum Mythos werden muss, um den Mythos zu verstehen, was die Notwendigkeit impliziert, in jedem seiner Gedanken, Emotionen, in jedem seiner Gefühle und Handlungen einen Mythos zu leben.
Außerdem ist es wichtig, einige wesentliche Punkte zu klären, die mit den Besonderheiten der verbalen Inkarnation zusammenhängen, die ich gewählt habe, um die Erklärung der Magier zu vermitteln. Der erste Punkt betrifft die Tatsache, dass, obwohl es nur EIN Leben und EIN Bewusstsein gibt, und daher EINE Wahrheit, jedes Nagual seine eigene verbale Verkörperung findet, um die Magier zu erklären und seine eigene besondere Herangehensweise an die Übertragung der Lehren der Tolteken als Ganzes. Lehre bleibt Lehre, und durch die Existenz der einen Wahrheit, unabhängig von der Art und Weise ihrer verbalen Verkörperung, manifestiert sie sich immer. Daher können Sie leicht ähnliche Merkmale in den Lehren verschiedener Naguale feststellen, auch wenn die Ansätze selbst sich wie Tag und Nacht unterscheiden. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass der Unterschied in den Ansätzen nicht nur auf Unterschiede in der Natur und in den persönlichen Neigungen der Naguale zurückzuführen ist, sondern auch auf Unterschiede in ihrem Schicksal und ihrem Zweck.
Wenn ich über die Unterschiede im Schicksal spreche, meine ich die Tatsache, dass es die Hauptaufgabe jedes Nagual ist, diese Aspekte der Lehre in einer Weise zu vermitteln, die den Bedürfnissen der Menschen, die er zur Freiheit führt, am besten entspricht. Natürlich hängen die Bedürfnisse der Menschen, die auf die eine oder andere Weise ihren Weg zum Nagual gefunden haben, in gewissem Maße von vielen Faktoren ab. Rasse, Kultur, Sprache, religiöser Einfluss, Bildung und vor allem die Epoche beeinflussen eindeutig die Bildung menschlicher Bedürfnisse. Alle diese Faktoren, wie auch viele andere, sollten jedem Nagual äußerst vorsichtig Rechnung getragen werden, wenn er hofft, denjenigen, die sich auf ihrer Suche nach Freiheit an ihn gewandt haben, einen guten Dienst zu erweisen.
Wenn ich von dem Unterschied in der Bestimmung spreche, möchte ich zwei Hauptpunkte hervorheben, die sich nicht auf das Schicksal, sondern auf die Bestimmung beziehen. Der erste Punkt betrifft die Klasse der Träumer, zu der das Nagual gehört. Es ist notwendig zu verstehen, dass, obwohl es nur ein Leben gibt, jede Klasse von Träumenden ihre eigene, sich von anderen unterscheidende Rolle im großen Schema der Evolution spielt und daher ihre eigene einzigartige Herangehensweise an das Leben hat. Es gibt also einfach nicht zwei gleiche Naguale. Denn die Unterschiede entstehen nicht nur aufgrund der unterschiedlichen Herangehensweise an das Leben, die den verschiedenen Klassen der Träumer eigen ist. Sogar die Naguale, die zu einer Klasse der Träumer gehören, unterscheiden sich wegen der zuvor erwähnten Besonderheiten noch voneinander.
Der zweite Punkt, der den Zweck des Naguals betrifft, hat auch einen signifikanten Einfluss auf den ihm eigenen Ansatz. Es wird allgemein angenommen, dass, da die Nagwale zum Süden gehören, sie alle den Qualitäten des Südens innewohnen. Und selbst wenn es in gewisser Weise wahr ist, ist es nicht so einfach. Tatsache ist, dass, obwohl sie zum Süden gehören, jedes Nagual eine klare Prädisposition für eine bestimmte Richtung hat, die durch den Zweck und nicht durch persönliche Vorlieben bestimmt wird. Infolgedessen gehören alle Naguale, egal ob sie drei- oder vierzahnig sind, zu einer der vier Kategorien, die vier Richtungen widerspiegeln. Diese vier Kategorien sind: philosophische Naguale - diejenigen, die für die Nüchternheit des Ostens prädisponiert sind, okkulte Naguale, die für das Gefühl des Westens prädisponiert sind, mystische Naguale, deren Prädisposition die Wärme des Südens ist, pragmatische Naguale, die für die Aktion des Nordens prädisponiert sind. Natürlich bedeutet dies nicht, dass das Nagual in Bezug auf eine bestimmte Kategorie nicht die Eigenschaften aller vier Richtungen hat. Die Kategorie bestimmt seine Herangehensweise an das Leben, die wie die Herangehensweise an die Lehre als Ganzes von seiner eigenen Veranlagung geprägt ist.
Angesichts all dessen sollte dem Leser klar sein, warum es so wichtig ist, solche Unterschiede bei der verbalen Verkörperung der Lehre zu beachten. Nicht, weil sie Uneinigkeit in der Lehre bezeugen, sondern weil jeder Nagual, seinem Schicksal, seiner eigenen Veranlagung und seinen persönlichen Eigenschaften entsprechend, Licht auf die Eine Wahrheit wirft. Und dies gilt besonders für die Herangehensweise an die Erklärung der Magier in diesem Buch, da sie nicht nur für alle Menschen geschrieben ist, unabhängig von der Klasse der Träumer, sondern auch für Menschen, die offensichtlich keine Erfahrung mit der linken Lehre haben. Zu sagen, dass diese Aufgabe nicht erfüllt werden kann, wäre eine Untertreibung von sauberem Wasser. Wegen all dieser Schwierigkeiten mußte ich eine Form der Darstellung wählen, die allen Lesern, nicht nur einer begrenzten Anzahl von ihnen, einen großen Nutzen bringen könnte.
Da ich selbst ein mystischer Nagual bin und zur Klasse der Träumer gehöre, die man Wölfe nennt, habe ich mich entschlossen, einen Ansatz zu verfolgen, der zwar auf der mystischen Form der Darstellung beruht und den Wölfen eigen ist, aber gleichzeitig für Vertreter anderer Klassen der Träumer ausreichend neutral und geeignet ist.
Es wird auch für den Leser nützlich sein zu wissen, dass es in der Erklärung der Magier vier Teile gibt, die durch Worte vermittelt werden, und einen fünften Teil, der hinter der verbalen Verkörperung der ersten vier verborgen ist. Alle fünf Teile entsprechen einer fünfseitigen Kraft, und daher müssen die vier Teile, die durch Worte vermittelt werden, als eine einzige Kontinuität und nicht als separate Teile betrachtet werden, die sich auf die vier Richtungen beziehen. Denn die vier Teile, die durch Worte vermittelt werden, bilden ein Ganzes - die vierte Dimension, in der es nur das Ewige gibt. Da diese vier Teile die verbale Verkörperung der vierten Dimension sind, die, wie wir aus früheren Bänden wissen, in der Welt der Magier widergespiegelt wird, beschlossen die Tolteken, diesen Abschnitt der Lehre die Erklärung der Magier zu nennen. Darüber hinaus, weil die vierte Dimension immer sich selbst schließt, haben die vier verbal übertragenen Teile keinen Anfang und kein Ende - denn im Kontext des ewigen Jetzt existieren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig als eine einzige Kontinuität.
Über die Erklärung der Magier lässt sich noch wenig hinzufügen. Es bleibt nur, Sie in diese Erfahrung in der altmodischen Art und Weise zu schicken, die seit undenklichen Zeiten jedes Nagual verwendet hat. Um aber von dem, was als nächstes folgt, den größtmöglichen Nutzen zu ziehen, muß man die im zweiten Band beschriebene Traumtechnik vollständig beherrschen.
Stellen Sie sicher, dass Sie so entspannt sitzen, wie es möglich ist.
Entspanne alle druckbeladenen Klamotten. Spüren Sie den Stuhl unter sich.
Lassen Sie Ihren Körper in ihn eintauchen.
Spüren Sie die Oberfläche des Bodens...
Lass deine Füße darin ertrinken.
Lassen Sie Ihre Hände sanft in die Armlehnen eintauchen...
Lassen Sie den Kopf eine gleichmäßige und stabile Position einnehmen.
Spüren Sie die Luft, die Ihr Gesicht schimmert...
Höre auf die Ruhe der Welt, die sich hinter den Klängen des täglichen Lebens verbirgt.
Die Vielfalt der Gerüche rund um...
Berühre deine Lippen mit der Zunge und probiere ihren Geschmack aus.
Verbreiten Sie die Welt um Sie herum mit jedem Teil Ihres Seins.
Jetzt beruhige deinen Geist, indem du eine Reinigung verwendest
Atem. Lass deine Augenlider schwer werden und sanft deine Augen schließen.
Vor dir ist eine gelbe Rose der Freundschaft...
Beobachten Sie Ihre Drehung...
Spüren Sie die Struktur ihrer Blütenblätter...
Nimm ihren zarten Duft. Lass den Duft der Rose dich in Farbe bringen.
Lass meine Worte, die die Absichtserklärung verkünden, von der Oberfläche deines Verstandes reflektiert werden:
Herr, ich komme hierher, um reich zu werden.
Leben, um sie mit denen zu teilen, die Erleuchtung des Geistes und Frieden des Körpers brauchen.
Jetzt stehen wir im Tolteken-Tempel... in der Zeit vor der Zeit.
Entspanne deinen Körper...
Verwöhne dich in der Schwingung dieses Ortes, dieser Zeit.
Entspanne dich tief...
Entspanne dich sehr tief...
Und erinnere dich an die Lichter der Schmiede
Kapitel 13. Erklärung der Magier: Schmiedeleuchten
... bis zum Schmerz vertraut, in einem schwarz-weißen Käfig, der Marmorboden des alten Tolteken-Tempels erstreckt sich vor uns. Wir stehen in einem engen und sogar irgendwie beruhigenden Kreis in der Nähe des großen Weißen Zentrums. Eine einsame und unglaublich schöne gelbe Rose, deren äußere Blütenblätter sich kaum geöffnet haben, liegt auf ihm. Sein subtiler, aber starker Duft hat sich nicht gelockert, seit er in den frühen Morgenstunden unter den Rosengärten im südlichen Tempelhof ausgewählt wurde. Das ist die gelbe Rose der Freundschaft, deren majestätische Knospe wie immer nach Norden zeigt. Aber heute ist es mit winzigen Tropfen bedeckt - Tropfen von kristallklarem Tau, die wie leise, zarte Tränen langsam von den Rosenblättern auf eine weiße Marmorplatte rutschen. Unsere Köpfe sind leicht gesenkt, unser Blick ist untrennbar auf die Rose gerichtet, unsere Hände sind sanft, aber fest vor uns gefaltet. Wir warten leise, obwohl jeder von uns die kaum wahrnehmbaren Spannungslinien in und um sich herum wahrnimmt. Die Schwere des Schicksals in einem stummen Nebel umhüllt den Geist. Wenn wir schweigend die Rose, die glänzenden Tränen betrachten und beobachten, wie sie ihren Weg zur weißen Marmorplatte finden, können wir einfach nicht denken. Die verhängnisvolle Stille, die uns umgibt, wird nur von dem bittersüßen Schmerz des verheerenden Gefühls der Trauer durchtränkt.
Tränen. Ja, wir fühlen die gleichen Tränen, langsam, leise über unsere Wangen gleiten. Sie zwingen uns, zu blinzeln, um die Rose im Fokus zu halten, während wir als Gruppe versuchen, in unserem Geist die Absicht einzufangen, die in den Ereignissen dieses schicksalhaften Tages enthalten ist, und die Bedeutung der Gelben Rose der Freundschaft in unser Herz aufzunehmen. Die Bedeutung der schönen Blume, die auf dem großen weißen Zentrum vor uns liegt, abgeschnitten von der eigenen Quelle des Lebens und abgeschnitten von der einzigen Quelle des Lebens, zum Tode verurteilt für einen vage verständlichen Plan. Aber es ist wichtig für uns, die Idee nicht zu verstehen, weil wir nur ihre Unterstützung brauchen. Wir konzentrieren unsere Absicht auf das aufrichtige Streben, den Plan in unserem Verstand festzuhalten, und schöpfen den Mut zu wissen, dass es eine hohe Ehre ist, für diesen Zweck ausgewählt zu werden, und es ist unser Privileg, freiwillig zu unserem Tod zu gehen. Dabei hilft uns die blendende Schönheit und Größe der gelben Rose, deren sanfter Duft uns lehrt, den Tod mit dem gleichen Mut zu umarmen, mit dem wir den Herausforderungen unseres Lebens begegnet sind. Dieser Tag ist nicht anders als jeder andere. Nur unsere Herausforderungen sind heute anders, heute haben wir ein Treffen mit dem Plan des Todes und mit der inhärenten Bedeutung dieses Plans. Heute sind wir nicht nur dazu berufen, die gelbe Rose der Freundschaft zu unterstützen, sondern sie auch zu verwirklichen. Und das kann nur durch den Tod geschehen. Unser Tod.
Der endlose Boden des Tempels erstreckt sich vor uns, erstreckt sich in alle vier Richtungen und verliert sich in der Ferne zwischen den hohen und schlanken Marmorsäulen, die die majestätischen Gewölbe über unseren Köpfen stützen. Im Inneren des Tempels herrscht wie immer Stille, an diesem unbeschreiblichen Ort, der alles durchdringt. Heute scheint es noch greifbarer wegen der Klänge einer blutigen Schlacht, die heftig tobt, scheinbar ganz weit von hier. Doch nur die dicken Steinmauern und die unglaublich hohe Kuppel des Tempels trennen die Stille im Inneren von der unnatürlichen und grausamen Realität von außen. Wir hören auf diese gedämpften, aber dennoch deutlich wahrnehmbaren schrecklichen Geräusche und versuchen, uns nicht von den schillernden Blitzen ablenken zu lassen, die periodisch durch die engen Fenster auf der Kuppel des Tempels blitzen. Schließlich gelingt es jedem von uns, seine Absicht zu fokussieren, und als Gruppe treten wir in die Farbe ein. Das sanfte Leuchten der subtilen Farbtöne beginnt zu verschmelzen, das tröstliche Gefühl der Nähe umgibt uns von allen Seiten. Schließlich beginnt sich unser Geist zu erheben, und in dieser Zeit, bis zu den Rändern des Tempels, wird eine majestätische Stimme, eine männliche Stimme, gehört. Die Worte spiegeln sich von der gewölbten Kuppel über unseren Köpfen wider, das Echo ist erschreckend und seltsam gleicht schillernden Blitzen, ohrenbetäubenden Donnerschlägen und Windschreien. Und diese Kakophonie übertönt alle anderen Geräusche und löscht die Beweise für alles verzehrende Angst und Zerstörung.
"Der Krieg des Himmels hat einen fatalen Punkt erreicht. Die Geburt des Neuen ist voller Schmerz und Trauer alter Prüfungen, die drohen, das Neue zu überwältigen! Aber, sage ich, lasst uns nicht tatenlos zusehen, wie unser gesamtes System in alte Dunkelheit versinkt. Lasst uns kämpfen, sobald wir kämpfen können! Ich sage, lasst uns in diesem Moment der äußersten Not unsere Herzen öffnen und unsere bedingungslose Liebe zu Ihm entdecken, der unser Leben ist, unsere Existenz, der auch jetzt, in der Zeit seiner Kindheit, mutig arbeitet und seine Existenz in der alten Dunkelheit zurückhält. Aber ich sage, es reicht! Mögen wir auch nur einen Kampf auf uns nehmen, indem wir Ihn und unsere Brüder aus diesen Fesseln befreien, damit sie schnell vorwärts rennen können, ohne mit der unlösbaren Last der Vergangenheit belastet zu sein, wie es sein sollte, damit wir alle leben und nicht nur überleben!
Bald wird das Alte sterben, wie es sein sollte, und das Neue wird mit uns sein! Selbst jetzt, wenn ich diese Worte ausspreche, verblasst das strahlende Licht, das einst unsere Ehre und unser Ruhm war, in einem dichten Schleier der Dunkelheit, und wir werden uns in dieser Stunde um der Freundschaft willen in diesen Schleier hüllen.
Du, der du gekommen bist, um den Weg des Kriegers zu finden, stelle sicher, dass du meine Worte beherzigst. Denn wenn ich in den Tunnel der Zeit schaue, sehe ich, dass es noch viele, viele Jahre dauern wird, bis du den innersten Sinn meiner Worte erfaßt hast. Erkenne auch, dass ich dir nur eine Vision des Verborgenen über die Worte hinaus anbieten kann. Das Unaussprechliche wird niemals in Worten verkörpert werden können - wir können nur unsere Vision des Unaussprechlichen in Worte einfügen. So ist das Gesetz.
Wir alle betreten den Weg des Kriegers in Unwissenheit. Auf dem Weg des Kriegers müssen wir alle lernen, dass wir nicht wissen, was wahres Lernen ist. Der Weg ist ein Weg ins Unbekannte, und es gibt keinen Weg, um das Unbekannte im Voraus zu erkennen. So ist das Gesetz. Krieger sind Pioniere, und obwohl Pioniere zurückkehren können, um zu berichten, was sie gesehen haben, bleiben solche Informationen für den Zuhörer nur eine Theorie, aber kein Wissen, das sie aus eigener Erfahrung gewonnen haben. Und wie sollen dir die Wegbereiter das, was du im Unbekannten gesehen hast, kundtun, wenn du nur das, was du erkannt hast, verstehen kannst?
Wenn du also wirklich wissen willst, was es bedeutet, dem Pfad des Kriegers zu folgen, musst du diesen Weg selbst gehen, nur dann wird deine Wahrnehmung mit der Vision übereinstimmen. So ist das Gesetz. Sei dir dessen bewusst und höre genau zu, denn jetzt spreche ich von der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, ich spreche von einem atavistischen Menschen, einem tierähnlichen Menschen und einem bewussten Menschen.
Krieger sind in erster Linie demütige Menschen, die nicht in der Lage sind, den Beschränkungen des Gesetzes zu entkommen. Die Aufgabe ihres Lebens ist es, zu lernen und eine Karte des großen Unbekannten zu machen. Um eine Karte des Unbekannten zu machen, müssen wir in diese geheimnisvolle Unendlichkeit eintreten, aber jedes Mal, wenn wir in sie eintreten, werden die Energiefelder in uns, die dem großen Unbekannten von außen entsprechen, verwandelt. Die Transformation wirkt sich auf unsere gesamte Existenz so aus, dass sich der Zustand unseres Seins selbst irreversibel ändert. Nach der Verwandlung kommt die unvermeidliche Umwandlung - die Befreiung von allem Unerwünschten. Das unvermeidliche Ergebnis der Transformation ist die Transformation - die vollständige Metamorphose.
Wisse, dass mit dem Beginn dieses Prozesses eine Kettenreaktion auftritt, die nicht gestoppt werden kann. Der Weg des Kriegers ist daher der Weg ohne Wiederkehr - der Weg der Umwandlung, der Transformation, der Transformation. So ist das Gesetz.
Jetzt geh und fang an, die dir übertragene Aufgabe zu erfüllen, denn für uns alle ist die Zeit der Veränderung gekommen! Und als neuer Freiwilliger, Atliaman, tragt ihr in eurem Herzen diese Worte:
Diese Radumdrehung nähert sich jetzt ihrem Anfang - die Weisheitsschlange beißt ihren eigenen Schwanz! Die Bestimmung verlangt, dass der Tag zu Ende geht, und diese Welt ist für dich nur eine gespenstische Erinnerung. Am Ende des Tages wirst du an einen Ort versetzt, der dein neues Zuhause, deine neue Verantwortung sein wird, und du wirst alles vergessen! Und doch solltest du dich bemühen, dich daran zu erinnern, was es bedeutet, ein Krieger von Atl-Aman zu sein! Und vor allem musst du dafür kämpfen, dich daran zu erinnern, was es bedeutet, ein Tolteke zu sein. Du kannst und solltest niemals die verborgene Wahrheit vergessen, die in dir steckt!
In jedem von euch steckte ein Korn. Sieben Gruppen - sieben Körner für sieben Gruppen. Und ihr werdet siebenmal sieben sein von diesem Augenblick bis zum Ende der Zeit. So werden sich einige von euch aus jeder Gruppe daran erinnern, was es bedeutet, Toltek zu sein. Aus den sieben Körnern müssen sieben Schlüssel wachsen, die die sieben Siegel der Einen Kraft wieder öffnen werden. Wenn ihr euch nicht daran erinnert, wird unser gemeinsames Nagual der Einen Macht beraubt und in der alten Dunkelheit für immer verloren sein. Nach diesen Augenblicken werde ich nicht wieder mit euch sprechen, denn das Muster verlangt, dass wir jetzt das Feuer der Schmiede aufblasen, eintreten und ertragen.
Krieger von Atl, ich grüße euch!
Liebe, die die Essenz deines innersten feurigen Wesens ist!
Die Unantastbarkeit, die Ihre unantastbare Kraft darstellt!
Demut, die deinen freien Geist feiert!
Möge der Frieden und die Harmonie der gelben Rose der Freundschaft von nun an und für immer mit Ihnen sein!
Auf Wiedersehen, Atl'Aman! Jetzt geh und finde heraus, was es bedeutet, ein menschliches Wesen zu sein. Geh und finde heraus, was es heißt, zu überleben! Geh und finde heraus, was es heißt zu kämpfen! Das Rad wird sich drehen und viele Male wird sich eine große Schlange am Schwanz beißen, bevor du dich erinnerst. Aber sobald du dich erinnerst, lass die Lanze des Schicksals fliegen. Lass das Schwert der Macht die Eine Wahrheit erklingen und blitze in der blauen Flamme der Einen Kraft! Atl'Aman! Ich beschwöre dich! Erinnere dich an die verborgene Wahrheit! Erinnere dich. "
Die letzten Echos der Worte des Namenlosen werden zerstreut, und die frühere Stille herrscht unmerklich wieder. Und während wir die Rose vor uns sehen, beginnt sich das umgebende Licht zu zerstreuen. Am Ende bleibt nichts anderes übrig, als die Farbe zu leuchten. Wir wissen, dass die Stunde, auf die wir gewartet haben, gekommen ist. Jeder einzelne und die ganze Gruppe, wir wieder die Absicht, versuchen, jeden Moment zu genießen, uns an diesem Ort und in dieser Zeit gegeben. Es wird bald vorbei sein. Diese Momente werden vergehen, um nie wieder zurückzukehren. Und wir nehmen die schmerzliche Schönheit dieser letzten Momente mit jedem Teilchen unseres Wesens auf. Die Geräusche der Schlacht, die von außen kommen, beginnen zu schwinden. Der Krieg des Himmels ist langsam aber sicher vorbei. Ihr Verlauf wird für immer durch das große Opfer von Atl verändert.
Wir warten leise,
Wenn unsere Zeit gekommen ist. Mit jeder Stunde wird es dunkler, und selbst das Licht, das uns umgibt, beginnt zu verblassen. Am Ende verschlingt die undurchdringliche Dunkelheit den gesamten Tempel. Wir können uns nicht mehr sehen. Wenn die Dunkelheit kommt, weiß jeder von uns, dass unsere Zeit gekommen ist. Eine riesige Welle der Kraft, plötzlich und lautlos, zieht uns vom Boden ab und zieht kollidierende Energien in den widerwärtigen Wirbel. Wir hören unsere eigenen Schreie des Schmerzes und spüren, dass wir von nun an von den Wurzeln unserer Heimatwelt getrennt sind.
Ein bitteres Gefühl innerer Qual überwältigt uns alle und zwingt uns, immer wieder zu schreien. Und hier stehen wir auf der Erde einer neuen seltsamen Welt. Rund, in den Strahlen der untergehenden Sonne, erstreckt sich die bizarre Landschaft eines unbekannten Planeten, der jedoch auf unerklärliche Weise nah und vertraut erscheint. Der Boden unter den Füßen ist ziemlich hart, aber überall sind unebene Risse zu sehen, die an einigen Stellen mit langsam fließenden Strömen von abkühlender Lava gefüllt sind. Das Bild wird ergänzt durch Ströme von kochendem Wasser und Dampf, die aus einer Vielzahl von Geysiren ausbrechen, die über den verfügbaren Raum verstreut sind. Einige der Geysire sind sehr klein, kaum über die Oberfläche ragen, andere sind massive, mächtige Jets, die direkt in den gefleckten grauen Himmel stürzen. Weit vor uns sind die bizarren Umrisse eines nackten Bergrückens zu sehen. Links, auch in einiger Entfernung, tobt ein Vulkanausbruch. Die ohrenbetäubenden Geräusche erreichen unsere Ohren, und die feurige Lava fliegt bis zum Himmel und zerfällt in eine erschreckende Art von Feuerwerk, das überall brennende Lava und Asche verstreut. Rechts, ziemlich nah bei uns, sieht man einen riesigen See. Der Dampf steigt über die Wasseroberfläche und lässt den See wie einen riesigen Kessel aussehen, der ein wenig zur Seite gelegt wird, um sich abzukühlen.
Wir drehen uns um, um zu sehen, was hinter uns liegt, und wie ein einziger, erstarrten wir in Ehrfurcht. Vor dem Hintergrund des dunklen Himmels direkt vor uns, bereits halb versteckt hinter dem Horizont, vervollständigt die Sonne ihren Tagesweg, orangerot und unglaublich groß. Wir schauen ihn in stiller Stille an. Auf der linken Seite erscheint eine dunkle Silhouette eines riesigen Adlers, dessen Weg entlang der untergehenden Sonne verläuft. Seine majestätischen Flügel sind weit gespreizt, sein starker Hals ist nach vorne gerichtet. Im Vergleich zur Sonne ist der Adler nichts weiter als ein dunkler Fleck, der vor dem Hintergrund des orange-roten Sonnenlichts kaum zu erkennen ist. Und doch wissen wir in unseren Herzen, dass sofortiges Erkennen unfehlbar war. Es ist der Geist von Atl, der sich von der orange-roten Sonne verabschiedet, unserer geliebten Welt, die unser Zuhause verlassen hat. In stiller Ehrfurcht beobachten wir, wie Atl, das große Opfer, sich in den feurigen Strahlen der untergehenden Sonne anmutig entfaltet, seinen letzten Abschied ausdrückt und plötzlich nach unten zu unserer neuen Welt eilt und sich im selben Moment in einen göttlichen Rebellen verwandelt, der sein edles Leben dafür gab, dass die untergehende Sonne morgen wieder aufsteigen konnte, befreit von der Vergangenheit.
Die dunkle Silhouette des Atl-Geistes verschwindet in der verdickten Dämmerung - und das bedrückende Gefühl von Verlust und Verlassenheit erfasst jeden von uns. Wenn wir die Schmerzklumpen schlucken und die brennenden Tränen wegwischen, uns mit aller Kraft bemühen, dem Gefühl der Sinnlosigkeit zu widerstehen, das die letzten Schimmer der Klarheit zu zerstören droht, wenden wir uns dem fernen Bergkamm zu, denn irgendwie wissen wir, dass unser Weg dorthin führt. Langsam und unwillig beginnen wir unseren Weg in die Berge. Wir gehen mit gesenktem Kopf und sättigenden Schultern, die Beine schleppen sich ungeschickt, und die Herzen brechen in stillem Leiden. Das Gefühl der Hoffnungslosigkeit, das durch ein verheerendes Gefühl des Verlustes verursacht wird, wird mit jedem Schritt verstärkt, der uns von unserer Heimatwelt entfernt. Die quälende Sehnsucht verspeist jeden von uns, gibt jedem eine unausgesprochene Frage. Werden wir uns wieder so kennen, wie wir einmal waren, bevor die schicksalhaften Ereignisse, die den Tag des Opfers gebracht haben, eintreten?
Wir sind traurig im Dunkeln. Das Gefühl tiefer Sehnsucht beginnt nachzulassen und alle Empfindungen allmählich abzustumpfen. Sogar Gedanken und Erinnerungen zerstreuen sich und hinterlassen nur ein tiefes Gefühl für das vage bewusste Design. Wenn wir den Gipfel eines kleinen Hügels besteigen, sehen wir einen Abglanz des Vollmonds, der gerade über der dunklen Kontur eines fernen Bergkamms aufgetaucht ist.
Das gelbliche Licht des Mondes erinnert an etwas, an das wir uns nicht mehr erinnern können. Wenn wir hineinschauen, empfinden wir nur die jetzt übliche innere Sehnsucht nach etwas Verlorenem, nach etwas, das einen kaum wahrnehmbaren nebulösen Gedanken an Freiheit hervorruft. Wir schauen noch ein wenig leise auf den Mond, der von seinem gespenstischen Glanz umhüllt ist. Und plötzlich wirft jeder von uns, den Kopf hebend, auf seine Weise ein langes Heulen aus, erfüllt von einem unermesslichen Gefühl des Verlustes. Ein Verlust, den wir nur durch das wachsende Gefühl des beständigen Festhaltens an dem Verlorenen, durch die ewige Pflicht, einen Plan zu jagen, in dem wir vielleicht einen Sinn finden können, zu ergründen vermögen. Wir bleiben noch ein paar Augenblicke zusammen, um einander ein letztes Mal in die Augen zu schauen, und unsere gemeinsame Absicht zu festigen, bevor wir uns aufmachen, unseren eigenen Weg in und durch die Dunkelheit zu suchen, sieben Gruppen von sieben, jede Gruppe für sich, auf der Suche nach einem neuen Leben, auf der Suche nach einem neuen Anfang, auf der Suche nach dem verlorenen Schwert und dem vergessenen Speer.
Kapitel 14. Die Erklärung der Magier: Die Jagd nach der Macht
Du musst dich vor allem an die Lichter der Schmiede erinnern, um zu verstehen, welche Vorbereitungen du zu diesem Zeitpunkt getroffen hast. Und vor allem musst du verstehen, wie du auf den Weg des Kriegers gekommen bist. Vielleicht denkst du, du kennst die Antwort, aber ist es wirklich so? Meiner Meinung nach hast du keine Ahnung, wie du dorthin gekommen bist, wo du dich jetzt auf den Weg des Kriegers vorbereitet hast. Was auch immer du davon hältst, was auch immer du glaubst, es ist nichts weiter als unzusammenhängender Unsinn, den du geschrieben hast, um deinen eigenen Geist zu beruhigen. Du hast keine Ahnung, was der Weg des Kriegers wirklich ist. Denn was du für den Weg des Kriegers hältst, ist nur eine Illusion, die auf deinem starren Bild der Welt und der selektiven Wahrnehmung des Lebens und der Welt um dich herum basiert. Alles, was du zu diesem Zeitpunkt gelernt hast, ist nichts weiter als eine Mischung aus fragmentarischen Ideen, deren Grundlage dein Bild von dir selbst ist. Wenn du weiterhin so weitermachen kannst, wirst du für immer in der Welt der Magier verloren sein.
Du denkst vielleicht, dass du einen langen Weg zurückgelegt hast und wirklich begonnen hast, auf dem Pfad des Kriegers Fortschritte zu machen. Und obwohl das in gewisser Weise wahr ist, musst du zugeben, dass es in deinem Leben noch mehr Unordnung gibt, als bevor du mich gefunden hast. Die Gründe für deinen Erfolg sind nicht die, an die du glaubst, denn alles, woran du glaubst, ist Unsinn. Du machst Fortschritte, weil die Position, in der du dich gerade befindest, dir mehr denn je erlaubt, die Dummheit deiner eigenen Wahrnehmung und deines Lebens zu sehen. In deinem Leben herrscht jetzt noch mehr Unordnung als früher, gerade weil du angefangen hast, an dich selbst zu glauben. Obwohl du in Wirklichkeit nur einen noch größeren Glauben an dein Selbstbild und an dein Weltbild gefunden hast. All die dürftige Menge an persönlicher Macht, die du zu diesem Zeitpunkt geltend machen konntest, wird von dir genutzt, um dein eigenes Bild von dir selbst und deinem Weltbild zu bewahren. Du klammerst dich immer noch an sie, weil du glaubst, dass du dieses Bild bist und die Welt so ist, wie dein Bild der Welt es beschreibt. Was für eine Katastrophe! Was für ein Pech! Du stehst buchstäblich am Rande der Niederlage. Und es gibt keinen Weg zurück, denn du kannst nicht verlieren, was du gelernt hast. Aber wo du stehst, gibt es auch keinen Weg vorwärts. Du bist nicht mehr die Person, die du warst, aber du weißt nicht, wer und was dein wahres Selbst ist. Dein Leben ist nicht mehr das, was es war, aber das gegenwärtige Leben droht für dich ein völliger Misserfolg zu werden. Die Welt, die du zu kennen hattest, hat nicht mehr die gleiche Anziehungskraft und Bedeutung wie früher, aber du bist immer noch nicht in der Lage, deine Wahrnehmung der Welt zu ändern. Du bist in einer Falle gefangen, die du selbst gebaut hast.
Der einzige Weg aus dem Chaos, in dem du dich gerade befindest, ist ein sehr, sehr sorgfältiger Blick darauf, wie du den Weg zu mir gefunden hast. Kein Nagual ist freiwilliger Partner. Nagualy rekrutieren keine Studenten, wie andere Lehrer, aus dem einfachen Grund, dass die Lehren von Tolteken nicht gefragt werden können. Also lass uns alle Ideen darüber, was du denkst, was uns zueinander gebracht hat. Ich nahm dich nicht als Schüler auf, weil ich es wollte. Und du bist nicht mein Schüler geworden, weil du es wolltest. Ich habe dich nur akzeptiert, weil die Macht mir gezeigt hat, dass ich dich lehren muss. Aber der wahre Grund, warum du mein Schüler geworden bist, ist dir immer noch unbekannt. Es ist in einem Schicksal verborgen, das du nie erreicht hast und gegen das du weiter kämpfst.
Ich kann nicht für dich entscheiden, wie du aus dieser Falle rauskommst, denn das ist dein Schicksal, nicht meins. Ich kann dir nur von meiner Rolle in deinem Schicksal erzählen. Mehr kann ich nicht für dich tun. Aber wenn du die Rolle verstehst, die ich in deinem Schicksal spiele, wirst du auch verstehen, dass du, wenn du von mir studierst, nicht im üblichen Sinne des Wortes gelernt hast, sondern an der allmählichen Entlarvung eines weisen Schemas teilgenommen hast. Das Schema, das du dir selbst geschaffen hast und das du dein ganzes Leben lang bis zu diesem Punkt beherrscht hast. Bevor du verstehst, warum ich sie weise genannt habe, muss ich dir zuerst etwas erklären, an das du dich wahrscheinlich noch nicht erinnerst.
Jeder von uns ist der Meister seines Schicksals, und für jede Inkarnation schreiben wir sein Drehbuch. Wir sind es, die entscheiden, welche Art von physischer Existenz wir für die weitere Entwicklung benötigen. Wir schreiben das Szenario unserer Reise basierend auf unseren Bedürfnissen. Dabei werden verschiedene Faktoren berücksichtigt. Zuallererst ist es notwendig zu bestimmen, welche der heute auf der Erde existierenden Rassen uns ideale Bedingungen in Bezug auf die Herausforderungen dieser Rasse bieten wird. Denn die gemeinsamen Herausforderungen, die der ganzen Rasse innewohnen, bilden eine Art Hintergrund, der es uns ermöglicht, unsere eigene Rolle zu skizzieren. Trotz seiner Einzigartigkeit ist unsere Rolle ein integraler Bestandteil der universellen Evolution - keiner von uns existiert allein in seinem eigenen isolierten Universum. Es gibt nur EIN Leben, und jeder von uns ist ein Teil davon, auch wenn wir alle einzigartig sind. Aber unsere Einzigartigkeit bedeutet nicht, dass wir getrennt vom EINEN Leben existieren können. Unabhängig davon, auf welcher Entwicklungsstufe wir uns befinden, können wir uns nur im Rahmen der universellen Evolution entwickeln.
Eine Rasse ist ein Kanal oder ein Mittel, das es einer Gruppe von Menschen ermöglicht, zusammenzuarbeiten und Lernmöglichkeiten in einem Ausmaß zu entwickeln, das die Ressourcen eines Individuums übersteigt. Diese Gruppenarbeit setzt voraus, dass diese Möglichkeiten von Generation zu Generation aufgebaut werden, und jede Generation ist somit nicht nur eine Ansammlung von Individuen, sondern auch das Ergebnis ihrer kollektiven Vergangenheit sowie der Vergangenheit ihrer Vorgänger. Gleichzeitig ist jede Generation von den universellen planetarischen Bedingungen beeinflusst, die für ihre Epoche charakteristisch sind. Daher ist es nur unter Berücksichtigung des Kontexts der Rasse möglich, ein Szenario für sich selbst zu skizzieren, das als Teil davon in den größeren Plan der Evolution passen wird. Außerhalb der Rasse würden die Szenarien unseres Lebens nicht mit denen anderer Menschen zusammenpassen, das heißt, es gäbe keine vollständige Vernetzung, Interaktion und Interdependenz. Und solange unsere Szenarien nicht vollständig in das Eine Leben integriert sind, können wir es nicht erkennen. Schließlich ist das Leben nichts anderes als ein Beziehungssystem, und jede wahre Erkenntnis beruht auf der Teilnahme an Beziehungen verschiedener Art.
Wenn wir eine Rasse auswählen, die für die Zwecke einer bestimmten Inkarnation geeignet ist, definieren wir uns mit Details und wählen aus allem, was für eine bestimmte Rasse charakteristisch ist, die Faktoren, von denen wir glauben, dass sie uns am meisten nützen. Es handelt sich um das sprachliche und kulturelle Umfeld, die religiöse und politische Lage, den sozialen und materiellen Status, die Bildungsmöglichkeiten und den geografischen Standort. Alle diese Details sind sehr wichtig, weil sie einzigartige Möglichkeiten für das Wissen bieten und uns die Bedingungen für das weitere Wachstum als Individuen - Teile des Eins-Lebens - bieten. Die Wahl einer bestimmten Kombination von Faktoren und prägt unser sogenanntes Leben auf der physischen Ebene.
Um das Leben, das wir haben möchten, zu materialisieren, brauchen wir natürlich auch Eltern, dank denen wir uns verkörpern können. Die Wahl der Eltern ist eine schwierige Aufgabe. Schließlich müssen wir diejenigen finden, die uns nicht nur die notwendigen Gene geben, um einen physischen, emotionalen und mentalen Führer zu schaffen und zu entwickeln, der für den Lebensstil am besten geeignet ist, den wir auf der physischen Ebene führen möchten, sondern uns auch mit dem notwendigen sozialen Status und Bildungsmöglichkeiten versorgen. Da Eltern unsere ersten Lehrer auf der physischen Ebene sein werden, müssen sie uns auch unter Berücksichtigung eines weiteren Kriteriums ansprechen: ob sie in der Lage sind, uns mit anfänglichen Herausforderungen und der notwendigen Führung zu versorgen.
Auf diese Weise bereiten wir ein Szenario für unser späteres Leben vor, da die vor der Inkarnation getroffene Wahl nicht nur die Art der Herausforderungen bestimmt, denen wir in unserem Leben begegnen werden, sondern auch die Zeit und die Reihenfolge ihres Auftretens. Aufgrund der Bewusstlosigkeit im Moment der Geburt vergessen wir jedoch sowohl das Drehbuch selbst als auch die Tatsache unserer Urheberschaft. Als Ergebnis beginnen wir, die Herausforderungen zu nutzen, die nach dem Szenario entstehen, um unser Weltbild und das entsprechende Bild von uns selbst zu gestalten. Leider, und das ist noch nicht alles. Da wir nach Wissen streben, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, richten wir unsere Absicht darauf, alles zu wissen, was möglich ist. Wir sind uns jedoch nicht bewusst, dass wir, da unsere Aufmerksamkeit auf das von uns geschaffene Bild der Welt und unseres Selbstbildes gerichtet ist, unsere Absicht nutzen, um sie zu bestätigen. Da wir also weit davon entfernt sind, alles zu kennen, was wir in dieser Inkarnation geplant haben, beginnen wir, die Herausforderungen, die durch unser Szenario verursacht werden, als Hindernisse zu betrachten, die uns daran hindern, das zu erreichen, was wir gemäß unserem Weltbild erreichen müssen. Daher ist es kaum verwunderlich, dass wir uns bemühen, unseren Herausforderungen zu entkommen und auf jede mögliche Weise die Verwirklichung unseres wahren Szenarios zu vermeiden, das wir für uns selbst geschrieben haben.
Das Ergebnis ist, dass wir aus einem sehr klaren und anfangs konsistenten Szenario einen solchen Brei herstellen, dass unsere Existenz auf der physischen Ebene sehr bald nicht nur eine äußerst verwirrende Parodie auf das Leben wird, sondern auch vollständig aus dem Kontext eines Ganzen fällt. Es ist kein Wunder, dass wir uns schon in jungen Jahren als Opfer und Märtyrer fühlen. Aber das Komische ist, dass wir uns so seltsam verhalten, weil wir uns nie bewusst waren, dass wir tatsächlich ein gefälschtes Schema erfinden, um ein von uns selbst geschriebenes Szenario zu vermeiden. Mit anderen Worten, wir leben in einer Lüge, aber gleichzeitig sind wir bereit, aufgrund eines festen Bildes der Welt zu schwören, dass diese Lüge die Wahrheit ist! Das nennt man dann den Wahnsinn des Schlafes.
Siehst du jetzt, warum ich dir gesagt habe, dass es wichtig ist, meine Rolle in deinem Leben zu verstehen? Indem du in der Lüge lebst, überzeugst du dich davon, dass ich dein Lehrer bin und dir beibringen werde, wie du die Ziele erreichen kannst, die so wichtig sind, um dein Weltbild intakt zu halten. Aber ich bin nicht dein Lehrer, und ich habe nicht den geringsten Wunsch, dir zu helfen, in einer Lüge zu leben! Ich bin ein Schauspieler auf der Bühne des Lebens. Aber da ich mein Leben nach einem echten Drehbuch leben möchte, das ich geschrieben habe, war meine erste Aufgabe, als ich dich traf, herauszufinden, ob du mit meinem Drehbuch übereinstimmt. Natürlich wusste ich im Voraus, dass du wie alle Menschen in einer Lüge lebst. Ich wusste auch, dass, egal wie aufrichtig und ehrlich du mit mir sein wolltest, du nicht dein wahres Drehbuch zu mir gebracht hast - aus dem einfachen Grund, dass du ihn nicht kennst. Also hatte ich nur eine Möglichkeit, um herauszufinden, ob du Teil meiner Show bist, und sie bestand darin, sich auf Stärke zu verlassen.
Sobald ich mich sicher fühlte, dass du wirklich an meinem eigenen Drehbuch teilnimmst, musste ich den Inhalt deines wahren Drehbuchs herausfinden. Verstehen Sie, dass die Ausführung meines Skripts sowie aller damit verbundenen Szenarien zumindest einen Sinn ergibt, es ist notwendig, dass sich jeder Teilnehmer an sein aktuelles Szenario hält und nicht versucht, ein weises Schema zu implementieren! Und du hast bei mir eine imaginäre Lehre gemacht, aber in Wirklichkeit hast du nie von mir gelernt - du hast vom Leben gelernt, wie du es geschrieben hast! Was war bisher deine ganze sogenannte Vorbereitung?
Deine so genannte Vorbereitung war nur, dass ich dich jagte und langsam enthüllte, was für ein Betrüger du bist. Denn nur wenn du deine Täuschung entdeckst, konntest du dein wahres Szenario bestimmen! Und da ich mein Drehbuch nur ausführen kann, wenn ich dich dazu bringe, ein perfektes Leben nach deinem Drehbuch zu führen, brauchte ich wirklich deine Hilfe. Du hast dich, wie jeder andere an deiner Stelle, der Entlarvung widersetzt, und um deine Hilfe zu bekommen, musste man zuerst deinen Widerstand überwinden. Ich musste dich glauben lassen, dass ich deine Erwartungen erfüllen würde. Es gibt mehrere Möglichkeiten, dies zu erreichen, aber in diesem Leben bevorzuge ich nur einen von ihnen. Und du bist keine Ausnahme.
Die Art und Weise, wie ich dich am Haken erwischt habe, war dies. Ich habe dich nur verfolgt, um dich glauben zu machen, dass ich die Vorteile und Vorteile zeige, die darin bestehen, Freiheit von sozialen Konditionierungen zu erlangen, und wie ich meine Macht zurückfordern kann, die andere dir genommen haben, indem sie dich manipuliert haben. Natürlich habe ich dir die Wahrheit gesagt, die Stalker-Wahrheit. Denn obwohl jedes Wort, das ich sage, wahr ist, habe ich in Wirklichkeit nur die Stimmung des Opfers benutzt, um deinen Geist zu beruhigen. Und der Köder dabei war das, was du für meine Sympathie, meine Wärme, mein Verständnis von dir und deinem Leben hieltest.
Der größte Vorteil dieser Methode besteht darin, dass das Nagual die Möglichkeit hat, sowohl auf den rationalen Verstand als auch auf das Herz des Schülers gleichzeitig zuzugehen - es besteht keine Notwendigkeit, zuerst das eine und dann das zweite zu tun. Da das Konzept der Freiheit nicht nur den rationalen Verstand des Schülers beruhigt und mögliche Ängste, Zweifel und Verdächtigungen zerstreut, sondern auch seinen Ehrgeiz ernsthaft beeinträchtigt, wird es einfach, direkt an das Herz des Schülers heranzugehen, man muss nur das Element der Wärme unmerklich in die Beziehung hinzufügen. Die wahre Schönheit dieses Manövers ist, dass es unglaublich lebenserhaltend ist und der Schüler drängt, seinem Herzen wirklich zu folgen - wahrscheinlich zum ersten Mal in seinem Leben. Und da unsere Herzen niemals lügen, kann eine solche Erfahrung den Schüler davon überzeugen, dass er wirklich gefunden hat, wonach er gesucht hat. Natürlich ist das, woran der Schüler die ganze Zeit glaubt, die absolute Wahrheit, aber es geschieht nur, weil der rationale Geist mit dem Köder beschäftigt ist und nicht die Möglichkeit hat, den wahren Sinn zu sabotieren, den das Hören des Herzens trägt! Infolgedessen unterwirft sich der neu Bekehrte bereitwillig seiner Jüngerschaft, ohne die geringste Ahnung davon zu haben, was sie ist, und tut dies nur, weil er tief in seinem Herzen fühlt, wie wahr für ihn ist, was er tut.
Sobald du auf meinen Haken gestoßen bist, hat die harte Arbeit begonnen. Es ging darum, dich sehen zu lassen, wie du in all deinen Handlungen - physisch, emotional, mental - in einer Lüge lebst, die sehr wenig mit dem Drehbuch zu tun hat, das du für dich selbst geschrieben hast. Ob du es glaubst oder nicht, das ist die schwierigste Aufgabe für einen Nagual. Schließlich ist er auf der einen Seite gezwungen, das Tonal des Schülers aufrechtzuerhalten, damit er nicht bei jedem Schritt stolpert. Gleichzeitig muss er systematisch daran arbeiten, sein Weltbild zu entlarven. Die größte Schwierigkeit dieser Aufgabe besteht darin, dass das vom Schüler geschaffene Bild von sich selbst direkt von seinem Bild der Welt abhängt, und daher ist es notwendig, das Bild der Welt des Schülers zu enthüllen, um sein Bild von sich ständig zu erhalten, damit der Schüler nicht zu einem erbärmlichen Lappen wird!
Vom ersten Tag der Arbeit mit dem Schüler an tut der Nagual praktisch nichts anderes, als auf die Notwendigkeit hinzuweisen, das Bild der Welt zu stoppen und die Wahrnehmung des Schülers in all seinen Erscheinungsformen herauszufordern. Aber auch dieses Manöver ist nur ein Köder, denn in Wirklichkeit versucht das Nagual, den Fokus des Schülers zu verschieben und seinen inneren Dialog zu verändern. Und das ist wichtig, denn obwohl theoretisch jeder Schüler glaubt, dass er durch Stoppen des inneren Dialogs sein Weltbild stoppen wird - was absolut richtig ist -, hat in der Praxis zu Beginn seines Weges kein Schüler einfach die notwendige persönliche Kraft, um den inneren Dialog zu stoppen. Daher gibt es nur eine Möglichkeit, die Fixierung seiner Wahrnehmung zu zerstören - den Schüler ständig dazu zu bringen, den Fokus zu verschieben. Und jedes Mal, wenn es einem Schüler gelingt, den Fokus zu verschieben, ändert sich sein innerer Dialog zu einem gewissen Grad. Und da das Bild der Welt vom inneren Dialog abhängt, schlägt jede Veränderung des inneren Dialogs des Schülers sein Bild der Welt - und als Ergebnis wird es nicht so fest und starr wie zuvor.
Der größte Nutzen für den Schüler, der allmählich lernt, den Fokus zu verschieben und dadurch seinen inneren Dialog zu ändern, bringt jedoch eine langsame, aber stetige Veränderung des Inhalts seines Dialogs von negativ zu positiv. Mit anderen Worten, anstatt sich ständig über ewige Misserfolge zu besinnen, beginnt der Schüler zu sehen, dass er in Wirklichkeit bestimmte Erfolge erzielt hat. Das große Plus ist, dass der Schüler, obwohl er sich dessen vielleicht nicht bewusst ist, seine Absicht, objektiv und authentisch zu sein, in seinem Streben, herauszufinden, was sein Schicksal ist, zu lenken beginnt. Sobald dies geschieht, befindet sich der Schüler auf dem richtigen Weg, beginnt wirklich, seine Wahrnehmung zu verfolgen und sein Weltbild zu stoppen, was automatisch einen unbewussten Stillstand des inneren Dialogs bedeutet. Schließlich ist der Schüler so tief in die Verfolgung seiner Wahrnehmung eingetaucht, dass er keine Zeit hat, sich im inneren Dialog zu unterwürfig zu fühlen und sein Weltbild zu bestätigen.
Um dem Schüler auf diesem Weg zu helfen, ist es für den Nagual am wichtigsten, ihm eine praktische Aufgabe zu geben, für die fast jeder Tätigkeitsbereich mehr oder weniger geeignet ist. Ich persönlich stoße die Schüler immer in den tiefsten Strudel, indem ich sie dazu bringe, an ihren Beziehungen zu arbeiten - eine Aufgabe, die keineswegs einfach, sondern höchst praktisch ist. Viele Nagual bevorzugen es, den Schülern zuerst weniger schwere Aufgaben zu geben, um ihr Selbstvertrauen zu stärken und ihnen dann wirklich schwierige Aufgaben zu stellen. Aber ich bin persönlich davon überzeugt, dass es keinen Sinn macht, die Untoten der Schüler zu leben. Wenn Sie ein Schüler sind, seien Sie so freundlich, zeigen Sie Ihren Charakter und schwimmen Sie oder ertönen Sie, wodurch der völlige Mangel an notwendigen Eigenschaften für einen Krieger aufgedeckt wird und wir beide wertvolle Zeit sparen. Obwohl alles, was hier gesagt wird, einfach zu sein scheint, ist es in der Praxis bei weitem nicht so, weil jeder Schüler ein bemerkenswertes Talent zeigt, die Lehre gegen sich selbst zu verwenden, und ständig seinen Glauben stärkt, dass er niemals Erfolg haben wird. Der Schüler tritt immer wieder auf den Rechen und versucht, die Lehre im Kontext seines Weltbildes anzuwenden, und deshalb ist das Nagual immer wieder gezwungen, es hart zu pflanzen, was natürlich nach wie vor die Notwendigkeit impliziert, den Schüler mit der einen Hand zu unterstützen und dem anderen Hinterkopf zu geben. Doch jedes Mal, wenn dies geschieht, wird der Schüler mehr und mehr davon überzeugt, dass die Methoden, die er gewohnt ist, nicht für den Erfolg geeignet sind. Dementsprechend werden seine Zweifel an seinem eigenen Weltbild stärker und stärker, bis schließlich der Moment kommt, in dem der Schüler nicht mehr weiß, was er glauben und an was er sich festhalten soll, und als Ergebnis beginnt er ganz spontan in die Stimmung des Kriegers einzudringen.
Sobald der Geist des Schülers auf diese Weise eingestellt ist, beginnt das Nagual den Schüler noch härter dazu zu drängen, sein Weltbild zu enthüllen. Da zu diesem Zeitpunkt der Glaube des Schülers abnimmt, dass sein Bild von sich selbst er ist, nimmt auch die Gefahr ab, bei zu starkem Druck den Verstand zu verlieren. Während der Schüler weiterhin für die Entlarvung seines eigenen Weltbildes kämpft, aber immer noch sein zersplittertes und geschwächtes Selbstbild behält, befindet er sich jetzt in einem idealen Zustand, um sich den Weg zu einem Wendepunkt zu bahnen, der für ihn eine echte Kraftwette bedeuten wird. Verstehen Sie, dass es einfach unmöglich ist, Ihr Weltbild weiterhin zu enthüllen und gleichzeitig zu versuchen, das Bild von sich selbst intakt zu halten. Sie sind völlig voneinander abhängig, und deshalb, wenn man daran arbeitet, sein Bild der Welt zu entlarven und gleichzeitig versucht, das Bild von sich selbst zu bewahren, ist eine Person mit einem zunehmenden inneren Ungleichgewicht konfrontiert. Dieses Ungleichgewicht entsteht durch die Verzerrungen der Wahrnehmung, die wir ständig erzeugen, indem wir unsere Wahrnehmung des Lebens verändern und unsere Wahrnehmung von uns selbst unverändert beibehalten. Aber da Macht ein Produkt der Wahrnehmung ist, ist das Ergebnis dieser verzerrten Wahrnehmung, wie zu erwarten war, eine ebenso verzerrte persönliche Kraft, die sich, gelinde gesagt, in einem unausgeglichenen Zustand befindet. Und natürlich wird die Interaktion mit der Außenwelt auf der Grundlage von Ungleichgewichten früher oder später zu einem wirklich Wendepunkt führen.
Damit ein Schüler jedoch von seinem Wendepunkt profitieren kann, muss er darauf vorbereitet sein. Ohne die richtige Vorbereitung wird der Schüler nicht genug persönliche Kraft haben, um den flüchtigen Moment der Chance zu erfassen und auf Kraft zu setzen, und wird daher einfach seine einzige Gelegenheit in dieser Inkarnation verpassen, weil wir alle nur einmal in unserem Leben eine solche Gelegenheit erhalten.
Indem der Nagual den Schüler darauf vorbereitet, auf Stärke zu setzen, verfolgt er ständig seine Wahrnehmung von sich selbst und zeigt, wie sich die Handlung von der Reaktion unterscheidet. Auf diese Weise wird der Schüler langsam, aber fest dazu gedrängt, auf sein Herz und nicht auf seinen Verstand zu hören, und beginnt, Fähigkeiten zu erwerben, um eines der schwierigsten Prinzipien zu meistern - zu glauben, nicht zu glauben, und zu akzeptieren, nicht zu akzeptieren. Dies führt dazu, dass der Schüler, obwohl er immer noch an seinem Bild von sich und an dem, was von seinem Bild der Welt übrig ist, festhält, all dieses Gute nicht mehr für unantastbar und unantastbar hält. Infolgedessen ist er mehr und mehr bereit, gemäß seinen eigenen Gefühlen zu handeln, sich immer weniger erlaubend, auf seinen Verstand zu hören und sich mit der Angst vor dem möglichen Misserfolg zu erschöpfen.
Sobald der Schüler überzeugt ist, dass es wirklich wichtig ist, auf das Herz zu hören, und mit etwas Entschlossenheit und Ausdauer auf der Grundlage von Empfindungen zu handeln beginnt, ist er bereit für die nächste Stufe seiner Vorbereitung, die darauf hinausläuft, die Ausdauer und den Mut zu erlangen, die erforderlich sind, um unter dem Einfluss der Macht zu bestehen. Es ist möglich, den Schüler in diesem Stadium nur mit außergewöhnlicher Einfallsreichtum bei der Auswahl der Methoden und Mittel zu zwingen, die die Aufmerksamkeit des Schülers auf sich ziehen sollen. Denn bis das Nagual die Aufmerksamkeit des Schülers auf sich zieht, wird der Schüler weiterhin die Menge an persönlicher Kraft, die er gesammelt hat, auf verschiedene Aspekte der Dummheit sprühen. Der Hauptgrund, warum der Nagual jetzt echten Einfallsreichtum zeigen muss, ist jedoch, dass der Schüler nicht mehr so naiv ist wie zu Beginn des Studiums. Ein Schüler, der zu diesem Zeitpunkt eine beträchtliche Menge an Nüchternheit angesammelt hat und erkannt hat, wie wichtig es ist, auf das Herz zu hören, ist nicht mehr so einfach zu halten. Das eigentliche Problem ist, dass der Schüler noch nicht nüchtern genug ist, um den wahren Wert dieses Teils der Vorbereitung zu sehen, aber seine Nüchternheit ist genug, um sehr arrogant zu sein und zu glauben, dass er bereits alles hat, was er braucht, um auf Stärke zu setzen.
Die Art und Weise, wie ich persönlich die Aufmerksamkeit der Schüler ergreife, besteht wiederum darin, den Köder für ihren rationalen Verstand zu verwenden. Ich überzeuge sie von der Wichtigkeit, ein außergewöhnlich tadelloses Leben als Krieger zu führen. Und da ich sie dabei ständig dazu bringe, immer makelloser zu werden, bemerken sie nicht, wie ich ihre Aufmerksamkeit ergreife, indem ich langsam, aber sicher meine Nase an die Nase stoße, um das Problem der Verantwortung in Bezug auf Fragen des Geschlechts zu lösen. Das ist der Kern dieser Übung. Wenn der Schüler glaubt, dass das Wichtigste für ihn ist, perfekt zu leben, und wenn er wirklich nach Perfektion strebt, wird er tatsächlich mehr und mehr verantwortlich für Fragen des Geschlechts und erhält dadurch ein tiefes Gefühl der Selbstdisziplin, durch das er Ausdauer und Mut erzieht. Der Schüler ist sich dabei absolut nicht bewusst, dass seine Aufmerksamkeit vollständig gefangen ist und darauf abzielt, das zu kultivieren, was für ihn in Zukunft ein echtes Ticket zur Freiheit und ein Pass zur wahren Stärke sein wird, nämlich die Stärkung von Ausdauer und Mut.
Dieser Teil der Vorbereitung ist für den Schüler immer am traumatischsten, denn im Zusammenhang mit seinem Leben und den Herausforderungen, die er nach seinem Schicksal angezogen hat, ist es für den Schüler in diesem Moment sehr einfach, dem Gefühl des Scheiterns und Versagens nachzugeben. Die Herausforderungen drängen nach links und drücken nach rechts - und das sind keine kleinen Herausforderungen, sie erfordern Lösungen und Aktionen, die oft das Leben völlig verändern. Als Ergebnis erreicht der Schüler den Wendepunkt seiner Vorbereitung, wenn es scheint, dass das ganze Leben in Stücke zerfällt. Der Schüler kann nicht sehen, wohin das führt. Deshalb ist es für ihn sehr leicht, sich Sorgen zu machen und zu zweifeln, ob er sein Ziel erreichen kann, und es ist für ihn sehr natürlich, über die Rückkehr in sein früheres Leben nachzudenken und sich zu fragen, ob sein Eintritt in den Weg des Kriegers nicht nur ein großer Fehler war. Wenn der Schüler nicht dem Gefühl des Scheiterns erliegen will, tut er das einzig Mögliche für ihn im Moment - er beginnt, die wichtigste Qualität zu entwickeln, die notwendig ist, um auf Stärke zu setzen - den Glauben an sein Wissen. Ohne diesen Glauben, auch mit überwältigender Ausdauer und Mut, kann der Schüler nicht auf Stärke setzen - nur weil er im richtigen Moment nicht weiß, ob er seinem Urteil vertrauen kann.
Jetzt, da er gelernt hat, an sein Wissen zu glauben, aber immer noch eine verzerrte Wahrnehmung des Lebens und seiner selbst hat, nähert sich der Schüler schnell dem, was für ihn ein Wendepunkt sein wird. In diesem Stadium beginnt das Nagual immer, den Schüler zu den letzten Vorbereitungen zu führen, die notwendig sind, um auf Stärke zu setzen. Nachdem er das Tonal des Schülers so lange unterstützt hat, scheint es nun, dass das Nagual beabsichtigt, den Glauben des Schülers an sich selbst zu untergraben. Bei jeder Gelegenheit fordert das Nagual nicht nur die Wahrnehmung des Schülers heraus, sondern verpasst auch nicht die Gelegenheit, ihm zu zeigen, wie weit er noch von dem Erfolg entfernt ist, sein Weltbild zu enthüllen und seine persönliche Geschichte zu löschen. Und das ist natürlich wahr. Am meisten jedoch wird der Schüler von den ständigen Nagual-Sentimenten unterdrückt, dass Misserfolge im Lernen ein Beweis für die geheime Zurückhaltung sind, sich zu ändern und ein Leben zu ihren eigenen Bedingungen zu haben. Und das ist auch absolut richtig, aber in noch größerem Maße ist es erstaunlich, dass der Nagual aufgehört zu glauben scheint und als hätte er bereits als Verlierer abgeschrieben.
Mit Hilfe dieses Manövers zwingt das Nagual den Schüler, alles, was er zu diesem Zeitpunkt gelernt hat, alles, woran er zu glauben begann, zu überschätzen und zu überarbeiten. Bei dieser Neubewertung ist der Schüler gezwungen, sein Leben sorgfältig zu untersuchen, bevor er den Weg des Kriegers betritt, und auch das Leben zu betrachten, das auf ihn wartet, wenn er als Schüler versagt. Dies wirkt sich auf den Schüler sehr verheerend aus, da er sich der äußersten Leere und Sinnlosigkeit seines alten Lebens bewusst wird und sich daher eingestehen muss, dass er, nachdem er jetzt besiegt wurde, alles verlieren wird, wofür er so lange gekämpft hat und alles, was seinem Herzen so wichtig geworden ist. Die unbeschreibliche Traurigkeit, die durch das bevorstehende Gefühl des Verlustes verursacht wird, überwältigt den Schüler. Und es ist genug, um ihn zu zwingen, seine Absicht zu lenken, um die unerschütterliche Entschlossenheit zu erhalten, bis zum letzten zu kämpfen.
In dem Moment, in dem der Schüler in einen Zustand der inneren Entschlossenheit eintritt, ist er endlich bereit, auf Stärke zu setzen. Und alles, was ihm bleibt, ist, den für ihn unvermeidlichen Wendepunkt zu überwinden, der in seiner Vorbereitung auf den Weg des Kriegers so weit fortgeschritten ist. Und jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis er sich in den Kampf um sein Leben, um seine Psyche und in Wirklichkeit um sein All hineingezogen sieht. Er kämpft für sein inneres Nichts, das Nagual. Denn das, was der Schüler innerlich als ungezügelte Leere empfindet, sein leuchtendes Wesen fühlt sich als Gegenwart eines Naguals - der Leere.
Kapitel 15. Erklärung der Magier: Wette auf Macht
Du bist in einem Traum, der kein Traum ist. Jeder Traum ist ein veränderter Zustand der Wahrnehmung, aber du bist nicht in einem veränderten Zustand der Wahrnehmung, obwohl das, was du jetzt erfährst, dir wie ein Traum erscheint, ein schlechter Traum! Das ist ein echter Albtraum, wenn auch kein Traum, sondern das, was Krieger den Wahnsinn des Schlafes nennen. Um zu verstehen, warum wir über Wahnsinn sprechen, musst du zuerst dein Leben im wahren Licht betrachten. Eine Überprüfung hier wird dir nicht helfen, denn trotz all ihres Wertes betrifft die Überprüfung nur den Sterblichen - das heißt den Tonal. Aber jetzt spreche ich nicht von dem Sterblichen dir, sondern von dir, dem Unsterblichen, dem wahren Nagual, der ein Leben nach dem anderen inkarniert, um sein Bewusstsein zu entwickeln.
Wie oft habe ich betont, dass du nicht dein Tonal bist, dass du, wie jeder von uns, ein Rätsel bist, sogar für dich selbst. Und obwohl du bereit bist, die Tatsache teilweise zu akzeptieren, dass dein Weltbild nicht die einzige existierende Realität sein kann, ist deine Angst, es loszulassen, so groß, dass du dich mit allen verfügbaren Mitteln daran klammerst - da du das Bild von dir selbst nie loswerden wolltest. Deine Identifikation mit diesem Bild ist so stark, dass du wirklich glaubst, dass dieses Bild das wahre Du bist. Aber wenn das wirklich so ist, dann musst du zugeben, dass deine Angelegenheiten im Moment sehr schlecht sind! Sieh dich an! Was haben all deine Bemühungen in diesem Leben bewirkt? Ich sehe nicht viel wirklich wert! Wie fühlst du dich dabei? Wo ist der Strohhalm, an dem du dich festhalten willst? Was glaubst du, was gerade mit dir passiert?
Lass mich dir sagen, was du davon hältst. Du denkst, dass das, was dir gerade passiert, nur ein böser Traum ist, der sich früher oder später auflösen wird. Und wenn das passiert, wird das Leben seinen gewohnten Lauf nehmen, und auf die eine oder andere Weise wirst du in der Lage sein, das Bild von dir selbst zu bewahren, und du wirst immer so bleiben, wie du es gewohnt bist, dich zu sehen. Mit anderen Worten, Sie wollen immer noch ein Leben zu Ihren eigenen Bedingungen. Aber das ist ironisch: Obwohl ich dir immer wieder gesagt habe, dass du kein Leben zu deinen Bedingungen haben kannst, hast du mich nie gefragt, du hast mich nie gebeten zu erklären, was ich meine, indem du "du" sagst. Das hast du während deiner gesamten Schulzeit getan, weil du dir immer eingebildet hast, dass du meine Behauptungen verstehst. Du hast nie geahnt, dass ich, indem ich behauptete, dass wir kein Leben zu unseren Bedingungen haben können, direkt darauf hinwies, dass wir nicht wissen, wer wir sind und was wir wirklich sind, und noch weniger wissen, was Leben ist. Von welchen Bedingungen kann die Rede sein? Um zu unseren Bedingungen zu leben, müssen wir erstens wissen, was das Leben ist, und zweitens, um eine Vorstellung davon zu haben, wer wir sind und was wir sind - nur dann können wir unsere Bedingungen stellen. Aber du hast es nie verstanden und deshalb, von Selbstmitleid ergriffen, glaubtest du, dass diese Aussage bedeutet, dass wir alle Marionetten sind, oder schlimmer noch, Opfer einer bösen und despotischen Kraft, die irgendwo außerhalb lebt. Und du hast nie daran gedacht, dein eigenes Selbstmitleid in Frage zu stellen.
Es spielt keine Rolle, wie oft du deinen Wunsch zum Lernen erklärt hast, wie sehr du deinen Wunsch, dich zu ändern, betont hast. Die Tatsache, dass du dich mit aller Kraft an dein Bild von dir klammerst, beweist perfekt, wie sehr du wirklich lügst, arrogant und mit Selbstmitleid gesättigt bist. Die Wahrheit ist, dass du nicht wirklich dein wahres Selbst kennenlernen willst. Du willst das Nagual nicht erkennen, weil du nur dein eigenes Tonal und das verlogene Bild von dir selbst siehst, das du um den Tonal herum aufgebaut hast, vorausgesetzt, dass du es wirklich bist. Und Sie wollen nur wissen, wie Sie Ihr Image verbessern können. Wieso? Ja, weil du glaubst, dass du dieses Bild bist, du glaubst, dass dein Bild unsterblich ist, und du hoffest, dass du, wenn du es irgendwie beweisen kannst, weiterhin ein Leben zu deinen Bedingungen haben kannst. Am Ende sehen Sie wirklich nicht die Notwendigkeit, Ihre persönliche Geschichte zu löschen. Warum? Sie ist für dich unsterblich. Mit anderen Worten, du willst nicht nur ein Leben zu deinen Bedingungen haben, du willst dich auch nur zu deinen Bedingungen ändern. Genauer gesagt, du willst nur ändern, was du für notwendig hältst.
Also, was willst du? Du bist ein Rätsel, aber du hast es gegen ein erbärmliches Bild von dir selbst eingetauscht, an dem du dich für dein jetziges süßes Leben klammerst, und am Ende hast du, was du hast. Du hast immer geglaubt, dass du für deine Freiheit kämpfst, aber in Wirklichkeit hast du nur für die Unverletzlichkeit deines Bildes gekämpft. Am Ende wurde dein Leben leer und bedeutungslos, ohne echte Hoffnung und Freude, denn alles, was du noch hast, ist deine mutierte Beharrlichkeit im Wunsch, Recht zu haben und ein Leben zu deinen Bedingungen zu haben. Aber wenn du recht hast, warum fühlst du dich dann so beschissen? Warum ist so ein Chaos in deinem Leben entstanden? Aber es geht dir noch schlechter. Indem du dich über den Nagual stellst, hast du dich nicht nur der Möglichkeit beraubt, im wahren Sinne des Wortes zu lernen, sondern dich auch vom Leben getrennt, denn das Nagual ist das Leben. Und da jeder von uns ein Teil des Einen Lebens, des Einen Geistes, des Einen Nagual ist, haben deine Handlungen, die darauf abzielen, dich zu trennen, nur deine Arroganz bestätigt. Wenn du das Tonal nicht vorziehen würdest, würdest du verstehen, dass dein Nagual nicht dein Nagual ist, sondern ein Teil des Einen Lebens. Aber in eurer Arroganz und eurem Gefühl der Abgeschiedenheit glaubtet ihr weiterhin, dass ihr als Teil des Einen Lebens immer noch Leben zu euren Bedingungen haben könnt. Das ist gleichbedeutend mit dem Glauben, dass du als Teil des Einen Lebens das allgemeine Nagual kontrollieren kannst, was bedeutet, dass du einen Weg finden kannst, nicht nur Bedingungen zu diktieren, sondern auch deine eigenen Bedingungen aufzuerlegen! Du hast dich als echter Magier erwiesen, was bedeutet, dass du diese Erklärung verdient hast, weil sie genau für jemanden wie dich bestimmt ist. Es ist meine Pflicht als Nagual, dafür zu sorgen, dass du dein Recht bekommst, und deshalb tue ich, indem ich dir weiterhin die Erklärung der Magier zeige, absolut tadellos.
Wie du vielleicht schon bemerkt hast, führt Magie zu einer traurigen und erbärmlichen Existenz. Schließlich, so sehr, alles kontrollieren zu wollen, enden die Magier damit, dass sie die Kontrolle über alles verlieren. Sieh dich an! Du hast die ganze Zeit für deine sogenannte Freiheit gekämpft! Aber Freiheit von was? Du bist nicht frei! Dein Selbstbild ist stärker als je zuvor. Deine Überzeugungen sind stärker als je zuvor. Kurz gesagt, dein Verstand ist jetzt sogar stärker als je zuvor und kontrolliert dich vollständig! Wo ist die Freiheit, wenn du Opfer deiner eigenen Vernunft bist? Wo ist die Freiheit, wenn du deine eigenen Überzeugungen nicht ändern kannst? Wo ist die Freiheit, wenn du ein Sklave deines eigenen Bildes bist?
Also, was du gerade erlebt hast, ist nur eine Realität, die du für dich selbst gebaut hast. Du kannst glauben, dass du ein Opfer der Umstände bist oder dass andere Menschen dir geholfen haben, dieses Chaos zu schaffen, in das du dein Leben verwandelt hast. Aber die Wahrheit ist, dass es dein Leben ist und weil es deins ist, musst du die volle Verantwortung für deine eigenen Handlungen übernehmen. Unter diesen Aktionen war das Wichtigste dein hartnäckiger Wunsch, ein Leben zu seinen Bedingungen zu haben, es hat den Verlauf deines ganzen Lebens bis zu diesem Moment bestimmt. Sein Ergebnis ist deine Entschlossenheit, dein Selbstbild und dein Weltbild zu bewahren. Und dieser Wunsch war die tödlichste Handlung von allem, was du dir selbst angetan hast. Niemand hat dir wehgetan. Niemand hat dir dein Bild aufgezwungen. Du hast es selbst entwickelt und du bist derjenige, der daran festgehalten hat. Und niemand hat dich gezwungen, an deinem Bild festzuhalten. Es ist deine Entscheidung, es zu bewahren. In der Tat spiegelten die Handlungen anderer Menschen in Bezug auf dich nur wider, was du dir selbst angetan hast. Also, abgesehen von dir selbst, gibt es niemanden, der dir die Schuld für die unangenehme Situation gibt, in der du dich jetzt befindest - diese Falle hast du selbst geschaffen.
Wenn du immer nach deinem eigenen Leben klammerst und dich deshalb an dein Weltbild klammerst, hast du nie erkannt, dass du, während du dir sicher warst, dass du alles tust, um dein Weltbild zu entlarven, es einfach erweitert hast. Aber genau das passiert, wenn eine Person sein Weltbild nicht loslassen will. Du bist, ohne es zu wollen, im Wissen gefangen. Ja, du hast eine große Klarheit erlangt, aber sie bezieht sich nur auf das Wissen. Dank deiner neu gewonnenen Klarheit hast du natürlich viele Perspektiven gesehen, von denen du vorher nichts wusstest. Trotz ihres Wertes beziehen sie sich jedoch nur auf das Bekannte. Du glaubtest aufrichtig, daß du dich gut bewegst, um dein Weltbild zu entlarven, aber du hast dabei nur das gleiche Weltbild erweitert, das du von frühester Kindheit an entwickelt hast. Daher war all deine Anstrengung, dein Weltbild zu entlarven, darauf beschränkt, das alte Weltbild umzugestalten, um es größer und schöner zu machen als zuvor. Und das war deiner Meinung nach das Loslassen des Alten und die Wahl des Neuen. Aber du hast das Alte nicht losgelassen, du hast es nur angepasst, damit es neu aussieht.
Dasselbe gilt für dein Selbstbild. Du warst immer sicher, dass dein Bild das wahre Du ist, und deshalb verbeugtest du dich vor dem Tonal und glaubst, dass es das Nagual in dir ist. Du wolltest nie zugeben, dass das Nagual in dir ein Rätsel ist, und deshalb kannst du nicht wissen, wer und was du wirklich bist. Stattdessen hast du hartnäckig daran festgehalten, dass dein Tonal du bist, sogar noch mehr, dass du das Verhalten deines Tonals bist. Und deshalb hast du all deine Handlungen betrachtet, einschließlich deiner Gedanken, Emotionen und inneren Dialog, als ob du es wärst. Du weißt nicht einmal, dass deine Handlungen, deine Gedanken, deine Emotionen, dein innerer Dialog und alles andere einfach das Ergebnis deiner Wahrnehmung sind, wie dein Tonal mit dem Rest der Welt korreliert. Wenn du das verstanden hättest, hättest du verstanden, dass du nicht dein eigener Tonal sein kannst, denn das Tonal ist nur ein Werkzeug, um den Nagual zu machen, der du wirklich bist, die Karten des großen Unbekannten. Anstatt also das Tonal als eine Insel zu betrachten, auf der alles ist, was du brauchst, um eine Karte des Mysteriums des Nagual zu erstellen, und deine Insel neu zu ordnen, um diesen Plan auszuführen, hast du begonnen, sie neu zu gestalten, um deinen Glauben an dein Selbstbild zu stärken, in dem naiven Glauben, dass du das Wissen über dein wahres Selbst und den Glauben an dein wahres Selbst gewinnst.
Du hast das alles mit Vernunft und Gerede getan. Und obwohl ich dich während deiner gesamten Schulzeit immer wieder gewarnt habe, dass es notwendig ist, auf dein Herz zu hören und der Rationalität der Vernunft nicht nachzugeben, hast du diese Warnungen nie ernst genommen. Und weil du dein Tonal vergötterst, wolltest du nie glauben, dass du, wenn du auf deinen Verstand hörst, einfach immer wieder auf dein Weltbild kaufst. Alles, was du während deiner Studienzeit gelernt hast, hat für dich nur dann einen Sinn, wenn es den Überlegungen deiner rationalen Vernunft entspricht. Und du hast die Lehre nur auf eine Weise angewandt, die deinen Überlegungen entspricht. Als ich dir also direkt sagte, dass du alles durch dein Weltbild durchsuchst, waren meine Worte für dich bedeutungslos, obwohl du ihnen zustimmst. Aber wenn du zustimmst, dass sie für dich einen Sinn haben, hast du nie bemerkt, wie du selbst dein Weltbild untermauerst und gleichzeitig behauptest, dass du wirklich alles verstehst - denn du bist so offen und bist dir der Selektivität deiner Wahrnehmung bewusst.
Du hast jedoch nie etwas anderes verstanden als deine eigenen Überlegungen über die Lehre und warst nie offen und unvoreingenommen. Dein Verstand ist, wie jeder andere auch, offen für das, was du glaubst zu wissen. Aber was du glaubst zu wissen, ist nichts anderes als das Ergebnis deiner äußerst selektiven Wahrnehmung von allem, was du im Leben erlebt hast. Und weil du an deinen Verstand glaubst, hast du dein Wissen nie in Frage gestellt, weil du es für eine unbestreitbare Wahrheit hältst. Daher wurden alle Konzepte der Lehre von dir nicht verwendet, um den Verstand in Frage zu stellen, sondern um in ihnen die Richtigkeit deiner Argumentation zu bestätigen und dir selbst zu beweisen, dass du in deiner Ausbildung gut vorankommst. Anstatt beispielsweise Konzepte wie das Festhalten an Wissen zu verwenden, um dein vorhandenes Wissen neu zu bewerten und um zu untersuchen, wie deine selektive Wahrnehmung tatsächlich funktioniert, um in deiner Wahrnehmung von dir selbst und der Welt um dich herum objektiver zu werden, hast du sie einfach verwendet, um deine selektiven Wahrnehmungen zu rechtfertigen, Handlungen, die darauf abzielen, das Weltbild und das Bild von dir selbst aufrechtzuerhalten. Anstatt also fest im Wissen zu stehen, dass deine Wahrnehmung selektiv ist und darauf abzielt, dein Weltbild zu erhalten, hast du törichterweise weiter fest in deinem Glauben an die Unanfechtbarkeit deiner eigenen Argumentation gestanden. In diesem Glauben hast du nie erkannt, dass alles, was du zu wissen glaubst, nicht wahr ist, auch nicht in Bezug auf das Erkannte, sondern nur zerstückelte und fragmentierte Stücke, die du aus Gehorsam gegenüber deinem Verstand gesammelt hast, um sie deinem Weltbild anzupassen.
Aber nicht nur dein Verstand war für dich schädlich, sondern auch deine Art zu reden. Ich habe dich nicht nur vor dem Verstand gewarnt, sondern auch davor, dass du den Eigenschaften der Worte besondere Aufmerksamkeit schenken solltest. Wir sind nicht alle von der Wahrheit überzeugt, sondern jeder von uns ist ein Teil der Wahrheit. Aber in Wirklichkeit hast du nur in Worten die Wahrheit dieses Aspekts der Lehre anerkannt, hast es vorgezogen, dich in der Verwendung von Worten nur zur Beruhigung deines Verstandes zu beugen und ständig nur nach Antworten zu suchen, die dein Bild der Welt, dein Bild von dir selbst und daher deine selektive Wahrnehmung unterstützen würden. Immer wieder habe ich dich gewarnt, die Worte nicht wörtlich zu nehmen, sondern sie als Sprungbrett zu benutzen, um das Unbekannte in dir selbst zu enthüllen. Aber immer wieder ließst du deine Aufmerksamkeit an der für deine selektive Wahrnehmung geeigneten Interpretation von Wörtern haften. Anstatt dich also mit Worten zu Dingen führen zu lassen, die nicht ausgedrückt werden können, hast du sie benutzt, um deinen Glauben daran zu bewahren, dass du, wenn du dich und deine Wahrnehmung ständig ausdrückst, unweigerlich die Wahrheit entdecken wirst, nach der du suchst. Aber es ist dir nie in den Sinn gekommen, daß du bei diesem Gebrauche des Gespräches im Rahmen deines Verstandes geblieben bist und in Wirklichkeit nur die Bestätigung gesucht hast, daß dein Weltbild richtig ist und daß dein Bild daher unantastbar bleiben kann.
Also, deine Angelegenheiten sind genau so, ein totales Durcheinander, sogar größer als zuvor. Aber früher warst du kein Schüler und konntest dich immer auf deine Unwissenheit berufen. Aber jetzt, dank der Lehre, kannst du dich nicht mehr auf Unwissenheit berufen. Wenn du also einmal ehrlich zu dir selbst sein willst, bleibt dir nichts anderes übrig, als zuzugeben: Trotz all deiner Bemühungen befindest du dich jetzt in einer viel schwierigeren Situation als je zuvor. Dein Verstand, deine Argumentation, deine Verwendung des Gesprächs haben dich nirgendwohin gebracht. Außerdem wirst du jetzt wirklich nicht beneidet, weil du in eine Falle geraten bist, die du selbst gemacht hast. Wie dir schon klar geworden sein muss, gibt es mit deiner gegenwärtigen Wahrnehmung und mit der Art und Weise, wie du bisher gehandelt hast, keinen Weg vorwärts. Aber du kannst nicht in dein altes Leben zurückkehren, nur weil keiner von uns etwas gelernt hat und nicht ausziehen kann. Vielleicht hast du nicht viel von dem gelernt, was wirklich wertvoll ist. Aber zumindest hast du gelernt, dass dein alter Weg nicht funktioniert und dass dir ein anderer Weg angeboten wurde - auch wenn du dich mit den Möglichkeiten, deine Rechte geltend zu machen, überschüttet hast. Was hat dich dazu gebracht?
Wenn du willst, kannst du weglaufen und versuchen zu vergessen, dass du jemals den Weg des Kriegers gefunden hast. Aber tief in deinem Herzen weißt du, dass dieser Ansatz nicht funktionieren wird, und deshalb lohnt es sich nicht einmal, ihn ernst zu nehmen. Aber du kannst trotzdem dein Glück versuchen! Sonst musst du einen Weg nach vorne finden. Da du jedoch auf nichts und niemanden außer auf deinen Verstand hörst, gibt es für dich nur einen Weg vorwärts - den Weg vorwärts zu finden, um den Verstand zu umgehen. Was für eine Aufgabe! Volles Paradox in Bezug auf deinen wertvollen Verstand*. Aber was auch immer es ist, es ist dein einziger Weg nach vorne. Zum ersten Mal, seit du auf dem Weg des Kriegers bist, musst du deinen Verstand so einsetzen, dass er sich selbst betrügt und deine kleine Kontrolle verlässt und dir erlaubt, deine eigene Wahrnehmung zu verfolgen! Das ist es, was du vom ersten Tag deiner Vorbereitung an gelernt hast, aber immer noch dem Verstand erlaubt hast, dir jede Handlung, jeden Gedanken, jede Emotion und Wahrnehmung zu diktieren, einschließlich deiner Wahrnehmung von Nichtigkeit. Jetzt musst du einen Weg finden, dich zu ändern - es sei denn, du wirst für immer dort bleiben, wo du jetzt bist.
Wie du siehst, wirst du nicht in eine Falle gelockt. Du bist mit all deinen kleinen Dingen in sie hineingeraten, aber die Macht des Verstandes über dich ist stärker als selbst der Durst nach Freiheit. Der Verstand hat dich davon überzeugt, dass du zu deinen eigenen Bedingungen für die Freiheit kämpfen kannst. Und so hat er es geschafft. Mit seiner Hilfe bist du völlig verwirrt darüber, wo der Unterschied zwischen dem, was du willst, und dem, was du magst. Und das, obwohl ich während deiner gesamten Schulzeit immer wieder betont habe: Es gibt keine Romantik auf dem Weg mit dem Herzen, und wenn du deinem Herzen folgst, ist ein Krieger gezwungen, in Schlachten zu kämpfen, die er lieber vermeiden würde. Aber genau hier entsteht Verwirrung. Der Geist neigt von Natur aus zur Idealisierung. Er neigt dazu zu glauben, dass wir wählen können, welche Herausforderungen wir annehmen und welche wir ignorieren können. Aber das Herz kann nicht lügen, und deshalb hat es keine solchen falschen Vorstellungen über das Schicksal. Das Ergebnis ist ein innerer Konflikt, in dem der Geist eine Sache sagt und das Herz eine ganz andere.
Jedes Mal, wenn dein Verstand etwas nicht mag, beginnt er sich immer gegen das zu stellen, was er nicht mag, und versucht daher sofort zu erklären, warum du es nicht willst. Aber was du magst und wünschst, ist nicht dasselbe. Zum Beispiel kannst du dich sehr nach etwas sehnen - egal was -, aber gleichzeitig nicht finden, dass es dir wirklich gefällt. Dies gilt insbesondere für den Weg des Kriegers, denn obwohl jeder die Kraft und Freiheit eines Kriegers haben möchte, arbeitet niemand wirklich gerne und unternimmt die Anstrengungen, die notwendig sind, um diese Kraft und Freiheit zu erlangen. Wenn Sie jedoch nach etwas stark genug sind, werden Sie sich bemühen, alles Notwendige zu tun, um das Gewünschte zu bekommen - auch wenn Sie nicht mögen, was Sie tun sollten. Das denken natürlich nur sehr wenige Menschen. Die meisten bevorzugen es, sich mit dem zufrieden zu geben, was sie mögen, und nicht für das zu kämpfen, was sie wollen - auch wenn das Ergebnis viel schlimmer ist als das, was sie wollen. Du bist ein perfektes Beispiel für dieses Verhalten. Denn trotz der Tatsache, dass Sie tief in Ihrem Herzen das Leben eines Kriegers leben möchten, mögen Sie die Herausforderungen nicht, die mit der Notwendigkeit verbunden sind, das Bild von sich selbst und das Bild der Welt loszulassen. Und um sich selbst zu rechtfertigen, lässt du dich von deinem Verstand überzeugen, dass das, was du willst, mit dem übereinstimmen muss, was du magst, und wenn du etwas nicht magst, bedeutet das, dass du es nicht willst. Als Ergebnis haben Sie sich in eine Sackgasse getrieben, weil Sie tief in Ihrem Herzen immer noch wissen, was Sie wollen, aber da die Herausforderungen, die mit der Erlangung dieses Wunsches verbunden sind, Ihrem Verstand nicht gefallen, gehen Sie in einem Teufelskreis. Auf der einen Seite kannst du nicht vergessen, was du willst, und auf der anderen Seite kannst du die Herausforderungen, mit denen du konfrontiert wirst, nicht genießen.
Du stolperst ständig über die Unfähigkeit, den Verstand zu erfassen, dass das, was wir wollen, ein Ausdruck des inneren Durstes ist, und das, was wir mögen oder nicht mögen, persönliche Vorlieben, die durch den Rahmen unserer Erfahrung bestimmt werden. Mit anderen Worten, was uns gefällt oder nicht gefällt, sind nur Vorurteile, die sich aus der Begrenztheit unseres Wissens ergeben. So unbedeutend diese Tatsache auch erscheinen mag, sie ist der einzige und wichtigste Unterschied zwischen einem Krieger und einem Magier. Magier sind immer in einem Netz von Vorurteilen gefangen und drücken daher ihre Bedürfnisse aus und bleiben im Rahmen von Vorurteilen. Im Gegensatz zu den Magiern sieht der Krieger, dessen größtes Bedürfnis der Wissensdurst ist, wenig Nutzen in Vorurteilen. Da er so viel wie möglich wissen will, aber aus Erfahrung weiß, dass er kein Leben zu seinen Bedingungen haben kann, umarmt der Krieger alles in diesem Leben mit der gleichen Leidenschaft - auch das, was ihm nicht gefällt. Der Krieger ist dazu fähig, weil die Quelle seiner Leidenschaft im Akt der Erkenntnis liegt und nicht im Ausdruck seiner persönlichen Vorlieben. Im Gegensatz zum Magier, für den Leidenschaft und Leidenschaft gleichbedeutend sind, weiß der Krieger, dass echte Leidenschaft eine Herzensangelegenheit ist, ein Zustand objektiven Bewusstseins, der Vorurteile nicht unterstützt, sondern im Gegenteil die für den Erwerb von Wissen und Freiheit notwendige Inklusivität trägt.
Was ich dir erkläre, mag sehr einfach und sogar unschuldig erscheinen. Aber genau das ist der einzige, wichtigste Schlüssel, den die Magier immer gesucht haben, aber nie gefunden haben. Nicht, weil dieser Schlüssel geheim gehalten wird und schwer zu finden ist, sondern nur, weil dieses Konzept dem Verstand nicht zugänglich ist. In Form einer Theorie ist sie dem Verstand sehr gut verständlich, aber in der Praxis kann der Verstand sie nicht akzeptieren. Die Magier, die Sklaven ihrer Vernunft, haben eine so tief verwurzelte Sucht, alles und jeden zu kontrollieren, indem sie dem Leben ihre Bedingungen aufzwingen, dass sie einfach nicht die Tatsache akzeptieren können, dass der Wunsch nach Macht die Notwendigkeit beinhaltet, persönliche Vorurteile aufzugeben. In der Tat ist die Erhaltung der persönlichen Vorlieben für den Magier das wichtigste Bedürfnis, und wenn er versucht, es zu befriedigen, sehnt er sich nur nach einer Kraft, die es ihm ermöglicht, seine persönlichen Vorlieben vollständig auszudrücken. Um jeden Preis versucht er, diese Art von Macht zu erlangen. Aber die einzige Form der Kraft, die den Anforderungen des Magiers entspricht, ist die Kraft des Tonals, der erste Ring der Kraft genannt wird. Die beiden anderen Ringe der Kraft können nicht durch den Verstand gemeistert werden, weil sie zum Nagual gehören und daher außerhalb des Tonals liegen. Der Magier, der seinem Verstand versklavt ist und sich nur um die Bedürfnisse seines Tonals kümmert, beraubt sich daher automatisch der Möglichkeit, Zugang zum zweiten und dritten Ring der Macht zu erhalten.
Mit dem ersten Ring der Macht gerät der Magier jedoch in eine Falle. Denn obwohl diese Art von Kraft ihm wirklich die Fähigkeit gibt, Leben zu seinen Bedingungen zu haben, ist der Magier dennoch gezwungen, ständig zu manipulieren, um die Kontrolle über sein Leben zu behalten. Aber das Ergebnis ist ein Problem: Diese Art der Zwangskontrolle steht im Widerspruch zum Lauf des Lebens, und je mehr Sie manipulieren, desto mehr müssen Sie manipulieren. Und je stärker deine Kontrolle ist, desto schwieriger ist es für dich, sie zu behalten. Die Bereiche, die kontrolliert werden müssen, werden immer mehr. Und trotz der Tatsache, dass diese Art von Kraft für eine Weile gut funktioniert, wird das zur Aufrechterhaltung der Kontrolle erforderliche Maß an Manipulation bald fast unerreichbar, und am Ende verliert der Magier die Kontrolle / nicht nur über sein Leben, sondern auch über sich selbst. Als der Magier die Grenzen seiner Fähigkeit, durch Manipulation zu kontrollieren, erreicht hat, entdeckt er zu spät, dass die Macht, die er besaß, aufgrund der unglaublichen Anzahl von Objekten, die kontrolliert werden müssen, hoffnungslos verstreut ist. Infolgedessen beginnt sein Leben aus den Nähten zu platzen und in Stücke zu zerfallen, aber nachdem er die Grenzen seiner Fähigkeit, das Leben zu manipulieren, erreicht hat, kann der Magier die Zerstörung seines Lebens und seiner Kraft nicht stoppen. Das ist das unerbittliche Schicksal eines jeden Magiers - ein kurzer Erfolg, der in einem völligen Zusammenbruch endet.
Der Krieger aber, der in seiner Einstellung zu allem im Leben völlig allumfassend und unparteiisch ist, kommt überraschenderweise dazu, dass er nichts will! Ohne etwas zu kontrollieren und jeder Herausforderung mit einem offenen Visier zu begegnen und vernünftig mit dem Verlauf des Lebens zusammenzuarbeiten, gewinnt ein Krieger im Überfluss die Kraft, die ungebeten zu ihm kommt. Als Ergebnis kontrolliert der Krieger alles, ohne etwas zu kontrollieren, weil er mit dem Verlauf des Lebens vernünftig zusammenarbeitet, wird er zunehmend zu seinem integralen Bestandteil. Da er ein integraler Bestandteil des Einen Lebens ist, wird seine Kraft wirklich unwiderstehlich, und mit jeder Herausforderung, die ihm begegnet, gewinnt der Krieger, unabhängig von seiner Natur, noch mehr Kraft - auch wenn der Kampf verloren ist. Deshalb wird die Standhaftigkeit des Kriegers mit jedem Schritt gestärkt, jeder gelebte Moment erhöht seine Kraft und bringt Freiheit. Dies ist jedoch nur möglich, weil der Krieger die Unmöglichkeit erkannt hat, ein Leben zu seinen Bedingungen zu haben, und die Notwendigkeit, Vorurteile zugunsten der Inklusivität aufzugeben, für die es notwendig ist, das Bild von sich selbst und sein Bild der Welt loszulassen. Es gibt keinen anderen Weg, und es ist so einfach und schwierig, zuzuhören und entsprechend dem zu handeln, was das Herz will - im Gegensatz zu dem, was der Geist mag oder nicht mag.
Lernen, auf das Herz zu hören und auf der Grundlage seiner Gebote einwandfrei zu handeln, ist nur möglich, wenn die vier Grundtechniken als Werkzeuge zur Verwirklichung des Gewünschten und nicht zur Aufrechterhaltung von Vorurteilen betrachtet werden. Und dies ist möglich, wenn der Praktizierende nicht versucht, das Ergebnis seiner Anwendung zu kontrollieren. Doch auch dieses Konzept kann der Magier nicht mit seinem Verstand erfassen, denn er neigt dazu, alles, einschließlich der vier Grundtechniken, als etwas zu betrachten, das kontrolliert und manipuliert werden muss. Aber da wir das Leben selbst nicht kontrollieren können, können wir das Ergebnis der Anwendung von Techniken nicht kontrollieren. Das Leben ist einfach. Und ob wir es wollen oder nicht, im Leben haben alle Handlungen Konsequenzen. Vier Techniken sind nicht mehr als vier Handlungsrichtungen, die ihre sehr spezifischen Ergebnisse bringen. Und die Folgen dieser Ergebnisse, ihre Auswirkungen auf das Netz des Lebens, können wir nicht mehr als das Leben selbst kontrollieren. Indem wir jedoch mit diesen Konsequenzen im Laufe des Lebens fortfahren und nicht versuchen, ihnen unsere Kontrolle aufzuzwingen, kontrollieren wir sie paradoxerweise tatsächlich. Aber nicht buchstäblich - indem wir uns mit ihnen in einem Fluss bewegen, ermutigen wir sie, für uns zu arbeiten, nicht gegen uns.
Jetzt verstehst du schon viel, und ich bin mir sicher, dass du jetzt an der entscheidenden und schwierigsten Kreuzung stehst, die du je in deinem Leben getroffen hast. Ich spreche von einer Kreuzung, die der Tradition Tribut zollt, da sie keine Kreuzung ist - auch wenn sie metaphorisch so genannt werden kann. Aber ich persönlich mag es nicht, Metaphern in solchen Situationen zu verwenden, weil du und ich nicht mit verbalen Diskussionen über den Weg des Kriegers beschäftigt sind.
Im Gegenteil, worüber wir reden, ist eine Frage von Leben und Tod. Dein Leben und dein Tod. Deshalb ziehe ich es vor, den Ort, an dem du dich gerade befindest, als eine Gabelung zu betrachten. Denn obwohl theoretisch der Weg nach vorn existiert, hast du dir diesen Weg in der Praxis aus eigener Dummheit verschlossen. Natürlich kannst du dorthin zurückkehren, woher du gekommen bist, aber diese Wahl kann kaum ernst genommen werden, denn sie führt zu Stagnation, Tod und Niedergang. Es gibt also nur zwei Möglichkeiten: Man kann nach links oder rechts abbiegen.
Rechts ist das Erkennen und das Tonal. Dieser Weg führt dich entweder dorthin, wo du herkommst, oder, wenn du nicht zum Ausgangspunkt zurückkehren willst, direkt zum Weg der Magie.
Links ist das Unbekannte und das Nagual. Die Reise auf diesem Weg ist nicht für Feigheit, denn selbst der Eintritt in diesen Weg setzt voraus, was man als Kraftwette bezeichnet - ein unwiderruflicher Akt. Und überleben kann man nur, wenn der Weg mit dem Herzen für den Menschen wirklich darin besteht, bei jeder Wendung die Herausforderungen der Kraft anzunehmen und das Bild von sich selbst und seinem Weltbild aufzugeben. Wenn du dich entschließt, diesen Weg zu gehen, und wenn deine Wette auf Stärke angenommen wird, wird der Weg dich mit der Zeit zur Ganzheit deiner selbst führen und somit zu der Erkenntnis, dass du das wahre Nagual bist, das im Tonal ist.
Es ist jedoch unmöglich, mit Hilfe der Vernunft auf die Kraft zu setzen - und sogar so, dass sie akzeptiert wird. Es ist keine Entscheidung, kein Gedanke, kein Wunsch und nicht einmal ein Traum. Die Wette auf Stärke ist ohne Übertreibung ein Akt des Überlebens, der im Moment der größten Krise begangen wird. Und wenn du dich entscheidest, diesen Weg zu gehen, musst du ihn gehen. Damit eine Wette akzeptiert wird, reicht es nicht aus, nur um Ihr Überleben zu kämpfen, denn nur wenn Sie an diesem Wendepunkt hören können, was Ihr Herz Ihnen flüstert, und Sie beginnen, auf der Grundlage seiner Befehle zu handeln, wird Ihre Wette akzeptiert. Aber wenn du, wenn du auf Stärke setzt, der Angst oder dem Ehrgeiz nachgibst und deinem Verstand wieder folgst, wird die Macht deine Wette ablehnen. Dies wird für Sie ein irreparabler Verlust sein, da die Gelegenheit, auf Stärke zu setzen, nur einmal im Leben erscheint und daher der Misserfolg Stagnation, Tod und endgültigen Verfall mit sich bringt.
Aber wenn du bis zum Wendepunkt deines Lebens genug persönliche Kraft hast, um dich mit jedem Teil deines Wesens nach Wissen zu sehnen, wird dieser tiefe innere Durst mitten im Kampf ums Überleben es dir ermöglichen, auf dein Herz zu hören. Infolgedessen werden deine Handlungen, die von Herzen kommen, makellos sein und weder durch Angst noch durch Ehrgeiz befleckt werden. Wenn du es schaffst, wird die Wette angenommen und von diesem Moment an wird dein Leben vollständig verändert. Das Alte wird wie ein abgeworfenes Tuch von dir herunterfallen, und das Neue wird mit schwindelerregender Geschwindigkeit in dich strömen, was dich zum Atmen und zum Erfrieren in Ehrfurcht, Bewunderung und Begeisterung zwingt. Dass der Einsatz angenommen wird, bedeutet, dass nichts deine Vorwärtsbewegung jetzt aufhalten kann, denn der Weg, der vor dir liegt, ist klar sichtbar. Die Zeit, die du in diesem Leben hast, wirst du weiterhin dein Recht auf Stärke beanspruchen und mit jedem Schritt mehr und mehr Freiheit erlangen. Das bedeutet aber nicht, dass die Herausforderungen aus deinem Leben verschwinden werden. Denn nun muß dir klar sein, daß die Herausforderungen für den Krieger die einzige Möglichkeit sind, seine Rechte auf Stärke und Freiheit geltend zu machen, und je härter die Herausforderungen sind, desto mehr Gaben bringen sie ihm. Mit anderen Worten, der Weg des Kriegers garantiert nicht, dass du unter dem rasenden Ansturm der Macht überleben wirst. Aber zumindest, solange du überleben kannst, wirst du völlig am Leben sein, und du wirst kein erbärmliches Leben führen, während der Zeit, die dir auf dieser Erde gegeben wird, verfaulen.
Also, genau an dieser Gabelung bist du jetzt. Du kannst nach rechts gehen, oder du kannst nach links abbiegen, aber was danach passiert, liegt nicht mehr in deinen Händen. Sobald du eine Entscheidung triffst, wird die Macht auf die eine oder andere Weise hinter dir her sein, und es hängt davon ab, welchen Weg du gehst, ob du überlebst oder nicht. Selbst wenn Sie nach links abbiegen, hängt Ihr Überleben davon ab, ob Sie auf Stärke setzen können und ob die Stärke Ihre Wette akzeptiert. Aber letztendlich, wie du siehst, hast du keine Wahl - auch wenn dein Verstand versucht, dich davon zu überzeugen, dass du das Recht hast, zu wählen. Aber in Wirklichkeit hat keiner von uns eine Wahl. Das Beste, was wir hoffen können, ist das Recht, die Farbe des Hemdes zu wählen, in dem wir heute unseren Herausforderungen begegnen werden. Abgesehen von solchen Trivialitäten haben wir keine Wahl. Alles, was wir haben, ist der Wunsch, lange genug zu leben, um zu lernen, wie man einen Nagual erreicht. Aber du musst selbst entscheiden, ob du so durstig bist. Wenn ja, und Sie wollen, um Sie zu befriedigen, dann im gleichen Moment müssen Sie sich entscheiden, nach links zu gehen.
Das ist dein Kampf. Und jetzt bist du an der erstaunlichsten Kreuzung, auf die ein Mensch hoffen kann. Die Tolteken nennen diese Kreuzung das Licht zur Freiheit. Sie können dieses Lumen verwenden oder es verlieren, aber auf jeden Fall müssen Sie eine Entscheidung treffen. Die Entscheidung, im Bekannten zu bleiben, oder die Entscheidung, die Chance zu nutzen, das Unbekannte zu betreten. Aber bevor du diese Entscheidung triffst, muss ich dir noch einen Teil der Erklärung der Magier geben. Die Tolteken nennen diesen Teil das Tor zur Welt des Nagual.
Kapitel 16. Erklärung der Magier: Das Tor zur Welt des Nagual
Wenn Sie sich entscheiden, nach links zu drehen, werden Sie diesen Abschnitt der Erklärung der Magier dringend benötigen. Aber wie ironisch ist es, dass ich es dir sagen muss, denn es wäre logisch anzunehmen, dass dein Engagement für die Freiheit nicht in Frage gestellt werden kann, du bist doch so weit gekommen, sie zu suchen! Man könnte also fragen, ob es wirklich notwendig ist zu sagen: "Wenn du dich entscheidest, nach links abzubiegen?" Aber das ist die Natur des Verstandes, denn das Vernünftige ist fast immer sehr unlogisch, wenn es darum geht, in das Unbekannte einzugehen. Der Verstand ist fähig, den Status quo im Rahmen des Gelernten perfekt zu erhalten, aber sobald es notwendig ist, über das Erkannte hinauszugehen, beginnt der Verstand in Kreisen zu gehen. Und wenn du versuchst, ihm zu folgen, wird es für dich völlig verwirrend enden!
Daher sollten Sie vor allem verstehen, dass Sie, wenn Sie nach links abbiegen, weit über die gemütlichen Parameter des Verstandes und des Erkennens hinausgehen. Das klingt nie bedrohlich genug, aber in Wirklichkeit wirst du etwas anderes als das finden, was du erwarten könntest. Du musst erkennen, dass ein Krieger, wenn er über das Unbekannte spricht, nicht den Mangel an Informationen im Auge hat, sondern direkt auf etwas hinweist, das grenzenlos, beängstigend und bestenfalls völlig unverständlich ist! Genau das meine ich, wenn ich sage "dort", weil du immer noch hier bist. "Hier" bedeutet hier, in deinem Verstand, in den sicheren Grenzen dessen, was für dich das Erkannte ausmacht. Aber in dem Moment, in dem du nach links drehst, wirst du über das Hier und Jetzt hinausgehen und in etwas völlig Unbekanntes eintreten, das deinem aktuellen Bezugssystem in jeder Hinsicht fremd ist. Wenn du über dein Bezugssystem hinausgehst, wirst du nicht sofort in der Lage sein, dich irgendwie mit ihm zu verbinden, und daher wird selbst ein einfacher Versuch, festzustellen, was jetzt dein Neues hier und jetzt sein wird, eine riesige Aufgabe für dich sein. Das Unbekannte ist buchstäblich unbekannt. Du hast so etwas noch nie erlebt, und deshalb wird es für deinen Verstand ein Schlag sein! Der Eintritt in das Unbekannte ist wirklich beängstigend, weil du nicht in der Lage bist, dich mit etwas zu korrelieren, du wirst beginnen zu verstehen, wie abhängig du vom Überlebensbild der Welt bist. Deshalb ist es ganz natürlich, wenn das Weltbild nicht mehr anwendbar ist, große Angst zu haben, während der Geist verzweifelt versucht, das außerhalb des üblichen Bezugssystems zu erfassen!
Ohne Unterstützung in Form eines Bezugssystems in diesem für dich fremden Aspekt des Lebens kannst du deinen Weg in das Unbekannte nicht ebnen und darin überleben, wenn du nicht die Position eines Kriegers nimmst. Von Anfang deiner Jüngerschaft an habe ich dir beigebracht, was es ist - ein Krieger akzeptiert, akzeptiert nicht, und glaubt, ohne zu glauben. Aber bis jetzt hattest du die Möglichkeit, es im Rahmen des Erkannten zu meistern, weil du noch nicht in eine Situation gekommen bist, in der es notwendig wäre, es im Kontext des Unbekannten anzuwenden. Kurz gesagt bedeutet das, dass du, wenn du dich außerhalb deines Bezugssystems befindest, akzeptieren solltest, was du im Unbekannten erfährst, aber du kannst es dir nicht leisten, es im Kontext des üblichen Bezugssystems zu akzeptieren. Außerdem, wenn Sie hoffen, das Unbekannte zu überleben, müssen Sie an das glauben, was Sie erlebt haben, aber auch hier versuchen Sie nicht, sich einen Glauben auf der Grundlage des Bekannten aufzuzwingen, da Sie sich in diesem Fall völlig im Unbekannten verlieren werden, nicht in der Lage sind, festzustellen, ob Sie verrückt sind oder nicht.
Der einzige Weg, sich vor dieser Falle zu schützen und dem Aufbau eines Verständnisses der von Ihnen erlebten unbekannten Welt auf der Grundlage Ihres Bildes zu entgehen, besteht darin, sich zu erinnern.
Jeder Schüler stellt in diesem Moment immer die unveränderliche Frage: "Was soll ich mir merken?" Und diese Frage ist so charakteristisch für eine Person, die in der Welt des Tonals verwirrt ist!
Es gibt nichts, woran man sich erinnern sollte. Das bedeutet etwas, das mit der Welt von Allem zu tun hat - die Welt der Magier. Aber wenn du nach links drehst, bist du nicht in der Welt der Magier. Du bist auf dem Weg in die Welt des Nagual. Daher sollte die Frage lauten: "Was bedeutet es, sich zu erinnern?"
Die Antwort ist das Tor zur Welt des Nagual. Erinnern bedeutet das Tor zur Welt des Nagual. Wenn du in einem Unbekannten überleben willst, musst du das Tor in die Welt des Nagual finden. Das Tor zur Welt des Nagual bedeutet, sich zu erinnern. Es ist unmöglich, einen Nagual zu erreichen, bis du dich erinnerst. Das war die letzte Vorschrift, die du und wir alle erhalten haben, bevor wir die orangerote Sonne, unsere Heimatwelt, verließen. Dies war die letzte Vorschrift, aber auch die erste, denn das Leben ist eins und kontinuierlich, in ihm koexistieren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Form des ewigen Jetzt. Es gibt keinen Anfang und kein Ende. Es gibt weder das, was damals war, noch das, was jetzt ist! Es gibt weder das, was dort war, noch das, was hier ist, es gibt nur das Hier und Jetzt, das immer war, ist und immer sein wird. Erinnern bedeutet, jetzt ewig zu leben, denn du weißt es aus Erfahrung - Erfahrung im Hier und Jetzt in der Unergründlichkeit des Unergründlichen.
Was bedeutet es, das Ewige jetzt zu erleben? Es bedeutet, mit jedem Teilchen seines Wesens zu wissen, dass die ganze Welt und alles darin ein unendliches Rätsel ist. Es bedeutet zu wissen, dass es unsere Pflicht ist, dieses Rätsel zu lösen, aber wir hoffen nicht, dass wir es schaffen. Es bedeutet zu wissen, dass wir auch Teil dieses Rätsels sind, und um es zu lösen, müssen wir eins mit ihm werden. Es bedeutet zu wissen, dass das Wesen dieses Geheimnisses im unendlichen Geheimnis des Seins verborgen ist und dass im Geheimnis des Seins alle gleich sind. Das bedeutet, in wahrer Demut zu verstehen, dass unser Schicksal nur ein winziges Stück Bestimmung ist, das keinen Anfang und kein Ende hat, immer war, ist und sein wird. Es bedeutet zu wissen, dass wir uns in der Gegenwart eines unbeschreiblichen Naguals befinden, dessen isolierte Teilchen wir sind! Nur dann können wir den Plan der Ermahnung verstehen, und wenn wir den Plan verstanden haben, werden wir auch den Sinn dessen verstehen, was es bedeutet, sich zu erinnern.
Wenn du jetzt ewig lebst, wird dir klar werden, dass Zeit nicht das ist, woran dein Verstand gewöhnt ist, sondern der emotionale Impuls eines unbeschreiblichen Nagual - ein Impuls, der immer war, ist und immer sein wird. Dieser Impuls ist der Ausdruck der Absicht im physikalischen Universum, der Absicht, sich zu erinnern. Nicht morgen, nicht nächstes Jahr, nicht in zwei Millionen Jahren, sondern jetzt, jetzt, jetzt, im ewigen Jetzt, das keinen Anfang und kein Ende hat, getrennt als Ewigkeit in der endlichen Unendlichkeit. Wenn du das erkannt hast, wirst du von deinem ganzen Wesen wissen, dass das unendliche Rätsel des Seins im Rätsel der Wahrnehmung liegt, du wirst wissen, dass das Rätsel der Wahrnehmung darin besteht, dass wir das Rätsel lösen müssen, du wirst wissen, dass wir uns, um die Wahrnehmung zu lösen, an das Rätsel erinnern müssen, du wirst wissen, dass genau das uns alle eins macht und daher gleich ist!
Sich zu erinnern bedeutet, eins zu werden, eins zu werden. Erinnern bedeutet Absicht. Sich zu erinnern bedeutet bedingungslose Liebe in einer Handlung, in der es keine Trennung, keine Trennung, kein Hier und Dort, kein Damals und kein Jetzt, kein Du und kein Ich gibt!
Aber um dich zu erinnern, musst du die Flügel der Wahrnehmung ausbreiten, um sowohl das Nagual als auch den Ton zu berühren. Deine ganze Ausbildung lief darauf hinaus, dich auf diesen Moment vorzubereiten. Alles, was du tun musst, um die Flügel der Wahrnehmung auszubreiten, ist, jetzt ewig zu leben. Wenn du das tun kannst, wirst du feststellen, dass du unwillkürlich begonnen hast, die Zeit zu verkürzen, um sowohl den Nagual als auch den Ton zu berühren. Die Zeit zu verkürzen bedeutet, dass du den emotionalen Impuls eines unbeschreiblichen Nagual entdeckt hast, indem du die Intention bist. Und wenn du dies tust, wird jede deiner Handlungen ein Akt des Herzens sein, deine bedingungslose Liebe in Aktion, während du mit dem Herzen den Weg eilest und sowohl den Nagual als auch den Ton auf dem Weg berührst.
Berühren heißt berühren. Und den Nagual und den Tonal zu berühren bedeutet, sowohl den Nagual als auch den Tonal zu behandeln. Behandle sie beide und du wirst dich an sie in deinem Herzen erinnern. Die Erinnerung an den Nagual und den Tonal im Herzen eines jeden ist das Leben, das Eine Leben ist das unbeschreibliche Nagual von uns allen.
Erinnern bedeutet, sich an die heilige Wahrheit zu erinnern. Es bedeutet, die Lichter der Schmiede zu erinnern. Es bedeutet, sich an den Plan des Großen Opfers zu erinnern, der in der Entstehung der dem Göttlichen Rebellen innewohnenden Bedeutung verborgen ist. Das ist auch unser Plan. Und für die Materialisierung seiner Bedeutung kämpfen wir als Krieger, jeder auf seinem eigenen Weg, auf seine eigene Weise, um der Lanze des Schicksals zu helfen, genau zu fliegen, und das Schwert der Macht, um die Eine Wahrheit zu läuten und mit der blauen Flamme der Einen Kraft zu flammen.
Das ist alles, was du wissen musst, wenn du nach links abbiegst. Es gibt wenig hinzuzufügen, weil wenig unsagbar geblieben ist. Was gibt es außer der Erklärung der Magier zu sagen? Die Erklärung offenbart alles und nichts. Jetzt entscheidest du, welchen Weg du einschlagen willst. Und denke daran, dass wir alle eins in dieser Welt sind - eins in einem einzigen Plan, aber wir sind getrennte Teile des einen Lebens. Es ist die Pflicht eines jeden von uns, den Einen Plan zu erfüllen, und in der Einsamkeit streben wir danach, den Sinn in den Einen Plan zu bringen. Wenn wir zu diesem Zweck in die Welt kommen, begeben wir uns allein auf die Suche nach einem Sinn in unserem Leben - im Leben eines isolierten Teilchens. Immer wieder kommen wir in dieses Leben, um uns zu erinnern, immer allein, aber immer alle eins. Wir werden allein geboren und sterben allein, denn jeder von uns hat seine eigene Pflicht, die erfüllt werden muss. Wir können unsere Pflicht nur allein erfüllen, indem wir alle eins sind.
Mehr kann ich nicht für dich tun, jetzt musst du gehen und die heilige Wahrheit leben oder nicht - es liegt an dir! Und was immer du entscheidest, wisse, dass du allein bist; denn das ist das Gesetz. Wir werden allein geboren, wir breiten die Flügel der Wahrnehmung aus, und wir sterben allein, denn allein zu sein bedeutet, eins zu sein.
Aber es gibt noch eine Sache, die du wissen solltest. Die Flügel der Wahrnehmung können nur im lichtlosen Licht der untergehenden Sonne geglättet werden. Dein Tod wird dich führen, und dein Herz wird dich auf diesem Weg leiten. Glaube an deinen Tod und höre auf dein Herz. Jetzt werde ich dich verlassen, damit du deine eigene Entscheidung treffen kannst, und hoffentlich auch deine eigene. Aber wisse, was auch immer deine Entscheidung sein mag, wenn du so dumm bist, dass du nicht in der Lage bist, die Flügel der Wahrnehmung auszubreiten, dann musst du an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit, genug persönliche Kraft sammeln, um zumindest den Weg zu dem Ort zu finden, von dem aus du in diesem Leben begonnen hast. Wenn du es schaffst und dein Durst stark ist, wird sie dich wieder zu mir führen. Und wo auch immer ich bin, ich verspreche dir, wenn das Schicksal es erlaubt, werde ich wieder zu dir kommen und wir werden wieder versuchen, uns zu erinnern.
So endet die Erklärung der Magier.
ÜBER DEN AUTOR
Der Name des Autors - Teun Marez - ist die am nächsten in der Klangübertragung auf die moderne Art seines alten toltekischen Namens, der "Theun des Großen Wassers" bedeutet. Unter den Tolteken fungiert Thawne als Nagual - der spirituelle Anführer einer Gruppe von Kriegern.
Thawne wurde in Simbabwe geboren, sein Vater war Bergmann, und seine Mutter hatte eine natürliche Vision. Teun verbrachte seine Kindheit und Jugend in einem Busch unter Vögeln und Tieren und lernte das reiche Erbe der indigenen Bevölkerung dieser Region kennen. Dort, umgeben von Wildtieren, setzte Teun Marez seine Ausbildung im gegenwärtigen Leben unter der Führung von Nagual fort. Nach seinem Abschluss an der Universität von Kapstadt in Kunst widmete Thawne einen Großteil seines Lebens der Arbeit im Bildungsbereich.
Im Jahr 1977, nachdem er eine einjährige Pause von seinem Studium gemacht hatte, besuchte Thaun Europa und Nordamerika. Zur gleichen Zeit begannen fragmentarische Erinnerungen an die Ausbildung eines Kriegers, die er in früheren Leben erhalten hatte, zu ihm zu kommen. Bis 1978 gelang es ihm, die Erinnerung an seine frühere Ausbildung vollständig wiederherzustellen.
Im Jahr 1992 verließ Thawne seine Ausbildung und begann, sich auf das Leben eines Nagual vorzubereiten. In 1994 begann er, Mitglieder seiner Abteilung auszubilden, und begann auch, eine Reihe von Büchern zu schreiben, die das Erbe der Tolteken der Welt offenbaren sollten.
Neben den persönlichen Schülern hat Theun auch andere Anhänger, die unter seiner Leitung daran arbeiten, ihr Bewusstsein durch die Tradition der Tolteken weiterzuentwickeln. Thawne Marez lebt derzeit in Kapstadt.
Das obige Symbol ist ein offizielles Zeichen, das in der Vergangenheit traditionell von allen vorbereiteten und handelnden Naguals getragen wurde. Zusammen mit dem Zeichen erhielt der Nagual von seinem Mentor ein Ideogramm, das in solchen Leitwörtern enthalten war.
Wenn die Flügel der Wahrnehmung sich ausbreiten, wird der Stab der Macht mit dem Blauen Feuer der Einheitlichen Kraft leuchten. Es wird einmal aufblitzen, zweimal aufblitzen, damit die doppelte Schlange der Weisheit, die um den Stab gewickelt ist, heller glänzt. So wurde einer, der in der Einheit verborgen war, auf die Erde gebracht, indem er die beiden offenbarte, um die drei zu erleuchten und die Dualität zu manifestieren, die in Form der heiligen fünf, des Symbols des Menschen, geboren wurde. So leuchtet das Pentagramm des Menschensohnes, der der Sohn des Unaussprechlichen ist, der Fleisch gewonnen hat. Das Fleisch, das durch sechs Ganze gleichzeitig versklavt und befreit wurde.
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